Gedenken zur Reichspogromnacht in Aldenhoven

Auch in Aldenhoven ist es schon seit Jahren zu einer guten Tradition geworden, der im 3. Reich ermordeten jüdischen Mitbürger am Tag der Reichspogromnacht zu gedenken.

Die Evangelische Kirchengemeinde Aldenhoven lädt am

Montag, 10. November um 18.00 Uhr

in die Krypta der katholischen Kirche zu einer Gedenkstunde ein. Von dort aus geht es anschließend mit einem Lichterzug in den Römerpark, zur Stele, die an die in der Shoa umgekommenen Mitbürger jüdischen Glaubens erinnert. Den Ausklang findet die Veranstaltung im Ludwig-Gall-Haus. Die Gedenkfeier wird mitgestaltet von den Konfirmanden, der Geschichtswerkstatt, dem Bündnis gegen Rechts sowie der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde.

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Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“

Bericht von der Ausstellungseröffnung im Dürener Kreishaus

Die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“, die die VVN-BdA gemeinsam mit der IG Metall, ver.di, der GEW und der Stiftung Auschwitz Komitee neu herausgegeben hat, wurde am 28. Oktober im Kreishaus der Stadt Düren eröffnet. Auf einundzwanzig modern gestalteten Tafeln werden die verschiedenen Facetten des Neofaschismus beleuchtet und unzählige Anregungen zu Gesprächen und Aktionen vermittelt. Weiterführende Informationen können über Hörstationen abgerufen werden, die mit QR-Codes adressiert sind.

Unterstützer der Dürener Ausstellung sind antifaschistisch engagierte Organisationen von der Antifa Düren über das Dürener „Bündnis gegen Rechts BgR“ bis hin zur DKP. Aber auch der Kreis Düren mit dem Landrat Spelthan (CDU) als Schirmherr stand mit der Überlassung des Lichthofes als hervorragenden Ausstellungsraum und finanziellen Beiträgen nicht abseits. Spelthan betonte in seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung seine Bereitschaft, im Kampf gegen Faschismus keine Scheu vor Zusammenarbeit mit anderen antifaschistischen Kräften zu haben. Er freute sich, in dieser Frage mit Heiner Krüger, Antifa Düren, gemeinsam Aktion machen zu können.

Die Hauptrede hielt Emmanuel Ndahayo vom Sprecherkreis des BgR. Er konfrontierte die Anwesenden mit Überlegungen zu Rassismus und Faschismus. Nach fundierten theoretischen Ausführungen fasste Ndahayo seine Erkenntnisse, untermauert von seinen persönlichen Erfahrungen, zusammen: „Es ist rassistisch, wenn man denkt, dass bestimmte Positionen für Bestimmte Menschen reserviert sind. Es ist faschistisch, wenn alle Staatsbürgerinnen und Staatsbürger nicht gleich behandelt sind. Es ist rassistisch, zu vermuten, dass Menschen kriminell sind, weil sie so oder so aussehen. Mein Problem ist nicht, dass ich als Schwarzer auf der Straße beschimpft werden kann, oder geschlagen sei kann. Das Problem ist, wenn ich geschlagen bin und die Polizei nicht interveniert; oder wenn sie interveniert, kommt sie mit dem Vorurteil, dass der Opfer der Täter ist.

Für den Landesvorstand der VVN-BdA verwies sein Mitglied Udo Beitzel, Aachen/Stolberg, auf das vorherige Wochenende: Die von der Polizei falsch eingeschätzte Demonstration von Hooligans und Nazis, an der auch rund 60 Menschen aus der Aachener Region teilgenommen hatten, unterstreicht die Notwendigkeit, gegen Neofaschismus wachsam und engagiert zu bleiben.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit musikalischen Beiträgen von Ozan Safak, einem anatolischen Volkssänger. Er trug größtenteils eigene Lieder vor, mit eigenen Texten oder Texten von Nazim Hikmet.

Die Ausstellung ist noch zu sehen bis zum 11. November. Am 5. November können sich Schulklassen o.a. Interessierte und Gruppen für eine kompetente Begleitung durch Iris Bernert-Leushacke (Historikerin, VVN/BdA-Landesvorsitzende NRW)  mit Diskussionsmöglichkeit anmelden.

