Initiative: „Orte der Vielfalt“

Mit der Initiative „Orte der Vielfalt“ gibt es die Möglichkeit für Städte, sich für ein besonderes Engagement auszeichnen zu lassen. Bis zum 31.3.2008 können sich Städte noch bewerben. Die Initiative beschreibt sich selbst wie folgt:

Die Bundesregierung, vertreten durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium des Innern und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, hat aus diesem Grund die Initiative „Orte der Vielfalt“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, Städte, Gemeinden, Kreise und Zusammenschlüsse von Kommunen in ganz Deutschland in ihrem Engagement für Vielfalt zu stärken. Unterstützt wird die Initiative durch die Länder, die kommunalen Spitzenverbände sowie Organisationen der Zivilgesellschaft und aus Wirtschaft und Gewerkschaft.

Um das Bekenntnis für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in den kommenden Jahren langfristig und überall vor Ort zu unterstreichen, werden alle Kommunen oder Zusammenschlüsse von Kommunen in Deutschland aufgerufen, sich an der Initiative zu beteiligen. Besonders engagierte Kommunen oder Zusammenschluss von Kommunen ab 10.000 Einwohnern können sich für ein Schild, das sie als „Ort der Vielfalt“ auszeichnet, bewerben.

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Mitglieder-Versammlung des Dürener BgR am 8.2.2008

Am 8.2.08 findet die Mitgliederversammlung des Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus statt. Versammlungsort ist die Christuskirche in Düren, Beginn ist 19.00 Uhr. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen vorbei zu kommen.

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Eklat im Landtag MV: NPD verweigert NS-Opfern Schweigeminute

Meldung vom Störungsmelder:

Am 30.1.08 traf sich der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern zu seiner 33. Sitzung. Noch bevor die Sitzung von Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider eröffnet wurde, kam es zum Eklat.

Bretschneider hatte sich nämlich entschlossen, angesichts des 75. Jahrestages der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten eine kurze Rede zu halten und die Abgeordneten gebeten, sich für die Opfer des NS-Regimes zu einer Gedenkminute zu erheben. Dies taten auch alle Abgeordneten – bis auf die der NPD. Pastörs und Co. blieben auf ihren Stühlen trotzig sitzen. Der Abgeordnete Borrmann (NPD) schwatzte während der Schweigeminute gar fröhlich mit seinem Kollegen Andrejewski (NPD).

Ein wenig unangenehm überrascht schienen die Kameraden von der NPD dennoch, ließen sie doch kurze Zeit später eine Sitzung des Ältestenrates einberufen. In einer eilig verfassten Pressemitteilung begründete Pastörs die Verweigerungshaltung seiner Fraktion schließlich mit folgenden Worten: “Erst wenn auch die deutschen Opfer würdig mit einbezogen werden, wird sich die NPD-Frakion an solchen Opfergedenken beteiligen”.

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Aktionswochen gegen Rassismus 2008

Die Aktion Gesicht-Zeigen macht beim Störungsmelder auf die „Aktionswochen 2008“ aufmerksam an denen man sich beteiligen kann. Hier der Aufruf:

In der Zeit vom 10. – 23. März 2008 finden die Aktionswochen gegen Rassismus statt. Um auf den 21. März, den “Internationalen Tag zur Überwindung von Rassismus” aufmerksam zu machen, organisieren wir mit vielen Partnern und Unterstützern bereits zum achten Mal diese Aktionswochen. In Schulen, Jugendclubs, Kinos, Theatern etc. finden hierzu viele verschiedene Veranstaltungen statt. Von Filmvorführungen über Lesungen zu Sportveranstaltungen, von Konzerten über Theatervorführungen bis zu Museumsprojekten war schon alles dabei.

Es werden jedes Jahr mehr Veranstaltungen, die nicht nur gegen Rassismus und für Demokratie mobil machen wollen – sondern auch noch Spaß machen!

Und das schönste an den Aktionswochen: jeder kann mitmachen, jeder kann mithelfen und gemeinsam mit allen anderen Unterstützern gegen Rassismus und für ein weltoffenes Deutschland Gesicht zeigen!

Wollt Ihr auch dabei sein? Wollt Ihr mitmachen? Jeder, der eine Idee oder einen Vorschlag hat, kann sich an uns wenden. Wolltet Ihr schon immer etwas in Eurem Jugendclub, Eurer Schule oder Eurem Sportverein gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung unternehmen? Oder sind vielleicht bereits Projekte geplant, die zum Motto passen und im Zeitraum der Aktionswochen stattfinden?

Ruft uns an oder schreibt uns eine Mail, gerne unterstützen wir Euch und stellen Euch Unterrichtsmaterial, Bücher oder Poster zur Verfügung. Wir nehmen Eure Veranstaltung mit in unser Programmheft auf und werden Euch beim Gesicht zeigen! in Eurer Stadt helfen.

