Interview zum Gauck-Besuch

„Fußballvereine gegen RECHTS“ trifft auf Bundespräsident Gauck

20140910_175436Das Gespräch fand statt im Rahmen der Ausstellung „Vorbilder – Sport und Politik vereint gegen Rechtsextremismus“ im Deutschen Historischen Museum in Berlin,                           zu der die Initiative „Fussballvereine gegen RECHTS“ eingeladen war.

Bericht von der Homepage des Vereins „Fußballvereine gegen Rechts“:

„Jo Ecker hat sich im Namen seiner Initiative „Fußballvereine gegen RECHTS“ mit dem deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck getroffen. Seine Initiative geht gegen Rassismus und Gewalt auf den Fußballplätzen vor. Sein Ziel ist es, dass in ganz Deutschland seine Schilder an den Fußballplätzen angebracht sind, um die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Da Herr Ecker ein spontaner und impulsiver Mensch ist, hat er sich nicht großartig auf das Gespräch vorbereitet. Er ist der Überzeugung, dass das „Eigentliche Gespräch erst im Gespräch“ entsteht.

Herr Ecker, was war Ihr erster Gedanke, als Sie vor Bundespräsident Gauck standen?

„Mein erster Gedanke war: Endlich bist Du mit einem zusammen, der mit Deiner Aktion etwas tun kann, wenn er will.“

Während des Treffens zwischen Herrn Ecker und Herrn Gauck entwickelte sich ein lockeres Gespräch, dass sich hauptsächlich um die von Herrn Ecker ins Leben gerufene Aktionen drehte, sowie um Herr Eckers Person und um Privates.
Schnell wurde deutlich, dass Herr Ecker und Herr Gauck die gleiche Vorstellung haben, wie sie gegen Rassismus und Gewalt agieren können. Beide sind der Meinung, dass der Kampf gegen Rassismus und Gewalt an der Basis stattfinden muss. Sport und Politik sollten gleichermaßen gegen Rassismus und Gewalt aktiv vorgehen. Das Gespräch, das in etwa 20 Minuten dauerte, nutzen Herr Ecker und Herr Gauck um über Herrn Eckers ehrenamtliche Arbeit gegen Rassismus und Gewalt zu reden. Außerdem sind sich Beide einig, dass sie kleine Initiativen zu diesem Thema mehr finanziell unterstützen wollen, um noch mehr Menschen auf dieses Thema aufmerksam zu machen.

Herr Ecker, warum ist Herr Gauck wichtig für Ihre Aktion?

„Herr Gauck ist für mich wichtig, weil ich denke, wenn der erste Mann im Staat meine Aktion erhört, dann weiß ich, ich bin auf der richtigen Linie.“

Auf Herrn Ecker wirkte Herr Gauck sehr bodenständig und volksnah. Herr Gauck interessiert sich sehr für die Probleme seiner Mitmenschen, ist lustig drauf und direkt. Das Treffen mit Herrn Gauck hat der Initiative „Fußballvereine gegen RECHTS“ und der aktuellen Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ sehr geholfen, da nach dem gemeinsamen Auftritt von Bundespräsident Gauck und Herrn Ecker, dem Gründer der Initiative, viele Vereine sich den letzten „Ruck“ gaben, der Initiative „Fußballvereine gegen RECHTS“ beizutreten. Die bekanntesten der über 720 Mitglieder sind: Hannover 96, Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen und Bayer Leverkusen. Durch die Aktion wurde das Bild von Herrn Ecker und Herrn Gauck mit dem Schild „Kein Platz für Rassismus und Gewalt“ bekannt. Danach bestellten viele Vereine das Schild, welches kostenlos ist. Einzige Bedingung: Ein Foto von Vereinsmitgliedern und dem Schild an Herrn Ecker zu schicken, damit dieser mit den Bildern auf die Aktion aufmerksam machen kann. Mittlerweile hat Herr Ecker bereits knapp 300 Schilder deutschlandweit verteilt.
Das Witzigste, was Herrn Ecker in Erinnerung geblieben ist, war folgender Dialog:
Herr Gauck: „Jetzt müssen wir aber ein Foto zusammen machen.
Herr Ecker: „ Der letzte Bundespräsident, mit dem ich ein Foto gemacht habe, ist drei Wochen später zurück getreten.“
Herr Gauck (schmunzelnd): „Oh, da muss ich aber jetzt aufpassen.“
Seine Aktion „Fußballvereine gegen RECHTS“ ist durch das öffentliche Interesse gewachsen. Ziel ist, dass auf den Fußballplätzen deutschlandweit über den Kampf gegen Rassismus und Gewalt gesprochen und gehandelt wird. Herr Gauck hat Herrn Ecker ermutigt, weiter zu machen und ihm außerdem gezeigt, dass auch die „hohe Politik“ Interesse an der Basis hat. Abschließend möchte Herr Ecker festhalten, dass Sport und Politik im Kampf gegen Rassismus und Gewalt mehr zusammen arbeiten müssen.