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Gedenkfeier in der Vettweißer Pfarrkirche am 9. November

Am 27.10.2014 wurden erstmals in der Gemeinde Vettweiß vier „Stolpersteine“ durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt. Die Initiative ging von sechs Vettweißer Jugendlichen aus, die sich mit dem Schicksal der ehemaligen jüdischen Mitbürgern auseinandergesetzt haben.

Die kleinen Messingplatten erinnern in der Gereonstr. 13 in Vettweiß an die Geschwister Josef, Gudula, Jeanette und Rosalie Berlin. Josef Berlin wurde gedemütigt und entrechtet und verstarb in einem jüdischen Krankenhaus in Köln. Die Schwestern wurden 1943 nach Theresienstadt deportiert und ermordet.

Anlässlich der Stolpersteinverlegung  wird am Sonntag,  9. November, 15:00 Uhr, in der Pfarrkirche St. Gereon, Vettweiß, an die jüdischen Mitbürger/-innen, die in der Gemeinde Vettweiß gelebt haben und der Nazi-Diktatur zum Opfer gefallen sind erinnert.

Quelle: Dürener Nachrichten vom 28.10.2014
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Abschlusserklärung der 6. Regionalkonferenz „Aktiv gegen Rechts“

Quelle: Homepage der antifadueren.blogsport

Abschlusserklärung der 6. Regionalkonferenz Aktiv gegen Rechts
am 25.10.2014 in Würselen

Zum sechsten Mal trafen sich Vertreterinnen und Vertreter lokaler Initiativen gegen Rechts in unserer Gesellschaft. In diesem Jahr standen besonders die Ergebnisse der Europawahlen und die Flüchtlingsabwehr europäischer Staaten im Zentrum der Diskussionen. Moderator Ralf Woelk (Geschäftsführer des DGB-NRW Süd-West) begrüßte die rund 100 Anwesenden und hob hervor, dass es eine gute Tradition der bislang sechs Konferenzen Aktiv gegen Rechts in den verschiedenen Städten ist, dass Basis-Aktivist_innen und Mandatsträger_innen aus Gemeinden um ein gemeinsames Auftreten gegen Rassismus und Neonazismus gerungen haben und es viele positive Beispiele für Zusammenarbeit auf der lokalen Ebene gibt.

Der Hauptvortrag des Vormittags wurde gestaltet von Alexander Häusler vom Forschungsschwerpunkt Rechtsradikalismus/Neonazismus (FORENA) an der FH Düsseldorf. In der Mittagspause präsentierten Schülerinnen und Schüler des Würselener Gymnasiums ihre Beiträge zum Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Außerdem konnten sich die Teilnehmer_innen an Infoständen über die Arbeit und Projekte der beteiligten Basisgruppen informierten. Im Nachmittag wurde in fünf Arbeitsgruppen informiert und diskutiert über die Situation von Flüchtlingen, die Erinnerungsarbeit anderer europäischer Länder, über die Stellung des Islams in Europa und über die Militarisierung der Außenpolitik. Für Schüler_innen wurde eine Arbeitsgruppe mit dem Zeitzeugen Helmut Clahsen durchgeführt.

Der Stand der Dinge:

Das Fazit des vergangenen Jahres ist niederschmetternd: Die Parteien der äußersten Rechten haben erschreckende Wahlergebnisse erreicht. Rassismus und Nationalismus in Europa konnten nicht zurückgedrängt werden. Auch in Deutschland konnte mit der AFD eine chauvinistische und nach rechts offene Partei Parlamentssitze erringen. Leidtragende sind vor allem Flüchtlinge, deren Behandlung nicht zuletzt in Deutschland der Menschenwürde widerspricht.

Zusätzlich hat die „freie“ Welt Brandfackeln in die öl-und rohstoffbesitzenden Länder geworfen. Staaten sind im Chaos versunken. Unter dem Vorwand, Diktatoren zu bekämpfen, bewaffnete sie Regimegegner. Dabei stachelte sie Kräfte an, die sie nun bekämpfen. Immer mehr wird Krieg zur Lösung von Problemen und nachher stellt sich heraus, dass die Probleme größer geworden sind, darüber aber hunderttausende Tote zu beklagen sind. Die Bundesrepublik ist daran durch Waffenlieferungen und Destabilisierung von Regierungen beteiligt. So werden Fluchtgründe geschaffen und die Flüchtlinge, die nicht vor den Außengrenzen der EU ertrinken, werden in der EU illegalisiert und verfolgt.

