Großer Erfolg für „Aktiv gegen Rechts“

Am 31.Oktober fand die erste Regionalkonferenz gegen Rechts statt. Versuche der NPD, diese Veranstaltung zu torpedieren, sind nicht gelungen. In Aachen protestierten mehr als 250 Menschen gegen den Aufmarsch von 80 Neonazis. Das positive Medienecho spiegelt sich in den im Anhang befindlichen pdf-Dateien. Von den Verfassern erhielten wir die

Schlusserklärung der Regionalkonferenz

„Aktiv gegen Rechts“:

Die Region Aachen ist gekennzeichnet vom häufigen und gewalttätigen Auftreten neonazistischer Gruppen. Die Gewaltdelikte und Propagandadelikte von Rechts sind in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. In diesem Umfeld führten wir mit ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die erste Regionalkonferenz „Aktiv gegen Rechts“ durch. Die Teilnahme von drei Bürgermeistern aus Eschweiler (Schirmherr), Stolberg und Aachen (OB) sowie zahlreicher lokaler Initiativen unterstreicht die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit.

Wir haben mit dem Ziel der Vernetzung der lokalen Initiativen zu dieser Konferenz eingeladen. Im Plenum hatten wir einen Austausch über Widerstandsformen gegen Neonazismus. In Arbeitsgruppen vertieften wir unsere Kenntnisse über Erscheinungsformen der äußersten Rechten. Auf Infotafeln und Infotischen konnten die Besucher die Vielfalt lokaler Initiativen kennen lernen. Von der Erinnerungsarbeit an die Verbrechen des Faschismus bis zur Blockadeaktion gegen Nazi-Auftritte reichte die Spannbreite der Erfahrungen vor Ort.

Die Konferenz war starken Anfeindungen neonazistischer Gruppen ausgesetzt. Der bekennende Hitler Verehrer Reitz hatte zu einer Demonstration in Aachen aufgerufen, um seine Gegner zu spalten. Außerdem provozierte er mit einer Ankündigung, am Bahnhof von Eschweiler eine Kundgebung durchführen zu wollen.

Wir haben uns nicht von unserem Ziel abhalten lassen, unsere Regionalkonferenz stattfinden zu lassen. Deutlich wurde, dass die antifaschistische Bewegung arbeitsteilig mehrere Herausforderungen annehmen kann, einerseits eine Konferenz wie geplant durchführen und gleichzeitig den Neonazis Paroli bieten.

Die Probleme wegen derer wir uns getroffen haben, sind mit der Konferenz nicht beseitigt. Immer noch können und dürfen Neonazis in der Region Demonstrationen durchführen, die von der Polizei geschützt werden (bzw. aus deren Sicht geschützt werden müssen). Immer noch begehen Neonazis Straftaten (in der Region pro Tag eine) und werden kaum oder unzureichend zur Rechenschaft gezogen.

Wir warnen erneut vor der Verharmlosung von Rassismus und Neonazismus in der Region. Wir finden uns nicht damit ab, dass die gefährlichen Ideen der Neonazis als Teil der Demokratie betrachtet werden. Für uns ist Faschismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Deshalb plädieren wir für Unduldsamkeit und zivilen Ungehorsam in der Auseinandersetzung mit dem Neofaschismus. Wir bitten die Kommunen und Kommunalparlamente, die Forderungen unserer Konferenz ernsthaft zu diskutieren und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen.

Die nächste regionale Herausforderung wird die angekündigte Demonstration von Neonazis Anfang April in Stolberg sein. Wir wollen uns dieser alljährlichen Provokation gemeinsam entgegenstellen und den Neonazis die Lust auf öffentliche Auftritte nehmen.

Wir verstehen unsere Konferenz als ersten Schritt der Vernetzung. Wir planen, diesem ersten Schritt weitere folgen zu lassen und in ca. 1 Jahr einen neuen Anlauf für eine weitere Konferenz zu unternehmen.

Vom Plenum der Konferenz verabschiedet, Eschweiler 31.10.2009

Unser Mitglied Frank Taufenbach schickte uns das Presseecho:

bericht-az-an-nordkreis.pdf

bericht-az-an-stolberg.pdf

bericht-az-aachen.pdf

bericht-an-aachen.pdf

az-titel.pdf

an-titel.pdf

20091102-lokal-eschweiler.pdf

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Veranstaltungsreihe in Aachen

