Fußballverband Mittelrhein e.V. ist neues Mitglied im Dürener Bündnis!

Nach einigen Gesprächen von Jo Ecker mit dem 2. Vorsitzenden Herrn Dr. Stephan Osnabrügge, erstmals bei der „Julius-Hirsch-Preisverleihung 2009“ in Berlin, hat der Fußballverband Mittelrhein e.V., Dachverband aller Fußballvereine im Mittelrhein in einer Präsidiumssitzung Ende Oktober beschlossen, dem Dürener Bündnis für Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt beizutreten. Der Fußballverband Mittelrhein führt in regelmäßigen Abständen Aktionen gegen Rassismus und Gewalt im Junioren- und Seniorenbereich durch.

Eine neue Aktion ist, dass in jedem Fußballkreis des Mittelrheins ein Kreislotse installiert wurde, der für Auseinandersetzungen rassistischer und gewalttätiger Art Ansprechparter für die Vereine ist.

Durch den Beitritt des Dachverbandes der Fußballvereine des Mittelrheins werden sich mit Sicherheit viele kreisdürener Vereine dem Bündnis anschließen. Jo Ecker wird versuchen, die Vereinsvertreter und den Vorstand des Fußballkreises Düren zu bewegen, ebenfalls dem Beispiel Ihres Dachverbandes zu folgen und beizutreten.

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Gewalt im Fußball – Beobachtungen und Erfahrungen

Gerade in den letzten Tagen haben die Gewaltausschreitungen bei Fußballspielen wieder heftige Schlagzeilen gemacht.

Was treibt Hooligans und Gewalttäter im Umfeld von Fußballspielen zu ihrem Tun? Eine der Fragen, die bei einem Vortragsabend mit Filmeinstieg mit Dietrich Meier, dem Chefredakteur von Radio Rur am Dienstag, 17. November, 20.00 – 21:30 Uhr in der Familienbildungsstätte im Haus der Evangelischen Gemeinde bearbeitet werden.

Der Referent hat sich schon vor 20 Jahren im Rahmen seiner Diplomarbeit über jugendliche Fußballfans und Hooligans wissenschaftlich mit diesem Thema beschäftigt.

Sein Interesse am Thema ist bis heute ungebrochen und er verfügt über eine nahezu lückenlose Medien-Sammlung. Er kennt die Szenetreffs und die nicht wenigen zwiespältigen Charaktere, die im vermeintlich normalen Leben beispielsweise Bankangestellte, Selbständige oder Kinder aus den besten Familien sind.

Die Veranstaltung ist ein Beitrag zur Ökumenischen Friedensdekade, der Besuch gebührenfrei.

Rückfragen zur Veranstaltung an

Doris Forst

Tel. 02421/188170

Fax: 02421/188188

Peter Heinzke

Tel. 02421/188171

peter.heinzke@evangelische-gemeinde-dueren.de

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Zweite Infoveranstaltung „Dialog zu Strategien gegen Rechts“

„WAS TUN GEGEN RECHTS? – SCHULISCHE
UND AUSSERSCHULISCHE ANSÄTZE IN DER
BILDUNGSARBEIT GEGEN RECHTSEXTREMISMUS“

XENOS INTEGRATION UND VIELFALT

DAS VOGELSANG IP PROGRAMM FÜR TOLERANZ UND VIELFALT IN DER
REGIO AACHEN

Einladung zur 2. Infoveranstaltung „Dialog zu Strategien gegen Rechts“
der vogelsang ip gemeinnützige GmbH in Kooperation mit der Info-und
Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum
der Stadt Köln

Themen:

Auch im Kreis Euskirchen und den angrenzenden Kreisen ist Rechtsextremismus ein Problem. Beispiele sind die NPD und Freien Kameradschaften, die im Aachener Land agieren oder unorganisierte rechte Cliquen, die in einzelnen Regionen der Eifel aktiv sind. Diese Phänomene müssen von Politik und Gesellschaft als Herausforderungen begriffen werden.
Schulische und außerschulische Bildungsarbeit spielt hierbei eine wesentliche
Rolle.

