Fußballvereine gegen Ausländerfeindlichkeit

In diesem Jahr hat die Dürener Initiative „FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS“ bei der Dürener Hallen-Stadtmeisterschaft in Birkesdorf, der Dürener Hallen-Kreismeisterschaft in Jülich und beim Oberzierer „Willi-Dohr-Hallencup“ ihr Banner „gegen Rassismus und Gewalt“ plaziert, um so einen Beitrag gegen die wachsende Fremdenfeindlichkeit in Deutschland durch Demos von PEGIDA, KÖGIDA oder ähnliche zu leisten. Dank an die ausrichtenden Vereine, die auf Anfrage sofort bereit waren, unsere Initiative zu unterstützen und ein Zeichen zu setzen. In den nächsten Wochen wird das Banner auch beim Hallengemeindepokal Kreuzau, beim Hallencup Kreisliga C von Düren 77 und beim Damencup von SoccerLife Düren hängen. Die ausrichtenden Vereine haben ebenfalls alle spontan zugesagt.

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Holocaust-Gedenktag am 27.01.2015

Das noch junge Jahr hält gute Nachrichten bereit: Auch nach dem Auslaufen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ kann die Arbeit gegen Rechtsextremismus und für Demokratie und Vielfalt in Aachen fortgesetzt werden. Gerne möchten wir auf eine Veranstaltung der VHS Aachen hinweisen und Sie herzlich zur Teilnahme einladen.

27. Januar: Damals verfolgt – heute vergessen? Schülerarbeiten zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar 2015

Seit 1996 wird in jedem Jahr der 27. Januar als Gedenktag für alle Opfer der Nazidiktatur begangen. Das Datum erinnert an den Tag der Befreiung der Häftlinge aus dem Konzentrationslager Auschwitz.  2005 bezeichnete der damalige Generalsekretär der Uno, Kofi Annan, den Gedenktag „als eine wichtige Mahnung an die universelle Lektion des Holocaust“.

Ende der 1990er Jahre gründete sich auf Initiative des Arbeitskreises „Grenzen-Los“, dem u. a. kirchliche Weiterbildungseinrichtungen und Volkshochschulen der Region angehören, ein „Vorbereitungskreis 27. Januar“. Er hat sich zur Aufgabe gesetzt,  gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern die Erinnerung an die Verfolgung von Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen, Behinderten, Andersgläubigen und politischen Gegnern nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden jeweils am 27. Januar der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Schülerarbeiten behandeln aber nicht ausschließlich die Vergangenheit. Der Fokus richtet sich auch darauf, wie heute mit Andersdenkenden und Andersgläubigen umgegangen wird. Dass sich daraus Handlungsweisen für das Zusammenleben der Menschen in der Zukunft ableiten lassen, liegt auf der Hand.

Die Darstellung der Ergebnisse ist an keine Form gebunden. Sie werden als Vortrag, Plakat, PC-Präsentation, Video oder Theaterstück am 27. Januar 2015 zwischen 18.00 und 20.00 Uhr in der Aula der Heinrich-Heine-Gesamtschule, Schulzentrum Laurensberg, Hander Weg 89, der Öffentlichkeit präsentiert.

Im Anschluss an die Schülerpräsentationen wird das theater odos aus Münster ein Stück über den ersten Giftgaseinsatz: „Vergiftete Liebe“ aufführen.

Zum Vorbereitungskreis 27. Januar gehören

Arbeitskreis Grenzen-Los (Euregionaler Arbeitskreis Evangelische Kirche, Volkshochschule Aachen, Volkshochschule Nordkreis Aachen), Gedenkbuchprojekt für die Opfer der Shoah aus Aachen e.V., Gruppe Z Stolberg, Zeugen Jehovas

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„Köln stellt sich quer“

dazu schickten uns unsere Sprecherkreismitglieder Horst Knapp und Jo Ecker folgende Bilder mit Text:

Knapp-Ecker„Köln stellt sich quer“ – so lautete das Motto der Gegendemonstranten am Montag (05.01.2015) in Köln. 7.500 Menschen kamen nach Angaben der Polizei und verhinderten, dass einige Hundert „Pegida“-Anhänger durch Köln zogen. Die kapitulierten kurzerhand und machten aus der Demonstration eine klägliche Standkundgebung. Die Initiativen „Unser Merken gegen Rassismus und Gewalt“ und „FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS“ nahmen an der Gegendemonstration unter dem seit vielen Jahren erstmals unbeleuchteten Dom teil. Die größte Glocke des Doms läutete und begrüßte die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland, die einst gekommen waren, um Jesus, dem Flüchtlingskind in der Krippe, zu huldigen. Jeder, dem es von Herzen Ernst ist mit dem christlichen Abendland, weiß freilich nicht nur an Dreikönig, dass ziemlich viel Morgenland steckt in diesem Abendland.“

Dom dunkel

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Kögida stoppen am 05.01.2015

Pegida? – Läuft nicht in Köln!