des AK Kein Vergessen!, des AK Antifa Aachen und der AFA-Nederland

Am 28. Oktober 2009 beginnt um zehn Uhr vor der Kammer 52 am Landgericht Aachen einer der letzten NS-Verbrecher- Prozesse. Angeklagt ist der 88-jährige Heinrich Boere, ein Angehöriger des SS-Sonderkommandos Feldmeijer. Dieses Kommando ermordete unter dem Codewort Silbertanne mehr als 50 vermeintliche Sympathisanten und Sympathisantinnen der Widerstandsbewegung in den Niederlanden.
1947 konnte Boere unter ungeklärten Umständen aus der alliierten Kriegsgefangenschaft fliehen. Er kam nach Deutschland und lebte seitdem unbehelligt in Eschweiler bei Aachen. In den Niederlanden wurde er nach dem Krieg zunächst von einem Sondergericht in Amsterdam wegen Mordes zu Tode verurteilt, dieses Urteil wurde später umgewandelt in lebenslange Haft. Niederländische Auslieferungsgesuche werden bis heute von der deutschen Justiz abgelehnt. Boere ist nicht der einzige NS-Täter, der nicht zur Verantwortung gezogen wurde und der noch heute auf der Liste des niederländischen Justizministers steht.

Der Prozess gegen Boere wird mit Unterstützung der Stiftung Erinnerung Lindau, der VVN-BdA Aachen, der Fachschaft Philosophie, dem Institut für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen und der FAU-Aachen mit einer Veranstaltungsreihe begleitet:

Dienstag, 27.10.2009

VHS Aachen, 2.Etage: Forum Beginn 19:00 Uhr
Der Silbertannen-Mörder Heinrich Boere vor Gericht!

Eine Veranstaltung mit Teun de Groot, Sohn des von Heinrich Boere ermordeten Teun de Groot, Arnold Karskens, Journalist aus Amsterdam, Detlev Hartmann, Rechtsanwalt aus Köln und Vertreter der Nebenklage und Stephan Stracke, Historiker aus Wuppertal
In der Veranstaltung wird neben einem Fokus auf Heinrich Boere auf andere niederländische NS-Täter eingegangen. Denn Boere ist nicht der einzige niederländische NS-Verbrecher, der auf der Liste des niederländischen Justizministers steht. An den Lebenswegen dieser Kollaborateure lässt sich exemplarisch der deutsche Umgang mit NS-Tätern nach 63 Jahren bilanzieren. Die Referenten werden zudem die deutsche Fluchthilfe für europäische SS‘ler beleuchten, die auch ein Stück Aachener Stadtgeschichte schreibt.

Mittwoch, 28. Oktober:

Prozessauftakt. Kundgebung vor dem Aachener Landgericht ab 9.00 Uhr

Freitag, 6.11.2009:

Haus Löwenstein, Markt 39, Beginn 19.00 Uhr
Die SS in den Niederlanden

In den Niederlanden war die SS während des Zweiten Weltkriegs präsenter als in den anderen besetzten Ländern Westeuropas. Der Unterdrückung des niederländischen Widerstandes und der Durchsetzung der nationalsozialistischen Rassepolitik stand der Versuch gegenüber, niederländische Kollaborateure für das „Neue Europa“ der SS zu gewinnen. Thomas Müller beleuchtet in dem Vortrag den historischen Kontext des „Falles Boere“.

Freitag, 13.11.2009

Haus Löwenstein, Markt 39, Beginn 19.00 Uhr
Neuer Nationalismus und der bundesdeutsche Umgang mit NS-Verbrechen

Der Referent wird in seinem Vortrag den aktuellen und historischen Umgang mit NS Verbrechen darstellen und die Frage stellen, ob im Umgang mit deutscher NS-Geschichte ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat, der Entscheidungen wie die Rehabilitierung von Deserteuren ermöglicht. Auch wird es um einen Wandel nationalistischer Diskurse gehen, der mit der Parole „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ hin zu der erstmals von Joseph Fischer hervorgebrachten Argumentation genau wegen Auschwitz wieder Angriffskriege zu führen, umrissen werden kann. Der Referent wird sich auf die Suche nach Antworten begeben, warum heute doch noch einzelne Prozesse gegen NS-Verbrecher stattfinden, die seit 60 Jahren verweigert wurden und was das mit dem „Ansehen Deutschlands in der Welt“ zu tun hat.

Freitag 20.11.2009

Haus Löwenstein, Markt 39, Beginn 19.00 Uhr
Das Fortwirken der NS-Kollaborateure auf europäischer Ebene

Die Nichtverfolgung zahlreicher NS-Verbrechen hatte viele Folgen. Neben den persönlichen Dimensionen, gerade für die Opfer des NS und deren Angehörigen ermöglichte die ausbleibende Strafverfolgung den Tätern, NS-Ideologie weiterhin zu forcieren, sich zu re-organisieren und ihr Wissen weiterzutragen. Der Referent Jörg Kronauer beleuchtet in der Veranstaltung die Strukturen von NS-Kollaborateuren auf europäischer Ebene nach dem NS. Es wird um Kontinuitätslinien alter Nazis zur aktuellen extremen Rechten gehen, um das Fortwirken der alten NS-Kollaboration bis heute.

