OPEN MEMORY – Portraits von Deportierten

Gedenkinstallation in der Kölner Innenstadt, Heinrich-Böll-Platz, noch bis zum 24. Mai 2010

Im Januar 1944 wurden mit dem Transport Z 351 Roma und Sinti von
Nordfrankreich nach Auschwitz deportiert. Mit dem Konvoi XX wurden 1638
jüdische Menschen von Belgien nach Auschwitz verschleppt. Dieser Zug wurde
von drei jungen Männern gestoppt. Über hundert Menschen konnten dadurch ihrem
Tod entfliehen.
26 großflächige Transparente zeigen 1.500 Portraits von Menschen, die sich in
diesen „Transporten“ befanden. Sie erinnern stellvertretend an alle
Deportierten des Krieges. Vor ihrer Ermordung wurden sie ausgegrenzt,
entmenschlicht und zu Feinden erklärt.

Die Deportation und Ermordung von Millionen Menschen steht in einem
unauflösbaren Zusammenhang mit dem von Deutschland begonnenen Krieg.

Weitere Informationen unter www.open-memory.info

Führungen für Schulklassen unter www.open-memory.info/fuehrungen.php

Hierzu gibt es am Sonntag, dem 16. Mai 2010:

15.00 Uhr: Sprechtheater „Opera Nomadi“ mit Nedjo Osman

17.00 Uhr: Konzert mit Romano Trajo (Musik der Roma)

Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92, Köln-Nippes

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Hunderte im Einsatz gegen Rechts

FÜR EINE HOHE WAHLBETEILIGUNG

Zwei Tage vor der Wahl waren Hunderte von Bündnismitgliedern bei verschiedenen Veranstaltungen im Einsatz und warben für eine hohe Wahlbeteiligung.

In der Vielfältigkeit der Veranstaltungen zeigte sich die Breite des Bündnisses:
Am 07.05. gab es am frühen Nachmittag Protest gegen die pro-NRW – Wahlveranstaltung, am Spätnachmittag eine Demonstration durch Düren und abends ein Rockkonzert in Vettweiß – Disternich. Am nächsten Tag, dem 08.05. fanden sich 14 jugendliche und erwachsene Mitglieder am Bündnis-Infostand ein.

Viele weitere Vertreter der in der Nachbarschaft stehenden Parteien – ebenfalls Mitglieder – kamen zum Stand. Abends gab es für die Jugend ein Konzert im Multi-Kulti, veranstaltet von der Antifa.

Polizeimeldungen zufolge begann der Demonstrationszug 07.05. 2010 am Spätnachmittag am Haus der Stadt mit 150 Personen und endete am Markt mit 250 Personen.

Zeitungsmeldungen zur Demonstration:

an-online.de

az-web.de

Bilder zur Demonstration:

Sammlung am Haus der Stadt:

Ansprachen von Ludger Dowe und Thomas Müller am Haus der Stadt:

Auf dem Weg durch die Stadt:

Ankunft am Markt, Big-Band, Essen und Trinken erwarten die DemonstrantInnen:

Ansprachen Karl Panitz

und Vera Schellberg

Trotz des Dauerregens bleiben die Menschen noch zu einer kleinen Feier mit Grillwürstchen und Getränken

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Rechte Partei von zwei Seiten beschallt

Proteste gegen Wahlkampfveranstaltung

Verschiedene Gruppen beteiligten sich an einem massiven Protest gegen die Wahlveranstaltung am Nachmittag des 07.05. 2010 von pro NRW am Wirteltorplatz.

Die Reden wurden von Antifa, Bündnis 90/Die Grünen und PassantInnen von der Ecke Josef-Schregel-Str./Kuhgasse durch lautes Rufen, Pfiffe und durch Musik gestört.

