Vortrag: Rosen auf den Weg gestreut – Neonazismus in unserer Region

Am 3. und 4. April steht Stolberg erneut im Fokus der Neonazi-Szene. Die braune Szene in der Region Aachen gilt als eine der aktivsten in Nordrhein-Westfalen. Der Politikwissenschaftler Dominik Clemens referiert über die regionale NPD und ihr Umfeld: Warum haben ausgerechnet in Stolberg bei der letzten Kommunalwahl mehr als Tausend Wähler rechtsextrem gewählt? Wie agiert die extreme Rechte und wer sind ihre Akteure? Und wie kann eine erfolgreiche Gegenstrategie aussehen? Am Samstag, 4. April, 15 Uhr in der Buchhandlung Hendeß, Salmstr. 2c, Tel. 02402-21581. Karten im Vorverkauf 8 Euro. Keine Tageskasse!

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Landtagstalk „Rechtsextremismus in NRW“

Die SPD-Landtagsfraktion lädt zum Landtagstalk
"Rechtsextremismus in NRW" ein:
Dienstag, 31. März 2009, ab 14:30 bis 20:00 Uhr.
Der Landtagstalk hat mehrere Komponenten;
die Teilnahme an einzelnen Elementen ist natürlich möglich.

Details zu der Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link:

http://www.spd-fraktion.landtag.nrw.de/spdinternet/www/startseite/Dokumentenspeicher/Dokumente/Service/landtagstalk/einladungendneuIII.pdf

Rückmeldung wird erbeten unter:

http://www.spd-fraktion.landtag.nrw.de/spdinternet/www/startseite/Dokumentenspeicher/Dokumente/Service/landtagstalk/test11126.jsp
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Jahresrückblick AK Aktion & Aufklärung

Rechenschaftsbericht 2009  des AK  Aktion und Aufklärung bei der Vollversammlung am 13. März 2009

Verehrte Damen und Herren

Wie Sie aus dem Bericht von Herrn Dowe entnehmen konnten, werden die Aktionen und Tätigkeiten des BgR zunehmend mit anderen AK`s vernetzt.

So wird unser Rundbrief von 3 Personen verfasst – Frau Ollig, Herrn Dowe und mir. Ich hoffe, dass wir die richtige Mischung aus Berichten aus dem BgR , Informationen über die Neonazis als auch Informationshinweise im Internet für besondere Themengebiete anbieten. Laut Analyse wächst die Zahl der Zugriffe auf unsere Homepage ständig.

Die Wartung unserer Homepage verlagert sich auf mehrere Schultern. Es steckt viel Arbeit und Mühe darin, aktuell und informativ zu sein. Wir sind dabei, durch Vernetzung und Kommunikation untereinander die Homepage zu verbessern. Noch sind wir nicht voll zufrieden.

Der Plakatwettbewerb der Schulen erfolgt gemeinsam mit dem AK  Jugend und Schule. Die drei Ausstellungen wurden arbeitskreisübergreifend organisiert.

Ich denke, dass wir in Zukunft zu bestimmten Anlässen mit zeitlich begrenzten Aktionsgruppen schlagkräftiger weiterarbeiten können. Vielleicht finden wir dazu auch

eher MitstreiterInnen.

Speziell aus unserem AK

Wie Frau Ollig schon berichtet hatte , hatte der Plakatwettbewerb der Schulen hat eine große positive Resonanz bei der Dürener Bevölkerung hervorgerufen – angefangen von der Einladung der Schulen über die persönliche Kontaktnahme mit den  LehrerInnen und Schüler- Innen und  die Ausstellung der etwa 120 Einzelplakat. Eine fachkompetente Jury hat in einem Nachmittag alle Plakate gesichtet und begründet ausgewählt. Dank der die vielen Spender und Spenderinnen konnten die vielfältigen und kreativen Ideen der Schüler mit insgesamt sage und schreibe 1.400€ belohnt werden. Nochmals herzlichen Dank. Ich denke, dass die Präsentation eigener Produkte in der Öffentlichkeit  für Jugendliche einen hohen persönlichkeitsfördernden Wert haben.