Hannah Swoboda, Praktikantin Propan Rheingas 2014

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Engel der Kulturen in Düren – Impresssionen

Aus der Presse:

Dürener Zeitung und Dürener Nachrichten

„Mit Musik und Tanz feierten rund 100 Menschen, darunter viele Vertreter der drei großen Weltreligionen Christentum, Islam und Judentum, das „Denk-Mal!“, das einen Engel mit ausgebreiteten Flügeln darstellt.

„Die Werte und Grundgedanken“, so Bürgermeister Paul Larue, „sind bei den drei großen Religionen und Kulturen gleich und auch der Engel spielt dabei immer eine friedensstiftende Rolle. Wir wollen es bunt in Düren. Dazu gehört Akzeptanz und Toleranz der Religion und Kultur. Das ist lebendig, das ist schön.“

Vor einem Jahr wurde das kreisrunde Kunstobjekt von Vertretern verschiedener religiöser Glaubensgemeinschaften und kultureller Gruppen durch die Dürener Innenstadt gerollt, bevor es jetzt auf dem Rudolf-Schock-Platz vor dem Haus der Stadt als Nahtstelle zwischen dem Stadtteil Düren-Nord und der Innenstadt verankert wurde. Walter Mörsch, Mitglied des Sprecherkreises des Bündnisses gegen Rechts, der von Geburtsstunde an das Projekt förderte, begleitete das Publikum als Moderator durch die festliche Veranstaltung.

Schnell bemerkten die Besucher, wie viel Leidenschaft vonseiten dieses Bündnisses in dem Projekt steckt: „Es ist sehr wichtig den interkulturellen, interreligiösen Dialog zu fördern. Wir sind stolz auf die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, auf die Mithilfe der vielen Dürener Sponsoren, auf die Unterstützung des Landes und der Politiker sowie den Dürener Service-Betrieb und die Sparkasse Düren, die uns mit einer großzügigen Spende die Umsetzung des Projektes ermöglicht haben.“

Auch verschiedene Religionsvertreter sowie Abordnungen von Schulen und Kitas zeigten ihre Begeisterung über das Projekt in Wort-, Musik- und Tanzbeiträgen. Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, bildete die Enthüllung des Denkmals gleichzeitig den Auftakt der interkulturellen Woche.

In einem Brief, vorgetragen von Monika Ollig, richtete Schulz einige Dankesworte an die Dürener: „Akzeptanz ist größte Pfeiler der Europäischen Union. Der „Engel der Kulturen“ ist ein Symbol für die europäische Idee, wie es kein besseres geben könnte. Die Skulptur transportiert die Aussage von Respekt und Humanität. Besser kann man nicht darstellen, wie Menschen trotz unterschiedlicher Religionen und kultureller Prägungen miteinander Verbunden sind.“

Nach der Feier fand das Projekt „Engel der Kulturen“ am Abend seinen gebührenden Abschluss in der gut besuchten Christuskirche bei einem eindrucksvollen Abraham-Konzert. Unter der Leitung von Schirin Partowi wurden traditionelle und klassische Lieder aus jüdischer, christlicher und islamischer Tradition mit ihren alten mythischen, aber auch weltlichen Texten vom „Avram-Ensemble“ phantasievoll und eindrucksvoll interpretiert.“

Bilder von Bernd Ollig:

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Dürens neues Denkmal!

