Wahlaufruf zur Kommunalwahl des „Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“

Am 13. September wählen die Bürger*innen in den Städten, den Gemeinden und den Kreisen von NRW neue Stadt-, Gemeinde- und Kreisräte sowie Bürgermeister*innen und Landrät*innen. Im ganzen Bundesland läuft der demokratische Wettstreit um die Stimmen der Wahlberechtigten an und geht nun in seine heiße Phase.

Die Kommunalwahlen sind für uns alle von großer Bedeutung. Hier entscheidet sich, wie die zukünftige Politik in unserer Stadt aussieht und wie sich alltägliche Rahmenbedingungen unseres Zusammenlebens entwickeln.

Uns als Demokrat*innen treibt die Sorge um, dass es in unseren Gemeinden, Städten und im Kreis ab dem 13. September anders sein wird. Dass die AfD mit der Kommunalwahl in die Stadt-, Gemeinde- und Kreisräte erstmals oder erneut einziehen kann, ist eine Gefahr für unser Zusammenleben. Das Spitzenpersonal dieser Partei steht im Allgemeinen, aber vor allem auch in unserer Region für Intoleranz und Ausgrenzung. Die Vertreter*innen der AfD sind aktiv in überörtlichen rechten Netzwerken und vernetzt mit Rassist*innen, Antisemit*innen und Menschenfeind*innen in ganz Deutschland. Dem stellen wir uns entschieden und solidarisch entgegen! Mit der AfD werden Hass und Hetze, Antidemokrat*innen und Spalter*innen in unserer bunten Gesellschaft in die Räte der Städte, Gemeinden und den Kreistag einziehen. Als aktive Demokrat*innen sind wir uns einig: Dies wollen wir verhindern und stehen gemeinsam dagegen ein. Die AfD ist keine Alternative! Die AfD zu wählen ist kein Protest!

Für das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt ist Gewalt kein Mittel, um Probleme zu lösen. Gewalt löst keine Probleme, sondern schafft neue und meist größere Probleme.

Das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt ruft alle Wahlberechtigten, am 13. September wählen zu gehen und ihr Kreuz bei einer demokratischen Partei/ Wählergemeinschaft oder einem demokratischen Einzelkandidaten zu machen. Stehen Sie gemeinsam mit uns ein für ein demokratisches Miteinander, für Solidarität und Zusammenhalt!

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Versammlung gegen Rassismus auf dem Mark in Düren

Das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt hatte zu einer Versammlung gegen Rassismus auf dem Markt in Düren eingeladen. Anlass für diese Versammlung war der dramatische Tod von George Floyd in den USA. Knapp 200 Menschen hatten sich auf dem Markt versammelt, um deutlich zu machen, dass Rassismus im Kreis Düren keinen Platz hat. In den Reden machten Rudi Mark, Thomas Isecke und Saffet Akkas deutlich, dass es Rassismus nicht nur in Amerika gibt, sondern auch bei und tagtäglich passiert. Dem gilt es etwas entgegen zu setzen. Die Benachteiligung von Menschen unterschiedlichster Herkunft, unterschiedlichster Hautfarbe, unterschiedlichster Religionszugehörigkeit oder anderer Unterschiede ist mit dem Grundsatz in Artikel 1 unseres Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ unvereinbar.

„Was muss noch passieren, bevor der letzte aufwacht und begreift, dass Menschenwürde und Menschenrechte keine Frage von Herkunft, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit sind?“ so Saffet Akkas.

In einer Gedenkminute von 8 Minuten und 46 Sekunden wurde nochmal an die schrecklichen Ereignisse um den Tod von Georg Floyd erinnert.

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Bürger*innenasyl Aachen und Förderkreis Asyl Würselen e.V.

Kundgebung am 19.06.2020 vor der ZUE in Düren-Gürzenich

Das Bürger*innenasyl Aachen und der Förderkreis Asyl Würselen e.V. führen am Freitag, dem 19.06.2020 eine Kundgebung vor der Zentralen Unterbringungseinrichtung ZUE in Düren-Gürzenich, Im Eichenbruch 43 durch. Die Kundgebung setzt sich dafür ein, dass die Bewohner*innen dieser ZUE evakuiert und dezentral untergebracht werden, um sie vor einer Infektion durch das Corona-Virus zu schützen.

