Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ nun auch in den Dürener Schulen

Im Rahmen ihrer Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ bietet die Dürener Initiative „FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS“ auch den Dürener Schulen ihr kostenloses Schild mit dem Text „KEIN PLATZ FÜR RASSIMSUS UND GEWALT“ an. In den vergangenen Monaten wurde nach Rückmeldung an die Initiative an der Anne-Frank-Gesamtschule Mariaweiler, der Städtischen Gemeinschaftsschule St. Josef und an der Städtischen Katholischen Grundschule St. Bonifatius ein Schild angebracht.

Am Freitag, dem 02.10. 2009 war die Initiative „FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS“ auf Einladung des Direktors Herrn Eschen Gast bei der Städtischen Realschule Wernerstraße und durfte auch dort im Eingangsbereich ein Schild plazieren.

Aus diesem Anlass stellte sich das Lehrerkollegium mit Schülervertretung zum Foto mit dem Banner der Initiative.

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Herr Eschen zu FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS: „Als Mitglied des „Dürener Bündnis“ unterstützen wir selbstverständlich diese Aktion!“

Als nächste Schulen haben sich die Städtische katholische Grundschule St. Joachim und das Burgau-Gymnasium für die Anbringung des Schildes angemeldet.

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„Kicker, Kämpfer, Legenden“ – Juden im deutschen Fußball

Ausstellung in Köln

Vom 30. Oktober 2009 bis 17. Januar 2010 führt das Deutsche Sport + Olympia Museum in Köln eine Ausstellung über Juden im Deutschen Fußball durch.
Dort wird auch unsere Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“ ausgestellt, die 2008 den „Julius-Hirsch-Preis 2008“ in Gedenken an den jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch erhielt.

Sie waren Pioniere des Fußballs: Jüdische Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionäre haben den Fußball in Deutschland populär gemacht. Sie wurden umjubelt, verehrt und respektiert, galten als Vorbilder im Sinne des sportlichen Gedankens des Fairplay. Ihre revolutionären Visionen und Methoden setzten Maßstäbe, die damals von engstirniger und nationalistischer Seite angeprangert wurden.1933 waren ihre erfolgreichen Karrieren schlagartig beendet. Bis zum 10. November 1938 durften Juden nur noch in jüdischen Vereinen spielen. Danach wurden alle Sportaktivitäten für sie verboten und sie teilten das Schicksal aller europäischen Juden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sollten Juden nie wieder eine vergleichbare Rolle im deutschen Fußball spielen. Ihre Verdienste wurden verdrängt und gerieten in Vergessenheit.Das Centrum Judaicum will mit seiner Ausstellung „Kicker, Kämpfer, Legenden“ dieses Kapitel deutscher Fußballgeschichte wieder in Erinnerung rufen.

Die Vernissage findet bereits am 29. 10. 2009 ab 19.00 Uhr statt.
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2. Integrationstag des FC Düren-Niederau 08

Fast auf den Tag genau nach einem Jahr trafen sich am letzten Sonntag 51 Spieler und Spielerinnen aus aller Herren Länder auf dem Trainingsgelände des FC Düren-Niederau 08 zum Integrationstag 2009.

Den interessierten Gästen wurden anhand von Schautafeln, Prospekten und Videofilmen die umfangreichen Integrationsprojekte näher gebracht. Im Anschluss daran fand auf sechs Kleinfeld-Plätzen ein „4×4-Turnier“ Mädchen und Jungen verschiedenster Nationalitäten in gemischten, ständig neu formierten Mannschaften statt.

Durch die finanzielle Unterstützung des Landessportbundes (LSB) war es dem FC Düren Niederau 08 wieder einmal möglich, Brötchen und Getränke kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Zur Freude der kleinen und großen Gäste besuchte uns zur Mittagszeit der Bürgermeister, Herr Paul Larue.
Auch er zeigte sich sehr interessiert an den umfangreichen Integrationsprojekten des FC Düren-Niederau 08.
Nachdem er alle Spielereltern und Gäste persönlich begrüßt hatte, wandte er sich zu einer kurzen Ansprache an die Spieler und Spielerinnen. Auch der Bürgermeister war der Ansicht, dass der FC Düren-Niederau 08 für Eltern und
Spieler mit Migrationshintergrund eine der besten Adressen sei.
Zum Thema „Ablehnung von Gewalt und Rassismus“ war auch Jo Ecker von der bekannten Dürener Initiative „FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS“ anwesend. Er spendete einige Präsente für die anschließende Siegerehrung.

So konnte der FC Düren Niederau 08 wieder einmal mehr beweisen, dass der Verein bei der Eingliederung von Menschen mit Migrationshintergrund eine führende Stellung einnimmt.

