„Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“
Auszug der „Grauen Wölfe“ aus der Schenkelstraße
Aus der Veröffentlichung der Antifa Düren:
„Antifa sorgt für Auszug der faschistischen Grauen Wölfe
Daran dürfte die Öffentlichkeitsarbeit und der Protest der Antifa Düren einen nicht unwesentlichen Anteil gehabt haben. Aus gut unterrichteten Kreisen war zu vernehmen, dass die anderen Mieter von ihren neuen Nachbarn ebenfalls nicht begeistert waren. Es bleibt zu hoffen, dass von Faschisten – egal welcher Nationalität – getragene Vereine künftig in der Stadt Düren keine Vermieter mehr finden werden. Denn wer faschistischen Gruppen Räume zur Verfügung stellt, macht sich an deren Verbrechen mitschuldig. Und auch die Liste von Verbrechen von Faschisten mit türkischen Migrationshintergrund ist lang.“
Weiteres auf der Seite der Antifa:
Antifa sorgt für Auszug der faschistischen „Grauen Wölfe“
ZUGVÖGEL. Eine musikalisch-lyrische Reise
ZUGVÖGEL. Eine musikalisch-lyrische Reise nach Palästina
5. Februar 2014, 19.00 Uhr
Haus der Evangelischen Gemeinde, Großer Saal
Viola Raheb, Rezitation
Marwan Abado, Oud (arabische Kurzhalslaute)
Eintritt: € 12,–, Kinder bis 12 Jahre frei
Mit dem Programm „Zugvögel“ wollen Viola Raheb und Marwan Abado auf poetische, musikalische, nachdenkliche wie berührende Art ihre Heimat Palästina nahe bringen. Mit Texten, Gedichten und Liedern nehmen sie den Hörer mit auf eine musikalisch-literarische Reise nach Palästina. Lyrik, Reflexionen und Erfahrungsberichte mischen sich mit sanften orientalischen Klängen der Oud des Marwan Abado, eines Meisters der arabischen Kurzhalslaute. Die Texte, die Viola Raheb neben ihren autobiographischen Texten liest, stammen von Mahmoud Darwish, dem 2008 verstorbenen palästinensischen Nationaldichter, und von Salman Masalha, einem arabischen Drusen aus Israel, der als Dichter und Literaturprofessor einem hebräisch- und arabisch-sprachigen Publikum bekannt wurde.
Die Journalistin Bettina Marx rezensiert die gleichnamige Hörbuch-Produktion Zugvögel: „Sie bietet dem Hörer einen melancholisch-schönen Einblick in die Vielschichtigkeit palästinensischen Lebens in und vor allem fern der Heimat mit Texten zum Nachdenken und Musik zum Träumen.“
25 Jahre Gedenken an den Rückriem-Stelen
Seit 25 Jahren gibt es in Düren das dezentrale Erinnerungsmal des Künstlers Ulrich Rückriem: 10 Stelen erinnern in besonderer Weise an die Gräueltaten der Naziherrschaft und mahnen zum Wachbleiben und verantwortbaren Handeln.
Anlässlich der Errichtung der ersten Stele fand am 9. November 1988 gegenüber dem Gelände der ehemaligen Synagoge ein von der Stadt Düren organisierter Festakt statt. Im folgenden Jahr lud die Katholische Jugend (BDKJ) dort zu einer Mahnwache ein, die als Schweigestunde begangen und ganz überwiegend von Jugendlichen besucht wurde. So blieb es auch in den Folgejahren.
Eine deutliche Intensivierung und größere Wirksamkeit in der Öffentlichkeit gewann das Gedenken ab 1992. Die Dürener pax christi-Gruppe hatte im Vorfeld Vertreterinnen und Vertreter von Kirchengemeinden, Parteien, Schulen, Geschichtsvereinen, Jugendgruppen und Einzelpersonen zu einem Gedankenaustausch über eine dezentrale Art des Erinnerns aufgerufen.