Inzwischen existieren etliche Handlungsansätze, die teilweise für sehr spezielle Situationen konzipiert wurden, allerdings auch universell einsetzbar sind.
Die Info-und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS – Dokumentationszentrum der Stadt Köln (ibs), die Mobile Beratung im Regierungsbezirk Köln und vogelsang ip bearbeiten das Thema Rechtsextremismus mit Hilfe unterschiedlicher Methoden und Konzepte.

Grundlagen der pädagogischen Arbeit der ibs sind interaktive und teilnehmerorientierte Methoden, aber auch Plan-und Rollenspiele oder „klassische“ Vorträge werden angeboten. Darüber hinaus werden Hilfesuchende in der Entwicklung von Lösungsstrategien unter Berücksichtigung unterschiedlicher Aspekte des Problems beraten.
vogelsang ip stellt in seinem Bildungsprogramm ebenfalls ein ganzheitliches Menschenbild in den Vordergrund. Durch Erfahrungen in gruppendynamischen Prozessen sollen Jugendliche aktiviert werden, über ihre eigene Rolle zu reflektieren.

Die Einrichtungen stellen ihre konkrete Arbeit und Methoden vor und diskutieren
mit dem Publikum über Möglichkeiten der Anwendung in Schule und außerschulischen Lernorten sowie über Perspektiven der Zusammenarbeit und des Wissenstransfers.

REFERENTEN:

Hans-Peter Killguss, Leiter der Info-und Bildungsstelle gegen
Rechtsextremismus, Dipl.-Päd., seit mehreren Jahren in der Bildungsarbeit
gegen Rechtsextremismus tätig

Michael Trube, Mobile Beratung, Historiker und Politikwissenschaftler, seit
mehreren Jahren in der Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus tätig

Julia Schmidt, Wissenschaftliche Referentin
vogelsang ip

MODERATION:

Astrid Flömer, Wissenschaftliche Referentin vogelsang ip

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Mahnwache am 9. November, 19 h, Schützenstraße

Mahnwache gegen Nationalsozialistische Ideologie und Ausländerfeindlichkeit am 9. November, von 19.00 – 20.00 Uhr in der Schützenstraße

In einer Mahnstunde am 09. November 2009, von 19.00 bis 20.00 Uhr werden wir auch in diesem Jahr wieder an der Rückriemstele in der Schützenstrasse in Düren derer gedenken, die durch die Greueltaten der Nationalsozialistischen Regierung aufgrund ihres Glaubens und ihrer Abstammung ums Leben gekommen sind.

Dürener Mädchen und Jungen, die sich auf ihre Firmung in der Gemeinschaft der Gemeinden Düren-Mitte vorbereiten, werden traditionell diese Mahnwache zusammen mit dem Büro der Regionaldekane (Kirche im Bistum Aachen) sowie de Bund der Katholischen Jugend (BDKJ) gestalten.

Auf diesem Wege möchten wir die Dürener Bürger – insbesondere auch die Jugendlichen – herzlich einladen und bitten, gemeinsam mit uns der furchtbaren Geschehnisse vor 71 Jahren zu gedenken und zu mahnen, damit rechtsradikale Ideologien in unserer Gesellschaft keinen Einfluss mehr bekommen.

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Großer Erfolg für „Aktiv gegen Rechts“

Am 31.Oktober fand die erste Regionalkonferenz gegen Rechts statt. Versuche der NPD, diese Veranstaltung zu torpedieren, sind nicht gelungen. In Aachen protestierten mehr als 250 Menschen gegen den Aufmarsch von 80 Neonazis. Das positive Medienecho spiegelt sich in den im Anhang befindlichen pdf-Dateien. Von den Verfassern erhielten wir die

Schlusserklärung der Regionalkonferenz

„Aktiv gegen Rechts“:

Die Region Aachen ist gekennzeichnet vom häufigen und gewalttätigen Auftreten neonazistischer Gruppen. Die Gewaltdelikte und Propagandadelikte von Rechts sind in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. In diesem Umfeld führten wir mit ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die erste Regionalkonferenz „Aktiv gegen Rechts“ durch. Die Teilnahme von drei Bürgermeistern aus Eschweiler (Schirmherr), Stolberg und Aachen (OB) sowie zahlreicher lokaler Initiativen unterstreicht die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit.

