Vortrag: Rechtsextremismus – STOP

Unter dem Titel „Rechtsextremismus – STOP“ laden Aachens Bündnisgrüne im Rahmen ihrer Reihe Grüne Donnerstage zum Vortrag mit anschließender Diskussion mit Richard Gebhardt:

Neonazis feiern Wahlerfolge, rassistische Anschläge machen vorübergehend Schlagzeilen, Berichte über so genannte No-Go-Areas und eine alltägliche rechte Subkultur wiederholen sich. Der Aufstand der Anständigen hat sich als Flop erwiesen, und der Aufschrei über den Einzug der NPD in die Landtage von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern ist schnell verstummt.

Der Vortrag beleuchtet das allzu freundliche Umfeld, das der extremen Rechten die Rosen auf den Weg streut. Er untersucht deren Konzepte, nimmt ihre Praxis in Landes- und Kommunalparlamenten unter die Lupe und diskutiert die gesellschaftlichen Verhältnisse, vor deren Hintergrund Neofaschisten erstarken.

Richard Gebhardt ist Politikwissenschaftler an der RWTH Aachen und Herausgeber des Sammelbandes „Rosen auf den Weg gestreut. Deutschland und seine Neonazis.“

Donnerstag 7. Februar, 19 Uhr im Aachen-Fenster (am Büchel, Buchkremerstrasse).

(Artikel bei Klarmann, bezogen auf redigierte/r Grünen-Info/Buch-Klappentext)

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Aktuelle Meldungen zum Thema Rechtsextremismus (03/2008)

Hier wieder einige von mir ausgewählte aktuelle Meldungen der letzten Woche zum Thema Rechtsextremismus.

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Gedenken in Aachen

Aachen: Bei verschiedenen Gedenkveranstaltungen haben am Sonntag mehrere hundert Menschen in Aachen den Opfern der Nazibarbarei gedacht. Anlässlich des Holocaust-Gedenktages mahnte der Aachener Rabbiner Yaron Engelmayer, jene Gräuel dürften sich nicht wiederholen. Auch Schülerinnen und Schüler, die Katholische Frauengemeinschaft und die Caritas gedachten den Opfern. Nachzulesen bei Klarmann.

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Aus der Heimat in den Tod

Hinweis auf eine Veranstaltung im Raum Düren:

Seit Oktober 1941 begannen die Nazis in großem Maßstab damit, die noch im Reichsgebiet verbliebenen Deutschen jüdischen Glaubens in die Ghettos, Arbeits- und Vernichtungslager des Ostens zu deportieren. Unsere Dürener Mitbürger wurden im Wesentlichen in drei großen Transporten im März, Juni und Juli 1942 „evakuiert“ bzw. „umgesiedelt“, wie der zynische Sprachgebrauch der Nazis das nannte. Bernd Hahne wird versuchen, das System der Deportation darzustellen und auch, soweit das möglich ist, einzelnen Spuren zu folgen.

Für eine erste Information rufen Sie bitte die folgende Adresse auf:
http://www.geschichtswerkstatt-dueren.de/juden/a_z/depo.html

Donnerstag, 6. März 2008, 19.00 Uhr in der
Stadtbücherei Düren. Veranstalter ist die Stadtbücherei Düren, in Verbindung mit der Geschichtswerkstatt Düren.

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Braune Hose unterm Anzug

Wie hat sich die Neonazi-Szene in den vergangenen Jahren verändert? Wie arbeiten die Rechten? Und was passiert, wenn ein Aussteiger ihre Reihen verlässt? Nur drei Fragen, auf die eine Zeitung Antworten geben will, die nun erstmals erschien. Ihr Titel: Get up – Rechte Trends durchkreuzen. Herausgeber ist der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Region Niedersachsen Mitte.

Das Heft ist primär für Schulen gedacht, jeder kann bei einer DGB-Vertretung vor Ort kostenlose Exemplare anfordern um diese zu verteilen oder auszulegen.