Wegen der Corona-Pandemie wurden in allen gesellschaftlichen Bereichen grundlegende Einschränkungen angeordnet, um das Infektionsrisiko zu verringern. So wurden z.B. größere Ansammlungen von Menschen untersagt, wenn ein Mindestabstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann, wie das z.B. in den Massenunterkünften für geflüchtete Menschen nicht möglich ist. Dort müssen sich die Bewohner*innen die Schlaf- und Duschräume sowie die Toiletten und die Kantine mit vielen anderen Menschen teilen, ohne dass ein ausreichender Infektionsschutz gewährleistet ist. Das gilt sowohl für die völlig überfüllten Massenlager auf den griechischen Inseln, aber auch für die Massenunterkünfte in NRW, wie die bereits erfolgten Quarantäne-Maßnahmen in der ZUE Euskirchen und in der ZUE St. Augustin gezeigt haben.

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Dürener Nachrichten/Dürener Zeitung vom 10.06.2020 mit freundlicher Genehmigung von Rolf Thomas
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Sag: NEIN! Zu Rassismus

Der dramatische Tod von George Floyd zeigte einmal mehr, dass der Rassismus in den USA noch lebt. Auch in Deutschland gibt es Rassismus.

Zeigen wir den in Düren wohnenden Rassisten, dass Rassismus in Düren keinen Platz hat.

Das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt ruft für

Freitag, 19. Juni 2020 von 18:00 bis 19:00
auf dem Markt in Düren

dazu auf

Sagen wir Nein zu Rassismus

  Bitte kommt dunkel gekleidet. Wir bitten darum, dass die Abstandsregeln (1,50 m Abstand voneinander) beachtet werden. Bitte Mund- Nasen-Maske nicht vergessen  

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Für ein respektvolles Miteinander

In den heutigen Ausgaben der Dürener Nachrichten/Dürener Zeitung wird über das Schicksal von Elisabeth Elster berichtet. Die Dürenerin erfuhr vor drei Jahren, dass sie von Sinti abstammt. Der 8. April ist der Internationale Tag der Roma. Elisabeth Elster recherchierte zur kulturellen Abstammung ihrer Familie und je mehr sie erfuhr, desto schmerzhafter wurde es, und desto klarer war ihr, dass sie nicht schweigen möchte. Elisabeth Elster engagiert sich dafür, dass es eine Selbstverständlichkeit werden muss, dass die Würde des Menschen unantastbar ist und dass alle Menschen respektvoll miteinander umgehen.

Der gesamte Artikel kann unter folgendem Link aufgerufen werden: https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/dueren/warum-sich-elisabeth-elster-fuer-ein-respektvolles-miteinander-einsetzt_aid-49964567

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Mahnwache für die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau

Das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt hatte zu einer Mahnwache aufgerufen. Über 100 Menschen sind gekommen und haben an der Mariensäule auf dem Markt in Düren an die Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau und deren Angehörigen gedacht und damit ihre tiefe Betroffenheit zum Ausdruck gebracht. Karl Panitz aus dem Sprecherkreis des Bündnisses hob noch einmal hervor, dass „… der rechtsradikale und rassistische Anschlag am 19. Februar in Hanau uns geschockt hat und uns fassungslos macht. Zehn Menschen wurden in Hanau getötet und weitere schwer verletzt. Wir trauern mit den Familien und FreundInnen um die Opfer dieser rassistischen Morde. Die Tat macht uns wütend und wir fragen uns, wie so etwas passieren kann“.

Eine Ursache hierfür ist sicherlich die Stimmungsmache der AfD, die in Deutschland mit Hetze und Ausgrenzung die Bürgerinnen und Bürger spaltet und verunsichert.

Lassen Sie uns dieses Land vor dem braunen Mob schützen. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Demokratie, dass dieses Land in falsche Verhaltensweisen verfällt. Wir müssen stark sein und unsere Meinung nach außen tragen.“

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Aufruf des Dürener Bündnisses gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt zu einer Mahnwache am 26.02.2020 um 17:00 Uhr

Das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt ruft auf zur

Mahnwache
am Mittwoch, den 26. Februar 2020 um 17:00 Uhr
an der Mariensäule auf dem Markt in Düren.

