Neue Publikation zu Pro Köln/Pro NRW

Wir machen auf eine neue Publikation aufmerksam, die in Kooperation zwischen der Koordinerungsstelle des LAP Aachen und der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus der Stadt Köln entstanden ist:
 
Dominik Clemens/Hendrik Puls (Hg.): 33 Fragen und Antworten zu Pro Köln/Pro NRW. Entwicklung, Ideologie und Strategien einer vermeintlichen Bürgerbewegung, Köln 2014.
 
Nähere Information zum Buch und Hinweise auf Bezugsmöglichkeiten finden Sie unter dem folgenden Link: http://lap-aachen.de
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“Graue Wölfe” – Hintergründe und Symbole

„Für die türkische extreme Rechte symbolisiert der “Graue Wolf” die Militanz einer politischen Bewegung. In den 60er Jahren waren die “Grauen Wölfe” in der Türkei als Kommando-Einheiten der MHP präsent, die sich aus Umfeldorganisationen wie beispielsweise den Idealistenvereinen, idealistischen Jugendvereinen sowie aus dem

politischen Kern der MHP zusammensetzte. ….

Ausgangspunkt der politischen Ideologie der MHP ist ein vom “Panturanismus” geprägter idealistischer Nationalismus. Der “Panturanismus” ist bestrebt, ein Grosstürkisches Reich von Asien bis China zu errichten. Dieser beinhaltet einen ausgeprägten “Rassismus” gegenüber allen nicht-türkischen Bevölkerungsteilen, insbesondere gegen die Minoritäten im eigenen Land. …

Im Zentrum der ideologischen Ausprägung der MHP wird eine vielseitige Propaganda gegen Linke, Sozialisten und Kommunisten, aber auch gegen demokratische Institutionen, wie z.B. Gewerkschaften, wissenschaftliche Institutionen u.ä. betrieben.“

Dies sind Auszüge aus einem informativen Text von Dr. Kemal Bozay, der diesen Text dem Dürener Bündnis zur Verfügung stellt. Hier schreibt er zur ‚Dynamik des “türkischen” Nationalismus und Rechtsextremismus‘, über ‚Extrem rechte türkische Organisationen in Deutschland‘, von deren Verharmlosung von Seiten offizieller deutscher Behörden und von ideologischen Gemeinsamkeiten der deutschen und türkischen extremen Rechten.
Wenn Sie den gesamten Text lesen möchten, klicken sie bitte auf Graue Wölfe -BgR DN

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Zugvögel. Musikalisch-lyrische Reise nach Palästina

Viola Raheb5. Februar, 19 Uhr

Viola Raheb, Rezitation
Marwan Abado, Oud (arabische Kurzhalslaute)
Haus der Evangelischen Gemeinde, Großer Saal, Düren
Eintritt: € 12,–,
Kinder bis 12 Jahre frei

Mit dem Programm „Zugvögel“ wollen Viola Raheb und Marwan Abado auf poetische, musikalische, nachdenkliche wie berührende Art ihre Heimat Palästina nahe bringen. Mit Texten, Gedichten und Liedern nehmen sie den Hörer mit auf eine musikalisch-literarische Reise nach Palästina. Lyrik, Reflexionen und Erfahrungsberichte mischen sich mit sanften orientalischen Klängen der Oud des Marwan Abado, eines Meisters der arabischen Kurzhalslaute. Die Texte, die Viola Raheb neben ihren autobiographischen Texten liest, stammen von Mahmoud Darwish, dem 2008 verstorbenen palästinensischen Nationaldichter, und von Salman Masalha, einem arabischen Drusen aus Israel, der als Dichter und Literaturprofessor einem hebräisch- und arabisch-sprachigen Publikum bekannt wurde.