Wir haben mit dem Ziel der Vernetzung der lokalen Initiativen zu dieser Konferenz eingeladen. Im Plenum hatten wir einen Austausch über Widerstandsformen gegen Neonazismus. In Arbeitsgruppen vertieften wir unsere Kenntnisse über Erscheinungsformen der äußersten Rechten. Auf Infotafeln und Infotischen konnten die Besucher die Vielfalt lokaler Initiativen kennen lernen. Von der Erinnerungsarbeit an die Verbrechen des Faschismus bis zur Blockadeaktion gegen Nazi-Auftritte reichte die Spannbreite der Erfahrungen vor Ort.

Die Konferenz war starken Anfeindungen neonazistischer Gruppen ausgesetzt. Der bekennende Hitler Verehrer Reitz hatte zu einer Demonstration in Aachen aufgerufen, um seine Gegner zu spalten. Außerdem provozierte er mit einer Ankündigung, am Bahnhof von Eschweiler eine Kundgebung durchführen zu wollen.

Wir haben uns nicht von unserem Ziel abhalten lassen, unsere Regionalkonferenz stattfinden zu lassen. Deutlich wurde, dass die antifaschistische Bewegung arbeitsteilig mehrere Herausforderungen annehmen kann, einerseits eine Konferenz wie geplant durchführen und gleichzeitig den Neonazis Paroli bieten.

Die Probleme wegen derer wir uns getroffen haben, sind mit der Konferenz nicht beseitigt. Immer noch können und dürfen Neonazis in der Region Demonstrationen durchführen, die von der Polizei geschützt werden (bzw. aus deren Sicht geschützt werden müssen). Immer noch begehen Neonazis Straftaten (in der Region pro Tag eine) und werden kaum oder unzureichend zur Rechenschaft gezogen.

Wir warnen erneut vor der Verharmlosung von Rassismus und Neonazismus in der Region. Wir finden uns nicht damit ab, dass die gefährlichen Ideen der Neonazis als Teil der Demokratie betrachtet werden. Für uns ist Faschismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Deshalb plädieren wir für Unduldsamkeit und zivilen Ungehorsam in der Auseinandersetzung mit dem Neofaschismus. Wir bitten die Kommunen und Kommunalparlamente, die Forderungen unserer Konferenz ernsthaft zu diskutieren und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen.

Die nächste regionale Herausforderung wird die angekündigte Demonstration von Neonazis Anfang April in Stolberg sein. Wir wollen uns dieser alljährlichen Provokation gemeinsam entgegenstellen und den Neonazis die Lust auf öffentliche Auftritte nehmen.

Wir verstehen unsere Konferenz als ersten Schritt der Vernetzung. Wir planen, diesem ersten Schritt weitere folgen zu lassen und in ca. 1 Jahr einen neuen Anlauf für eine weitere Konferenz zu unternehmen.

Vom Plenum der Konferenz verabschiedet, Eschweiler 31.10.2009

Unser Mitglied Frank Taufenbach schickte uns das Presseecho:

bericht-az-an-nordkreis.pdf

bericht-az-an-stolberg.pdf

bericht-az-aachen.pdf

bericht-an-aachen.pdf

az-titel.pdf

an-titel.pdf

20091102-lokal-eschweiler.pdf

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Veranstaltungsreihe in Aachen

des AK Kein Vergessen!, des AK Antifa Aachen und der AFA-Nederland

Am 28. Oktober 2009 beginnt um zehn Uhr vor der Kammer 52 am Landgericht Aachen einer der letzten NS-Verbrecher- Prozesse. Angeklagt ist der 88-jährige Heinrich Boere, ein Angehöriger des SS-Sonderkommandos Feldmeijer. Dieses Kommando ermordete unter dem Codewort Silbertanne mehr als 50 vermeintliche Sympathisanten und Sympathisantinnen der Widerstandsbewegung in den Niederlanden.
1947 konnte Boere unter ungeklärten Umständen aus der alliierten Kriegsgefangenschaft fliehen. Er kam nach Deutschland und lebte seitdem unbehelligt in Eschweiler bei Aachen. In den Niederlanden wurde er nach dem Krieg zunächst von einem Sondergericht in Amsterdam wegen Mordes zu Tode verurteilt, dieses Urteil wurde später umgewandelt in lebenslange Haft. Niederländische Auslieferungsgesuche werden bis heute von der deutschen Justiz abgelehnt. Boere ist nicht der einzige NS-Täter, der nicht zur Verantwortung gezogen wurde und der noch heute auf der Liste des niederländischen Justizministers steht.

