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Vertreter des Dürener Bündnisses gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt haben am vergangenen Freitag an dem Demonstrationszug gegen RECHTS vom Stadtpark zum Rathaus teilgenommen!

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Preisverleihung im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“

Am 8. Mai 2023 wurden im Rathaus der Stadt Essen 12 Projekte des Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2022” aus NRW und Niedersachsen mit Preisgeldern in Höhe von 2.000-10.000 € ausgezeichnet.

Um vorbildliches zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie zu würdigen, werden im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ jährlich erfolgreiche zivilgesell- schaftliche Projekte ausgezeichnet, die das Grundgesetz im Alltag auf kreative Weise mit Leben füllen und damit die aktive Demokratie gestalten und Toleranz in der Gesellschaft fördern. Ausgezeichnet wurde unter anderem das „Filmprojekt über eine Dürener Sintifamilie mit Schwerpunkt 2. Weltkrieg“ des Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt.

Dieses im Jahr 2020 initiierte Filmprojekt der Schwestern Marliese Gier und Roswitha Wirtz aus Düren „Bis Weihnachten – vielleicht“ über eine Dürener Sinti-Familie soll auf das Schicksal der 500.000 ermordeten Sinti*zze und Rom*nja im Nationalsozialismus aufmerksam machen.

Marlene Gier nahm die Urkunde stellvertretend für das Dürener Bündnis gegen Rechts- extremismus, Rassismus und Gewalt im Beisein der Sprecherkreismitglieder Saffet Akkas, Jo Ecker, Inge Schumacher und Günther Derichs entgegen.

Der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßt die ausgezeichneten Projektteilnehmenden und dankt für Ihr Engagement für Demokratie und gegen Rassismus
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Projekt Sinti und Roma

Für das Jahr 2021 hatten wir im Sinne unseres Engagements gegen rassistisches Denken und Handeln einen Schwerpunkt auf das Schicksal der Sinti und Roma gelegt. Inhalt sollte die Aufarbeitung und Aufdeckung der mörderischen Aktionen gegen die Dürener Sinti*zze während der Nazidiktatur, die Darstellung der Schwierigkeiten der Überlebenden in der Nachkriegssituation sowie die heutige Situation von Sinti und Rom sein.

Wie schon Ende 2021 mitgeteilt, beschränkte sich die Aktion auf die Präsentation des Films: „Bis Weihnachten – vielleicht“ von Marliese Gier und Roka Wirtz.

Zuerst wurde der Film ausschließlich vor geladenen Gästen am 16. November 2021 gezeigt. Er hinterließ bei den Zuschauern einen tiefgreifenden Eindruck, weil eine starke Kraft von diesem Film ausgeht. Er regt nach unserer Einschätzung den Zuschauer an, sich wieder einmal mit dem Rassismus und NS-Gewalt gegenüber einer Minderheit in Deutschland auseinander zu setzen.

Im März haben wir alle Schulen in Düren angeschrieben und Schüler*innen der Klassen 9 und 10 mit ihren Klassen- und Kurslehrer*innen zu einer Filmvorführung ins Lumen Kino Düren am 10. Mai 2022 eingeladen. Zwei Schulen – die RS Wernersstrasse und die Bürgewaldschule – haben reagiert, so dass insgesamt 80 Schüler*innen den Film mittags angeschaut haben.

Zum gleichen Zeitpunkt wurden unsere Mitglieder*innen und alle Düren*innen mit Rundbrief und Presse für abends eingeladen. Der Film war sehr gut besucht. Er wurde kurz im WDR Lokalzeit Aachen angesprochen und er erhielt eine gute Presse.

Zwei Schulen, das Stiftischen Gymnasium und die Gesamtschule Heinrich Böll sind im Sommer der Aktion „Schule ohne Rassismus“ beigetreten. Diese Schulen wurden vom Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt (BgR) konkret auf den Film angesprochen. Am 9. November haben daraufhin jeweils mehr als 100 Schüler*innen 9er und 10er Klassen der Gesamtschule Heinrich Böll und am 2.12 die Schüler*innen vom Stiftischen Gymnasium den Film gesehen.

Die Kosten für die Schülerveranstaltungen hat das BgR bezahlt. Wir danken hier an dieser Stelle nochmals der Sparkasse Düren für ihre finanzielle Unterstützung des Bündnisses über all die Jahre seit ihrem Bestehen.

Mit großer Freude können wir mitteilen, dass der Film von der Bundeszentrale für politische Bildung als vorbildlich eingestuft wurde und mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 € belohnt wurde.

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Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt bei der 1. Mai-Veranstaltung des DGB Kreises Düren-Jülich

Das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt hat sich bei der 1. Mai-Veranstaltung des DGB Kreises Düren-Jülich im Josef-Vosen-Park gegen Rassismus positioniert. Die TeilnehmerInnen der Veranstaltung konnten sich auf der „Bank gegen Ausgrenzung“ fotografieren lassen und erhielten das Bild. Hier einige Eindrücke unserer Aktion:

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Abendvortrag: „Weiblich, politisch und stramm rechts?! Das antifeministische Frauen- & Geschlechterbild der extremen Rechten“

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Wir wollen wirklich Frieden ohne Rechte Propaganda“

Ein Zusammenschluss von Reichsbürgern, Querdenkern, AfD und sonstigen stark rechtsextrem Gesinnten hat morgen um 11 Uhr zu einer „Friedensdemo“ auf den Rathausvorplatz geladen.

