„Rassistische Mobilisierung in Linnich“
Artikel von Michael Klarmann zu der Kundgebung am kommenden Sonntag in Linnich.
http://www.mbr-koeln.de/2015/11/02/rassistische-mobilisierung-in-linnich-kreis-dueren/
„Rassistische Mobilisierung in Linnich“
Artikel von Michael Klarmann zu der Kundgebung am kommenden Sonntag in Linnich.
http://www.mbr-koeln.de/2015/11/02/rassistische-mobilisierung-in-linnich-kreis-dueren/
Das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt ruft alle auf, sich an der Kundgebung in Linnich auf dem Kirchplatz um 13.00 Uhr zu beteiligen.
Eine von den Rechten initiierte Kundgebung beginnt auf dem Place de Lesquin (Kirmesplatz); von dort marschieren sie dann über die Rurstraße zum Altwyk und über die Kirschstraße und Löffelstraße zurück wieder über die Rurstraße zum Place de Lesquin. (Kirmesplatz).
Gleichzeitig gibt es eine Auftaktkundgebung verschiedener Organisationen auf dem Kirchplatz „Linnich bleibt sauber und bunt“, Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker wird für Linnich und Emmanuel Ndahayo für das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt sprechen.
Der Weg der Verteidiger der rechten Gesinnung, verkleidet als „Volksmeinung“, kreuzt beinahe den Kirchplatz (s. Karte) . Wenn sie dort vorbei gezogen sind, werden wir hinter ihnen ihren Weg fegen, nach dem Motto: „Unsere Stadt bleibt sauber“.
Also: alle Demonstranten bitte Besen und – wenn möglich – Warnwesten mitbringen!
Abfahrtzeiten der Rurtalbahn Richtung Linnich in Düren am Sonntag:
10:21, 11:21, 12:21, Ankunft in Linnich:
10:55, 11:55, 12:55.
Demonstration gegen die Flüchtlingsnotunterkunft in Linnich am 8.11.
Die Organisatoren gehören nach Recherchen der Aachener Zeitung der rechtsextremen Szene an. Redner auf einer Kundgebung während der Demonstration soll der in der Neonazi-Szene bekannte Christian Remberg sein, der für die NDP im Erkelenzer Stadtrat sitzt.
Zeitgleich ist um 13.00 Uhr auf dem Kirchplatz in Linnich eine Gegenveranstaltung zur Anti-Asyl-Demo geplant: „Linnich bleibt sauber und bunt“.
Veranstalter/Träger sind „Initiativkreis Asyl“ aus Linnich und „Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ aus Düren.
Näheres ist demnächst auf dieser Seite zu erfahren.
Eine ganze Seite mit Hintergrundinformationen gibt es in der heutigen Ausgabe der Aachener Nachrichten, Lokalteil Jülich

16 Uhr Köln-HBF
Infos zu den Anreisetreffpunkten aus NRW
Ab morgens: Massenhaft und Entschlossen
Infos zu den Anreisetreffpunkten in Köln und NRW
Ticker: twitter.com/kgegenrechts
Aktionskarten gibt´s hier
Zum Jahrestag der HoGeSa-Demo in Köln mobilisieren Hooligans und Nazis erneut bundesweit zu einem Aufmarsch am 25.10.2015 nach Köln. Unter dem Motto „Der gleiche Ort – Die gleiche Demoroute – Die gleiche Uhrzeit – Köln 2.0“ruft der Pro NRW-ler und Anmelder vom letzten Mal, Dominik Roeseler, dazu auf, nach Köln zu kommen. Schon Wochen vor dem Event haben weit über Tausend Personen auf Facebook ihr Kommen angesagt. Die Demonstration ist bei der Polizei angemeldet und in Hooligan- und Nazikreisen wird eifrig für eine Wiederholung der Randale vom letzten Jahr in derselben Größenordnung mobilisiert.
Die Antifa Düren lädt ein zu den Treffpunkten in Düren am Bahnhof, Samstag um 13.45 Uhr und Sonntag um 9.45 Uhr
Die Antifa Düren empfiehlt, diese Züge zu nehmen, da in diesen auch die Aachener TeilnehmerInnen anreisen werden.
Aktuelle Infos auf der Seite von Köln gegen Rechts
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
am kommenden Samstag beginnt um 10.00 Uhr die 7. Regionalkonferenz
„Aktiv gegen Rechts“ in der Volkshochschule Aachen.
Die VHS ist geöffnet ab 9.00 Uhr. Warme und kalte Getränke sind den
ganzen Tag erhältlich. Mittags wird ein Essen angeboten.
Das Programm bleibt unverändert. In der Mittagspause: ein Theaterstück
von GrundschülerInnen und Kabarett der VHS.