Unter diesem Motto fordern das Antifaschistische Aktionsbündnis „Köln gegen rechts“ und „Kein Veedel für Rassismus“ zum Protest auf.  Die Antifa Düren ruft auf zur Solidarität mit den Menschen und Köln, die diesen Aufmarsch verhindern wollen.
Treffpunkt zur gemeinsamen Fahrt nach Köln ist um 16.00 Uhr am Hauptbahnhof Düren.

Treffpunkt in Köln ist um 17:30 Uhr an der Ecke Siegesstrasse/Mindenerstrasse in Köln Deutz.

Das Antifaschistische Aktionsbündnis Köln gegen rechts schreibt hierzu:

Flyer Kögida1Seit Wochen demonstrieren in Dresden tausende rassistische Bürger*innen gemeinsam mit extrem rechten Hooligans und Neonazis unter dem Namen Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) gegen die angebliche Islamisierung des Abendlandes.

Für Montag, den 05.01.2015, hat nun der Kölner Pegida-Ableger „Ködiga“ einen Aufmarsch in Köln angekündigt. Treffpunkt der Rassist*innen, rechten Hools und Neonazis ist um 18:30 Uhr am Ottoplatz in Köln-Deutz.

Wir werden nicht zulassen, dass im Januar wieder ein rassistischer Mob durch Kölns Straßen zieht! Kommt ab 17.30 Uhr zum Ottoplatz in Deutz. Wir möchten gemeinsam die umliegenden Straßen blockieren, den rechten Aufmarsch verhindern und den Rassist*innen keinen Meter Raum geben!

Flyer Kögida2

Achtet auf Ankündigungen und: teilen/liken/weitersagen!

Köln gegen rechts – Antifaschistisches Aktionsbündnis

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Politische Positionierung und Entwicklung der Partei „Alternative für Deutschland“

Fachtagung
am Donnerstag, den 19.02.2014 von 11:00-18:00 Uhr

„Mit der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) ist ein neuer politischer Akteur in der deutschen Parteienlandschaft aufgetreten, der möglicherweise die hierzulande noch existente rechtspopulistische Lücke schließen könnte.
Zwar versucht die Partei in öffentlichen Stellungnahmen, sich vom Rechtsextremismus abzugrenzen und wehrt sich zugleich gegen eine Zuordnung zum Rechtspopulismus. Hinsichtlich ihres Mitgliederspektrums dient die AfD jedoch neben ihrem Zulauf von ehemaligen CDU- und FDP-Anhängern zugleich als neues Auffangbecken für den äußeren rechten Rand. Ihre Verortung rechts von der CDU entspricht der Selbsteinschätzung eines Großteils ihrer Mitglieder sowie ihres Führungspersonals.
Zudem versteht sich die Partei als eine „Bürgerbewegung“, die für „nationale Interessen“ eintritt. Damit vollzieht die AfD zugleich den Anschluss an ein rechtsgerichtetes Protestmilieu, das sich hierzulande sowohl gegen die Europolitik wie auch gegen Zuwanderung sowie gegen kindliche Sexualaufklärung richtet. Protestbewegungen wie z.B. der Initiative „Besorgte Eltern“ gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg oder dem Bündnis „Pegida“ in Dresden bietet die AfD parteipolitische Anknüpfungspunkte an.
Auf der Tagung sollen der aktuelle Wissensstand zur AfD zusammengetragen, Defizite zum Wissens- und Forschungsstand über diese Partei erörtert und Anforderungen für die weitere politische Auseinandersetzung formuliert werden.“

Ort: FH Düsseldorf
Einlass: 10:00 Uhr
Beginn: 11:00 Uhr
Unkostenbeitrag: 15 Euro (incl. Mittagsimbiss und Getränke)
Anmeldung:
per E- Mail mit Angabe von Name, Funktion und Kontaktdaten an:
forena@fh-duesseldorf.de (Betr.: Anmeldung zur Fachtagung 19.2.)
Teilnahmebestätigung erfolgt per E-Mail.