Der rechtsradikale und rassistische Anschlag am 19. Februar in Hanau hat uns geschockt und macht uns fassungslos. Zehn Menschen wurden in Hanau getötet und weitere schwer verletzt.
Wir trauern mit den Familien und FreundInnen um die Opfer dieser rassistischen Morde.
Wir sind wütend, dass so etwas passieren konnte.
Wir sind wütend über die rechte Stimmungsmache, die solche Taten möglich macht.
Wir kämpfen weiter um gleiche soziale Rechte für Alle, gegen jede rassistische Hetze und Ausgrenzung, für eine tolerante, offene Gesellschaft.

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Rede von Thomas Isecke auf der Versammlung am 23.1.2020 vor Schloss Burgau

„Sehr geehrte Damen und Herren, der ehemalige Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, Peter Beier, hier aus Düren hat in seinem Buch „Übergänge“ einst folgendes geschrieben:

„Gedenkt!
Erinnert nicht nur!
Erinnerung atmet flach.
Gedächtnis atmet tief.
Erinnerung spielt sentimental.
Gedenken arbeitet schwer
und ist ein Werk des Glaubens, der weiß:
Vergangenheit ist nie vergangen,
Tote sind nicht nur tot,
im Haus wohnt das Gestern,
und die Zukunft braucht ein langes Gedächtnis.“

Auf diese Zeilen stieß ich, als ich den diesjährigen Holocaustgedenktag zu dem die Dürener Bürger gegen Rechts eine Veranstaltung am 27.01.2020 abhalten, vorbereitete. Warum zitiere ich Peter Beier? Warum mache ich hier Gedenken und Erinnern zum Thema, wo doch die AfD und andere Parteien, Gruppierungen und Vereinigungen vom rechten Rand ganz aktuell sind. Wo Menschen durch rechte Gewalttäter misshandelt und auch getötet werden?

Ich zitiere Peter Beier, weil sein Vermächtnis tagesaktuell ist. Viele haben schon von den „goldenen Zwanzigern“ des letzten Jahrhunderts gehört. Die Zwanziger wurden von den Menschen „golden“ genannt, die in jenen Jahren jung waren.

Es kam eine neue Musik auf und neuer Kleidungsstil. Die Menschen waren insgesamt freizügiger.

Was vielfach vergessen wird, ist der Umstand, dass in jenen Jahren das Geld immer weniger Wert hatte. So kostete ein Brot irgendwann in den Zwanzigern Billionen von Reichsmark. Notgeld wurde gedruckt. Es war ratsam, seinen Verdienst schon bei der Auszahlung des Lohnes auszugeben, weil das Geld am nächsten Tag wertlos war. Und dann der aufkommende Nationalsozialismus. Immer dreister wurden die braunen Genossen, während sich die anderen Parteien bar jeder Vernunft gegenseitig zerlegten und das System der Weimarer Republik immer instabiler wurde.
Die Menschen reagierten auf diesen instabilen Staat immer genervter. Man wollte eine starke Persönlichkeit in Deutschland.

Und dann kam Hitler.

In der Erinnerung wurden dann die goldenen Zwanziger draus. In der Erinnerung waren die Menschen es alle natürlich nicht schuld, dass Hitler an die Macht kam. Es waren natürlich nicht die Parteien. Es waren natürlich nicht die einzelnen Menschen. Natürlich stritt jeder ab, irgendetwas mit den Nazis zu tun zu haben.

Erinnerung atmet flach!

Doch Hitler kam an die Macht. Gewählt. Und mit Hilfe der meisten anderen Parteien konnte er den Notstand ausrufen und seine Macht zementieren. Seine einstigen Helfer ließ er ins Gefängnis bringen und viele von ihnen töten.

Und heute? Erneut haben wir „Zwanziger“ und erneut scheint sich alles um das verfluchte Geld zu drehen. Alles guckt auf den DAX und die anderen Börsenindizes. Wir verkaufen unsere Seele und diese Erde für ein paar Dollars oder Euros mehr. Unsere Parteien bieten keine wirkliche Heimat mehr.