Bitte nutzt die letzten Tage für die Werbung, bedient Eure
Mailverteiler und setzt die Flyer auf Eure Websites, bzw teilt die
Informationen auf Facebook. Es braucht ja nicht betont zu werden, dass
die Situation im Wortsinne brandgefährlich ist.
Regionalkonferenz2015_Flyer_20150813
Am kommenden Sonntag, 25. 10 will die Speerspitze des gewaltbereiten
Rassismus (Hogesa) in Köln demonstrieren. Dazu letzte Infos am Samstag
in der VHS,
Danke und herzlichen Gruß
Kurt Heiler
VVN-BdA)
Udo Beitzel
Gruppe -Z Stolberg
„Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.“ Ein treffenderes Motto als dieses bundesweite lässt sich für die Interkulturelle Woche 2015 in Düren, die vom 26. September bis zum 3. Oktober dauert, nicht finden. Der Integrationsrat der Stadt Düren hat in Kooperation mit mehreren Vereinen und Kirchengemeinden ein Programm zusammengestellt, das generationsübergreifend für jeden etwas bietet, wie Nurullah Celik, Vorsitzender dieses Gremiums, betont.
Die Organisatorinnen und Organisatoren haben für die Interkulturelle Woche 2015 ein schönes Programm zusammengestellt.
„Vielfalt ist in Düren keine Etikett nur für eine Woche, sondern wird hier jeden Tag gelebt“, sagt Bürgermeister Paul Larue. Damit das Zusammenleben von Menschen aus 122 Nationen in einer Stadt im Alltag gut klappt, bedürfe es der ständigen Wachsamkeit und der Pflege des Miteinanders, zum Beispiel in Festen und Veranstaltungen, die Gemeinsamkeiten betonen und Unterschiede als Bereicherungen erfahrbar machen, meinen Bürgermeister und Integrationsrats-Vorsitzender übereinstimmend.
„Der Dokumentarfilm „Töchter des Aufbruchs“ im Großen Saal der Evangelischen Gemeinde zu Düren am Samstag, dem 26. September, Einlass ab 18 Uhr, macht den Auftakt der Woche, durch die sich das Thema „Flüchtlinge“ wie ein roter Faden zieht“.
Auch das regionale Filmprojekt „Um zu leben“ am Dienstag, 29. September, 18 Uhr, im Saal der Evangelischen Gemeinde, ein Film, der von 14 Jugendlichen aus verschiedenen Herkunftsländern gedreht wurde, passt zu diesem Thema.
Offenes Kleinfeld-Fußballturnier der Jugendabteilung des FC Düren-Niederau am Sonntag, 27. September, 10:30 Uhr. Das Turnier hat eine lange Tradition in der seit Jahrzehnten in Düren veranstalteten Interkulturellen Woche und lockte schon mal Mitspieler aus 20 Nationen aufs Niederauer Spielfeld, wo Pokale winken und es Leckeres zu essen gibt.
„Alle Veranstaltungen in der Woche sind kostenfrei“
Tag der offenen Moschee am Samstag, dem 3. Oktober, zu dem in die IGMG Islamische Gemeinschaft Milli Görüs e.V. in der Kölner Landstraße 100 und in die DITIB-Moschee in der Veldener Straße eingeladen wird. „Das ist ein Tag, an dem sich viele näher kommen.“
Interkulturelle Woche vom 25.09. – 03.10.2015
und
Gründungsversammlung Flüchtlingsrat am 21.10.2015
Sie engagieren sich in ihren Kommunen oder ihrer Nachbarschaft in diesen Tagen und Wochen in besonderem Maße für Flüchtlinge. Für Ihre Arbeit mit den Flüchtlingen und Ihren Beitrag zur Willkommenskultur und Integration will ich mich auf diesem Wege auch im Namen des Kirchenkreises Jülich zunächst ganz herzlich bedanken.
Eine Erfahrung in der Flüchtlingsarbeit ist aber auch, dass es gut sein kann, der Arbeit auf Ebene des Kreises Heinsberg eine Struktur zu geben und in einem Netzwerk eines Flüchtlingsrates die Anliegen der Flüchtlinge und das Engagement der vielen Ehrenamtlichen zu bündeln.
Der Katholikenrat des Kreises Heinsberg und der Superintendent des Kirchenkreises Jülich haben in Abstimmung mit dem Büro des Regionaldekans, des Caritasverbandes und des Diakonischen Werkes des Kirchenkreis Jülich eine Satzung und ein Selbstverständnis für einen Flüchtlingsrat im Kreis Heinsberg erarbeitet.
