MA BISTAR! Gedenken an deportierte und ermordete Roma.

Am frühen Morgen des 2. März 1943 wurden 37 Stolberger, 17 Erwachsene und 20 Kinder, zum Hauptbahnhof Stolberg geschafft und nach Auschwitz deportiert. In einem Schreiben der Verwaltungspolizei an den Landrat ­ Ausländerrat in Aachen heißt es dazu zynisch: „Die nachstehend aufgeführten Ausländer sind am 2.3.1943 nach Auschwitz/Oberschlesien verzogen.“ Das Leben dieser 37 Stolberger endete im Konzentrationslager Auschwitz. Sie mussten sterben weil sie der Ethnie der Roma angehörten.

Der VVN BdA und die Gruppe Z aus Stolberg gedenken dieser Opfer des nationalsozialistischen Rassenhasses, wie jedes Jahr, dieses Mal am:

Samstag, den 8. März 2014
um 14.30 Uhr am
Gustav­-Wassilkowitsch­-Platz (HBF Stolberg)

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Vortrag: „Kampf um die Köpfe“

Einen Kampf um die Köpfe hat die NPD schon vor Jahren im Rahmen ihrer Säulenstrategie ausgerufen. Nicht nur um die Straße oder die Parlamente, auch um die politischen Anschauungen der Menschen soll gerungen werden. Rechtsextrem und intellektuell – wie passt das überhaupt zusammen? Welche Arbeit leisten Denkfabriken wie das Deutsche Kolleg oder das Bildungswerk für Heimat und nationale Identität, welches zum Umfeld der NPD gehört? Und auch außerhalb der NPD gibt es eine sich selbst als konservativ definierende Rechte jenseits der Unionsparteien, die eine Metapolitik, d.h. einen Kampf um Begriffe propagiert. Entstehen in Einrichtungen wie dem Institut für Staatspolitik oder der Zeitschrift Sezession das rechte Programm und die Strategien der Zukunft? Und vor allem beschäftigt uns an dem Abend die Frage, was vor diesem Hintergrund eigentlich als rechts, was als rechtsextrem zu bezeichnen ist.

Dozent: Richard Gebhardt
Der Referent ist Politikwissenschaftler und freier Publizist.

Termin: Do. 13.02.2014
Uhrzeit: 19:30 – 21:00 Uhr

Kursort: Heinsberg, Kreisverwaltung, Valkenburger Str. 45

Kosten:0,00 €

Weitere Infos: https://www.vhs-kreis-heinsberg.de/index.php?id=79&kathaupt=11&knr=S05204&katid=26

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5. Februar, 19 Uhr

ZUGVÖGEL. Eine musikalisch-lyrische Reise nach Palästina

Viola Raheb, Rezitation
Marwan Abado, Oud (arabische Kurzhalslaute)
Haus der Evangelischen Gemeinde, Großer Saal, Düren
Eintritt: € 12,–, Kinder bis 12 Jahre frei

Mit dem Programm „Zugvögel“ wollen Viola Raheb und Marwan Abado auf poetische, musikalische, nachdenkliche wie berührende Art ihre Heimat Palästina nahe bringen. Mit Texten, Gedichten und Liedern nehmen sie den Hörer mit auf eine musikalisch-literarische Reise nach Palästina. Lyrik, Reflexionen und Erfahrungsberichte mischen sich mit sanften orientalischen Klängen der Oud des Marwan Abado, eines Meisters der arabischen Kurzhalslaute. Die Texte, die Viola Raheb neben ihren autobiographischen Texten liest, stammen von Mahmoud Darwish, dem 2008 verstorbenen palästinensischen Nationaldichter, und von Salman Masalha, einem arabischen Drusen aus Israel, der als Dichter und Literaturprofessor einem hebräisch- und arabisch-sprachigen Publikum bekannt wurde.
Die Journalistin Bettina Marx rezensiert die gleichnamige Hörbuch-Produktion Zugvögel: „Sie bietet dem Hörer einen melancholisch-schönen Einblick in die Vielschichtigkeit palästinensischen Lebens in und vor allem fern der Heimat mit Texten zum Nachdenken und Musik zum Träumen.“
Publiziert am von Redaktion Duerener Buendnis | Kommentare deaktiviert für

„Flucht ist ein Menschenrecht“

Unser Bündnispartner möchte Sie auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen: Friedensgebet im Aachener Dom am 2. Februar um 17 Uhr. 

http://www.ekir.de/www/service/flucht-17492.php

Christian Ehlers
Diakonisches Werk des Kirchenkreises Jülich

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27. Januar – Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Veranstaltung anlässlich des „Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“:

„Damals verfolgt – heute vergessen?“ – 27. Januar um 18 Uhr 

Ganztagshauptschule Kogelshäuserstraße (Kogelshäuserstraße 48, 52222 Stolberg)

Dort werden u.a. Schülerarbeiten zum Holocaust-Gedenktag präsentiert und Verfolgtengruppen sind mit Informationsständen präsent.

