Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“

vom 28.10 bis 11.11.2014 im Umfeld des Jahrestages der „Reichspogromnacht“, initiiert von Antifa Düren und VVN-BdA:

Ausstellungseröffnung am 28.10 um 15.00 Uhr im Kreishaus

Musikalisch wird die Eröffnung der Ausstellung von Ozan Safak (Volkssänger aus Anatolien) mit Gesang und Saz begleitet.

Hierzu die Dürener Antifa in der Planungsphase: „Da sich die Strukturen des Neofaschismus in der BRD ständig ändert so muß auch eine Ausstellung zum Thema in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden. Die aktualisierte Fassung ist jetzt fertig. Die Vorgänger wurden in Düren bisher zwei mal gezeigt, einmal im Kreishaus und letztmalig 2011 im Dürener Rathaus. Um den Dürener Einwohnern die Möglichkeit zu geben sich auf den neusten Stand zu bringen was die Entwicklung des Neofaschismus in der BRD betrifft so planen wir die neu überarbeitete Ausstellung um den Jahrestag der „Reichsprogromnacht“ herum 2014 erneut nach Düren zu holen.“

Wer sich über den Inhalt der neuen Ausstellung informieren möchte kann dies unter: http://neofa-ausstellung.vvn-bda.de/ tun.

Unterstützer sind  „Bündnis 90-Die Grünen“ (Stadt und Kreis), „Die Linke“ (Stadt und Kreis) und die WAA, weitere Unterstützer können sich anschließen.

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Salafismus: Ursachen, Gefahren und Gegenstrategien

Das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine Broschüre herausgegeben, die sich mit diesem Thema beschäftigt. Ralf Jäger, MdL, Minister für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen, hierzu:

„Extremistischer Salafismus ist ein schnell wachsendes Problem, mit dem sich die Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen intensiv beschäftigen. Die Radikalisierung von zunehmend mehr – vor allem junger –Menschen in diesem Umfeld stellt aber auch eine Herausforderung für die  gesamte Gesellschaft dar.

Die nordrhein-westfälische Polizei und der Verfassungsschutz gehen mit einer Doppelstrategie gegen extremistischen Salafismus vor:  Sie setzen einerseits auf die Verfolgung und Überwachung demokratiefeindlicher Akteure und Netzwerke, andererseits auf Aufklärung der Öffentlichkeit  und Beratung Betroffener sowie ihres sozialen Umfeldes beispielsweise durch das im März 2014 gestartete, deutschlandweit bislang einmalige Präventionsprojekt „Wegweiser“.

Einen Beitrag zur  Aufklärung in allgemein verständlicher Form soll diese Broschüre leisten.“

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Forum „Geschichte von unten“

Dieses Angebot richtet sich an diejenigen, die in Aachen und der Region
zu Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus und zur Geschichte
der Arbeiterbewegung arbeiten oder an diesen Themen interessiert sind.
„Geschichte von unten“ ist ein Forum des Austausches, um z.B.
Erfahrungen in der Arbeit mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen oder der
Recherche von historischen Quellen zu teilen. Folgetermine sollen am
Abend selbst vereinbart werden.

Donnerstag, 19. September 2014, 19 Uhr, Raum 241 (Forum der
Volkshochschule)

http://vhs-aachen.de/vhs/vhs/kurse/AL01032.detail.htm?SetMuster=popup-bs.htm

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Rechtsextremismus in Sportvereinen

Zur Erinnerung: Der Kreissportbund Düren bietet in Kooperation mit dem Landessportbund NRW (VIBBS), dem Kreis Düren und der freundlichen Unterstützung der Sparkasse Düren das kostenlose Seminar

„Rechtsextremismus bei Sportvereinen“ am Donnerstag, 30. Oktober 2014,     18.00 – 22.00 Uhr in der Kreisverwaltung, Raum 144 an.