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Schülerwettbewerb

Geschichte und Politik für junge Köpfe!

Am 2. Mai 2010 jährt sich
zum 77. Mal der Überfall nationalsozialistischer Sturmtrupps auf die Gewerkschaftshäuser.

Gewerkschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bedroht, verhaftet, gefoltert, ermordet.

Die geschichtliche Erinnerung wach zu halten und das kritische Bewusstsein gegen Neonazis zu stärken, ist Ziel des Wettbewerbs.

Die gewerkschaftliche Immobiliengesellschaft GIRO hat den Wettbewerb ausgeschrieben und mit Preisen im Gesamtwert von 25.000 Euro ausgestattet. Er findet statt in Kooperation mit den Bezirken des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).


Eingereicht
werden können

Einzel-, Gruppen- und Klassenarbeiten

aller Schularten

aus den
Klassen 8, 9, 10,

und 11


in Textform mit Illustrationen und Dokumenten

Anmeldungen und nähere Informationen unter

zweiter-mai-1933.de

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IGBCE – Biker gegen Rechts

Dem Aufruf des IGBCE Regionalforums Inde-Rur zu einem Motorradkorso von Jülich nach Alsdorf folgten am vergangenen Samstag zahlreiche Biker aus der Region. Treffpunkt war auf dem Parkplatz am Hexenturm in Jülich. Dort schlossen sich die Biker einem von Garzweiler aus kommendem Korso an. Die Fahrt führte weiter nach Alsdorf zum Familienfest „Gegen rechte Gewalt – Wir schauen nicht weg“. Hier spielte unter anderem die Zeltinger- Band.
„Die wachsende rechte Gewalt in unserer Gesellschaft darf nicht länger toleriert werden“, sagt Ulrich Titz, Sprecher des IGBCE Regionalforums. Mit dieser Aktion habe man gemeinsam Flagge gegen Rechts gezeigt. Titz bedankte sich bei allen Beteiligten, besonders bei den Ortsgruppen Niederzier und Düren sowie der Angestelltenortsgruppe des Tagebau Hambachs für ihre vielfältige Unterstützung.

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Demonstration gegen Nazitreffpunkt in Aachen

Von Frank Taufenbach, Sprecher der Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ erreichte uns folgende Nachricht:

„Am Freitag 2.10 findet in Aachen eine Demonstration gegen einen Neonazitreffpunkt, die Kneipe „Schatulle“ statt. Die Demo beginnt um 18.30 Uhr, Treffpunkt ist der Theaterplatz vor dem Theater in Aachen.

In Aachen etabliert sich seit geraumer Zeit ein Neonazitreffpunkt. Während und nach Alemanniaspielen treffen sich regelmäßig in der Kneipe „Schatulle“ auf der Jülicherstraße Mitglieder der neonazistischen Kameradschaft Aachener Land und der NPD. Von dort aus finden immer wieder Übergriffe auf Linke oder vermeintliche Linke statt.“

Und weiter zu dem Spiel von Alemannia Aachen gegen den 1. FC St. Pauli am 17.8. 2009: „… schon vor dem Anstoß wurden in Aachen junge Menschen von Nazis angegriffen und durch die Stadt gejagt. Die Aachener Polizei begleitete die Neonazis durch die Stadt und verfolgte das Geschehen. Ein paar der Nazis wurden von ihr zwar gestellt, aber unmittelbar danach wieder laufengelassen. Direkt vor dem Tivoli (dem Alemannia-Stadion) kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung, in die Neonazis involviert waren.

Dieser Tag steht sinnbildlich für viele andere.

So etabliert sich in der Aachener Innenstadt ein fester Neonazitreffpunkt: Die „Schatulle“. Um die Nazipräsenz in der Kneipe wissend, weigert sich deren Besitzer sein neonazistisches Publikum vor die Tür zu setzen.

Schatulle dichtmachen! Keine Neonazitreffpunkte in Aachen. Und auch nicht anderswo!“

Hinweis bei der Antifa Düren

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Nazis wegrocken!

im Jugendheim Stolberg/Münsterbusch

Christoph Grzesinski schreibt für den Organisationskreis:

Fight Fascism 2009 am 25. September 2009…

Nach den Übergriffen auf Jugendliche von Nazis nach dem Konzert 2007 und Organisationsschwierigkeiten 2008 erscheint das Fight Fascism dieses Jahr im neuen Glanz. Es ist für mehr Sicherheit und für mehr Abwechslung gesorgt. So ist das Lineup des Konzertes dieses mal abwechslungsreicher. Masons Arms eröffnet das Konzert mit einer Mischung aus Ska-Punk und Reggae, „Pogo?Na Logo!“ sorgen mit oldschool Punkrock dann für die richtig Stimmung, genauso wie „ZSKA“. Das ganze wird dann noch von der „Microphone Mafia“ aus Köln mit Hip Hop Beats abgerundet. Alle auftretenden Musiker verzichten auf eine Gage, wodurch ein geringer Eintrittspreis möglich ist. Veranstalter des Konzerts ist in diesem Jahr, ist die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) sowie die Vereinigung Verfolgter des Naziregims, Bund der AntifaschistInnen (VVN/BdA) und die Gruppe Z aus Stolberg. Wie in den Vorjahren wird das Konzert von einem breiten Spektrum an Gruppen unterstützt: Von dem AK Antifa Aachen über die IG Metall Stolberg/Eschweiler, der ver.di Jugend bis hin zu den Jusos Kreis Aachen und weiteren. Das Konzert findet wieder

im Jugendheim Stolberg/Münsterbusch statt (Rotdornweg / Ecke Prämienstrasse) und wird

4 Euro Eintritt kosten.

Der Einlass ist um 17 Uhr und der

Beginn des Konzertes ist um 17:30 Uhr.

Wie jedes Jahr sind Gemäß §6 VersG folgende Personen von der Teilnahme an der Veranstaltung ausgeschlossen: NPD, DVU, Republikaner, KAL sowie Neonazis, Rechtsextreme Störer und Störerinnen.“


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Trauer um Heinz Kaulen

Wer will
dass die Welt
so bleibt
wie sie ist
der will nicht
dass sie bleibt
(Erich Fried)
Wir trauern um unseren
engagierten Mitarbeiter

Heinz Kaulen

Für das Dürener Bündnis gegen
Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt
Die Sprecherinnen und Sprecher

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Familienfest in Alsdorf

Die IG BCE lädt ein zum Familienfest „im Miteinander unserer Mitglieder, aber auch der Mitbürgerinnen und Mitbürger aus der gesamten Region. Dieses Zeichen wollen wir ganz bewusst ohne einen konkreten Anlass setzen. Damit wollen wir dokumentieren, dass bei uns alle Platz haben, egal welcher Nation sie angehören, welche Hautfarbe sie haben, welcher Religion sie angehören, welche Neigungen sie haben, ob Mann oder Frau, ob jung ob alt, ob behindert oder einfach nur anders.
Hierzu möchten wir alle Mitglieder aber auch die Mitbürgerinnen und Mitbürger der ganzen Region ganz herzlich einladen. Alle die ein Zeichen gegen Rassismus setzen wollen sind willkommen.

Es ist ein Motorradcorso mit ca. 500 Motorrädern geplant. Dieser soll ab dem Tagebau Garzweiler, bei Grevenbroich sternförmig nach Alsdorf aufbrechen.
Weiter wird es einen Demonstrationszug vom ehem. Mitarbeiterparkplatz des EBV in der Prämienstr. in Alsdorf zum Kundgebungsgelände in der Carl von-Ossietzky-Str. in Alsdorf (Langhaus am Annaparkgelände) gehen. Dieser wird ab 10 Uhr starten. Hier wird mit ca. 3000 Teilnehmern gerechnet.“

Für Kinder und Jugendliche gibt es ein Programm mit Betreuung, u. a. eine „Spaßolympiade“, einen Graffitiwettbewerb, Breakdanceworkshop und einen Luftballonwettbewerb.
Es gibt ein abwechselungsreiches Musik-Programm (s. Plakat) und für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Für weitergehende Informationen steht Ihnen zur Verfügung:
IG BCE Bezirk Alsdorf
Manfred Maresch
Stellvertretender Bezirksleiter
0151-11346862

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„Walküren, Mädels, Mütter – Frauen und Rechtsradikalismus“

„Was ist naheliegender, als sich als katholischer Frauenverband der Thematik einmal aus Frauensicht zu nähern?
Seit etwa 15 Jahren beobachten Experten, dass der Anteil von Frauen in der rechtsextremen Szene wächst.
Was treibt diese Frauen an? Welche frauenpolitischen Ziele haben sie? Welche Rolle
spielen sie? Was heißt dies für unsere Gesellschaft, wenn Frauen sich verstärkt
rechtsextremen Gruppen zuwenden? Wie wollen bzw. sollen wir damit umgehen?
Mit zwei Expertinnen der Arbeitsstelle Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf wollen wir uns diesen Fragen nähern und ins Gespräch kommen“, schreibt der kfd eine Veranstaltung aus.

Wann: Donnerstag, 5. November 2009, 18:30 Uhr
Wo: Aachener Citykirche St. Nikolaus
Fußgängerzone Großkölnstraße in Aachen
Referentinnen: Adelheid Schmitz, Isolde Aigner
von der Arbeitsstelle Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf

Weitere Infos unter: Initiative Kirche gegen Rechts

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