Für die Zeit bis Ostern plant die Aktionsgruppe Wahlen  ein Fotobuch mit allen Plakaten als Dokumentation wie auch zur Ausleihe – vielleicht an unsere Vereine oder zur Einsicht bei den Infoständen.

Schulinterne Ausstellungen der eigenen wie der prämierten Plakate wollen wir dadurch ermöglichen, dass wir die Plakate von Jugendlichen, die in der Betreuung und Ausbildung des Sozialwerks Dürener Christen für arbeitslose Jugendlichen  sind,  auf Holz aufziehen lassen. Somit beschäftigen sich auch diese Jugendlichen mit den Plakatinhalten.

Letztlich planen wir  Wahlplakate vor der Kommunalwahl in vielen Bereichen Dürens und einiger Vororte. Ob wir dies mit unseren Kräften auch stemmen können, bleibt abzuwarten. Konkrete Hilfszusagen können wir sehr gut gebrauchen. Wenden Sie sich nur an mich!

Ähnlich wie in Köln Ende letzten Jahres wollen wir auf der Annakirmes und in Dürener Kneipen Bierdeckel mit entsprechendem Aufdruck :Kein Bier für … verteilen. Wer kann uns konkret weiterhelfen??

Eine Aktionsgruppe Parolen hat mehrseitige Argumentationshilfen für unsere Organisatoren der Informationsstände erarbeitet, die auf typische rechtspopulistische Sprüche sachliche wie ironische Antworten anbietet. Sie liegen mit unserer Zeitung an dem Infotisch aus. Ein Training der Betreuungspersonen wie man Passanten ansprechen kann und auf Sprüche reagieren kann / sollte ist nötig und hilfreich.

In diesem Zusammenhang: ich finde es sehr bedauerlich , dass unser Argumentationstraining gegen Stammtischparolen mangels Teilnehmern abgesagt werden musste. Von Beginn unseres Bündnisses war eine derartige Fortbildung immer wieder angefragt worden. Wir hatten zusammen mit dem Forum Düren, Holzstraße und Pax Christi eine kompetente Trainerin nach Düren holen können. Werbung war überreichlich — Schade

Wir haben an den Bürgermeister unserer Stadt den Antrag gerichtet, dass Düren der Initiative „Orte der Vielfalt“ beitreten möge. Diese Initiative will die demokratischen Kräfte in Städten, Gemeinden und Kreisen in ihrem Engagement für Vielfalt, Toleranz und Demokratie vor Ort gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus unterstützen. Wir hoffen, dass dieser Antrag von unserem Kommunalparlament einstimmig unterstützt wird.

  • Wir müssen einen intensiven Kontakt zu Radio Rur sowie zur Stadt-TV herstellen
  • Wir brauchen weitere aktive Mitarbeiter in unserem Arbeitskreis, wenn wir gemeinsam den Einzug der NPD in unser Kommunalparlament verhindern wollen. Hoffentlich braucht es nicht ein böses Erwachen nach der Wahl, um Demokratinnen und Demokraten wach zu rütteln. 

G.Derichs

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Aktuelles aus der Vollversammlung vom 13.03.2009

Die diesjährige Vollversammlung war eingerahmt von musikalischen Beiträgen der Geschwister Akkas.

Wie im vergangenen Jahr, stand auch in diesem Jahr wieder die Wahl des Sprecherkreises an. Dominik Clemens, der Mitinitiator des Bündnisses und Mitglied des Sprecherkreises, kandidierte in diesem Jahr aus beruflichen Gründen nicht mehr.

Alle anderen SprecherInnen – Ludger Dowe, Susanne Rössler, Paul Larue, Thomas Müller, Saffet Akkas und Karl Panitz wurden in ihrem Amt bestätigt, neu gewählt wurden die bisher kooptierten SprecherInnen Gunter Derichs und Sigrid Bergsch.

Ludger Dowe gab einen umfassenden Rückblick 2008/2009:

„Seit der letzten Vollversammlung am  8. Febr. 2008 ist das Bündnis weiter gewachsen und auf vielfältige Weise aktiv geworden. Bis Anfang des Jahres haben sich mehr als 140 Gruppen, Institutionen und Vereine und über 900 Einzelpersonen aus dem  Kreisgebiet zum Bündnis und seinen Zielen bekannt.