Der Prozess gegen Boere wird mit Unterstützung der Stiftung Erinnerung Lindau, der VVN-BdA Aachen, der Fachschaft Philosophie, dem Institut für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen und der FAU-Aachen mit einer Veranstaltungsreihe begleitet:

Dienstag, 27.10.2009

VHS Aachen, 2.Etage: Forum Beginn 19:00 Uhr
Der Silbertannen-Mörder Heinrich Boere vor Gericht!

Eine Veranstaltung mit Teun de Groot, Sohn des von Heinrich Boere ermordeten Teun de Groot, Arnold Karskens, Journalist aus Amsterdam, Detlev Hartmann, Rechtsanwalt aus Köln und Vertreter der Nebenklage und Stephan Stracke, Historiker aus Wuppertal
In der Veranstaltung wird neben einem Fokus auf Heinrich Boere auf andere niederländische NS-Täter eingegangen. Denn Boere ist nicht der einzige niederländische NS-Verbrecher, der auf der Liste des niederländischen Justizministers steht. An den Lebenswegen dieser Kollaborateure lässt sich exemplarisch der deutsche Umgang mit NS-Tätern nach 63 Jahren bilanzieren. Die Referenten werden zudem die deutsche Fluchthilfe für europäische SS‘ler beleuchten, die auch ein Stück Aachener Stadtgeschichte schreibt.

Mittwoch, 28. Oktober:

Prozessauftakt. Kundgebung vor dem Aachener Landgericht ab 9.00 Uhr

Freitag, 6.11.2009:

Haus Löwenstein, Markt 39, Beginn 19.00 Uhr
Die SS in den Niederlanden

In den Niederlanden war die SS während des Zweiten Weltkriegs präsenter als in den anderen besetzten Ländern Westeuropas. Der Unterdrückung des niederländischen Widerstandes und der Durchsetzung der nationalsozialistischen Rassepolitik stand der Versuch gegenüber, niederländische Kollaborateure für das „Neue Europa“ der SS zu gewinnen. Thomas Müller beleuchtet in dem Vortrag den historischen Kontext des „Falles Boere“.

Freitag, 13.11.2009

Haus Löwenstein, Markt 39, Beginn 19.00 Uhr
Neuer Nationalismus und der bundesdeutsche Umgang mit NS-Verbrechen

Der Referent wird in seinem Vortrag den aktuellen und historischen Umgang mit NS Verbrechen darstellen und die Frage stellen, ob im Umgang mit deutscher NS-Geschichte ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat, der Entscheidungen wie die Rehabilitierung von Deserteuren ermöglicht. Auch wird es um einen Wandel nationalistischer Diskurse gehen, der mit der Parole „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ hin zu der erstmals von Joseph Fischer hervorgebrachten Argumentation genau wegen Auschwitz wieder Angriffskriege zu führen, umrissen werden kann. Der Referent wird sich auf die Suche nach Antworten begeben, warum heute doch noch einzelne Prozesse gegen NS-Verbrecher stattfinden, die seit 60 Jahren verweigert wurden und was das mit dem „Ansehen Deutschlands in der Welt“ zu tun hat.

Freitag 20.11.2009

Haus Löwenstein, Markt 39, Beginn 19.00 Uhr
Das Fortwirken der NS-Kollaborateure auf europäischer Ebene

Die Nichtverfolgung zahlreicher NS-Verbrechen hatte viele Folgen. Neben den persönlichen Dimensionen, gerade für die Opfer des NS und deren Angehörigen ermöglichte die ausbleibende Strafverfolgung den Tätern, NS-Ideologie weiterhin zu forcieren, sich zu re-organisieren und ihr Wissen weiterzutragen. Der Referent Jörg Kronauer beleuchtet in der Veranstaltung die Strukturen von NS-Kollaborateuren auf europäischer Ebene nach dem NS. Es wird um Kontinuitätslinien alter Nazis zur aktuellen extremen Rechten gehen, um das Fortwirken der alten NS-Kollaboration bis heute.

