Die Stadtteilvertretung hat letzte Woche auf ihrer Sitzung einstimmig beschlossen, dass sie Mitglied des BgR wird. Das Bündnis ist mit einem Informationsstand vertreten.
Einladung zum Nordstadt-Fest am 2. Juni
Plakate in Düren fordern auf zu Gewalt und Diskriminierung
Seit vergangener Woche hängen in wenigen Straßen Dürens beschämende Plakate mit verschiedenen Motiven an Straßenlaternen. Nach unseren Versuchen zu intervenieren wurden einige Plakate abgehängt, andere hängen leider immer noch. Hierzu haben wir folgende Frage:
in der Schöllerstraße oder einer anderen Straße in Düren gesehen oder – noch besser – photographiert?
Die Aufforderung zum Quälen als Wahlkampfpropaganda ist mehr als eine Geschmacklosigkeit. Derzeit ist keines dieser Plakate mehr zu sehen. Wer hat sie gesehen oder photographiert? Bitte melden unter info@duerener-buendnis.de
Bitte auch melden, wenn irgendwo im Kreis Düren Propaganda von PRO NRW gesehen wird.
Resolution zum Verbot der Kameradschaft Aachener Land (KAL)
Bündnis 90 / Die Grünen in Kreuzau stellen einen Antrag an den Rat der Gemeinde Kreuzau zum Verbot der KAL mit folgendem Beschlussvorschlag:
„Der Rat der Gemeinde Kreuzau fordert ein Verbot der Kameradschaft Aachener Land (KAL) und übermittelt diese Resolution an die Innenminister des Landes und des Bundes.“
Weiter heißt es in der Begründung: „Bei der Kameradschaft Aachener Land handelt es sich um eine Gruppe von Menschen mit nationalsozialistischem und faschistischem Gedankengut. Ihre Mitglieder äußern sich antisemitisch und fremdenfeindlich und diskriminieren Menschen, die nicht in ihr begrenztes Weltbild passen. Sie rufen offen zu deren Demütigung auf und sprechen ihnen sogar das Recht auf Leben ab. Ihr Vorbild ist Hitler.
Auf ihrer Homepage heißen sie sogar die schrecklichen Taten der Rechtsterroristen in Zwickau gut.
Viele ihrer Mitglieder sind bereits mehrfach in Verbindung mit Sachbeschädigungen und Gewaltdelikten in Erscheinung getreten. Mit ihren Hassparolen und ihrem bedrohlichen Auftreten schaffen sie ein Klima von Angst und Unfreiheit. Viele Menschen trauen sich jetzt schon nicht mehr, offen gegen rechtsextremes Gedankengut einzutreten. Unsere Demokratie kann aber nur leben, wenn das Äußern von Meinungen und Überzeugungen nicht mit Gefahr für Leib und Leben bedroht wird.“
…
„Auch wenn der Kreis Düren und andere Kommunen eine solche Resolution bereits verabschiedet haben, so denken wir doch, dass auch die Gemeinde Kreuzau solidarisch und deutlich diese Initiativen unterstützen und ebenfalls ein Verbot fordern sollte.“
Der Antrag ist in der Ratssitzung vom 18.4. als TOP aufgenommen.
Gemeinsam auf die Straße
Das Dürener Bündnis unterstützte am Ostersamstag die Aktion „Gemeinsam auf die Straße – Für ein nazifreies Stolberg“. Viele Bündnismitglieder zogen mit Fahnen und Transparenten durch die Straßen Stolbergs und zeigten ihre Solidarität mit den Stolberger Bürgerinnen und Bürger gegen den sogenannten ‚Trauermarsch‘ der Neonazis.
Nachstehend einen Artikel der Aachener Zeitung:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/stolberg-detail-az/2276038
Fest der Vielfalt – Medienecho
Eschweiler: „Bunt, facettenreich, laut, leise, fast immer heiter, manchmal nachdenklich, bewegend, aufrüttelnd, beschwörend – Attribute, die das «Fest der Vielfalt», das am Samstag als «Aktionstag gegen Neonazis» vor dem Kulturzentrum Talbahnhof stattfand, kaum ausreichend beschreiben….“
Der komplette Artikel ist zu finden auf:
http://www.aachener-nachrichten.de
Ferner der Link zur WDR Lokalzeit vom Samstag 31.03.2012.
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2012/03/31/lokalzeit_aachen.xml
Wer stellt ihn auf youtube ein?
Das Aktionsbündnis „Eschweiler Nazifrei“ bedankt sich bei allen Aktiven, die am Erfolg gegen die Nazis mitgewirkt haben:
„Der Themenkreis „Kein Platz für Rassismus, Ort der Vielfalt, Respekt und
Toleranz“ war über Wochen in der Lokalpresse präsent. Besonders sehr viele
Kinder und Jugendliche haben sich in den unterschiedlichen Aktionen und
Veranstaltungen mit den genannten Themen beschäftigt. Dies alles ist auch
zukünftig eine gute Grundlage für ein gemeinsames, vielfältiges und
konsequentes Zurückweisen von allen rassistischen und neonazistischen
Ansätzen in Eschweiler.“
In den nächsten Tagen wird das Bündnis die Bildergalerie auf der Homepage
ausbauen:
www.vielfaltstatteinfalt.org
Plätze frei im Bus nach Stolberg
Um 10.45 Uhr am 07.04. treffen wir uns am Annakirmeslatz in Düren, um kostenlos mit dem Bus zur Demo zu kommen und fahren nachmittags von Stolberg aus mit dem Bus um 15.00 Uhr zurück nach Düren.