Von Seite der Wirtelstraße her ertönte von Mitgliedern des Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt, des Vereins Fußballvereine gegen Rechts und der Initiative „Unser Merken gegen Rassismus und Gewalt“, verkleidet als „Wölfe im Schafspelz“ ein Hupkonzert, sobald ein Vertreter von pro NRW zu reden begann.

Alle in Richtung Wirteltorplatz gehenden und von dort kommenden PassantInnen wurden von der Kette der Bündnismitglieder mit Flugblättern und in Gesprächen über das gefährliche Gedankengut dieser Partei aufgeklärt.

Es gab ein hohes Polizeiaufgebot, das zwei klare Grenzen von der Veranstaltung pro NRW jeweils zur Wirtelstraßengruppierung und zur Kuhgassengruppierung zog, das aber „erkennbar einfache Bürger“ die Veranstaltung passieren ließ.
So konnte z. B. ein für die Polizei nicht als demonstrationsbeteiligt-erkennbares Mitglied des Bündnissprecherkreises zwar den Wirteltorplatz passieren in Richtung ProtestantInnen/Kuhgasse, durfte aber nicht mehr den gleichen Weg zur eigenen Gruppe zurückkehren, weil es mit ProtestantInnen von Antifa und Bündnis 90/Die Grünen gesprochen hatte.

PassantInnen des Wirteltorplatzes reagierten in Anbetracht der mit Volksmusik vermischten Hasstiraden von pro NRW zornig.

Trotz der starken Regulierung durch die Polizei ließen sich Handgreiflichkeiten auf dem Wirteltorplatz nicht verhindern – im Verlauf derer sogar ein zwölfjähriges Kind von einem pro NRW Aktivisten körperlich attackiert wurde.

Auch nicht vermeiden ließen sich Hinterlassenschaften wie diese,

die aber noch am gleichen Tag Eierwerfern zum Opfer fielen und am nächsten Morgen ganz verschwunden waren.
Manch einer mag der Meinung sein, das alles sei zu viel der Ehre und des Aufwands – man solle diese Menschen doch besser ignorieren. Ignoranz ist aber in einer stark frequentierten Einkaufstraße nicht möglich, einige schauen wenigstens aus Neugier hin.

Und ganz eindeutig fanden viele Dürener es wichtiger, auf verschiedenen Wegen zum Ausdruck zu bringen, dass diese Partei in Düren unerwünscht ist.

Dies wurde am gleichen Tag auch von einem schwedischen Reporter aufgenommen. Er recherchierte für sein Land, wie man in Deutschland auf die Partei pro NRW und deren schwedischen Geldgeber reagiert.

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Phänomen (Hanns Dieter Hüsch)

Zum Besuch der rechtsextremen Gruppierung „pro-NRW“ in Düren

Was ist das für ein Phänomen
Fast kaum zu hören kaum zu sehn
Ganz früh schon fängt es in uns an
Das ist das Raffinierte dran

Als Kind hat man’s noch nicht gefühlt
Hat noch mit allen schön gespielt
Das Dreirad hat man sich geteilt
Und niemand hat deshalb geheult

Doch dann hieß es von oben her
Mit dem da spielst du jetzt nicht mehr
Das möcht ich nicht noch einmal sehn
Was ist das für ein Phänomen

Und ist man grösser macht man’s auch
Das scheint ein alter Menschenbrauch
Nur weil ein andrer anders spricht
Und hat ein anderes Gesicht

Und wenn man’s noch so harmlos meint
Das ist das Anfangsbild vom Feind
Er passt mir nicht er liegt mir nicht
Das ist das nicht und find ihn schlicht

Geschmacklos und hat keinen Grips
Und auserdem sein bunter Schlips
Dann setzt sich in Bewegung leis
Der Hochmut und der Teufelskreis

Und sagt man was dagegen mal
Dann heisst’s: Wer ist denn hier normal
Ich oder er du oder ich
Ich find den Typen widerlich