Unter großer Beteiligung verschiedener kultureller und religiöser Gruppen und deren offizielle Vertreter wurde am vergangenen Samstag durch Bürgermeister Paul Larue das Kunstobjekt „Engel der Kulturen“ enthüllt und damit der Öffentlichkeit als neues Denk-Mal zugänglich gemacht.
An der Schnittstelle zwischen City und Nord-Düren fand das Objekt wegen der dort stattfindenden kulturellen Begegnung einen angemessenen Platz.

Die Zeremonie der Enthüllung wurde erlebnisreich gestaltet durch Kinder der Kitas Pusteblume, Villa Winzig, St. Joachim und Lollypop sowie durch die Tanzgruppe „Regenbogen“. Die musikalische Untermalung lieferte die Bläsergruppe des Stiftischen Gymnasiums.

Aber nicht nur Unterhaltung sondern auch die besinnlichen und religiösen Texte der Religionsvertreter, die an die verbindenden Glaubensgrundsätze erinnerten, waren Impulse, den interkulturellen und interreligiösen Dialog über den Tag hinaus zu pflegen.

Die Künstler Carmen Dietrich und Gregor Merten

Die Künstler Carmen Dietrich und Gregor Merten


Mit diesem Aktionstag fand die Idee einer sozialen, politischen und religiösen Bewegung – die vom Dürener Bündnis aufgegriffen und in zweijähriger Arbeit durchgeführt wurde – in Düren ihren Höhepunkt und Abschluss.

Begrüßung zum Konzert

Begrüßung zum Konzert

Krönung des Tages war das „Abrahamkonzert“ des AVRAM-Ensembles mit ihren „Klangbrücken zwischen den Kulturen“.

Auftritt der Sängerin

Auftritt der Sängerin

Die ausdrucksstarke Stimme der Sängerin Schirin Partowi, die hervorragenden Instrumentalisten sowie die zwischendurch eingestreuten Rezitationen verzauberten und begeisterten das Publikum in der Christuskirche.

Klangbilder mit Lichtorgel.

Klangbilder mit Lichtorgel.

Das Konzept der Musiker zeigte deutlich „..welcher Reichtum in der Musik der Religionen des Judentums, des Christentums und des Islam über die Jahrhunderte gewachsen ist und wie fruchtbar die Zeiten für die Menschen waren, in denen sich die Musiktraditionen berührten und wechselseitig beeinflussten“.

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Abschluss-Aktionstag zum „Engel der Kulturen“

Morgen, Samstag 27. September findet die Abschlussaktion zum Kunstobjekt  „Engel der Kulturen“ statt.

Um 15.30 Uhr wird das Denkmal vor dem Haus der Stadt im Rahmen einer kleinen Feier durch Bürgermeister Paul Larue enthüllt.

Das Fundament ist vorbereitet.

Das Fundament ist vorbereitet.

Die Arbeitskolonne DSB ist einsatzbereit.

Die Arbeitskolonne DSB ist einsatzbereit.

 

 

 

 

 

 

Der Standort ist ausgewählt.

Der Standort ist ausgewählt.

 

Das Denkmal wartet auf seine Enthüllung.

Das Denkmal wartet auf seine Enthüllung.

 

 

 

 

 

 

 

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Am gleichen Tag findet um 19.00 Uhr das Abrahamkonzert in der Christuskirche statt. Karten sind an der Abendkasse noch zu erhalten.