Anmeldungen sind noch möglich bei: w.gehlen@web.de oder info@duerener-buendnis.de

Hierzu Auszüge eines Beitrags von VIBBS – Online:  „Der Sport darf nicht als Plattform zur Verbreitung von rechtsextremem Gedankengut missbraucht werden.

Deshalb haben das Bundesfamilienministerium, das Bundesinnenministerium, der DOSB, die Deutsche Sportjugend sowie der Deutsche Fußball-Bund ein Handlungskonzept erarbeitet: „Verein(t) gegen Rechtsextremismus – Handlungskonzept von Sport und Politik zur Förderung von Toleranz, Respekt und Achtung der Menschenwürde“ heißt das Konzept, dessen Ziel es ist, Vereinsmitglieder und Ehrenamtliche in den Sportvereinen für das Thema zu sensibilisieren und sie zum Handeln zu motivieren. Videospots mit bekannten Sportlerinnen und Sportlern unterstützen die Maßnahmen.

Konzept und Videospots stehen unter www.dsj.de/toleranz/ zum Download zur Verfügung.


Organisationen des rechtsextremen Spektrums versuchen seit geraumer Zeit mit unterschiedlichen Strategien, die Attraktivität des Sports für ihre Zwecke zu nutzen bzw. zu missbrauchen. Aus diesem Grund ist die Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung von Minderheiten, die eine dauerhafte gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt, zunehmend auch für den organisierten Sport und die Deutsche Sportjugend eine große Herausforderung.

Sportverbände und -vereine müssen sich einerseits gegen die Vereinnahmung durch rechtsextreme Organisationen verwahren und andererseits ihr sozialpräventives Potenzial ausspielen. Darüber hinaus sind konkrete Maßnahmen erforderlich, die rechtsextremen Tendenzen Grenzen setzen und Sportvereine davor schützen, für die Zwecke von Rechtsextremen funktionalisiert zu werden. Dazu gehören beispielsweise die Umsetzung eines Ehrenkodexes oder entsprechende Formulierungen in den Vereinssatzungen.

Die Fachbroschüre “Vereine & Verbände stark machen” gibt hierzu praktische Hilfestellung. Neben Informationen zu rechtsextremen Symbolen und Codes erhält der Leser Anregungen zu Satzungsergänzungen und Formulierungsvorschläge zu Mietverträgen von Sporträumen. Außerdem  sind Anregungen und Tipps für die pädagogische Praxis aufgeführt sowie zahlreiche, weiterführende Literaturangaben.“

Weitere Infos: vereint-gegen-rechtsextremismus.de

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Solidarität mit Israel und Palästina?

Informations- und Diskussionsabend

Montag, 22. September um 19.00 Uhr

Marienkirche am Hoeschplatz

Unsere Mitgliedsgruppe pax-Christi schreibt hierzu:

„Nach einem von M. Povel gehaltenen Vortrag zum Thema „Erinnerung – ein Jahr in Yad Vashem“ wenden wir – die pax christi-Gruppe – sich dem nach wie vor brisanten Thema Israel-Palästina zu.

Eingeladen haben wir zur Klärung unserer Position in dem Dauerkonflikt                         Dr. Martin Beidert, Bad Honnef.

Herr Breidert ist evangelischer Pfarrer i.R.; er war Dozent für Sozialethik an der Kichlichen Hochschule Wuppertal. Eine Reise führte ihn zuletzt 2012 und in diesem Jahr nach Israel und in die palästinensische Westbank; dort hatte er Kontakte zu beiden Seiten. Er ist Sprecher der Regionalgruppe Mittelrhein der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft (DPG).

Dr. Breidert wird von seinen Begegnungen und Beobachtungen in der Region berichten und auch kritisch auf die Einstellung der deutschen  Politik, der Medien und der Kirchen eingehen.“

 

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Flame for peace – „Jugend macht Europa“ in Jülich und Düren

Am 28. Juli, dem Jahrestag der Kriegserklärung Österreichs an Serbien vor 100 Jahren, ist der Friedenslauf „Flame for peace – Jugend macht Europa“ in Sarajevo gestartet.