Die Journalistin Bettina Marx rezensiert die gleichnamige Hörbuch-Produktion Zugvögel: „Sie bietet dem Hörer einen melancholisch-schönen Einblick in die Vielschichtigkeit palästinensischen Lebens in und vor allem fern der Heimat mit Texten zum Nachdenken und Musik zum Träumen.“

(Foto entnommen aus: riteinstitute israelestine)
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Rechtsextreme greifen Autonomes Zentrum in Aachen an

Von: red  Aachener Zeitung
Letzte Aktualisierung: 7. Januar 2014, 17:02 Uhr

Aachen. Eine Gruppe von Rechtsextremen hat am Montagabend das Autonome Zentrum Aachen attackiert. Gegen 20.45 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Polizei eine Schlägerei zwischen Besuchern des Zentrums und einer Gruppe Rechtsextremer. „Wir wurden gerade von etwa 20 Nazis angegriffen“, hieß es auf dem Twitterkanal des AZ.

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Wie Zeugen später schilderten, seien die Rechtsextremen während einer laufenden Veranstaltung im Zentrum an der Tür erschienen und mit den Besuchern in Konflikt geraten. Es flogen Flaschen und Holzstangen zwischen beiden Gruppen. Verletzte Personen oder Sachbeschädigungen wurden der Polizei nicht gemeldet.

Erschüttert über die Vorgänge zeigen sich die Aachener Grünen. Ratsmitglied Jonas Paul: „Der Angriff auf das Autonome Zentrum zeigt einmal mehr das Gewaltpotenzial der rechtsextremen Szene in der Region. Unsere Fraktion verurteilt den Angriff auf das Schärfste. Die Opfer haben unsere volle Unterstützung und Solidarität.“

Nach Darstellung auf einer Antifa-Webseite vom Dienstag zählten bekannte Rechtsextreme aus dem Raum Aachen ebenso zu den Angreifern wie Hooligans. Erkannt worden seien frühere Mitglieder der inzwischen verbotenen Kameradschaft Aachener Land und Ultras der Alemannia-Fangruppe Karlsbande.

Grüne: Runder Tisch gefordert

Als die Polizei vor Ort eintraf, hatte die Gruppe der Rechtsextremen bereits das Gelände verlassen. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung griffen die Beamten sieben Männer im Alter zwischen 22 und 27 Jahren im Bereich Kaiserplatz/Harscampstraße auf. Sie wurden auf die Wache gebracht. Drei von ihnen waren laut Polizeibericht bereits als Rechtsaktivisten bekannt.

Gegen die Männer wurden Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs eingeleitet. Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind unklar, die Sonderkommission Remok für die Aufklärung rechtsextremistischer Vorfälle der Aachener Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Für die Grünen verdeutliche der aktuelle Vorfall, dass man in der Aufmerksamkeit nicht nachlassen dürfe. Es sei nicht hinnehmbar, so Jonas Paul, dass rechte Schläger immer wieder mit Gewalt gegen politisch Andersdenkende vorgehen würden. Auch der „Runde Tisch gegen Rechts“ – ein Bündnis aus Vertretern der Ratsparteien, der Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, des Aachener Friedenspreises, der Volkshochschule und der Polizei – sei nach der brutalen Attacke gefordert.

Immer wieder hat es in der Vergangenheit Angriffe von mutmaßlichen Neonazis auf das AZ gegeben

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Weihnachtsgruß

Weihnachtsstern

Die Redaktion des „Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ wünscht allen ein

frohes Weihnachtsfest und ein friedvolles Jahr 2014.

Ein ereignisreiches Jahr liegt  hinter uns. Es war geprägt von der Vorbereitung Durchführung und Reflexion der Kunstaktion „Engel der Kulturen. Allen die uns dabei unterstützt und zum Gelingen beigetragen haben sagen wir herzlichen Dank. Auch in der Presse fand das für Düren einmalige Ereignis eine angemessene Berücksichtigung.  Viele Bilder wurden gemacht und ein stimmungsvolles, atmosphärisches Video erstellt. Dieses wird auf der nächsten Vollversammlung, geplant am Freitag 23. Mai 2014 zu sehen sein. .

Auch im Jahr 2014 bleibt uns der „Engel der Kulturen“ erhalten. Am Samstag, 27. September erfolgt die Aufstellung eines großformatigen Rades mit den Symbolen der monotheistischen Religionen sowie ein Konzert mit dem virtuosen Ensemble Avram, den „Klangbrücken zwischen den Kulturen“.

Freuen Sie sich mit uns darauf !