 

Die Sprechergruppe – 7 gewählte und 3 kooptierte Frauen und Männer – , die die Arbeit im Bündnis koordiniert bzw. selbst Aktivitäten entwickelt haben, hat sich seit Febr. 2008 zehnmal getroffen, d. h. etwa monatlich.  Die Arbeit war in dieser Zeit getragen von Ernsthaftigkeit und von Respekt vor der Meinung anderer in der Gruppe. Das gelegentlich bemühte „breite Bündnis von CDU bis Antifa“ hat sich nicht hinderlich ausgewirkt, sondern eher befruchtend für die Arbeit. Es hat nie „Kampf -abstimmungen“ bei Sachentscheidungen gegeben.

 

Hier sollen jetzt einige konkrete Aktivitäten der letzten zwölf Monate genannt werden:

Von Januar bis Nov. 2008 erschienen die Rundbriefe Nr. 3-6, also 4 Ausgaben, für die eine kleine Redaktion außerhalb der Arbeitskreises verantwortlich zeigt. Die   Nr. 7  haben Sie in der Hand. Wer keinen Zugang zu unserer Homepage hat, kann die jeweils aktuelle Ausgabe im Rathaus und im Bürgerbüro am Markt, bei der Evang. Gemeinde, im KOMM und in der Stadtbücherei mitnehmen.

 

Infostände mit direktem Kontakt zur Bevölkerung wurden meist von einer BgR-Gruppe mit weiteren Engagierten betreut, sie fanden an unterschiedlichen Stellen in der Fußgängerzone – gelegentlich in der Nähe von NPD-Ständen – statt. Aber auch bei besonderen Anlässen und auf Einladung gab es Infostände, z. B.  am 1. Mai beim DGB, beim Sommerfest der Evang. Gemeinde und in der Interkulturellen Woche im Haus der Stadt. – Diese Tradition werden wir nach derzeitigem Planungs- stand in diesem Jahr fortsetzen.

 

Drei Ausstellungen zu unterschiedlichen Facetten unserer Bündnis-Thematik gab es in den letzten 12 Monaten, jeweils im Rathaus-Foyer. – Vom 4.-18. Juni war dies die Ausstellung des Vereins „Opferperspektive“ aus Potsdam über „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland.“ — Die Ausstellung des Forums „Jugend und Politik“ der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn hieß „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“. Sie  war im Oktober 2008 im Rathaus zu sehen. Der Ausstellungsmacher Dr. Christoph Busch war im Vorfeld zweimal in Düren, sprach mit Bündnisspre-  chern und interviewte Bürgermeister Larue. In der Ausstellung und dem Begleitheft findet man deutliche Spuren unserer Arbeit. — Die 3. Ausstellung zum Plakatwettbewerb  war zum Jahresbeginn zu sehen.

 

Zu unterschiedlichen Themen – im Okt. begleitend zur Ausstellung der Ebert-Stiftung – gab es Vorträge,  z. T. als Kooperationsveranstaltungen mit der Stadtbücherei und dem KOMM. Mit dem Verein Jugend- und Kulturzentrum fand  mit Gregor Lawatsch eine szenische Aufführung über den Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß statt. — Gern hat die Sprechergruppe den Antrag der Antifa auf Unterstützung von bis zu 10 Jugendlichen bei einer Buchenwald-Gedenkfahrt unterstützt.

 

Am 6. Sept. gab es einen internen Workshop des BgR im Haus der Evang. Gemeinde (wir denken, ohne „U-Boote“ der NPD). Der Rückblick auf die ersten anderthalb Jahre und ein Ausblick in die Zukunft waren für alle hilfreich. Es wird sicher in diesem Jahr eine Fortsetzung geben.

 

Die Kontakte zu Mitgliedsgruppen wurden fortgesetzt, wobei unrichtige oder nicht mehr gültige Mail-Adressen die Arbeit erschwerten. Ca. 200 Mitglieder ohne Email-Adressen wurden per Brief informiert, so z.B. für die Vollversammlung am 13. Februar 2009.