In Etappen laufen Jugendliche die 2.700 Kilometer lange Strecke von Sarajevo bis Aachen, wo der Staffellauf am 21. September, dem Weltfriedenstag der UNO, endet.

Am 18.09. werden sie in Jülich ankommen, hier ist vorgesehen die Begrüßung durch  Martin Schulz  (Beigeordneter und Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters) um 16:00 Uhr zu einer halbstündigen Zeremonie auf dem Marktplatz in Jülich,  ab 18:30 Uhr ist ein Abendessen mit der Läufergruppe auf Einladung des JuFa (http://www.jufa.eu/jufa-juelich-energiewelt-indeland-im-brueckenkopf-park/) mit Vertretern der Stadt Jülich geplant, sowie ab 19:30 Uhr eine Führung: Zitadelle und die Stadt Jülich mit Museumsbesuch;  von 20:00 bis 22:00 Uhr gibt es ein Rockkonzert mit Camarel (http://camarel.de/impressum/ + Vorband) auf der Hauptbühne des Brückenkopfparks (Eintritt frei)

Von Jülich kommend werden die Jugendlichen am Freitag, dem 19.09. um 13:00 Uhr Düren erreichen und im Innenhof der Evangelischen Gemeinde Düren durch Thomas Floßdorf (stellvertretender Bürgermeister) begrüßt und 14:15/14:30 Uhr im Heinrich-Böll-Haus in Langenbroich Station machen.

Mit einer Flamme als einem Zeichen des Friedenswillens laufen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch zwölf europäische Länder, besuchen mehr als 50 verschiedene Städte. Der gesamte Lauf wird von einem eigenen Film-Team dokumentiert. Veranstalter ist das Aachener Netzwerk für humanitäre Hilfe und interkulturelle Friedensarbeit e.V. im Rahmen des 6. „bina mira“ Friedenstheaterfestivals in Aachen durch die Projektgruppe Bina Mira-Bühne des Friedens.

Junge Läuferinnen und Läufer, zum Beispiel aus Schulen und Sportvereinen der Dürener Region, die bereit sind, die Stammläufergruppe auf dem Weg nach Düren hinein oder/und wieder in Richtung Langenbroich hinaus zu begleiten, sind herzlich willkommen.

Wer mitmachen möchte beim Friedenslauf,  kann sich anmelden unter flameforpeace.de oder bei Reiner Dauven dauvenreiner@t-online.de

Es kann sich aber auch jeder spontan am 19. September der Läufergruppe (maximal 10 Kilometer) anschließen.

 

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Aktionstag „Engel der Kulturen“ und AVRAM-Konzert

Unter der Mailadresse luensberg(at)arcor.de können Plakate und Handzettel für den Aktionstag bestellt werden.

Flyer1 (308x640)Flyer2 (381x640)Ebenso sind unter dieser Adresse Kartenbestellungen für das AVRAM-Konzert möglich.
Die Karten werden reserviert und an der Abendkasse hinterlegt.

Bitte Name, Adresse, Telefonnummer und Anzahl der gewünschten Plakate oder Konzertkarten (max. 4) angeben.

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Östliche und westliche Klangwelten in der Christuskirche

AVRAM – unter diesem Namen präsentiert sich eine überraschende Formation virtuoser Musiker, die aus verschiedenen kulturellen und musikalischen Richtungen stammen und sich nach Abraham, dem Urvater dreier Weltreligionen benannt haben.

Flyer2 (381x640)Unter der künstlerischen Leitung der Sängerin Schirin Partowie entwickelt das Ensemble eine faszinierende Musik der Begegnung und Verschmelzung von jüdischer, christlicher und islamischer Tradition. Östliche und westliche, alte und neue Klangwelten bewegen sich einfühlsam aufeinander zu und ergeben einen ganz eigenen, neuen und bewegenden Stil, der alle Farben, die zwischen ruhiger Meditation und impulsivem Tanzrhythmus liegen, in sich vereint.