Der Flüchtlingsrat Heinsberg will ist ein offenes und unabhängiges Netzwerk von Asylarbeitskreisen, Flüchtlingsinitiativen, Selbstorganisationen und Einzelpersonen sein, die für den Schutz und eine menschenwürdige Lebensperspektive von Flüchtlingen und Migranten/innen mit prekärem Aufenthaltsrecht eintreten. Der Flüchtlingsrat will sich im Namen des Netzwerkes engagieren für die Rechte von Flüchtlingen und Menschen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus. Dabei soll er ein besonderes Augenmerk auf minderjährige Flüchtlinge und andere besonders Schutzbedürftige (z.B. Traumatisierte, Opfer von Gewalt etc.) gelegt werden. Dabei soll insbesondere auch werden eingetreten gegen Rassismus und die Benachteiligung von Flüchtlingen.
Wir laden alle Interessierten und Engagierten ein zur Gründungsversammlung eines Flüchtlingsrates im Kreis Heinsberg: am 21. Oktober 2015 um 19.00 Uhr in die Kreisverwaltung Heinsberg Valkenburgerstr. 45
Es wäre sehr schön, Sie würden in Ihren Kreisen, in denen Sie sich in runden Tischen oder Flüchtlingsinitiativen vor Ort für die Flüchtlinge engagieren, das Anliegen bekanntmachen und dahingehend diskutieren, selber als Einzelperson oder Verein Mitglied zu werden und die Gründungsversammlung durch Ihre Anwesenheit zu beleben.
Auch mag nachgedacht werden, wer in dem Vorstand des Flüchtlingsrates mitarbeiten möchte. Ich bitte unser Anliegen über Ihre Verteiler weit zu streuen. Doppelungen werden sich dabei nicht vermeiden lassen, weil auch die anderen genannten Mitinitiatoren ihre Kanäle zur Verbreitung nutzen werden.
Für Ihre/Eure Mithilfe bedanke ich mich ganz herzlich.
Mit solidarischen Grüßen
Jens Sannig, Superintendent,
Schirmerstr. 1a 52428 Jülich Tel: 02461-974811
Regionalkonferenz AKTIV GEGEN RECHTS am 24. Oktober 2015 in Aachen
Thema: „Flüchtlinge schützen! – Für ein Europa ohne Nationalismus, Militarismus und Rassismus!“
Regionalkonferenz2015_Flyer_20150813
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Tagung der Evangelichen Landesjugendakademie in Altenkirchen/Westerwald
„Rechtsextreme Lebenswelten“ vom 02. – 03.11.2015
Die Tagung findet in Kooperation mit der Evangelischen Landjugend Oberfranken Ost/Oberpfalz statt.
Bei Fragen melden Sie sich bitte per E-Mail bei drey@lja.de
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Nachdem der alte Friedhof „vor dem Wirteltore“ in der Arnoldsweilerstraße keine Begräbnisse mehr zuließ, kaufte die jüdische Gemeinde ein Grundstück an der damals noch unbebauten „Chaussee nach Binsfeld“. Hier wurden ab 1888 die Juden aus Düren beerdigt.
Neben den Besonderheiten der Beschriftung und Gestaltung der Grabsteine wird an diesem Nachmittag einiges zur Geschichte von jüdischen Familien in Düren berichtet. Schwerpunkt dieser Führung werden Informationen zu den Gräbern der beiden letzten Reihen des Friedhofs sein. Hier sind 17 Menschen nach Ende des 2. Weltkriegs begraben, darunter viele Ehepaare in Doppelgräbern, die wie andere aus dem Exil nach Düren zurückgekehrt sind.
17 Uhr DGB-Antikriegstag am Elisenbrunnen
Redebeiträge:
Jens Sannig (Superintendent des Kirchenkreises Jülich)
Mohamed Doré (Flüchtling aus Guinea)
Franz-Peter Beckers (IG Metall Aachen)
Vertreter von NAV-DEM e.V.
Musikbeiträge: Nic Knatterton (Polit-HipHop aus Aachen)
18 Uhr Friedensdemonstration
mit Aixotic Sambistas
vom Elisenbrunnen zur Aula Carolina
19 Uhr Aula Carolina: Verleihung des Aachener Friedenspreises
Programm:
Begrüßung
Halice Kreß-Vannahme, Mitglied des Aachener Friedenspreis e.V.
Grußwort der Stadt Aachen Bürgermeister Björn Jansen
Musikalischer Beitrag Da Musica
Ansprache Ralf Woelk, Vorsitzender des Aachener Friedenspreis e.V.
Musikalischer Beitrag Da Musica
Laudatio Dr. Margot Käßmann, Theologin
Preisverleihung an Rakotonirina Mandimbihery Anjaralova, Lumbela Azarias Zacarias,
Balorbey Théophilius Oklu, Erzbischof Dieudonné Nzapalainga und Imam Oumar Kobine Layama
Musikalischer Beitrag Da Musica
Dankesreden der Preisträger
Abschlusslied: „We shall overcome“