Informationslink

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Pädagogik gegen Rechtsextremismus

Fachforum der AJS

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz veranstaltet das 8. Fachforum „Prävention gegen Rechtsextremismus“:

Pädagogik goes gender

genderreflektierende Ansätze in der Pädagogik gegen Rechtsextremismus

Gem. Veranstaltung von Landesjugendring NRW, IDA-NRW und AJS im Reinoldinum, Dortmund am 17. November 2009

AUSKUNFT ERTEILT: CARMEN TRENZ, 0221-92 13 92 – 18 oder

trenz@mail.ajs.nrw.de

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Aktiv gegen Rechts

Unter Teilnahme einiger unserer Mitgliedsvereine findet eine Veranstaltung zur Vernetzung von Initiativen, zum Austausch und zur Planung von Handlungsschritten in Eschweiler statt:

aktiv-gegen-rechts1.jpg

aktiv-gegen-rechts2.jpg

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Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ nun auch in den Dürener Schulen

Im Rahmen ihrer Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ bietet die Dürener Initiative „FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS“ auch den Dürener Schulen ihr kostenloses Schild mit dem Text „KEIN PLATZ FÜR RASSIMSUS UND GEWALT“ an. In den vergangenen Monaten wurde nach Rückmeldung an die Initiative an der Anne-Frank-Gesamtschule Mariaweiler, der Städtischen Gemeinschaftsschule St. Josef und an der Städtischen Katholischen Grundschule St. Bonifatius ein Schild angebracht.

Am Freitag, dem 02.10. 2009 war die Initiative „FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS“ auf Einladung des Direktors Herrn Eschen Gast bei der Städtischen Realschule Wernerstraße und durfte auch dort im Eingangsbereich ein Schild plazieren.

Aus diesem Anlass stellte sich das Lehrerkollegium mit Schülervertretung zum Foto mit dem Banner der Initiative.

wernerschule2.jpg
Herr Eschen zu FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS: „Als Mitglied des „Dürener Bündnis“ unterstützen wir selbstverständlich diese Aktion!“

Als nächste Schulen haben sich die Städtische katholische Grundschule St. Joachim und das Burgau-Gymnasium für die Anbringung des Schildes angemeldet.

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„Kicker, Kämpfer, Legenden“ – Juden im deutschen Fußball

Ausstellung in Köln

Vom 30. Oktober 2009 bis 17. Januar 2010 führt das Deutsche Sport + Olympia Museum in Köln eine Ausstellung über Juden im Deutschen Fußball durch.
Dort wird auch unsere Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“ ausgestellt, die 2008 den „Julius-Hirsch-Preis 2008“ in Gedenken an den jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch erhielt.

Sie waren Pioniere des Fußballs: Jüdische Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionäre haben den Fußball in Deutschland populär gemacht. Sie wurden umjubelt, verehrt und respektiert, galten als Vorbilder im Sinne des sportlichen Gedankens des Fairplay. Ihre revolutionären Visionen und Methoden setzten Maßstäbe, die damals von engstirniger und nationalistischer Seite angeprangert wurden.1933 waren ihre erfolgreichen Karrieren schlagartig beendet. Bis zum 10. November 1938 durften Juden nur noch in jüdischen Vereinen spielen. Danach wurden alle Sportaktivitäten für sie verboten und sie teilten das Schicksal aller europäischen Juden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sollten Juden nie wieder eine vergleichbare Rolle im deutschen Fußball spielen. Ihre Verdienste wurden verdrängt und gerieten in Vergessenheit.Das Centrum Judaicum will mit seiner Ausstellung „Kicker, Kämpfer, Legenden“ dieses Kapitel deutscher Fußballgeschichte wieder in Erinnerung rufen.

Die Vernissage findet bereits am 29. 10. 2009 ab 19.00 Uhr statt.
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2. Integrationstag des FC Düren-Niederau 08

Fast auf den Tag genau nach einem Jahr trafen sich am letzten Sonntag 51 Spieler und Spielerinnen aus aller Herren Länder auf dem Trainingsgelände des FC Düren-Niederau 08 zum Integrationstag 2009.

Den interessierten Gästen wurden anhand von Schautafeln, Prospekten und Videofilmen die umfangreichen Integrationsprojekte näher gebracht. Im Anschluss daran fand auf sechs Kleinfeld-Plätzen ein „4×4-Turnier“ Mädchen und Jungen verschiedenster Nationalitäten in gemischten, ständig neu formierten Mannschaften statt.