 

Erfreut haben wir im letzten Jahr zur Kenntnis genommen, dass mehrere Schulen, Jugendverbände, Gewerkschaften  von sich aus Aktivitäten im Sinne des Bündniszwecks ergriffen haben.  Anderer- seits hat das Bündnis vor allem Schulen mit Informationsmaterial, Büchern und Broschüren versorgt, das dort sicher sinnvoll in Klassen und Leistungskursen verwendet wird.

 

Im letzten Herbst wurde eine Arbeitsgruppe „Kommunalwahlen“ gebildet,  z. T. identisch mit Mitgliedern aus dem Arbeitskreis „Aktionen“. Hier wurden  konkrete Überlegungen im Vorfeld der – zunächst einmal auf den 30.August verschobenen – Kommunalwahl angestellt.

 

Aufgrund des geänderten Wahltermins haben wir einige der ursprünglich angemeldeten Infostände  storniert. Die Infostände bis zum Sommer, finden alle in der Wirtelstraße  Höhe Schuhhaus Kämpgen  statt.   In den beiden letzten Sommerferienwochen und den zwei Wochen bis zur Wahl am 30.August werden wir auch wieder im Zentrum präsent sein. — Wenn Sie Ideen haben, wo außerdem ein Bündnistand sinnvoll sein könnte, sprechen Sie uns an!

 

 

Als Letztes will ich die feierliche Verleihung der Urkunde des Berliner

„Bündnisses für Demokratie und Toleranz“ im historischen Rathaus in Köln an unser Bündnis erwähnen. Die Auszeichnung war mit einer Preissumme von 3.000 € verbunden, die unserer Arbeit zugute gekommen ist.

 

Ich denke, Sie haben gemerkt oder wissen es längst: Das „Bündnis gegen Rechtsextremismus,  Rassismus und Gewalt“ ist keine Kampfgruppe gegen die Neonazis von NPD und KAL, sondern  ein breites demokratisches Bündnis, das sich für eine tolerante, für Minderheiten offene und nicht-rassistische Einstellung  in der Bevölkerung von Stadt und Kreis Düren einsetzt.         

Es versteht sich aber, dass dies etwas mit der NPD-Kandidatur im Kreis und in der Kreisstadt  zu tun hat.“

(Gekürzte Fassung des Berichts bei der Vollversammlung am 13. März 2009)

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Homepage-Newsletter bleibt aktiv!

Liebe Leser unserer Newsletter,

nachdem sich viele über die Flut von Meldungen beschwert haben und wir entsprechend reagiert haben, kommen jetzt die gegenteiligen Rückmeldungen, dass doch viel Wert auf die Verschickung der Newsletter gelegt wird.

Wir haben uns entschlossen, den Newsletter aktiv zu halten.

Gleichzeitig haben wir gelernt, dass wir verschiedene Dinge besser erklären müssen:

Es sei noch erwähnt, dass nur Sie selbst sich von dem Homepage-Newsletter abmelden können.

Da wir parallel zum Homepage-Newsletter wichtige Meldungen auch an den Gesamtverteiler aller Bündnismitglieder schicken, kann es vorkommen, dass Sie Meldungen doppelt erhalten. Das ist leider nicht anders zu lösen. Wir versuchen diese Fälle so gering wie möglich zu halten.

Danke für Ihr Verständnis
Redaktion und Sprecherkreis

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Rundbrief Nr. 7

Zum Downloaden Rundbrief Nr. 7, März 2009

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Jahresrückblick AK Kultur & Sport

Bericht des AK Kultur und Sport  bei der Vollversammlung am 13.3.09

Unser Arbeitskreis traf sich seit dem Plenum im Februar letzten Jahres sechs Mal.
Die Ausrichtung des Musikpreises mit der Endart war mit vier gut besuchten Veranstaltungen und einem tollen Finale am 8.3.08 sehr erfolgreich.
Die Präsenz des Bündnisses bei allen Veranstaltungen mit einem Infostand wurde durchweg positiv aufgenommen, wir konnten neue Mitglieder unter den meist jugendlichen Besuchern gewinnen, darunter auch einige Bands.
Der Arbeitskreis führte in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei im November eine Veranstaltung zum Thema Rheinische Psychiatrie und Euthanasie durch.
Ebenfalls im November fand im KOMM eine Veranstaltung mit Gregor Lawatsch statt. Er las Texte von Rudolf Höß (Kommandant von Auschwitz) mit  anschließender reger Diskussion. Diese Veranstaltung besonders für Schülerinnen und Schüler konzipiert hatten wir sehr umfangreich beworben, leider nur mit mäßigem Erfolg, denn es erschienen fast nur ältere Personen.