Die Konferenz hat in jedem Jahr in ihrer Schlusserklärung die Untätigkeit und Unfähigkeit von Behörden im Kampf gegen Rechts kritisiert. In den NSU-Untersuchungsausschüssen sind haarsträubende Dinge ans Licht gekommen und nicht aufgeklärt worden. Das Spitzelunwesen der Geheimdienste ist zur Gelddruckmaschine für kriminelle Nazi-Banden geworden. Es hat sich herausgestellt, dass die Mordserie der NSU nur möglich war, weil Behörden und Teile der Gesellschaft die Augen vor dem Problem des rechten Terrors verschlossen haben. Bis heute ist das Bombenattentat auf das Oktoberfest nicht aufgeklärt. Bis heute ist die Öffentlichkeit nicht darüber informiert, wie viele von der Polizei gesuchte Neonazis untergetauchte Zeitbomben sind.

Die Nachfolger der verbotenen Nazi-Kameradschaften genießen unter dem Firmenschild Die Rechte Parteienprivilegien. Die Provokationen dieser Neonazis sind unappetitlich und kriminell. Sie gehören verboten wie die FAP der 90er Jahre, von der es auch jahrelang hieß, sie könne als Partei nicht verboten werden. Und so, wie in Deutschland die Augen vor dem Neonazismus verschlossen wurden, so erkennen viele die Nazis auch nicht, wenn sie in der Ukraine als Teil der neuen Machthaber auftauchen.

In der Region gibt es gute Beispiele für lokales Engagement gegen Rechts. Oftmals reicht es jedoch nicht, „nur“ gute Gesinnung zu zeigen. Wenn es ernst wird, wenn persönliches Handeln gefragt ist, dürfen die Aktiven nicht weniger werden, denn wir brauchen vielfältigen, aktiven Widerstand. Es ist immer noch so, dass Naziaufmärsche von Behörden und Institutionen verheimlicht werden, „damit es keinen Ärger gibt“. Die, die sich den Nazis dann entgegenstellen, dürfen nicht als gewaltbereite Ruhestörer_innen denunziert werden. Das alles ist aber kein Problem des rechten Randes, es ist ein Problem der Gesamtgesellschaft und solange Ruhe die erste Bürgerpflicht ist, wird sich daran wenig ändern. Es ist nötig, sich über Rassismus, Antisemitismus, Militarismus und Neonazismus aufzuregen und sich vielfältig dagegen zu engagieren.

Was tun?

Auch wir haben keine Patentrezepte, aber wir arbeiten daran, Lösungen zu finden, die viele mittragen können. Der Zusammenhalt der vergangenen sechs Regionalkonferenzen ist gewachsen und eine gute Basis für die Zukunft. Wir schlagen daher vor, die Regionalkonferenz 2015 unter dem Titel Weiter so? durchzuführen und uns dort intensiv mit Arbeitsweisen, Organisation von Bündnisarbeit und Vernetzung auseinanderzusetzen. Hier sollen die Fragen, die wir „unterwegs“ in der gemeinsamen Arbeit gegen Rechts nur unzureichend klären konnten, behandelt werden.

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Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“

Aktuelle Ausstellung ist eröffnet     tafel_01                            seit  28.10.2014   und geht bis 11.11.2014,                           Kreishaus Düren

Kompetente Begleitung zur Beantwortung von Fragen und Diskussionsmöglichkeit für Schulklassen und andere Interessierte:                     05.11.2014  von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Redebeiträge zur Eröffnung:

Schirmherr Landrat Wolfgang Spelthan, Udo Beitzel, Landesvorstand der  VVN-BdA, Emmanuel Ndahayo, Sprecherkreis des BgR                                                      Musikalische Begleitung:  Ozan Safak, anatolischer Volkssänger

Was will diese Ausstellung?                                                                                                                                    In Deutschland werden Menschen beschimpft, geschlagen oder ermordet, weil sie aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder ihrer Lebensweise nicht in das Bild passen, das Nazis vom »Deutschen« haben.

Über 180 Todesopfer hat die neofaschistische und rassistische Gewalt seit 1990 bereits gefordert, möglicherweise ein Mehrfaches davon – weil Hinweise auf neofaschistische Tatmotive nicht verfolgt wurden.

Die Ausstellung will dazu beitragen, dass Neofaschismus nicht auf Dauer zum Alltag gehört. Sie informiert über dessen Ideologie und Praxis und benennt Ursachen für die Ausbreitung rassistischen, nationalistischen und militaristischen Denkens und Handelns.