Durch die finanzielle Unterstützung des Landessportbundes (LSB) war es dem FC Düren Niederau 08 wieder einmal möglich, Brötchen und Getränke kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Zur Freude der kleinen und großen Gäste besuchte uns zur Mittagszeit der Bürgermeister, Herr Paul Larue.
Auch er zeigte sich sehr interessiert an den umfangreichen Integrationsprojekten des FC Düren-Niederau 08.
Nachdem er alle Spielereltern und Gäste persönlich begrüßt hatte, wandte er sich zu einer kurzen Ansprache an die Spieler und Spielerinnen. Auch der Bürgermeister war der Ansicht, dass der FC Düren-Niederau 08 für Eltern und
Spieler mit Migrationshintergrund eine der besten Adressen sei.
Zum Thema „Ablehnung von Gewalt und Rassismus“ war auch Jo Ecker von der bekannten Dürener Initiative „FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS“ anwesend. Er spendete einige Präsente für die anschließende Siegerehrung.

So konnte der FC Düren Niederau 08 wieder einmal mehr beweisen, dass der Verein bei der Eingliederung von Menschen mit Migrationshintergrund eine führende Stellung einnimmt.

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Schülerwettbewerb

Geschichte und Politik für junge Köpfe!

Am 2. Mai 2010 jährt sich
zum 77. Mal der Überfall nationalsozialistischer Sturmtrupps auf die Gewerkschaftshäuser.

Gewerkschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bedroht, verhaftet, gefoltert, ermordet.

Die geschichtliche Erinnerung wach zu halten und das kritische Bewusstsein gegen Neonazis zu stärken, ist Ziel des Wettbewerbs.

Die gewerkschaftliche Immobiliengesellschaft GIRO hat den Wettbewerb ausgeschrieben und mit Preisen im Gesamtwert von 25.000 Euro ausgestattet. Er findet statt in Kooperation mit den Bezirken des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).


Eingereicht
werden können

Einzel-, Gruppen- und Klassenarbeiten

aller Schularten

aus den
Klassen 8, 9, 10,

und 11


in Textform mit Illustrationen und Dokumenten

Anmeldungen und nähere Informationen unter

zweiter-mai-1933.de

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IGBCE – Biker gegen Rechts

Dem Aufruf des IGBCE Regionalforums Inde-Rur zu einem Motorradkorso von Jülich nach Alsdorf folgten am vergangenen Samstag zahlreiche Biker aus der Region. Treffpunkt war auf dem Parkplatz am Hexenturm in Jülich. Dort schlossen sich die Biker einem von Garzweiler aus kommendem Korso an. Die Fahrt führte weiter nach Alsdorf zum Familienfest „Gegen rechte Gewalt – Wir schauen nicht weg“. Hier spielte unter anderem die Zeltinger- Band.
„Die wachsende rechte Gewalt in unserer Gesellschaft darf nicht länger toleriert werden“, sagt Ulrich Titz, Sprecher des IGBCE Regionalforums. Mit dieser Aktion habe man gemeinsam Flagge gegen Rechts gezeigt. Titz bedankte sich bei allen Beteiligten, besonders bei den Ortsgruppen Niederzier und Düren sowie der Angestelltenortsgruppe des Tagebau Hambachs für ihre vielfältige Unterstützung.

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Demonstration gegen Nazitreffpunkt in Aachen

Von Frank Taufenbach, Sprecher der Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ erreichte uns folgende Nachricht:

„Am Freitag 2.10 findet in Aachen eine Demonstration gegen einen Neonazitreffpunkt, die Kneipe „Schatulle“ statt. Die Demo beginnt um 18.30 Uhr, Treffpunkt ist der Theaterplatz vor dem Theater in Aachen.

In Aachen etabliert sich seit geraumer Zeit ein Neonazitreffpunkt. Während und nach Alemanniaspielen treffen sich regelmäßig in der Kneipe „Schatulle“ auf der Jülicherstraße Mitglieder der neonazistischen Kameradschaft Aachener Land und der NPD. Von dort aus finden immer wieder Übergriffe auf Linke oder vermeintliche Linke statt.“

Und weiter zu dem Spiel von Alemannia Aachen gegen den 1. FC St. Pauli am 17.8. 2009: „… schon vor dem Anstoß wurden in Aachen junge Menschen von Nazis angegriffen und durch die Stadt gejagt. Die Aachener Polizei begleitete die Neonazis durch die Stadt und verfolgte das Geschehen. Ein paar der Nazis wurden von ihr zwar gestellt, aber unmittelbar danach wieder laufengelassen. Direkt vor dem Tivoli (dem Alemannia-Stadion) kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung, in die Neonazis involviert waren.

Dieser Tag steht sinnbildlich für viele andere.

So etabliert sich in der Aachener Innenstadt ein fester Neonazitreffpunkt: Die „Schatulle“. Um die Nazipräsenz in der Kneipe wissend, weigert sich deren Besitzer sein neonazistisches Publikum vor die Tür zu setzen.

Schatulle dichtmachen! Keine Neonazitreffpunkte in Aachen. Und auch nicht anderswo!“

Hinweis bei der Antifa Düren

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