Schon im gleichen Jahr wurden dann für jede Stele Teams gewonnen, die am 9. November zur selben Zeit an allen 10 Orten die Mahnstunden gestalteten.
Manche Stelen sind seither in „festen Händen“, bei einigen Stelen wechselt schon mal die vorbereitende Gruppe; die pax christi-Gruppe springt wenn nötig ein. Sie hat vor allem die nötige Vernetzung übernommen, gibt Hilfen und Anregungen für die inhaltliche Gestaltung und sorgt für organisatorische Dinge.
Den 25. Jahrestag der „Stelen-Gedenken“ hat die pax christi Gruppe zum Anlass genommen, die Entwicklung in einer 80-seitigen Broschüre zu dokumentieren.
Auch in diesem Jahr findet die Gedenkstunde wieder an allen Rückriem-Stelen statt. Herzliche Einladung!
9. November 2013,
19.00 Uhr
Nachrichten aus und Termine in der Region Aachen
„TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“
Arbeit und Leben DGB/VHS NW e.V.
Peterstraße 21-25
52062 Aachen
Fon: +49 – (0)241 – 4792 182
Fax: +49 – (0)241 – 406023
E-Mail: clemens@aulnrw.de
Web: www.aulnrw.de, www.lap-aachen.de
Gedenken an die Reichspogromnacht!
Am 9. November jährt sich zum 75. Mal die Reichspogromnacht, in der die systematische Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung in Deutschland ihren ersten Höhepunkt erfuhr. Aus diesem Anlass wird ein
Wortgottesfeier in St. Marien um 18.00 Uhr
so gestaltet, dass sie dieses Ereignis in Erinnerung ruft und auch in unsere Gegenwart stellt. Jüdische und christliche Gebete und Lieder und die Schrifttexte des Sonntags prägen diesen Gottesdienst, der so zeitig endet, dass Sie noch die Mahnwachen um 19.00 Uhr in unmittelbarer Nähe ( am Amtsgericht und in der Oberstraße) erreichen können.
Herzliche Einladung an alle zu diesem Gottesdienst.
Sehenswerte Ausstellung „Braunzone“ in Düren
Ausstellung „BRAUNZONE – Ideologien und Strukturen der extremen Rechten an Beispielen aus NRW“
Im Bürgerbüro der Stadt Düren findet vom 14.10.2013 bis 26.10.2013 die Ausstellung „BRAUNZONE – Ideologien und Strukturen der extremen Rechten an Beispielen aus NRW“ statt.
Der Lions Club Düren-Rurstadt hat die vom Jugendclub Courage Köln e. V. entwickelte Ausstellung nach Düren geholt und wird die Kosten übernehmen. Der Lions Club glaubt, dass die Auseinandersetzung mit dem Rechtsradikalismus ein ständiges Thema in der Diskussion mit jungen Leuten ist und sich von daher für die Schulen als Ergänzung zum Unterrichtsstoff sehr gut eignet.
Bilder-Nachschlag vom Engel der Kulturen
Horst Knapp aus Merken hat schöne Bilder von unseren Veranstaltungen „Engel der Kulturen“ und dem Theaterstück der Berliner Compagnie „Anders als Du glaubst“ in 2 Alben angelegt und uns im nachfolgenden Link zur Verfügung gestellt.
Einladung zur Regionalkonferenz
Im Auftrag Hendrik Puls
Stadt Köln – Der Oberbürgermeister 4520 – NS-Dokumentationszentrum Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs)e
Telefon: 0221/221-27162 Telefax: 0221/221-25512 E-Mail: ibs@stadt-koeln.de Internet: www.mbr-koeln.de
„Eine beeindruckende Spur des Friedens“
Etwas spät, aber darum ausführlicher berichtet auch die Dürener Presse sehr positiv von dem außergewöhnlichen und einmaligem Ereignis in Düren.



