Zum nächsten Termin trifft sich der Arbeitskreis am 15.03.2011 19.30 Uhr im Papst-Johannes-Haus.
Termin des Arbeitskreis Jugend und Schule
Blockade als Instrument bürgerlichen Protests
mit Dr. Albrecht Schröter, Pfarrer und Oberbürgermeister der Stadt Jena
Für Neonazis sind kollektive Veranstaltungen wie Aufmärsche nicht nur wichtig, um Rassismus und Nationalismus öffentlich zu propagieren. Sie festigen auch das Selbstbild eines kollektiven »Wir« der TeilnehmerInnen.
Der jährliche Aufmarsch in Stolberg entwicktelt sich zu einer Großveranstaltung. So versammeln sich jedes Jahr im April zwischen 500 und 800 Nazis in Stolberg, um ein symbolisches Datum zu schaffen, mit dem bundes-, wenn nicht europaweit ein Aufmarschanlass geschaffen und zudem eine teils taktisch zerstrittene Szene geeint werden kann. Seit 2008 instrumentalisieren Nazis den Tod eines Jugendlichen in Stolberg für ihre rassistische Propaganda. Für Freitag den 8. April 2011 ist der so genannte “Fackelmarsch” und für Samstag den 9. April 2011 ist der Aufmarsch der Neonazis geplant.
Diesen Aufmarsch will ein Bündnis aus vielen Einzelpersonen und regionalen Organisationen gegen Rechts mit einer Blockade verhindern.
Damit eine solche Blockade erfolgreich wird, bedarf es eines großen Bündnisses. Die Internetpräsenz des Bündnis gegen den Naziaufmarsch 2011 in Stolberg ist online zu finden unter:
Neben dem Aufruf finden sich dort u. a. Neuigkeiten, die schon lange Liste des breiten Unterstützerkreises und umfangreiche Hintergrund-Infos. Hier kann sich jede/r als UnterstützerIn eintragen.
Die finanzielle Unterstützung des Blockade Bündnisses wird ebenfalls erbeten.
Für alle, die nicht wissen, was Blockade oder blockieren ist oder Diskussionsbedarf haben, wird es am 03. Februar 2011 abends eine Veranstaltung mit Dr. Albrecht Schröter geben – diesen Termin bitte schon einmal vormerken.
Link über die Arbeit des ehemaligen Pfarrers und jetzigen OB der Stadt Jena, Dr. Albrecht Schröter: http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/der-blockade-prediger/
Weitere Informationen und Plakat:
Missbrauch historischer Orte und Daten durch Rechtsextremisten
Das bundesweite Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt ( BfDT ) veranstaltet gemeinsam mit dem Innenministerium Nordrhein-Westfalen und dem Kreismuseum Wewelsburg am 10. und 11. Dezember 2010 die Tagung: „Missbrauch historischer Orte und Daten durch Rechtsextremisten – Handlungsmöglichkeiten von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Kommunen“. Historische Orte und Daten werden seit langem von Rechtsextremisten propagandistisch missbraucht. Sei es der 1. Mai, die Luftangriffe auf Dresden am 13. Februar oder das Grab von Rudolf Heß – zahlreiche Städte und Gemeinden in ganz Deutschland haben einschlägige Erfahrungen mit entsprechenden rechtsextremistischen Kampagnen und Aktionen machen müssen. Ziel der Tagung in der geschichtsträchtigen „Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945“ ist es, den konkreten Erfahrungsaustausch kommunaler Vertreter/innen und zivilgesellschaftlicher Initiativen aus der gesamten Bundesrepublik anzuregen und das dabei erworbene Wissen über erfolgreich durchgeführte bzw. neu entwickelte Handlungsansätze auch für Kommunen, Initiativen und Gruppen in anderen Regionen nutzbar zu machen.
Wegen Hotelreservierungen Anmeldung bis zum 25.11.2010.
Weiterführende Informationen zur Tagung und zur Anmeldung in dem beigefügten Veranstaltungsflyer.
Bündnis für Demokratie und Toleranz
Friedrichstr. 5010117 Berlin
Tel. (030) 23 63 408-0 Fax (030) 23 63 408-88
Heim ins Reich? Deutschbewusste Russlanddeutsche
Aussiedler als Agitationsziel der extremen Rechten
Vortrag und Diskussion mit Jörg Kronauer
Seit einigen Jahren hat die NPD ein neues Agitationziel: die rund 2,5 Millionen Russlanddeutschen, die dauerhaft in Deutschland leben. Seit einige russlanddeutsche Aktivisten, darunter auch Johann Thießen aus Düren, begonnen haben, umfassende Aktivitäten in der extremen Rechten zu entfalten, interessiert sich die NPD für sie – vor allem als Wählerreservoir. Unumstritten ist das in der Szene nicht. Während einige Neonazis meinen, die Russlanddeutschen müssten wegen ihrer Abstammung als „Blutsdeutsche“ behandelt und schrittweise wieder „eingedeutscht“ werden, erklären andere sie stumpf zu „Ausländern“ und suchen sie zu bekämpfen. Einige Strategen der extremen Rechten sind mittlerweile dazu übergegangen, russlanddeutsche Aktivisten als Kontaktpersonen in die extreme Rechte in Russland zu nutzen. Das hat durchaus Bedeutung: Rechte Vordenker in Russland werben schon lange für eine „eurasische“ Kooperation der „Landmächte“ Russland und Deutschland gegen die transatlantischen „Seemächte“ USA und Großbritannien – ein Konzept, das stark antisemitisch aufgeladen ist und auch in der deutschen Rechten Widerhall findet.