Anmeldungen unter info@duerener-buendnis.de
Fest der Vielfalt in Eschweiler am 31. März
Das Aktionsbündnis ‚Eschweiler Nazifrei’ geht mit den Vorbereitungen zum ‚Fest der Vielfalt’ in die letzte Runde. Am Samstag 31. März ab 11.00 Uhr – 16.30 Uhr kann jetzt auf dem Raiffeisen-Platz die Absage des Naziaufmarsches in der Indestadt gefeiert werden.
Über 20 Gruppen werden die Informations- und Aktionsstände gestalten.
Neben den inhaltlichen Reden wird das vielfältige Programm unter anderem gestaltet von mehreren Schülerbands, einer togolesischen Folkloretanzgruppe, dem Trompetenchor Die Weisweiler, der Mädchentanzgruppe Black Barries, dem CAJ Smart Hop, türkische Volkslieder mit Özge, Esgi, Esra, einer Afrikanische Trommelgruppe und der RENEW Brassband.
Der Terminplan mit allen Zeiten im Einzelnen wird im Internet weiter aktualisiert unter: www.vielfaltstatteinfalt.org
Frühlingserwachen – Breite Protestwelle vor Ostern!
Am Samstag, 24. März wollen Heinsberg und Erkelenz die Nazi-Propaganda nicht unwidersprochen lassen.
Beide Städte rufen an diesem Tage die Bürger auf, „den Nazis möglichst zahlreich einen Strich durch die Rechnung zu machen und dafür zu sorgen, dass sie am kommenden Samstag nicht ungestört ihre Kundgebungen abhalten können.“
Sowohl in Heinsberg als auch in Erkelenz wird es Protestaktionen gegen die Neonazis geben. Wer sich beteiligen möchte, sollte am Samstag um 9.00 Uhr am Heinsberger Busbahnhof oder um 11.30 Uhr am Erkelenzer Marktplatz sein.
Am Samstag, 7. April geht Stolberg auf die Straße „für ein nazifreies Stolberg“.
Start ist gegen 11.30 Uhr am Rathaus, Kaiserplatz mit einem Rahmenprogramm und Redebeiträgen. Der Demonstrationszug zieht ab 13.00 Uhr durch die Straßen der Stadt in Richtung Mühle mit anschließender Abschlusskundgebung.
Mehr unter: www.stolberger-buendnis.de
Im Zusammenhang mit den Naziaufmärschen in Stolberg lädt die DGB Jugend NRW Süd West zu einer Diskussionsveranstaltung ein, die am 2. April unter dem Motto „Pflicht zum Widerstand?“ um 17:30 Uhr im DGB-Haus Aachen / Mathias-Wilms-Saal, Dennewartstr. 17, 52068 Aachen stattfindet.
Eine gute Nachricht!
Der Aufmarsch am 31. März in Eschweiler wurde von den Neonazis zurückgezogen.
Mehr dazu auf folgenden Seiten:
www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&_wo=Lokales:Eschweiler&id=2197980
www.vielfaltstatteinfalt.org
Zu hoffen wäre, dass auch der sogenannte „Trauermarsch“ in Stolberg am 4. und 7. April nicht stattfindet.
Ein breites Aktionsbündnis formiert sich derzeit zum Widerstand und zur Blockade.
Konkrete Angaben zu Treffpunkt und Zeit werden wir nach bekannt werden veröffentlichen.
Siehe auch die unten verlinkte Seite ‚Stolberger Bündnis gegen Radikalismus‘.
Versammlungs- und Aktionstraining in Eschweiler
Mit Blick auf zukünftige Aktionen in Eschweiler und auf die Proteste in Stolberg am 7.4.2012 gibt es das Angebot zum Versammlungs- und Aktionstraining am Samstag 17.03.2012, in der Waldschule Eschweiler Gesamtschule ab 11.00 Uhr. Eschweiler Nazifrei lädt alle UnterstützerInnen ein!
Versammlungs- und Aktionstraining
Beginn: 17. März 2012 11:00
Ende: 17. März 2012 16:00
Veranstalter: Eschweiler Nazifrei
E-Mail: eschweiler.nazifrei[ad]googlemail.com
Ort: Waldschule Eschweiler
Anschrift: Friedrichstraße 12 (untere Einfahrt), 52249 Eschweiler
Viele praktische Fragen, die im Zusammenhang mit den vielfältigen Protesten gegen die beabsichtigte Naziprovokation entstehen können, sollen hier geklärt werden. Die Vermittlung von Kenntnissen im Demonstrationsrecht und die Einübung von Verhalten bei Protest-Aktionen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Aktionstrainings können der Vorbereitung einer konkreten Aktion (Naziaufmarsch, etc), aber auch als mobilisierender Teil einer Kampagne dienen. In den Aktionstrainings werden grundlegendes Wissen und Fertigkeiten erarbeitet, was für unterschiedlichste Aktionen gebraucht werden kann. Die Inhalte der Trainings richten sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmenden und dem Anlass. Grundlegende Inhalte der Trainings sind meistens: – Motivationen und Ziele – Umgang mit Befürchtungen und Ängsten – Überlegungen zu sozialem und zivilem Ungehorsam – Bezugsgruppen als soziale Basis von Aktionen – Entscheidungsfindung und weiteres mehr.
Es geht darum, dass sich die Teilnehmenden in einem geschützten Rahmen auf eine Aktion, die sie selbst durchführen wollen, vorbereiten können und über ihre Erfahrungen und Vorstellungen austauschen können. Die TrainerInnen moderieren diesen Prozess und ermöglichen einen Erfahrungsaustausch durch Moderationstechniken, Übungen und Rollenspiele, die helfen können, die individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit zu erhöhen, Ängste abzubauen, auf bereits Erprobtem aufzubauen und Neues zu lernen.