Anmeldeschluss ist der 13.2. Eine frühzeitige Anmeldung erhöht die Chance auf Teilnahme, da die Räumlichkeiten begrenzt sind. Eine Teilnahme ist nur möglich nach erfolgter schriftlicher Bestätigung der Anmeldung!
Kontakt:
Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus / Neonazismus (FORENA)
Alexander Häusler
Fachhochschule Düsseldorf, FB Sozial- u. Kulturwissenschaften,
Gebäude 24.21 / Universitätsstr. 1, 40225 Düsseldorf
forena@fh-duesseldorf.de

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Programm der Fachtagung unter FORENA-Fachtagung_20150219

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Jahresabschluss mit Ausblick!

CIMG2738 (640x514)Der Sprecherkreis des BgR hat bei seinem letzten Treffen eine deutliche Position zur Bewegung „PEGIDA“ eingenommen. Das Bündnis begrüßt daher einen Kommentar von J. Zinsen, der vor einigen Tagen in den Dürener Nachrichten zu lesen war. Wir möchten, mit der freundlichen Genehmigung von Herrn Zinsen, diesen Kommentar an dieser Stelle noch einmal veröffentlichen. (siehe unten)

Auch wird sich das Bündnis im kommenden Jahr intensiv mit der AfD im Allgemeinen und konkret mit den Mitgliedern der AfD im Stadtrat beschäftigen.

In der Rückschau neigt sich wieder ein ereignisreiches Jahr dem Ende zu, das CIMG3089 (640x480)von der erfolgreichen Veranstaltung des „Engel der Kulturen“ geprägt war. Mit Dürens neuem „Denk-Mal“ vor dem Haus der Stadt fand die Idee einer sozialen, politischen und religiösen Bewegung – die vom Dürener Bündnis aufgegriffen und in zweijähriger Arbeit durchgeführt wurde – ihren Höhepunkt und Abschluss.

Die Redaktion des „Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ wünscht allen ein

frohes Weihnachtsfest und ein friedlicheres Jahr 2015.

 