Infos bei der Rotenburger Rundschau

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Angriff in Aachen

Klarmann berichtet von einem Vorfall letzten Dienstag:

Zwei junge Männer aus Aachen (20 und 22 Jahre) sind am Dienstagnachmittag von der Polizei festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, am Vortag an einer Haltestelle ein dunkelhäutiges 17-jähriges Mädchen rassistisch beleidigt und geschlagen zu haben. Als ihre 16-jährige Freundin zu Hilfe eilte, sei auch sie geschlagen und getreten worden. Die jungen Frauen wurden leicht verletzt. Passanten waren am Montagmittag bei der Auseinandersetzung dazwischen gegangen und hatten die Parteien getrennt. Die Täter waren darauf hin geflüchtet. […]

Die 20- und 22-jährigen Aachener sind zwar polizeibekannt, jedoch bislang nicht wegen fremdenfeindlicher Taten in Erscheinung getreten. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fand die Polizei auch keine Anhaltspunkte auf rechtsradikales oder fremdenfeindliches Gedankengut.

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Gesammelte News zum Thema Rechtsextremismus

Ich biete hier wieder einige von mir ausgewählte News und Meldungen der letzten Woche zum Thema mit weiterführenden Links für Interessierte.

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Spontandemo in Köln

Unter dem Motto „Das Problem heisst Rassismus“ haben am Mittwochabend mehr als 400 Menschen lautstark und kraftvoll in der Kölner Innenstadt demonstriert. Anlass war ein rassistischer Übergriff im Kölner Studentenviertel am vergangen Wochenende.

Nach der Auftaktkundgebung am Zülpicher Platz, führte die Demo über Zülpicherstraße und Kyffhäuserstraße in die Hohenstadenstraße wo am Wochenende ein 22jähriger als „Neger“ beschimpft und kurz darauf von mehreren Angreifern getreten und geschlagen wurde. Mit der Demonstration sollte ein deutliches Zeichen gegen die rassistischen Alltagszustände in der Bundesrepublik gesetzt werden. „Rassismus ist nicht nur in Ostdeutschland ein alltägliches Problem für Menschen mit Migrationshintergrund.

(Quelle: Indymedia)

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Zug der Erinnerung (Update)

Der Zug der Erinnerung kommt in das Ruhrgebiet & nach Aachen und kann besichtigt werden. Im Februar ist der Zug in Dortmund, Duisburg, Bochum, Essen und Wuppertal zu sehen (Genaue Daten im Fahrplan). Vom 2.3.08 bis 4.3.08 soll er auch in Aachen stehen.

Update: Sie finden hier den aktuellen Fahrplan für NRW als PDF, die Webseite ist wohl nicht ganz aktuell. Es gibt weitere Ziele, neben den genannten.
Über den Zug der Erinnerung:

Der Zug der Erinnerung besteht aus mehreren Waggons, in denen die Geschichte der europäischen Deportationen in beispielhaften Biografien nacherzählt wird. Schwerpunkt der Ausstellung ist das Deportationsgeschehen in Deutschland: die Zustellung der Deportationsbescheide, das Herrichten und Verlassen der Wohnungen, der Weg zu den Sammellagern und von dort am helllichten Tag durch die Dörfer und Städte zu den wartenden Zügen.

In einem eigenen Ausstellungsbereich werden mehrere Täter der unterschiedlichen Funktionebenen vorgestellt: Vom Reichsverkehrsministerium über die SS bis hin zu den Logistikplanern der Reichsbahn, die für den Transport der todgeweihten Kinder und Jugendlichen in die Vernichtungslager sorgten. Mehrere dieser Spezialisten setzten ihre Bahnkarrieren in der Nachkriegszeit fort.

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Wettbewerb bei „endstation.rechts“

Endstation-Rechts lädt zum Kreativ-Wettbewerb:

Endlich ist es wieder soweit: Der ENDSTATION RECHTS.-Kreativpreis geht an den Start. Wie schon im vergangenen Jahr dürft ihr eurer Phantasie freien Lauf lassen, um mit eurem Ideenreichtum ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

Gesucht werden die kreativsten und witzigsten Motive für Postkarten, Aufkleber, Plakate oder Klamotten gegen Rechts. Die drei besten Ideen werden von uns als Postkarten und/oder Aufkleber gedruckt. Zusätzlich nehmen die Gewinner an einer iPod-Verlosung teil.

Einsendeschluss ist der 29. Februar 2008. Bis dahin müssen alle Wettbewerbsbeiträge bei uns eingegangen sein. Wichtig: Namen, Anschrift, Telefonnummer und Geburtsdatum angeben.

Alle Informationen dazu hier bei Endstation-rechts.

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