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„Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“

Einladung von Dominik Clemens:
… „jahrelang recherchierte Thomas Kuban unter Lebensgefahr verdeckt in der Rechtsrock-Szene. Herausgekommen ist der Film „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“, der bei der Berlinale 2012 Premiere feierte. Der LAP Aachen zeigt diese Dokumentation in Kooperation mit der DGB-Jugend am kommenden Montag.“
 
Dominik Clemens lädt „zu dieser auf absehbare Zeit einzigen öffentlichen Aufführung des Films im Raum Aachen ein: Montag, 9. Dezember 2013, 19.30 Uhr im Forum der Volkshochschule Aachen, Peterstr. 21 – 25. Der Eintritt ist frei.
Im Anschluss an die Aufführung gibt es Gelegenheit, mit Regisseur Peter Ohlendorf ins Gespräch zu kommen.
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Auszug der „Grauen Wölfe“ aus der Schenkelstraße

Aus der Veröffentlichung der Antifa Düren:

Antifa sorgt für Auszug der faschistischen Grauen Wölfe

Daran dürf­te die Öf­fent­lich­keits­ar­beit und der Pro­test der An­ti­fa Düren einen nicht un­we­sent­li­chen An­teil ge­habt haben. Aus gut un­ter­rich­te­ten Krei­sen war zu ver­neh­men, dass die an­de­ren Mie­ter von ihren neuen Nach­barn eben­falls nicht be­geis­tert waren. Es bleibt zu hof­fen, dass von Fa­schis­ten – egal wel­cher Na­tio­na­li­tät – ge­tra­ge­ne Ver­ei­ne künf­tig in der Stadt Düren keine Ver­mie­ter mehr fin­den wer­den. Denn wer fa­schis­ti­schen Grup­pen Räume zur Ver­fü­gung stellt, macht sich an deren Ver­bre­chen mit­schul­dig. Und auch die Liste von Ver­bre­chen von Fa­schis­ten mit tür­ki­schen Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund ist lang.“

Weiteres auf der Seite der Antifa:

Antifa sorgt für Auszug der faschistischen „Grauen Wölfe“

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ZUGVÖGEL. Eine musikalisch-lyrische Reise

ZUGVÖGEL. Eine musikalisch-lyrische Reise nach Palästina

5. Februar 2014, 19.00 Uhr
Haus der Evangelischen Gemeinde, Großer Saal

Viola Raheb, Rezitation
Marwan Abado, Oud (arabische Kurzhalslaute)

Eintritt: € 12,–, Kinder bis 12 Jahre frei

Mit dem Programm „Zugvögel“ wollen Viola Raheb und Marwan Abado auf poetische, musikalische, nachdenkliche wie berührende Art ihre Heimat Palästina nahe bringen. Mit Texten, Gedichten und Liedern nehmen sie den Hörer mit auf eine musikalisch-literarische Reise nach Palästina. Lyrik, Reflexionen und Erfahrungsberichte mischen sich mit sanften orientalischen Klängen der Oud des Marwan Abado, eines Meisters der arabischen Kurzhalslaute. Die Texte, die Viola Raheb neben ihren autobiographischen Texten liest, stammen von Mahmoud Darwish, dem 2008 verstorbenen palästinensischen Nationaldichter, und von Salman Masalha, einem arabischen Drusen aus Israel, der als Dichter und Literaturprofessor einem hebräisch- und arabisch-sprachigen Publikum bekannt wurde.

Die Journalistin Bettina Marx rezensiert die gleichnamige Hörbuch-Produktion Zugvögel: „Sie bietet dem Hörer einen melancholisch-schönen Einblick in die Vielschichtigkeit palästinensischen Lebens in und vor allem fern der Heimat mit Texten zum Nachdenken und Musik zum Träumen.“

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25 Jahre Gedenken an den Rückriem-Stelen

Seit 25 Jahren gibt es in Düren das dezentrale Erinnerungsmal des Künstlers Ulrich Rückriem: 10 Stelen erinnern in besonderer Weise an die Gräueltaten der Naziherrschaft und mahnen zum Wachbleiben und verantwortbaren Handeln.