Das Parteiengefüge ist durcheinandergeraten. Wer vertritt noch die Unternehmer, wer vertritt die Arbeitnehmer, wer ist konservativ und wer liberal? Ist es wirklich verwerflich links zu sein? Ist man dann bereits ein Kommunist? Die dritte Welt ist wie damals nur Rohstofflieferant. Dass dort Menschen wohnen, wird von uns weitestgehend mit einem Achselzucken quittiert.

Wir scheinen auf einem Vulkan zu tanzen und schneller und schneller. Und neuerlich hält eine Partei des extrem rechten Spektrums den Einzug in das oberste Parlament dieses Landes und in viele Länderparlamente. Gewählt von Wahlberechtigten dieses Volkes. Wahlberechtigte, die die Nase voll haben von den Parteien und diesem scheinbar schwachen System, Wahlberechtigten, die gezielt in Angst vor einer Bevölkerungsgruppe versetzt werden und endlich eine starke Persönlichkeit haben möchten, die Ihnen das Denken abnimmt.

Gedächtnis atmet tief!

Und wenn wir uns einmal ruhig zurücklehnen? Wenn wir uns anschauen, wo wir stehen?

Ja, wir leben nicht in einem perfekten System.
Ja, es gibt vieles, was verbesserungswürdig ist.

Dazu zählen auch unsere Parteien. Diese Parteien abzulehnen ist jedoch ein einfacher Schritt. Tragt Eure berechtigte Meinung und Kritik doch rein in die Parteien!

Setzt Euch mit diesem Staatswesen aktiv auseinander!

Ich fordere, dass dieses Volk endlich Verantwortung für sich selber übernimmt und aufhört, immer nur aus dem Sessel heraus zu meckern. Wir brauchen nicht nur Schönwetterdemokraten, sondern auch und vor allem Menschen, die für die Ideen dieses Landes einstehen, wenn es unbequem wird.

Dass die Stadt Düren eine Bannmeile um das Schloss errichtet hat, um diese Partei, die heute da ihren Neujahrsempfang abhält, während in Yad Vashem erstmalig ein Bundespräsident spricht, um der Shoa zu gedenken, ist Geschmackssache.

Auch die AfD gehört dem Parteienspektrum an und hat ein Recht auf eine Parteiveranstaltung.

Nichtsdestotrotz haben wir eben auch das Recht, unseren Protest gegen extrem rechtes Gedankengut lauthals und bunt und friedlich darzulegen. Dass ausgerechnet die AfD dann aber heute- am Holocaustgedenktag – hingeht und gegen linke Gewalt demonstriert, empfinde ich als pure Provokation. Nicht nur, dass dieses Datum historisch belastet ist, an dem den Millionen Menschen gedacht wird, die aufgrund der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft auf grausame und unrechtmäßige Art und Weise ihr Leben verloren haben.

Nein, wir erleben es, dass immer mehr Bürgermeister dem rechten Mob nicht standhalten und lieber ihre Ämter niederlegen, als sich beständigen, belastenden Drohungen auszusetzen.
Wir erleben, dass ein Landrat durch einen rechten Sympathisanten ermordet wird und dass eine Synagoge angegriffen wurde und willkürlich Menschen durch einen Rechten getötet werden.

Und die AfD in Düren? Lauthals rufen Sie MIMIMIMIMI…. Die haben mir ins Ohr gepfiffen, oder… die haben mir ins Gesicht gefilmt….

Wenn man ihnen zuhört, sind das alles total missverstandene Opfer!

Und weil Sie in der Burg ein geschütztes Biotop haben, gehen Sie nach draußen, damit sie auch ja der Presse und sich selbst beweisen können, dass es Menschen gibt, die sie lautstark ablehnen. Ich hoffe dabei nur, dass die Presse nicht nur über den inszenierten AfD Klamauk berichtet, sondern auch über uns friedliche Demonstranten, die der AfD zeigen, dass wir sie nicht wollen. Kaum eine Partei hat eine so gute PR-Abteilung wie die AfD. Aber in Demagogie waren die Rechten ja schon immer gut.

Ich würde sehr viel dafür geben zu wissen, wo die das Geld für diese gigantische Meinungsmachefabrik her haben.