Nähere Information: http://lap-aachen.de

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Neue Publikation zu Pro Köln/Pro NRW

Wir machen auf eine neue Publikation aufmerksam, die in Kooperation zwischen der Koordinerungsstelle des LAP Aachen und der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln entstanden ist:
 
Dominik Clemens/Hendrik Puls (Hg.): 33 Fragen und Antworten zu Pro Köln/Pro NRW. Entwicklung, Ideologie und Strategien einer vermeintlichen Bürgerbewegung, Köln 2014.
 
Nähere Information zum Buch und Hinweise auf Bezugsmöglichkeiten finden Sie unter dem folgenden Link: http://lap-aachen.de
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“Graue Wölfe” – Hintergründe und Symbole

„Für die türkische extreme Rechte symbolisiert der “Graue Wolf” die Militanz einer politischen Bewegung. In den 60er Jahren waren die “Grauen Wölfe” in der Türkei als Kommando-Einheiten der MHP präsent, die sich aus Umfeldorganisationen wie beispielsweise den Idealistenvereinen, idealistischen Jugendvereinen sowie aus dem

politischen Kern der MHP zusammensetzte. ….

Ausgangspunkt der politischen Ideologie der MHP ist ein vom “Panturanismus” geprägter idealistischer Nationalismus. Der “Panturanismus” ist bestrebt, ein Grosstürkisches Reich von Asien bis China zu errichten. Dieser beinhaltet einen ausgeprägten “Rassismus” gegenüber allen nicht-türkischen Bevölkerungsteilen, insbesondere gegen die Minoritäten im eigenen Land. …

Im Zentrum der ideologischen Ausprägung der MHP wird eine vielseitige Propaganda gegen Linke, Sozialisten und Kommunisten, aber auch gegen demokratische Institutionen, wie z.B. Gewerkschaften, wissenschaftliche Institutionen u.ä. betrieben.“

Dies sind Auszüge aus einem informativen Text von Dr. Kemal Bozay, der diesen Text dem Dürener Bündnis zur Verfügung stellt. Hier schreibt er zur ‚Dynamik des “türkischen” Nationalismus und Rechtsextremismus‘, über ‚Extrem rechte türkische Organisationen in Deutschland‘, von deren Verharmlosung von Seiten offizieller deutscher Behörden und von ideologischen Gemeinsamkeiten der deutschen und türkischen extremen Rechten.
Wenn Sie den gesamten Text lesen möchten, klicken sie bitte auf Graue Wölfe -BgR DN

Symbolik

Hintergrund         Symbol1Symbol2

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Zugvögel. Musikalisch-lyrische Reise nach Palästina

Viola Raheb5. Februar, 19 Uhr

Viola Raheb, Rezitation
Marwan Abado, Oud (arabische Kurzhalslaute)
Haus der Evangelischen Gemeinde, Großer Saal, Düren
Eintritt: € 12,–,
Kinder bis 12 Jahre frei

Mit dem Programm „Zugvögel“ wollen Viola Raheb und Marwan Abado auf poetische, musikalische, nachdenkliche wie berührende Art ihre Heimat Palästina nahe bringen. Mit Texten, Gedichten und Liedern nehmen sie den Hörer mit auf eine musikalisch-literarische Reise nach Palästina. Lyrik, Reflexionen und Erfahrungsberichte mischen sich mit sanften orientalischen Klängen der Oud des Marwan Abado, eines Meisters der arabischen Kurzhalslaute. Die Texte, die Viola Raheb neben ihren autobiographischen Texten liest, stammen von Mahmoud Darwish, dem 2008 verstorbenen palästinensischen Nationaldichter, und von Salman Masalha, einem arabischen Drusen aus Israel, der als Dichter und Literaturprofessor einem hebräisch- und arabisch-sprachigen Publikum bekannt wurde.