Hier der Kommentar von J. Zinsen
„Kein Verständnis
Mit „Pegida“-Anhängern zu diskutieren? Eine Polemik
Machen wir ein Experi­ment. Ersetzen wir in den Äußerungen von „Pegida“-Anhängern und Kon­sorten einfach die Worte „Mus­lime“ und „Moschee“ durch die Begriffe ‚Juden“ und „Syna­goge“. Würde dann irgendje­mand versuchen, Verständnis für solche Parolen aufzubringen? Würde irgendjemand dafür plä­dieren, die Sprüche als einen Hil­feruf sozial benachteiligter Schichten ernst zu nehmen? Würde irgendjemand auf die Idee kommen, sich mit dem anti­semitischen Pöbel an einen Tisch zu setzen und über seine krude Gedankenwelt diskutieren zu wollen? Wohl kaum. Ebenso konsequent sollten wir die „Pegi­da“-Sympathisanten ächten, die heute Muslime pauschal zu neuen Sündenböcken erklären.
Was nicht zu entschuldigen ist
Nein, ich habe kein Verständ­nis für Menschen, die hasserfüllt nach unten treten. Viele De­monstranten in Dresden und an­derswo gehören sicherlich zu den Benachteiligten. Sie sind arbeits­los oder werden mit Billiglöhnen abgespeist. Ihr Arger darüber ist verständlich. Andere stammen aus der Mitte der Gesellschaft. Sie fürchten, angesichts einer im­mer raueren und von knallharter Konkurrenz dominierten Ar­beits- und Geschäftswelt sozial nach unten zu rutschen. Auch diese Abstiegsängste sind nach­vollziehbar. Aber beides ist keine Entschuldigung dafür, Minder­heiten als Blitzableiter zu miss­brauchen und Frustration an Schwächeren abzureagieren.
Ich habe kein Verständnis für manche Menschen in den neuen Ländern, die jahrelang von Transferleistungen profitiert ha­ben, die auch von in Deutsch­land lebenden Ausländern er­wirtschaftet wurden. Ausgerech­net sie gönnen jetzt Flüchtlingen nicht einmal ein Dach über dem Kopf. Wer so wenig Einfühlungs­vermögen anderen gegenüber aufbringt, hat es nicht verdient, dass ihm selbst Empathie entge­gengebracht wird.
Spiel mit dem Feuer
Ich habe kein Verständnis für Menschen, die Rattenfängern hinterherrennen, aber bei jeder Gelegenheit anderen und viel­leicht sich selbst vorlügen, mit Rechtsextremisten nichts zu tun haben zu wollen. Auch Mitläufer stehen in der Pflicht, sich darü­ber zu informieren, vor wessen Karren sie gerade gespannt und von wem sie instrumentalisiert werden. Ihnen sei gesagt: Der Verfassungsschutzbericht 2013 für das Bundesland Sachsen weist 1635 Straftaten mit rechtsextre­mistischem, aber nur drei (!) mit ausländerextremistischem Hin­tergrund auf. Wer sich ange­sichts solcher Zahlen trotzdem mit dem rechten Pack gemein macht, von einer Islamisierung Deutschlands schwadroniert und glaubt, durch das Schüren billiger, menschenverachtender Ressentiments das christliche Abendland retten zu müssen, mit dem bin ich nicht mehr bereit, sachlich zu diskutieren.
Ich habe aber auch kein Ver­ständnis für manche Parteipoliti­ker, die verantwortungslos mit latenten Überfremdungsängsten in der Bevölkerung spielen. Meis­ter dieses Fachs sind die CSU und Teile der CDU. Wer wie der Bie­dermann Horst Seehofer laut­stark behauptet, man müsse „bis zur letzten Patrone“ eine Zuwan­derung in deutsche Sozialsys­teme verhindern, wer permanent und wider besseres Wissen von einem massenhaften Missbrauch dieser Leistungen durch Auslän­der faselt, wer auf einem Partei­tag ausführlich über ein Burka­Verbot diskutiert, obwohl es in Deutschland kaum Burka-Träge­rinnen gibt und das Land wahr­lich andere, drängendere Pro­bleme hat, der wird schnell zum Brandstifter.
Gefährliche Schlagzeilen
Ich habe übrigens auch kein Verständnis für die SPD, die es immer noch nicht geschafft hat, eine Gestalt wie Thilo Sarrazin aus der Partei zu werfen. Er ist ei­ner der geistigen Väter von „Pe­gida“, darf sich aber immer noch Sozialdemokrat nennen. Auch das ist eine Schande.
Schließlich habe ich kein Ver­ständnis für manche Medien. Wer sich fragt, wo die in der deutschen Bevölkerung weit ver­breitete Islamophobie herrührt, der braucht sich nur manche Ti­telseiten selbst liberaler Blätter wie „Stern“ oder „Spiegel“ anzu­schauen. Völlig undifferenziert heißt es dort: „Mekka Deutsch­land – die stille Islamisierung“ oder „Gefährlich fremd – Das Scheitern der multikulturellen Gesellschaft“. Solche Schlagzei­len garantieren zwar Aufmerk­samkeit. Doch gleichzeitig berei­ten sie den geistigen Nährboden für rechten Populismus und ge­fährden ein Erfolgsrezept Deutschlands – unsere Internati­onalität.“
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Mit Kunst ein Zeichen setzen für Multi Kulti

„Mit Kunst ein Zeichen setzen für Multi Kulti“, das ist der Titel eines Filmes, der als Fortsetzung des Beitrages vom vergangenen Jahr „Wie ein Engel eine Karawane führt“ ab sofort anzuschauen ist.

Roswitha K. Wirtz, Filmemacherin aus Düren, hat mit ihrem Team wieder einen sehr schönen und lebhaften Bericht über die Aufstellung des neuen Denkmals in Düren erstellt.

Hier der Link auf die Filmportalseite von NRWISION. Viel Spaß beim anschauen.

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Volkstrauertag in Hürtgen – Einmal anders!