Einfach melden unter 030 – 303080852 oder unter aktionswoche@gesichtzeigen.de

Wir freuen uns auf Eure kreativen, spannenden und individuellen Ideen!

Es grüßt das gesamte Gesicht-Zeigen! – Team

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Broschüre der Initiative „Nazis in den Parlamenten“ erschienen

Die neue Broschüre der Initiative Nazis in den Parlamenten (NiP) gibt einen Einstieg in die Ideologie der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD). Auf 40 Seiten werden die Kernbereiche des politischen Programms der NPD analysiert. Die Broschüre soll zivilgesellschaftlichen Akteuren oder auch Bezirksverordneten in der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der NPD helfen. Die bloße Tabuisierung der NPD nützt nichts, wenn nicht die Inhalte als rechtsextrem erkannt werden.

Die Broschüre kann in digitaler Version auf der Seite von NiP-Berlin heruntergeladen werden. (via NPD-Blog)

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Ermordet, aber nicht vergessen

Die Aachener Nachrichten berichten über die Erinnerung an die jüdische Geschichte in Düren und laufende Aktionen:

«Tot sind nur die, die vergessen werden» – so lautet eine häufige Inschrift an den Gräbern auf dem jüdischen Friedhof. Aber wo wird in Düren an die jüdische Gemeinde erinnert?

An die 350 Juden lebten in den 30er Jahren in Düren. Etwa 150 bis 200 von ihnen, so schätzt Ludger Dowe von der Dürener Geschichtswerkstatt, seien in den 40er Jahren deportiert und in Konzentrationslagern ermordet worden, einige wenige sind in den Untergrund gegangen, der Rest konnte fliehen.

Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.

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Vortrag: Rechtsextremismus – STOP

Unter dem Titel „Rechtsextremismus – STOP“ laden Aachens Bündnisgrüne im Rahmen ihrer Reihe Grüne Donnerstage zum Vortrag mit anschließender Diskussion mit Richard Gebhardt:

Neonazis feiern Wahlerfolge, rassistische Anschläge machen vorübergehend Schlagzeilen, Berichte über so genannte No-Go-Areas und eine alltägliche rechte Subkultur wiederholen sich. Der Aufstand der Anständigen hat sich als Flop erwiesen, und der Aufschrei über den Einzug der NPD in die Landtage von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern ist schnell verstummt.

Der Vortrag beleuchtet das allzu freundliche Umfeld, das der extremen Rechten die Rosen auf den Weg streut. Er untersucht deren Konzepte, nimmt ihre Praxis in Landes- und Kommunalparlamenten unter die Lupe und diskutiert die gesellschaftlichen Verhältnisse, vor deren Hintergrund Neofaschisten erstarken.

Richard Gebhardt ist Politikwissenschaftler an der RWTH Aachen und Herausgeber des Sammelbandes „Rosen auf den Weg gestreut. Deutschland und seine Neonazis.“

Donnerstag 7. Februar, 19 Uhr im Aachen-Fenster (am Büchel, Buchkremerstrasse).

(Artikel bei Klarmann, bezogen auf redigierte/r Grünen-Info/Buch-Klappentext)

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Aktuelle Meldungen zum Thema Rechtsextremismus (03/2008)

Hier wieder einige von mir ausgewählte aktuelle Meldungen der letzten Woche zum Thema Rechtsextremismus.

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Gedenken in Aachen

Aachen: Bei verschiedenen Gedenkveranstaltungen haben am Sonntag mehrere hundert Menschen in Aachen den Opfern der Nazibarbarei gedacht. Anlässlich des Holocaust-Gedenktages mahnte der Aachener Rabbiner Yaron Engelmayer, jene Gräuel dürften sich nicht wiederholen. Auch Schülerinnen und Schüler, die Katholische Frauengemeinschaft und die Caritas gedachten den Opfern. Nachzulesen bei Klarmann.

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Aus der Heimat in den Tod

Hinweis auf eine Veranstaltung im Raum Düren:

Seit Oktober 1941 begannen die Nazis in großem Maßstab damit, die noch im Reichsgebiet verbliebenen Deutschen jüdischen Glaubens in die Ghettos, Arbeits- und Vernichtungslager des Ostens zu deportieren. Unsere Dürener Mitbürger wurden im Wesentlichen in drei großen Transporten im März, Juni und Juli 1942 „evakuiert“ bzw. „umgesiedelt“, wie der zynische Sprachgebrauch der Nazis das nannte. Bernd Hahne wird versuchen, das System der Deportation darzustellen und auch, soweit das möglich ist, einzelnen Spuren zu folgen.

Für eine erste Information rufen Sie bitte die folgende Adresse auf:
http://www.geschichtswerkstatt-dueren.de/juden/a_z/depo.html

Donnerstag, 6. März 2008, 19.00 Uhr in der
Stadtbücherei Düren. Veranstalter ist die Stadtbücherei Düren, in Verbindung mit der Geschichtswerkstatt Düren.

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