Das Transparent des Bündnisses wurde bei zahlreichen Sportveranstaltungen, wie Schülersportfest, Peter& Paul Lauf, angebracht.

Zu erwähnen sind auch die zahlreichen Aktivitäten außerhalb der Arbeitskreise im Sport- und Kulturbereich. So z.B. ein Theaterstück des Wirteltorgymnasiums und das Ende März aufgeführte Musical „ I have a dream“ der Musikschule. Im sportlichen Bereich ist besonders der Einsatz von Jo Eckers „ Fußballer gegen Rechts“ zu erwähnen.

Weitere Planungen für dieses Jahr:
Wir planen die Durchführung einer Open- Air-Kino Veranstaltung. Hierzu suchen wir noch Unterstützung besonders von Menschen, die von Filmtechnik Ahnung haben.
Ganz konkret ist in Planung eine Lesung, Diskussion zum Thema Rechtsextremismus in der Stadtbücherei. Diese Veranstaltung, speziell für Jugendliche WählerInnen, soll nach den Sommerferien, vor der Kommunalwahl in der neuen Jugendbibliothek stattfinden. Kooperationspartner ist der Förderverein der Stadtbücherei.
Ebenfalls kurz vor der Kommunalwahl wollen wir einen „Lauf gegen Rechts“ durchführen. Es sollen nicht nur Personen, die laufen wollen, angesprochen werden, sondern alle die das Bündnis durch Teilnahme unterstützen wollen. Wir planen einen Fußweg von der Christuskirche durch die Innenstadt zum Burgaugymnasium, mit anschließendem Lauf durch den Burgauer Wald, für alle Lauffans und Rahmenprogramm auf dem Schulhof. Dazu wollen wir alle TeilnehmerInnen mit einheitlichen T-Shirts ausstatten. Nähere Informationen werden über Presse, Schulen etc. weitergegeben. Die Planungen für diese Veranstaltung sind für die nächsten Monate Arbeitsschwerpunkt unseres Arbeitskreises. Wer Lust hat mitzuplanen, ist herzlich willkommen! Wir hoffen mit einer gut besuchten Veranstaltung kurz vor der Kommunalwahl ein starkes Zeichen gegen Rechts zu setzen. Ansprechpartnerin für diese Veranstaltung ist Verena Schloemer.

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Jahresrückblick AK Jugend und Schule