 

Herzliche Einladung zum Ausklang einer Aktion, die in Düren zum interkulturellen und interreligiösen Dialog und zur Förderung von Respekt und Toleranz untereinander ermutigen soll. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Termine der Antifa

September/Oktober/November

23.09.2014 Gerichtsverhandlung Amtsgericht Düren. Treffpunkt vor Gerichtsgebäude um 9.15 Uhr
27.09.2014 Demo in Mönchengladbach. Abfahrt in Düren 14.00Uhr ab Bahnhof Düren
27.10.2014 um 10.00 Uhr Aufbau der Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ im Kreishaus
28.10.2014 15.00 Uhr Ausstellungseröffnung „Neofaschismus in Deutschland“ im Kreishaus Düren
16.11.2014 Demo gegen Volkstrauertag in Hürtgen. Treffpunkt 8.00 Uhr am Bahnhof Düren
Nähere Informationen auf http://antifadueren.blogsport.de/
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Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“

vom 28.10 bis 11.11.2014 im Umfeld des Jahrestages der „Reichspogromnacht“, initiiert von Antifa Düren und VVN-BdA:

Ausstellungseröffnung am 28.10 um 15.00 Uhr im Kreishaus

Musikalisch wird die Eröffnung der Ausstellung von Ozan Safak (Volkssänger aus Anatolien) mit Gesang und Saz begleitet.

Hierzu die Dürener Antifa in der Planungsphase: „Da sich die Strukturen des Neofaschismus in der BRD ständig ändert so muß auch eine Ausstellung zum Thema in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden. Die aktualisierte Fassung ist jetzt fertig. Die Vorgänger wurden in Düren bisher zwei mal gezeigt, einmal im Kreishaus und letztmalig 2011 im Dürener Rathaus. Um den Dürener Einwohnern die Möglichkeit zu geben sich auf den neusten Stand zu bringen was die Entwicklung des Neofaschismus in der BRD betrifft so planen wir die neu überarbeitete Ausstellung um den Jahrestag der „Reichsprogromnacht“ herum 2014 erneut nach Düren zu holen.“

Wer sich über den Inhalt der neuen Ausstellung informieren möchte kann dies unter: http://neofa-ausstellung.vvn-bda.de/ tun.

Unterstützer sind  „Bündnis 90-Die Grünen“ (Stadt und Kreis), „Die Linke“ (Stadt und Kreis) und die WAA, weitere Unterstützer können sich anschließen.

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Salafismus: Ursachen, Gefahren und Gegenstrategien

Das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine Broschüre herausgegeben, die sich mit diesem Thema beschäftigt. Ralf Jäger, MdL, Minister für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen, hierzu:

„Extremistischer Salafismus ist ein schnell wachsendes Problem, mit dem sich die Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen intensiv beschäftigen. Die Radikalisierung von zunehmend mehr – vor allem junger –Menschen in diesem Umfeld stellt aber auch eine Herausforderung für die  gesamte Gesellschaft dar.

Die nordrhein-westfälische Polizei und der Verfassungsschutz gehen mit einer Doppelstrategie gegen extremistischen Salafismus vor:  Sie setzen einerseits auf die Verfolgung und Überwachung demokratiefeindlicher Akteure und Netzwerke, andererseits auf Aufklärung der Öffentlichkeit  und Beratung Betroffener sowie ihres sozialen Umfeldes beispielsweise durch das im März 2014 gestartete, deutschlandweit bislang einmalige Präventionsprojekt „Wegweiser“.

Einen Beitrag zur  Aufklärung in allgemein verständlicher Form soll diese Broschüre leisten.“

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Forum „Geschichte von unten“

Dieses Angebot richtet sich an diejenigen, die in Aachen und der Region
zu Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus und zur Geschichte
der Arbeiterbewegung arbeiten oder an diesen Themen interessiert sind.
„Geschichte von unten“ ist ein Forum des Austausches, um z.B.
Erfahrungen in der Arbeit mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen oder der
Recherche von historischen Quellen zu teilen. Folgetermine sollen am
Abend selbst vereinbart werden.

Donnerstag, 19. September 2014, 19 Uhr, Raum 241 (Forum der
Volkshochschule)

http://vhs-aachen.de/vhs/vhs/kurse/AL01032.detail.htm?SetMuster=popup-bs.htm

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Rechtsextremismus in Sportvereinen

Zur Erinnerung: Der Kreissportbund Düren bietet in Kooperation mit dem Landessportbund NRW (VIBBS), dem Kreis Düren und der freundlichen Unterstützung der Sparkasse Düren das kostenlose Seminar

„Rechtsextremismus bei Sportvereinen“ am Donnerstag, 30. Oktober 2014,     18.00 – 22.00 Uhr in der Kreisverwaltung, Raum 144 an.

