Braune Hose unterm Anzug

Wie hat sich die Neonazi-Szene in den vergangenen Jahren verändert? Wie arbeiten die Rechten? Und was passiert, wenn ein Aussteiger ihre Reihen verlässt? Nur drei Fragen, auf die eine Zeitung Antworten geben will, die nun erstmals erschien. Ihr Titel: Get up – Rechte Trends durchkreuzen. Herausgeber ist der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Region Niedersachsen Mitte.

Das Heft ist primär für Schulen gedacht, jeder kann bei einer DGB-Vertretung vor Ort kostenlose Exemplare anfordern um diese zu verteilen oder auszulegen.

Infos bei der Rotenburger Rundschau

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Angriff in Aachen

Klarmann berichtet von einem Vorfall letzten Dienstag:

Zwei junge Männer aus Aachen (20 und 22 Jahre) sind am Dienstagnachmittag von der Polizei festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, am Vortag an einer Haltestelle ein dunkelhäutiges 17-jähriges Mädchen rassistisch beleidigt und geschlagen zu haben. Als ihre 16-jährige Freundin zu Hilfe eilte, sei auch sie geschlagen und getreten worden. Die jungen Frauen wurden leicht verletzt. Passanten waren am Montagmittag bei der Auseinandersetzung dazwischen gegangen und hatten die Parteien getrennt. Die Täter waren darauf hin geflüchtet. […]

Die 20- und 22-jährigen Aachener sind zwar polizeibekannt, jedoch bislang nicht wegen fremdenfeindlicher Taten in Erscheinung getreten. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fand die Polizei auch keine Anhaltspunkte auf rechtsradikales oder fremdenfeindliches Gedankengut.

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Gesammelte News zum Thema Rechtsextremismus

Ich biete hier wieder einige von mir ausgewählte News und Meldungen der letzten Woche zum Thema mit weiterführenden Links für Interessierte.

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Spontandemo in Köln

Unter dem Motto „Das Problem heisst Rassismus“ haben am Mittwochabend mehr als 400 Menschen lautstark und kraftvoll in der Kölner Innenstadt demonstriert. Anlass war ein rassistischer Übergriff im Kölner Studentenviertel am vergangen Wochenende.

Nach der Auftaktkundgebung am Zülpicher Platz, führte die Demo über Zülpicherstraße und Kyffhäuserstraße in die Hohenstadenstraße wo am Wochenende ein 22jähriger als „Neger“ beschimpft und kurz darauf von mehreren Angreifern getreten und geschlagen wurde. Mit der Demonstration sollte ein deutliches Zeichen gegen die rassistischen Alltagszustände in der Bundesrepublik gesetzt werden. „Rassismus ist nicht nur in Ostdeutschland ein alltägliches Problem für Menschen mit Migrationshintergrund.

(Quelle: Indymedia)

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Zug der Erinnerung (Update)

Der Zug der Erinnerung kommt in das Ruhrgebiet & nach Aachen und kann besichtigt werden. Im Februar ist der Zug in Dortmund, Duisburg, Bochum, Essen und Wuppertal zu sehen (Genaue Daten im Fahrplan). Vom 2.3.08 bis 4.3.08 soll er auch in Aachen stehen.

Update: Sie finden hier den aktuellen Fahrplan für NRW als PDF, die Webseite ist wohl nicht ganz aktuell. Es gibt weitere Ziele, neben den genannten.
Über den Zug der Erinnerung:

Der Zug der Erinnerung besteht aus mehreren Waggons, in denen die Geschichte der europäischen Deportationen in beispielhaften Biografien nacherzählt wird. Schwerpunkt der Ausstellung ist das Deportationsgeschehen in Deutschland: die Zustellung der Deportationsbescheide, das Herrichten und Verlassen der Wohnungen, der Weg zu den Sammellagern und von dort am helllichten Tag durch die Dörfer und Städte zu den wartenden Zügen.

In einem eigenen Ausstellungsbereich werden mehrere Täter der unterschiedlichen Funktionebenen vorgestellt: Vom Reichsverkehrsministerium über die SS bis hin zu den Logistikplanern der Reichsbahn, die für den Transport der todgeweihten Kinder und Jugendlichen in die Vernichtungslager sorgten. Mehrere dieser Spezialisten setzten ihre Bahnkarrieren in der Nachkriegszeit fort.

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Wettbewerb bei „endstation.rechts“

Endstation-Rechts lädt zum Kreativ-Wettbewerb:

Endlich ist es wieder soweit: Der ENDSTATION RECHTS.-Kreativpreis geht an den Start. Wie schon im vergangenen Jahr dürft ihr eurer Phantasie freien Lauf lassen, um mit eurem Ideenreichtum ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

Gesucht werden die kreativsten und witzigsten Motive für Postkarten, Aufkleber, Plakate oder Klamotten gegen Rechts. Die drei besten Ideen werden von uns als Postkarten und/oder Aufkleber gedruckt. Zusätzlich nehmen die Gewinner an einer iPod-Verlosung teil.