Rechenschaftsbericht des AK Jugend und Schule

bei der Vollversammlung am 13. März 2009

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schülerinnen und Schüler,
der AK Jugend und Schule hatte sich von Beginn an die Aufgabe gestellt, das Thema Rechtsradikalismus, Rassismus und Gewalt besonders im Hinblick auf die Zielgruppe Jugendliche und Schüler zu bearbeiten. Das ist im 1. Jahr des Bündnisses in einzelnen Projekten erfolgt, worüber ich im letzten Jahr ausführlich berichtet habe. Die Frage, wie und wo man Jugendliche erreichen kann, spielte und spielt eine große Rolle bei unseren Überlegungen. Deshalb zeigten wir vielfach Präsenz bei Konzerten, Musikwettbewerben und Theateraufführungen, bei denen Jugendliche auftraten.
Im letzten Jahr standen vor allem zwei größere Aktionen an: zunächst gab es ein Pressegespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von Schülerzeitungen im August 2008. Schülerzeitungsvertreter von 7 Publikationen kamen ins PJH und konnten Einblick gewinnen in die Arbeit des Bündnisses. Ziel war, dass die Vertreterinnen und Vertreter der Schülerzeitungen als Multiplikatoren wirken und über das Bündnis und seine Ziele in ihren Zeitungen berichten und so Brücken zu Jugendlichen schlagen. Die kommenden Wahlen, bei denen Jugendliche teilweise ab 16 Jahre wählen dürfen, wurden den Schülerinnen und Schülern ins Bewusstsein gehoben.
Die zweite Jahreshälfte war stark bestimmt durch die Mitarbeit am neugegründeten Aktionskreis „Kommunalwahlen“, speziell der Plakatwettbewerb der Schulen stand im Vordergrund. Der Anstoß kam von Bertold Becker vom Jugendamt der Stadt Düren, Mitglied unseres Ak’s, der uns die regionale Kampagne „Du hast die Wahl“ vorstellte. Die Plakate der SchülerInnen sollen sowohl für die Teilnahme an den Wahlen als auch gegen die Parteien gerichtet sein, die rechtsextremistische, rassistische und gewaltorientierte Ziele verfolgen und auch in die Tat umsetzen, wie man täglich in Presse und Internetforen erfahren kann.
Durch Anschreiben, Telefonate und viele persönliche Kontakte in den Schulen ist es uns gelungen, dass 13 Dürener Schulen für den Wettbewerb insgesamt 117 Plakate erstellten, z.T. als Ergebnis von ganzen Kursen im Fach Kunst oder textiles Gestalten, aber auch als Gruppen- und Einzelarbeiten. Vorbereitet wurde die Erstellung der Arbeiten  durch Auseinandersetzung mit den Themen des Nationalsozialismus/Rechtsextremismus im Politik- und Geschichtsunterricht.
Ich denke, der Plakatwettbewerb hat so durch die Gespräche mit Schulleitern, Stellvertreten und Fachlehrern dazu beigetragen, dass das Bündnis und seine Ziele in den Schulen (nicht nur in den 13 beteiligten) bekannter wurde. Die Schüler haben sich in den Wochen der Beschäftigung mit der Aufgabe des Wettbewerbs  sicher intensiv mit der Problematik auseinandergesetzt. Das Ergebnis des Plakatwettbewerbs, besonders die Ausstellung im Rathaus und die  weitere Verwendung der Plakate, ist dem Bericht Gunter Derichs zu entnehmen.

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Amicitia Schleiden und Viktoria Koslar nehmen an der Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ teil.

Seit Samstag hängen an den Sportplätzen von Amicitia Schleiden und Viktoria Koslar Schilder mit der Aufschrift „Kein Platz für Rassismus und Gewalt“ der Initiative „FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS“.

Damit haben jetzt folgende Vereine ein Schild der Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ an ihrem Sportgelände angebracht:

Borussia Jakobwüllesheim, SG Mausauel/Nideggen, VFVuJ Winden, DSV Düren, Schwarz-Weiß Düren, Rhenania Mariaweiler, Salingia Barmen, SV Niederzier, Teutonia Echtz, SC Stetternich, RW Lamersdorf, SV Nörvenich, Frankonia Broich, SV Rödingen-Höllen, SC Jülich 1912, SV Kelz, SG Neffeltal, SV Mersch, SV Merken, Sportfreunde Düren, BC Oberzier, Germania Binsfeld, Alemannia Straß, Viktoria Birkesdorf, Teutonia Niedermerz, SG Türkischer SV, Jülich Dukes Baseballclub, Sportschützen Langerwehe, Amicitia Schleiden, FC Niederau, Germania Koslar, Rasensport Tetz und Schwarz-Weiß Titz.

koslarschleiden.jpg

5 weitere Vereine haben Ihr Interesse bekundet.

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Misthaufen vor NPD-Stand ist Aktionskunst

Folgende Nachricht erreichte uns von Frank Taufenbach, Sprecher der Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“:

Hallo allerseits, für alle diejenigen, die eine gute Nachricht noch nicht gelesen haben:

Gericht: Misthaufen vor NPD-Stand ist Aktionskunst

Stolberg/Eschweiler. Um eine «anrüchige Geschichte» ging es am Montag vor dem
Amtsgericht Eschweiler, wie selbst der Richter mit einem ironischen Unterton
feststellte.

Den vollständigen Artikel finden Sie im Internet unter
http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail&_wo=mailing&id=838685

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