Sie führen einen Medialen Krieg gegen den WDR für ein satirisches Lied.

Sie führen eine Kampagne gegen die GEZ (vermutlich um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk der ihnen ein Dorn im Auge ist, zu zerstören).

Sie treten medial wirksam auf gegen Umweltschützer und schüren Ängste um unsere Wirtschaft, während die gequälte Welt brennt.

Kein Mittel und kein Thema ist ihnen zu schade, um die Menschen in Angst und Unsicherheit zu bringen.

Was gegen diese Angstmacher hilft ist Wissen und Mut. Wir müssen uns noch besser informieren und wir müssen den Mut haben für Veränderungen. In dem Moment, wo wir stark sind durch unser Wissen und unseren Mut, haben diese blauen Schlümpfe da hinten keine Chance mehr.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Lassen Sie uns dieses Land vor dem braunen Mob schützen. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Demokratie, dass dieses Land in falsche Verhaltensweisen verfällt.

Wir müssen stark sein und unsere Meinung nach außen tragen. Dabei haben wir untereinander weitaus überwiegend nicht die gleiche Meinung. Auch hier zeigt sich die Pluralität der Menschen. Viele sagen, dass wir zerstritten sind.

Doch das ist nicht so. Denn in einem sind wir uns alle einig! Wir können links sein, grün, gelb, konservativ…

Aber niemals braun.

· Wir wollen ein buntes Düren.
· Wir wollen ein buntes Nordrhein-Westfalen.
· Wir wollen ein buntes Deutschland.“

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Bericht über die Versammlung vor Schloss Burgau aus Protest gegen den Neujahrsempfang der Dürener AfD am 23.1.2020

Sehr geehrte Mitglieder*innen des Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt

Aus Protest gegen den Neujahrempfang der AfD im Winkelsaal von Schloss Burgau hatten das „Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ und die „Dürener Bürger gegen rechts“ am 23.01.2020 erneut zu einem Marsch vom Lendersdorfer Bahnhof zum Schloss Burgau aufgerufen. Der nasskalte Abend schien zunächst nur wenige Teilnehmer aus den Häusern zu locken. Um 18 Uhr war die Gruppe, die sich am Bahnhof versammelte zunächst sehr übersichtlich. Auf dem Weg nach Niederau schlossen sich aber immer mehr Teilnehmer*innen an, wurden auf dem Parkplatz bereits von einer dort wartenden Gruppe erwartet und wuchsen auf doch immerhin knapp hundert Teilnehmer*innen an. Das vor und um das Schloss postierte Polizeiaufgebot irritierte sehr durch seine unerwartete Stärke. Um die Einhaltung der von Bürgermeister Paul Larue verhängte und umstrittene Bannmeile überwachen zu können, waren mehrere mobile Flutlichtanlagen mit den dazu notwendigen Generatoren und offensichtlich auch eine knappe Hundertschaft Polizisten mit entsprechend großem Fahrzeugaufgebot erforderlich.

War es tatsächlich gerechtfertigt, aufgrund irgendwelcher anonymer Drohungen durch eine solche Polizeipräsenz den Eindruck zu schaffen, dass haufenweise gewaltbereite Demonstranten zu erwarten seien?  Hätte man nicht vielmehr auf die in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen von uns durchgeführten Versammlungen vertrauen können. Wir hatten auch diesmal schon im Vorfeld ausdrücklich betont, dass wir uns von jeglicher Gewalt und Sachbeschädigung distanzieren, nicht dulden und wir uns auch selbstverständlich daran halten werden.

Obwohl die Bereiche und Zuwege für Gäste zum Schloss und Demonstranten voneinander abgesperrt waren, war zu verfolgen, dass es nicht gerade Menschenmassen waren, die der Einladung zu dem Neujahrempfang der AfD gefolgt waren.

Der Protestmarsch endete mit einer Kundgebung auf dem Parkplatz vor dem Schloss. Für den Sprecherkreis des Bündnisses und die Dürener Bürger hielt Thomas Isecke eine eindrucksvolle Rede, die dieser E-Mail als PDF-Datei beigefügt ist.

Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt

für den Sprecherkreis
Inge Schumacher

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