Informationslink

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Pädagogik gegen Rechtsextremismus

Fachforum der AJS

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz veranstaltet das 8. Fachforum „Prävention gegen Rechtsextremismus“:

Pädagogik goes gender –

genderreflektierende Ansätze in der Pädagogik gegen Rechtsextremismus

Gem. Veranstaltung von Landesjugendring NRW, IDA-NRW und AJS im Reinoldinum, Dortmund am 17. November 2009

AUSKUNFT ERTEILT: CARMEN TRENZ, 0221-92 13 92 – 18 oder

trenz@mail.ajs.nrw.de

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Aktiv gegen Rechts

Unter Teilnahme einiger unserer Mitgliedsvereine findet eine Veranstaltung zur Vernetzung von Initiativen, zum Austausch und zur Planung von Handlungsschritten in Eschweiler statt:

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Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ nun auch in den Dürener Schulen

Im Rahmen ihrer Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ bietet die Dürener Initiative „FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS“ auch den Dürener Schulen ihr kostenloses Schild mit dem Text „KEIN PLATZ FÜR RASSIMSUS UND GEWALT“ an. In den vergangenen Monaten wurde nach Rückmeldung an die Initiative an der Anne-Frank-Gesamtschule Mariaweiler, der Städtischen Gemeinschaftsschule St. Josef und an der Städtischen Katholischen Grundschule St. Bonifatius ein Schild angebracht.

Am Freitag, dem 02.10. 2009 war die Initiative „FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS“ auf Einladung des Direktors Herrn Eschen Gast bei der Städtischen Realschule Wernerstraße und durfte auch dort im Eingangsbereich ein Schild plazieren.

Aus diesem Anlass stellte sich das Lehrerkollegium mit Schülervertretung zum Foto mit dem Banner der Initiative.

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Herr Eschen zu FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS: „Als Mitglied des „Dürener Bündnis“ unterstützen wir selbstverständlich diese Aktion!“

Als nächste Schulen haben sich die Städtische katholische Grundschule St. Joachim und das Burgau-Gymnasium für die Anbringung des Schildes angemeldet.

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„Kicker, Kämpfer, Legenden“ – Juden im deutschen Fußball

Ausstellung in Köln

Vom 30. Oktober 2009 bis 17. Januar 2010 führt das Deutsche Sport + Olympia Museum in Köln eine Ausstellung über Juden im Deutschen Fußball durch.
Dort wird auch unsere Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“ ausgestellt, die 2008 den „Julius-Hirsch-Preis 2008“ in Gedenken an den jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch erhielt.

Sie waren Pioniere des Fußballs: Jüdische Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionäre haben den Fußball in Deutschland populär gemacht. Sie wurden umjubelt, verehrt und respektiert, galten als Vorbilder im Sinne des sportlichen Gedankens des Fairplay. Ihre revolutionären Visionen und Methoden setzten Maßstäbe, die damals von engstirniger und nationalistischer Seite angeprangert wurden.1933 waren ihre erfolgreichen Karrieren schlagartig beendet. Bis zum 10. November 1938 durften Juden nur noch in jüdischen Vereinen spielen. Danach wurden alle Sportaktivitäten für sie verboten und sie teilten das Schicksal aller europäischen Juden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sollten Juden nie wieder eine vergleichbare Rolle im deutschen Fußball spielen. Ihre Verdienste wurden verdrängt und gerieten in Vergessenheit.Das Centrum Judaicum will mit seiner Ausstellung „Kicker, Kämpfer, Legenden“ dieses Kapitel deutscher Fußballgeschichte wieder in Erinnerung rufen.

Die Vernissage findet bereits am 29. 10. 2009 ab 19.00 Uhr statt.
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