Anmeldungen sind noch möglich bei: w.gehlen@web.de oder info@duerener-buendnis.de

Hierzu Auszüge eines Beitrags von VIBBS – Online:  „Der Sport darf nicht als Plattform zur Verbreitung von rechtsextremem Gedankengut missbraucht werden.

Deshalb haben das Bundesfamilienministerium, das Bundesinnenministerium, der DOSB, die Deutsche Sportjugend sowie der Deutsche Fußball-Bund ein Handlungskonzept erarbeitet: „Verein(t) gegen Rechtsextremismus – Handlungskonzept von Sport und Politik zur Förderung von Toleranz, Respekt und Achtung der Menschenwürde“ heißt das Konzept, dessen Ziel es ist, Vereinsmitglieder und Ehrenamtliche in den Sportvereinen für das Thema zu sensibilisieren und sie zum Handeln zu motivieren. Videospots mit bekannten Sportlerinnen und Sportlern unterstützen die Maßnahmen.

Konzept und Videospots stehen unter www.dsj.de/toleranz/ zum Download zur Verfügung.


Organisationen des rechtsextremen Spektrums versuchen seit geraumer Zeit mit unterschiedlichen Strategien, die Attraktivität des Sports für ihre Zwecke zu nutzen bzw. zu missbrauchen. Aus diesem Grund ist die Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung von Minderheiten, die eine dauerhafte gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt, zunehmend auch für den organisierten Sport und die Deutsche Sportjugend eine große Herausforderung.

Sportverbände und -vereine müssen sich einerseits gegen die Vereinnahmung durch rechtsextreme Organisationen verwahren und andererseits ihr sozialpräventives Potenzial ausspielen. Darüber hinaus sind konkrete Maßnahmen erforderlich, die rechtsextremen Tendenzen Grenzen setzen und Sportvereine davor schützen, für die Zwecke von Rechtsextremen funktionalisiert zu werden. Dazu gehören beispielsweise die Umsetzung eines Ehrenkodexes oder entsprechende Formulierungen in den Vereinssatzungen.

Die Fachbroschüre “Vereine & Verbände stark machen” gibt hierzu praktische Hilfestellung. Neben Informationen zu rechtsextremen Symbolen und Codes erhält der Leser Anregungen zu Satzungsergänzungen und Formulierungsvorschläge zu Mietverträgen von Sporträumen. Außerdem  sind Anregungen und Tipps für die pädagogische Praxis aufgeführt sowie zahlreiche, weiterführende Literaturangaben.“

Weitere Infos: vereint-gegen-rechtsextremismus.de

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Solidarität mit Israel und Palästina?

Informations- und Diskussionsabend

Montag, 22. September um 19.00 Uhr

Marienkirche am Hoeschplatz

Unsere Mitgliedsgruppe pax-Christi schreibt hierzu:

„Nach einem von M. Povel gehaltenen Vortrag zum Thema „Erinnerung – ein Jahr in Yad Vashem“ wenden wir – die pax christi-Gruppe – sich dem nach wie vor brisanten Thema Israel-Palästina zu.

Eingeladen haben wir zur Klärung unserer Position in dem Dauerkonflikt                         Dr. Martin Beidert, Bad Honnef.

Herr Breidert ist evangelischer Pfarrer i.R.; er war Dozent für Sozialethik an der Kichlichen Hochschule Wuppertal. Eine Reise führte ihn zuletzt 2012 und in diesem Jahr nach Israel und in die palästinensische Westbank; dort hatte er Kontakte zu beiden Seiten. Er ist Sprecher der Regionalgruppe Mittelrhein der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft (DPG).

Dr. Breidert wird von seinen Begegnungen und Beobachtungen in der Region berichten und auch kritisch auf die Einstellung der deutschen  Politik, der Medien und der Kirchen eingehen.“

 

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