Die Antifa lädt ein:
Am Sonntag den 16.11.2014 Treffpunkt  um 8.00 Uhr am Bahnhof in Düren. Von hier fahren wir  mit einem Bus gemeinsam nach Hürtgen,  Um 9.30 Uhr beginnen wir unsern Protest mit einem Redebeitrag auf dem Parkplatz vor den Kriegsgräbern. Die Kundgebung wird bei Ankunft der Teilnehmer der zentralen Gedenkfeier in stillen Protest, mit Plakaten Transparenten, Fahnen und Flugblattverteilen übergehen. Wenn die letzten der Gedenkfeier den Friedhof betreten haben werden wir , wer will, mit auf den Friedhof gehen und unseren stillen Protest auf dem Friedhof in Nähe der Offiziellen weiterführen.
Wenn die zentrale Veranstaltung beendet ist, gegen 11.00 Uhr, werden wir gemeinsam nach Arnoldsweiler fahren, Ankunft ca 12.00 Uhr und dort an dem Platz wo sich das Kriegsgefangenenlager befand, mit einem Kranz/Blumenstrauß und einem kurzen Redebeitrag, an die Opfer des Faschismus erinnern und ihrer gedenken (ca bis 12.30 Uhr). Dann werden wir gemeinsam zurück zum Bahnhof Düren fahren.
Kommt am Sonntag zahlreich und bitte bringt viele Plakate und Transparente mit, mit denen wir stumm den Anderen zeigen was wir von Ihnen und ihrem „Gedenken“ halten. Kreative Aktionen im vorgegebenem Rahmen sind ausdrücklich erwünscht.
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ERINNERN UND MAHNEN AM 9. NOVEMBER

Von unseren Bündnispartnern erhielten wir weitere Termine von Gedenk- und Mahnstunden in der Region, die alle am Sonntag, 9. November stattfinden.

Aachen: 11.00 – 12.00 Uhr, Synagogenplatz.
Thema: Der Opfer gedenken, die Zukunft gestalten frei von Antisemitismus, Rassismus, Faschismus und Krieg.

Alsdorf: ab 13.00 Uhr, in Hoengen,  Kirchstraße 92,
Stolpersteinverlegung und Gedenken

Herzogenrath: 16.30 Uhr, Soziokulturelles Zentrum „Klösterchen“, Dahlemer Straße 28,
Beginn der Mahn- und Gedenkveranstaltung.
Anschließend gegen 18.45 Uhr Schweigemarsch zum Mahnmal für die Opfer des Holocausts auf dem Rathausplatz.

Stolberg: 14.00 Uhr, an der Gedenktafel, Steinweg 78.
Thema: Fluchtwege 1938 und heute.

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Mahnwachen am 9. November in Düren

Zum 26. Mal werden auch in diesem Jahr wieder am

9. November um 19.00 Uhr

an den zehn Stelen im Dürener Stadtgebiet Mahnstunden stattfinden. Die zehn Granitsäulen von Ulrich Rückriem wurden an Stellen errichtet, an denen im 3. Reich Verbrechen geschah. Jährlich werden am Gedenktag der Reichspogromnacht von Vertreter/innen aus Schulen, Kirchengemeinden, Parteien und von Einzelpersonen kleine „Denk-Stunden“ gestaltet. Sie wollen einerseits an die Gräuel der Nazizeit erinnern, andererseits aber auch den Blick auf vielerlei Unrecht lenken, das heute neben uns, in unserer Stadt, in unserem Land und weltweit von Menschen anderen Menschen zugefügt wird. Die Stelen stehen am:

Amtsgericht:
Erinnert an die Verfehlungen der Justiz im Dritten Reich.

Stele Oberstraße

Stele Oberstraße

Arnoldsweiler:
Erinnert an die Gräuel, die Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter erlitten haben.

Birkesdorf:
Erinnert an die Verfolgung von Kommunisten, Sozialdemokraten und Oppositionelle.

Gürzenich:
Erinnert an die ehemalige jüdische Gemeinde und Zerstörung der Synagoge.

Landesklinik:
Erinnert an die Euthanasie in Heil- und Pflegeanstalten.

Lendersdorf:
Erinnert an das Sammellager zur Deportation der Juden.

Mariaweiler:
Erinnert an Anne Frank.

Oberstraße:
Erinnert an das Sammellager zur Deportation der Juden.

Schützenstraße:
Erinnert an die Reichspogromnacht und Zerstörung der Synagoge.

Wernersstraße:
Erinnert an den Terror gegen Sozialdemokraten und Gewerkschaftler

Zur Teilnahme an dieser Gedenkstunde sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

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