Traditionelle und klassische Lieder der Kulturen mit ihren alten mystischen und auch weltlichen Texten bilden den roten Faden für die phantasievolle, pulsierende Musik von AVRAM. Sie entführen in eine Welt des toleranten Miteinanders der Religionen, das im mittelalterlichen Europa zeitweilig zu großem kulturellem Aufschwung führte.

Das Zusammenspiel der Musiker lässt diesen Ansatz immer wieder neu entstehen und lädt ein, sich auf den Weg zu machen, das Andere in seiner Verschiedenheit und seinem Reichtum anzuerkennen, aber auch das Gemeinsame und den wechselseitigen Einfluss zu erkennen und daraus ein tiefer gehendes Verständnis füreinander zu entwickeln.

Freuen Sie sich auf ein berührendes Konzert!

Karten sind erhältlich ab Montag, 25.08.2014

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„Nord-Düren wird bunter“ – Rundgang am „Tag des offenen Denkmals“

Vom Haus der Stadt („Henge de Bahn“) geht es über die Veldener Strasse mit den ehemaligen und bestehenden Industriebetrieben durch die Malteserstrasse mit den erhaltenen bunten Wohnhäusern aus der Gründerzeit und die Karlstrasse ins Zentrum des Stadtteils.  Hier wird vom Vertreter der Stadtteilvertretung Nord-Düren e. V. auf die Veränderungen im Zuge des Projekts „Soziale Stadtentwicklung Nord-Düren“ hingewiesen. — Es gibt auch Informationen zu „Stolpersteinen“ in der Alten Jülicher Strasse, die an frühere jüdische Bewohner vor deren Häusern erinnern.
Abschluss ist im Cafe im neuen „Haus für alle“ im Nordpark, wo es gegen 16 Uhr Gelegenheit für einenKaffee oder ein erfrischendes Getränk gibt.
Leitung: Ralf Schmitz (Stadtteilvertretung), Ludger Dowe (Geschichtswerkstatt)
Termin: Sonntag, 14. Sept. 2014,  14 Uhr
Treffpunkt: Eingang Stadtbücherei im Haus der Stadt.
Entgelt: 5,– € (Jugendliche frei), wird am Start kassiert.
Anmeldung erbeten an Ludger Dowe, Tel. 02421-74329 (ab 1. 9.) oder per E-Mail: ludgerdowe@gmx.de
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Fortbildungen – Qualifizierung für pädagogische Fachkräfte

Im Rahmen des BIKnetz – Präventionsnetz gegen Rechtsextremismus (http://www.biknetz.de) bietet die Volkshochschule Aachen unter dem Titel „KOMPETENT gegen Rechtsextremismus – Qualifizierung für pädagogische Fachkräfte“ im Herbst zwei Fortbildungen an.

Diese richten sich insbesondere an Lehrer/innen und Lehrer und in der Jugendsozialarbeit und Jugendbildung Tätige. An zwei Seminartagen wird vertieftes Basiswissen zum Themenfeld „Rechtsextremismus“ erarbeitet, mit Fokus auf den beruflichen Alltag von Pädagoginnen und Pädagogen.

Ab sofort können Sie sich für die Fortbildungen telefonisch (0241 4792-0 ) und über die Website der Volkshochschule Aachen anmelden:

Fortbildung 1 ( Freitag, 24.10. /  Freitag 14.11., VHS-Kursnummer AL03024): http://vhs-aachen.de/vhs/vhs/kurse/AL03024.detail.htm?SetMuster=popup-bs.htm

Fortbildung 2 (Samstag, 8. 11. /  Samstag 22.11., VHS-Kursnummer AL03026): http://vhs-aachen.de/vhs/vhs/kurse/AL03026.detail.htm?SetMuster=popup-bs.htm

In der Teilnahmegebühr von 25,- € sind Getränke und ein Imbiss enthalten. Ein detailliertes Programm der Fortbildungen ist ab Mitte September erhältlich.

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