Die Journalistin Bettina Marx rezensiert die gleichnamige Hörbuch-Produktion Zugvögel: „Sie bietet dem Hörer einen melancholisch-schönen Einblick in die Vielschichtigkeit palästinensischen Lebens in und vor allem fern der Heimat mit Texten zum Nachdenken und Musik zum Träumen.“

(Foto entnommen aus: riteinstitute israelestine)
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Rechtsextreme greifen Autonomes Zentrum in Aachen an

Von: red  Aachener Zeitung
Letzte Aktualisierung: 7. Januar 2014, 17:02 Uhr

Aachen. Eine Gruppe von Rechtsextremen hat am Montagabend das Autonome Zentrum Aachen attackiert. Gegen 20.45 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Polizei eine Schlägerei zwischen Besuchern des Zentrums und einer Gruppe Rechtsextremer. „Wir wurden gerade von etwa 20 Nazis angegriffen“, hieß es auf dem Twitterkanal des AZ.

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Wie Zeugen später schilderten, seien die Rechtsextremen während einer laufenden Veranstaltung im Zentrum an der Tür erschienen und mit den Besuchern in Konflikt geraten. Es flogen Flaschen und Holzstangen zwischen beiden Gruppen. Verletzte Personen oder Sachbeschädigungen wurden der Polizei nicht gemeldet.

Erschüttert über die Vorgänge zeigen sich die Aachener Grünen. Ratsmitglied Jonas Paul: „Der Angriff auf das Autonome Zentrum zeigt einmal mehr das Gewaltpotenzial der rechtsextremen Szene in der Region. Unsere Fraktion verurteilt den Angriff auf das Schärfste. Die Opfer haben unsere volle Unterstützung und Solidarität.“

Nach Darstellung auf einer Antifa-Webseite vom Dienstag zählten bekannte Rechtsextreme aus dem Raum Aachen ebenso zu den Angreifern wie Hooligans. Erkannt worden seien frühere Mitglieder der inzwischen verbotenen Kameradschaft Aachener Land und Ultras der Alemannia-Fangruppe Karlsbande.

Grüne: Runder Tisch gefordert

Als die Polizei vor Ort eintraf, hatte die Gruppe der Rechtsextremen bereits das Gelände verlassen. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung griffen die Beamten sieben Männer im Alter zwischen 22 und 27 Jahren im Bereich Kaiserplatz/Harscampstraße auf. Sie wurden auf die Wache gebracht. Drei von ihnen waren laut Polizeibericht bereits als Rechtsaktivisten bekannt.

Gegen die Männer wurden Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs eingeleitet. Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind unklar, die Sonderkommission Remok für die Aufklärung rechtsextremistischer Vorfälle der Aachener Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Für die Grünen verdeutliche der aktuelle Vorfall, dass man in der Aufmerksamkeit nicht nachlassen dürfe. Es sei nicht hinnehmbar, so Jonas Paul, dass rechte Schläger immer wieder mit Gewalt gegen politisch Andersdenkende vorgehen würden. Auch der „Runde Tisch gegen Rechts“ – ein Bündnis aus Vertretern der Ratsparteien, der Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, des Aachener Friedenspreises, der Volkshochschule und der Polizei – sei nach der brutalen Attacke gefordert.

Immer wieder hat es in der Vergangenheit Angriffe von mutmaßlichen Neonazis auf das AZ gegeben

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Weihnachtsgruß

Weihnachtsstern

Die Redaktion des „Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ wünscht allen ein

frohes Weihnachtsfest und ein friedvolles Jahr 2014.

Ein ereignisreiches Jahr liegt  hinter uns. Es war geprägt von der Vorbereitung Durchführung und Reflexion der Kunstaktion „Engel der Kulturen. Allen die uns dabei unterstützt und zum Gelingen beigetragen haben sagen wir herzlichen Dank. Auch in der Presse fand das für Düren einmalige Ereignis eine angemessene Berücksichtigung.  Viele Bilder wurden gemacht und ein stimmungsvolles, atmosphärisches Video erstellt. Dieses wird auf der nächsten Vollversammlung, geplant am Freitag 23. Mai 2014 zu sehen sein. .

Auch im Jahr 2014 bleibt uns der „Engel der Kulturen“ erhalten. Am Samstag, 27. September erfolgt die Aufstellung eines großformatigen Rades mit den Symbolen der monotheistischen Religionen sowie ein Konzert mit dem virtuosen Ensemble Avram, den „Klangbrücken zwischen den Kulturen“.

Freuen Sie sich mit uns darauf !

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