Jörg Kronauer ist Mitarbeiter des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland. Der
Sozialwissenschaftler und freie Journalist arbeitet zu den Schwerpunkten extreme Rechte sowie deutsche Außenpolitik. Autor unter anderem in konkret und Fachpublikationen (LOTTA, Der Rechte Rand), Redakteur des Internetportals german-foreign-policy.com.
Zuletzt erschienen: Studentenverbindungen in Deutschland – Ein kritischer Überblick aus antifaschistischer Sicht, Münster 2010 (gemeinsam mit Felix Krebs).
Der Vortrag findet statt am
Montag, 29. November 2010, 19 Uhr im KOMM, August-Klotz-Str. 21 in Düren
Eintritt frei. Eine Veranstaltung des Dürener Bündnisses gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt in Kooperation mit der Info- und Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) des DGB in der Region Aachen.
Minarettverbot in der Schweiz – Islamfeindlichkeit im Aufwind?
Diese Veranstaltung findet am 27.11.2010 ab 10:00 Uhr im AStA-Café,
Universitätsstraße 16b, 50937 Köln statt.
Programmablauf:
10.00 Uhr Workshop: Minarettverbot und Sternmärsche –
Muslimfeindlichkeit und Rassismus im Aufwind?
Karin Hitz, Religionswissenschaftlerin, Bern und Duisburg
13.30 Uhr Imbiss
14.00 Uhr Vortrag: Vorstellung und Analyse der Landtagswahl NRW am
Beispiel der Gruppierung „Pro NRW“
Michael Trube, Mobile Beratung im Regierungsbezirk Köln
16:00 Uhr Ende
Weitere Informationen auf der Homepage:
http://koeln-bonn.dgb.de/-/HmB.
Anmeldungen bitte an die DGB-Jugend Köln.
Kontakt:
E-Mail: stephan.otten@dgb.de
Fax.: 0221-50003220
Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und
dem AStA der Universität zu Köln.
Integrations Dance Workshop
Dance Workshop mit „Jay“
Am Samstag, dem 18. Dezember 2010 findet ein Dance Workshop in der Hauptschule St. Josef statt, mit “Ceyhan Keles”,Choreograf von “Lunatic Jokers”, Halbfinalist von “Germanys next Showstars”, “European 3rd”, Vizewestdeutscher Meister UND Finalist der “Best dance Crew NRW”.
Er zeigt coole Moves und vermittelt diese in einem 3 stündigen Workshop.
Für 5. bis 6. Klässler von 10.00 Uhr – 13.00 Uhr
Für 7. bis 10. Klässler von 13.30 Uhr – 16.30 Uhr
Karten (8 Euro) gibt es NUR im Vorverkauf bei unserer Mitgliedsorganisation Mels Dance Club unter info@melsdanceclub.de oder telefonisch unter 01577-2875646
Treffen des AK Aktion & Aufklärung
Das nächste Treffen findet im “Komm” in Raum 103 am 24.01.2011 um 19.30 Uhr statt.
Kontaktperson: G. Derichs, Sprecher des Arbeitskreises, derichs@duerener-buendnis.de
Gerichtstermin mit Laube
Nach Auskunft der Antifa wird es am 05.10.2010 ab 8.30 Uhr im Amtsgericht Düren, 1. Etage, Sitzungssaal 1.25, August- Klotz- Straße 14 einen Gerichtstermin, u.a. mit René Laube , führend in der KAL und Stellvertreter des Dürener NPD-Kreisvorsitzenden Ingo Haller geben.
Bei Google ist unter dem Namen René Laube u. a. folgender Wikipedia – Eintrag zu finden:
Beispiele für führende Kameradschaften
- „Kameradschaft Aachener Land (KAL)“
Die KAL ist eine 2001 aus dem Umfeld des NPD-Kreisverbandes Aachen hervorgegangene eigenständige, dem neonazistischen Gedankengut verbundene Kameradschaft. Aus ihren Reihen wurde noch im selben Jahr eine Milzbranderregerattrappe an die Jüdische Gemeinde Aachen verschickt, und ihre Mitglieder wurden u.a. wegen Morddrohungen, Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen, uneidlicher Falschaussage und Körperverletzung verurteilt.
Laut Information der Antifa würden am 05.10.2010 sowohl angebliche Körperverletzung (Rene Laube, KAL) als auch die Angelegenheit mit der Vermieterin einer Gaststätte in Düren (angebliche Nötigung und Hausfriedensbruch) verhandelt. Mit dem Auftreten von Neonazis sei zu rechnen.
Es handelt sich bei dem Gerichtstermin um Vorfälle vom 26. März 2010, bei dem die Antifa Düren zu einer Kundgebung gegen ein geplantes Neonazitreffen in der Gaststätte aufgerufen hatte.
Sonntag im Rahmen der Interkulturellen Woche
Tag der offenen Moschee
Ort: IGMG Islamische Gemeinschaft
Milli Görüs e.V., Kölner Landstraße 100-102;
DITIB-Moschee, Veldener Straße 63
Samstag im Rahmen der Interkulturellen Woche
Africa on stage
Modenschau mit Begleitung durch
Musiker/Trommlergruppe der afrikanischen
Gemeinde „Magembo“
mit anschließendem Grillen
Ort: MultiKulti, Stolzestraße 7