Dem angeblichen Anliegen widersprechen die ständigen Versuche, die Gesellschaft zu spalten und jede Gelegenheit zu nutzen, um für Unfrieden in Deutschland und Europa zu sorgen sowie demokratische Verfahren in Frage zu stellen oder gar zu unterwandern.

Die Dürener Bürger gegen Rechts rufen dazu auf, sich morgen zu gleicher Zeit am Rathausplatz einzufinden, um sich diesem fragwürdigen Bündnis unter dem Motto „Wir wollen wirklich Frieden ohne Rechte Propaganda“ entgegenzustellen!

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Friedensgruppen fordern Absage des NATO-Atomkriegsmanövers „Steadfast Noon“

Demonstration am 22. Oktober in Nörvenich

Alljährlich findet Mitte Oktober das Atomkriegs-Manöver „Steadfast Noon“ der NATO in Europa statt. Dabei üben die an der nuklearen Teilhabe beteiligten europäischen Staaten zusammen mit den USA den Atomkrieg und den Abwurf der US-amerikanischen Atombomben, die in den Teilhabestaaten dauerhaft stationiert sind.

Friedensgruppen fordern die Bundesregierung auf, dieses Atomkriegs-Manöver abzusagen oder sich zumindest nicht mit der Bundeswehr daran zu beteiligen. Ebenfalls wird ein Ende der nuklearen Teilhabe und der Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag gefordert. Die nukleare Teilhabe widerspricht dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs von 1996, dem gemäß Drohung mit und Einsatz von Atomwaffen generell völkerrechtswidrig sind, und dem Nichtverbreitungsvertrag, dem gemäß ein Nicht-Atomwaffenstaat Atomwaffen weder unmittelbar noch mittelbar annehmen darf. Dies jedoch geschieht mit der Stationierung der US-Atombomben in Büchel.

Am 22. Oktober findet eine Demonstration in Nörvenich gegen die Beteiligung der Bundeswehr am diesjährigen Atomkriegsmanöver statt. Die Demonstrierenden wollen nach einer Kundgebung um 12 Uhr am Schlossplatz zum Fliegerhorst ziehen. Dort sind wegen der Umbauarbeiten in Büchel, wo etwa 20 US-Atombomben lagern, die Trägerflugzeuge – derzeit noch die Tornados, bald F-35-Kampfjets – stationiert, die sich am Atomkriegs-Manöver beteiligen werden.

m Aufruf zur Demonstration heißt es: „Ein Manöver in diesen kritischen Zeiten kann die Eskalationsspirale anheizen oder infolge von Missverständnissen zu einem Atomkrieg ‚aus Versehen‘ führen. Jeder Einsatz von Atomwaffen hätte verheerende Auswirkungen und kann nie gerechtfertigt werden! Wir setzen uns ein für ein Ende des Ukraine-Krieges und protestieren gegen Manöver, die die Gefahr der Eskalation dieses Krieges in sich tragen.“

Veranstaltende Organisationen: Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“, DFG-VK Landesverband NRW, DFG-VK Gruppe Köln, FriedensGruppe Düren, Antikriegsbündnis Aachen

Shuttlebus von Düren nach Nörvenich und zurück
Abfahrt um 11.30 Uhr
Ab Düren Busbahnhof (Parkplatz am Nordausgang Hauptbahnhof)
Nach der Demonstration zurück zum Bahnhof Düren

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Bänke sprechen Klartext: Kein Platz für Ausgrenzung

15 Bänke, 1 klares Statement: „Kein Platz für Ausgrenzung“ steht unmissverständlich auf den Holzlehnen – und das ist durchaus doppeldeutig gemeint. Vor dem Schriftzug hat die Sitzfläche jeder Bank eine Aussparung, ganz bewusst: kein Platz für Ausgrenzung eben.

Nahmen probehalber schon einmal Platz auf den Bänken, die keinen Platz für Ausgrenzung bieten: die Spitzen aus den 15 Kreis Dürener Kommunen, Landrat Wolfgang Spelthahn, sowie Dürener Bündnis- und Verwaltungsvertreter.

15 Bänke für 15 Kommunen: Die Bürgermeisterin und die Bürgermeister aus dem Kreis Düren nahmen jetzt schon mal vor dem Kreishaus Platz, als sie je eine Bank für ihre Kommune in Empfang nahmen. Jede Stadt, jede Gemeinde aus dem Kreisgebiet erhält vom Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt, über „NRWeltoffen“, ein Landesprogramm, das Kommunen in der Auseinandersetzung mit Rassismus und Rechtsextremismus unterstützt, und vom Kreis Düren eine Bank, um sie bei sich im Gebiet aufzustellen – und ein klares Statement gegen jede Form von Rassismus zu setzen.

„Kein Platz für Ausgrenzung“ ist eine Aktion der „Lebenshilfe Heinsberg“. Die Bänke werden in der Schreinerei „DeinWerk“, einer Werkstatt für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, hergestellt.

Sie sollen zum Nachdenken anregen und für eine offene und vielfältige Gesellschaft stehen. „Wir wollen damit ein gut sichtbares Zeichen setzen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Allen rassistischen und rechtsextremen Tendenzen müsse sehr entschieden und konsequent entgegen gewirkt werden, betonte der Landrat.

Ein Beispiel dafür: die 15 Bänke mit dem eindeutigen Statement: kein Platz für Ausgrenzung.

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