Einsendeschluss ist der 29. Februar 2008. Bis dahin müssen alle Wettbewerbsbeiträge bei uns eingegangen sein. Wichtig: Namen, Anschrift, Telefonnummer und Geburtsdatum angeben.

Alle Informationen dazu hier bei Endstation-rechts.

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NPD braucht Geld?

Wie NPD-Blog und Redok melden, scheint es bei der NPD weiterhin finanziell eng zu sein. Dazu aus der Meldung des NPD-Blog:

Die NPD-Bundespartei steckt weiterhin in argen finanzielle Schwierigkeiten. Erneut fordert Parteichef Udo Voigt die Mitglieder zu finanzieller Hilfe auf. In der “Deutschen Stimme” ruft Voigt laut einem Bericht von “Endstation Rechts” zu einer “Kampfspende” auf. Schon zuvor hatte die NPD mehrmals um Spenden gebeten, unter anderem in der “Aktion 100″. Hintergrund ist eine Parteispendenaffäre, die der Partei schwer zu schaffen macht. So prüft das Bundestagspräsidium zurzeit erneut NPD-Rechenschaftsberichte aus den vergangenen Jahren. In den Jahren 1997 und 98 hatte die Partei in ihrem Rechenschaftsbericht in dem damals vollkommen unbedeutenen Landesverband Thüringen plötzlich sehr viele Spendeneingänge angegeben. Diese waren, wie sich später herausstellte, gefälscht, so dass die Partei steuerliche Vergünstigungen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro zurückzahlen musste.

Zu dem Thema gibt es auch schon frühere Meldungen, ebenfalls vom NPD-Blog und von der Sueddeutschen Zeitung.

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Vorstellung zweier Bücher für Jüngere

Das Thema Rechtsextremismus Kindern zu vermitteln ist eine schwierige und anspruchsvolle Aufgabe. Literatur zum Thema für Kinder gibt es sicherlich nicht in Fülle, aber man findet im Buchhandel doch einige Werke. Ich habe mir zwei herausgesucht, die mir besonders aufgefallen sind – und die ich hier vorstellen möchte.

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Rechtsextremistische Vorfälle im Oktober 2007

Die Bundesregierung hat mit der Drucksache 16/7429 bekannt gegeben, wie viele Straftaten mit rechtem Hintergrund im Oktober 2007 begangen wurden. Dazu aus der Mitteilung der Bundesregierung:

Im Oktober 2007 wurden insgesamt 922 Straftaten gemeldet, die dem Phänomenbereich „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ zugeordnet wurden.

Darunter waren 41 Gewalttaten und 676 Propagandadelikte. Bei 134 Straftaten, darunter 33 Propagandadelikte und 23 Gewalttaten, konnte ein fremdenfeindlicher Hintergrund festgestellt werden.

Das Bundesland NRW steht dabei leider an der Spitze im Oktober 2007. Lesen Sie dazu auch:

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Fotoaktion gegen Ausländerfeindlichkeit beim „13. Dürener Hallensportfest für C-Junioren“

Im Rahmen des „19. Dürener Hallensportfest für C-Junioren“ führte die Initiative „FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS“, die das Turnier seit 2000 begleitet, eine Fotoaktion gegen Ausländerfeindlichkeit durch.

Alle Mannschaften, die am 29. und 30. Dezember 2007 an diesem Dürener Highlight teilgenommen haben, stellten sich öffentlich gegen Ausländerfeindlichkeit. Mannschaften wie der 1.FC Köln, Schalke 04, Eintracht Frankfurt, der 1.FC Nürnberg, Borussia Mönchengladbach, Karlsruher SC, Bayer 04 Leverkusen, Hertha BSC Berlin, Borussia Dortmund, Alemannia Aachen, der 1.FC Kaiserslautern, der Bonner SC, Viktoria Arnoldsweiler, FC Düren-Niederau, TuS Höhenhaus, Blau-Weiß Kerpen, Blau-Weiß Alsdorf, VfL 1900 Gießen, Ford Köln-Niehl, Sportfreunde Helrath, FC Hennef 05, GFC Düren 09, Sportfreunde Troisdorf und JuSpo Wenau zeigten damit, dass Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit in ihren Reihen keine Chance hat.

Damit erhöht sich die Teilnehmerzahl der Aktion auf nunmehr 49 Mannschaften. Die Aktion geht natürlich weiter. Interessenten melden sich unter gegenrechts@arcor.de

Bilder dazu:

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