Die Begriffe „Rechtsextremismus“, Rechtsradikalismus“ usw unterstellen, dass es sich um eine politische Randerscheinung unter vielen handelt. Der konkrete Hintergrund wird vernachlässigt. Wir verwenden stattdessen die international üblichen Begriffe „Faschismus“ und „Neofaschismus“.

Wir wollen damit deutlich machen, dass sich diese politische Bewegung in ihrem Wesen nicht von ihren historischen Vorbildern seit Ende des Ersten Weltkrieges unterscheidet.

Unterstützer der Ausstellung sind: Antifa Düren, Die Linke“ (Stadt und Kreis Düren), die „Werkstatt für Aktionen und Alternativen“ (WAA) Düren, die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregiemes- Bund der Antifaschisten“ (VVN-BdA), „Bündnis 90-Die Grünen“ (Stadt und Kreis Düren), Dürener „Bündnis gegen Rechts“ (BgR), „Deutsche Kommunistische Partei“ (DKP) Düren

http://neofa-ausstellung.vvn-bda.de/

s. auch: https://www.duerener-buendnis.de/2014/ausstellung-neofaschismus-in-deutschland-2/

 

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Rechtsextremismus und Religion

Odin statt JesusTagung am 31.10.2014

Anmeldung unter: ibs@stadt-koeln.de

Flyer_Tagung_Religion

Der Veranstalter zum Inhalt:
„Wie religiös ist die extreme Rechte? Sind Bezüge von Neonazis auf die germanische Götterwelt, auf Runen und (neu-)heidnische Bewegungen Ausdruck einer religiösen Grundhaltung oder bloß Staffage? Sind Demonstrationen von selbsternannten „Lebensschützern“ ein Randphänomen der christlichen Kirchen oder werden rechte Tendenzen im Christentum starker? Ist die immer populärer werdende Esoterik eine harmlose Alternative zu den etablierten Religionen oder bestärkt sie auch menschenfeindliches Denken?

Diese und andere Fragen wollen wir auf der Tagung „Rechtsextremismus und Religion“ diskutieren. Neben einem Überblick über Verschränkungen und Überschneidungen von Rechtsextremismus und Religion wollen wir vor allem die genannten religiösen Strömungen und ihr Verhältnis zum Rechtsextremismus näher beleuchten. Weiterhin wollen wir die daraus folgenden Konsequenzen für die Zivilgesellschaft und das Engagement gegen Rechtsextremismus und Rassismus erörtern.“

 

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Prominente unterstützen die Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“

Im Rahmen der Veranstaltung „Sport und Politik – gemeinsam gegen Rechtsextremismus“ stellten sich Bibiana Steinhaus (Bundesliga-Schiedsrichterin), Ronny Blaschke (Buchautor „Angriff von Rechtsaußen“), Gerald Asamoah (ehemaliger Nationalspieler), Wolfgang Thierse (MdB), Jan Fitschen (ehemaliger Europameister über 10000 m) und der Innenminister Thomas de  Maizière zum Foto gegen Rassismus und Gewalt. Sie unterstützen damit die Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“, die Jo Ecker ins Leben gerufen hat.

Mehr Infos: http://www.fussballvereine-gegen-rechts.de

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AfD Düren vor Amtsgericht gescheitert

Aus der Presseerklärung der Antifa vom 07.10.2014:

„Die AfD Düren ist heute vor dem Amtsgericht Düren mit dem Versuch gescheitert, Kritiker mundtod zu machen beziehungsweise zu kriminalisieren.
Die beleidigten Volksverhetzer
Am 24.05.2014 gegen ca 10.00 Uhr sahen sich die Herr Essler (Sprecher der AfD), Dick, König,Kosse und Schrötler (alle Mitglieder der AfD) während eines Infostandes in Düren mit folgender Kritik konfrontiert: „Mitglieder der Antifa Düren haben mit einem Flugblatt auf die rechte Gesinnung der AfD aufmerksam gemacht und den Passanten gesagt, dass die „Alternative für Deutschland“ keine Alternative sei, sondern das es sich bei der AfD um rechte Wölfe im Schafpelz handelt. Sie mußen sich den Vorwurf anhören, dass sie nicht viel besser wie die Nazis der NPD und anderer faschistischer Parteien sind denen sie sich sowohl inhaltlich als auch mit Aussagen von Spitzenpolitikern sehr ähneln“
Von den AfD Mitgliedern wurde mit der Behauptung man hätte diese als Nazis bezeichnet bei der von ihnen herbeigerufenen Polizei Anzeige erstattet die dann auch ermittelt hat und die Ergebnisse an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet hat.“
……..
„es am Dienstag den 23.09.2014 zu einer Hauptverhandlung am Amtsgericht Düren kam, die dann unterbrochen und heute am 07.10.2014 fortgesetzt wurde. Die Zeugenvernehmung der 5 AfD Mitglieder waren nur in einem Punkt identisch und zwar in dem Punkt das der Beschuldigte zu ihnen gesagt habe „Ihr seit alle Nazis“. Alles andere war so widersprüchlich, dass selbst die Staatsanwaltschaft einsehen mußte das das nicht für eine Verurteilung ausreicht und deshalb Freispruch beantragt. So hieß das heutige Urteil Freispruch. Die Kosten wurden dem Staat, also den Steuerzahlern auferlegt. Somit sind die Mitglieder der AfD Düren diesmal mit Ihrem Versuch gescheitert Kritiker zu kriminalisieren und mundtot zu machen. Außer Spesen nichts gewesen.“
„Fakten, die klar machen wo die AfD politisch steht sind unter folgendem Link nachzulesen: http://antifadueren.blogsport.de/2014/09/25/update-afd/#more-1226
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Jüdische Spuren in Düren

Rundgang im Stadtzentrum

75 Jahre nach der Pogromnacht vom 9. November 1938 gibt es nur noch wenige Spuren und Erinnerungen an früheres jüdisches Leben in Düren. Einige Häuser mit „Stolpersteinen“, Rückriem-Stelen und Tafeln der Stadt erinnern an Menschen jüdischen Glaubens, die hier bis in die NS-Zeit gelebt haben. –Bei dem Rundgang werden Biografien jüdischer Familien angesprochen, es werden auch Informationen zu den Erinnerungssteinen gegeben, die mit den Namen Ulrich Rückriem (Stelen), Adolf Wamper („Flammengel“ am Rathaus) und Gunter Demnig (Stolpersteine auf Dürener Straßen) verbunden sind.
Der Rundgang beginnt in der Arnoldsweilerstrasse, wo sich seit dem späten Mittelalter der jüdische Friedhof befand. Er wurde 1888 geschlossen, im 2.Weltkrieg zerstört, ist aber heute als Grünanlage gut erkennbar, u. a. durch einen sehr alten Grabstein vom Ende des 17. Jahrhunderts und einen Gedenkstein der Stadt Düren.

Leitung: Ludger Dowe ( Dürener Geschichtswerkstatt)

Termin: Sonntag, 2. November (Allerheiligen), 11 Uhr
Treffpunkt: Arnoldweilerstrasse/Nähe Josef-Schregel-Strasse.

Das Teilnahmeentgelt in Höhe von 5,– € (Jugendliche frei) wird am Treffpunkt kassiert!

Eine Anmeldung ist erwünscht bis eine Woche vorher an Ludger Dowe, Tel. 02421-74329 oder per E-Mail >ludgerdowe@gmx.de>

 

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KOMPETENT gegen Rechtsextremismus – Qualifizierung für pädagogische Fachkräfte

Die Volkshochschule Aachen bietet im Rahmen von BIKnetz – Präventionsnetz gegen Rechtsextremismus zwei Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte an. Diese richten sich insbesondere an Lehrerinnen und Lehrer, aber auch andere Pädagog/innen, die mit rechtsextrem orientierten bzw. gefährdeten Jugendlichen arbeiten und für ihren beruflichen Alltag Handlungssicherheit gewinnen möchten. Erarbeitet wird u.a. relevantes Basiswissen im Themenfeld „Rechtsextremismus“, Kenntnisse zu Bedingungen und Verläufen für die Einstiegsprozesse von Jugendlichen in rechtsextreme Szenen sowie die Befähigung, rechtsextreme Einzelerscheinungen in einen gesellschaftlichen Kontext einzuordnen. Die Fortbildungen bestehen aus zwei ganztägigen Modulen, die im Abstand von etwa vier Wochen angeboten werden.

Nähere Informationen: dominik.clemens@mail.aachen.de

Fortbildung I: 24. Oktober und 14. November 2014, 8 – 16 Uhr
Fortbildung II:  8. und 22. November 2014, 9 – 17 Uhr

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