Anlässlich der Errichtung der ersten Stele fand am 9. November 1988 gegenüber dem Gelände der ehemaligen Synagoge ein von der Stadt Düren organisierter Festakt statt. Im folgenden Jahr lud die Katholische Jugend (BDKJ)  dort zu einer Mahnwache ein, die als Schweigestunde begangen und ganz überwiegend von Jugendlichen besucht wurde. So blieb es auch in den Folgejahren.

Eine deutliche Intensivierung und größere Wirksamkeit in der Öffentlichkeit gewann das Gedenken ab 1992. Die Dürener pax christi-Gruppe hatte im Vorfeld Vertreterinnen und Vertreter von Kirchengemeinden, Parteien, Schulen, Geschichtsvereinen, Jugendgruppen und Einzelpersonen zu einem Gedankenaustausch über eine dezentrale Art des Erinnerns aufgerufen.

Stelen

Schon im gleichen Jahr wurden dann für jede Stele Teams gewonnen, die am 9. November zur selben Zeit an allen 10 Orten die Mahnstunden gestalteten.

Manche Stelen sind seither in „festen Händen“, bei einigen Stelen wechselt schon mal die vorbereitende Gruppe; die pax christi-Gruppe springt wenn nötig ein. Sie hat vor allem die nötige Vernetzung übernommen, gibt Hilfen und Anregungen für die inhaltliche Gestaltung und sorgt für organisatorische Dinge.

Den 25. Jahrestag der „Stelen-Gedenken“ hat die pax christi Gruppe zum Anlass genommen, die Entwicklung in einer 80-seitigen Broschüre zu dokumentieren.

Auch in diesem Jahr findet die Gedenkstunde wieder an allen Rückriem-Stelen statt. Herzliche Einladung!

9. November 2013,
19.00 Uhr

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Nachrichten aus und Termine in der Region Aachen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitstreiter/innen,
von den Angriffen durch Neonazis und rechte Alemannia-Hooligans auf eine Demonstration gegen Rassismus am Samstag in der Aachener Innenstadt haben Sie sicherlich schon aus den Medien erfahren. Ergänzend möchte ich auf eine Stellungnahme des AZ Aachen zu den Vorkommnissen und einen Bericht von „Endstation Rechts Bayern“ mit Hintergründen zu einem Teil der Täter/innen aufmerksam machen:
Außerdem: Die Zahl antisemitischer Straftaten ist in der Region Aachen im ersten Halbjahr 2013 gestiegen. Lesen Sie den Artikel Rechte Straftaten verlagern sich – mehr antisemitische Delikte in der Region auf der Website des LAP Aachen: http://www.lap-aachen.de
Bitte beachten Sie auch die folgenden Termine:
6. bis 22. November 2013, Volkshochschule Aachen: Ausstellung BRAUNZONE. Ideologien und Strukturen der extremen Rechten an Beispielen aus NRW: http://lap-aachen.de/cms/index.php/component/eventlist/details/48-braunzone-ideologien-und-strukturen-der-extremen-rechten-an-beispielen-aus-nrw?Itemid=107
10. November 2013, 11 Uhr, Synagogenplatz: Gedenken an die Pogromnacht von 1938: http://lap-aachen.de/cms/index.php/component/eventlist/details/49-gedenken-an-die-pogromnacht-1938?Itemid=107
13. November 2013, 19 Uhr, Volkshochschule Aachen: Vortrag Die kirchliche Rechte – Christlicher Fundamentalismus in Deutschland: http://lap-aachen.de/cms/index.php/component/eventlist/details/47-die-kirchliche-rechte-christlicher-fundamentalismus-in-deutschland?Itemid=107
Mit freundlichen Grüßen aus der Volkshochschule
Dominik Clemens
Externe Koordinierung „Lokaler Aktionsplan Aachen“ im Bundesprogramm
„TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“

Arbeit und Leben DGB/VHS NW e.V.
Peterstraße 21-25
52062 Aachen

Fon: +49 – (0)241 – 4792 182
Fax: +49 – (0)241 – 406023
E-Mail: clemens@aulnrw.de
Web: www.aulnrw.de, www.lap-aachen.de

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