Und wenn du einen Penner siehst
Der sich sein Brot vom Dreck aufliest
Dann sagt ein Mann zu seiner Frau
Guck dir den Schmierfink an die Sau

Verwahrlost bis zum dorthinaus
Ja früher warf man die gleich raus
Und heute muss ich sie ernähr’n
Und unsereins darf sich nicht wehr’n

Und auch die Gastarbeiterpest
Der letzte Rest vom Menschenrest
Die sollt man alle das tät gut
Spießruten laufen lassen bis auf’s Blut

Das hamwer doch schon mal gehört
Da hat man die gleich streng verhört
Verfolgt gehetzt und für und für
Ins Lager reingepfercht und hier

Hat man sie dann erschlagen all
Die Kinder mal auf jeden Fall
Die hatten keinem was getan
Was ist das für ein Größenwahn

das lodert auf im Handumdrehn
Und ist auf einmal Weltgeschehn
Denn plötzlich steht an jedem Haus
Die Juden und Zigeuner raus

Nur weil kein Mensch derselbe ist
Und weiß und schwarz und gelbe ist
Wird er verbrannt ob Frau ob Mann
Und das fängt schon von klein auf an

Und wenn ihr heute Dreirad fahrt
Ihr Sterblichen noch klein und zart
Es ist doch eure schönste Zeit
voll Phantasie und Kindlichkeit

Lasst keinen kommen der da sagt
Dass ihm dein Spielfreund nicht behagt
Dann stellt euch vor das Türkenkind
dass ihm kein Leids und Tränen sind

Dann nehmt euch alle an die Hand
Und nehmt auch den der nicht erkannt
Dass früh schon in uns allen brennt
Das was man den Faschismus nennt

Nur wenn wir eins sind überall
Dann gibt es keinen neuen Fall
Von Auschwitz bis nach Buchenwald
Und wer’s nicht spürt der merkt es bald

Nur wenn wir in uns alle sehn
Besiegen wir das Phänomen
Nur wenn wir alle in uns sind
Fliegt keine Asche mehr im Wind

Geschickt von einem Mitglied zum Geburtstag von Hanns Dieter Hüsch

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Offener Brief/Einladung zur Vollversammlung

von Susanne Rössler

Liebe Mitglieder und Interessierte,

wir stehen kurz vor der Landtagswahl in Nordrheinwestfalen. Mehrere rechtspopulistische Parteien treten an, darunter die NPD und proNRW mit ihrem rassistischen ausländerfeindlichen Programm. Das Bündnis wirbt für soziale Teilhabe, für Demokratie und eine offene Gesellschaft und bittet alle Bürgerinnen und Bürger, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Je höher die Wahlbeteiligung ist, desto geringer sind die Chancen für die Rechtspopulisten, einen Sitz im Landtag zu erringen.

Auf folgende Aktionen möchten wir hinweisen:

Demonstration des Bündnisses vor der Landtagswahl, 7. Mai 2010, 17.00 Uhr
Treffpunkt ist am Rudolf-Schock-Platz (Haus der Stadt, Stadtbücherei). Der
Demonstrationszug geht von dort durch Düren Nord und endet am
Markt, wo die Abschlusskundgebung stattfindet. Es gibt Speisen und Getränke und für die musikalische Unterhaltung sorgt die Big Band der Musikschule Düren “LUCIFERS DELICIOUS”.

Kundgebung der Antifa zur Wahlkampfveranstaltung von pro NRW in Düren am Wirteltorplatz, 7. Mai um 13.30 Uhr
Vertreter der rechtspopulistischen Gruppierung pro NRW sollen hier um 14.00 Uhr
eintreffen. Nähere Informationen unter http://www.antifa-dueren.org

Rockkonzert gegen Rechts in der Festhalle Disternich, 7. Mai, 19.00 Uhr, Einlass ab 16 Jahre
Nähere Informationen unter www.vettcult.de

Weitere Informationen auf unserer Homepage: www.duerener-buendnis.de

Außerdem laden wir ein zur:

Vollversammlung des Bündnisses, 9. Juli, 18.00 Uhr, Christuskirche (evangelische Kirche hinter dem Stadtcenter)

Nach Berichten, Diskussion und Wahl der neuen Sprechergruppe ist im Anschluss ein Beisammensein mit Imbiss im Innenhof der Evangelischen Gemeinde geplant.
Nach § 6 des Versammlungsgesetzes werden Vertreter und Sympathisanten rechtsextremer Parteien und rechtsextremer Gruppierungen von der Teilnahme an der Vollversammlung des Bündnisses gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt ausgeschlossen.

Bitte um Spende für die Bündnisarbeit
Auch wenn alle Arbeit im Bündnis ehrenamtlich geleistet wird, so braucht es doch finanzielle Mittel für Veranstaltungen mit ReferentInnen, für die Erstellung von Materialien, für Bürobedarf, für Gebühren (Anmeldung von Infoständen), für Öffentlichkeitsarbeit. Wir möchten Sie und Euch bitten, im Rahmen Ihrer jeweiligen finanziellen Möglichkeit unsere Arbeit zu unterstützen. Alle Ausgaben werden von Mitgliedern der Sprechergruppe geprüft und kontrolliert. Auf Wunsch kann eine Spendenquittung ausgestellt werden.
Spenden bitte an: Evangelische Gemeinde zu Düren, Stichwort Bündnis gegen Rechtsextremismus, Konto 100 750, Blz: 395 510 10, Sparkasse Düren

Mit freundlichem Gruß
Susanne Rössler

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Infostände zu den Wahlen 2010

Das Dürener Bündnis war vor den Landtagswahlen wieder
mit Infoständen gegen Rechts aktiv.

Infostände, z. T. in Bildern:

20.03. 2010 mit dem Arbeitskreis Jugend und Schule

27.03. 2010 mit Georg Kames auf Burg Vogelsang im Rahmen des
Bezirksverbandstages der IG BAU

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27.03. 2010 mit Pax Christi, Ossi Guitar und anderen Bündnismitgliedern
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10.04. 2010 mit Arbeitskreis Jugend und Schule/Harald Krug und Antifa
17.04. 2010 mit der Anne-Frank-Gesamtschule, Antifa und Arbeitskreis Jugend und Schule

24.04. 2010 zur Putzaktion mit Hille Richers und Realschule Bretzelnweg

01.05. 2010 mit den Gewerkschaften im Willy – Brandt – Park

08.05. 2010 10.00 – 13.00 Uhr am Ende der Wirtelstr. vor der Anna-Apotheke, mit dem Arbeitskreis Jugend und Schule – mit 14 HelferInnen und 7 neuen Mitgliedern

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Bündnis im Schaufenster

Erste Reaktionen


Dieses Bild stellte Andreas Jendrzey bereits im April ein beim Twitter des Dürener Bündnis gegen Rechts.

Inzwischen gab es viele positive Reaktionen auf „unser“ Schaufenster unter dem Rathaus, z. B. folgende Mail:
„ich habe in der Stadt am Kaiserplatz die Austellung von euch gesehen und
> finde es toll das es solche Bündnisse auch in Düren gibt und die endlich
> auch mal weiter nach vorne kommen das man sie sieht. Gerne hätte ich von
> euch etwas mehr Infos, die ich hoffentlich auf diesem Wege bekommen kann.
> Habe gesehen das ihr da so tolle Prospekte, Buttons und Aufkleber hattet
> und die hätte ich auch gerne…“

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Maikundgebung in Düren

Zu seiner Maiveranstaltung laden der örtliche DGB und die Mitgliedsgewerkschaften ein.
Der Treffpunkt ist am 01. Mai um 10.00 Uhr in der Kuhgasse Düren, anschließend geht der Demonstrationszug durch die Dürener Innenstadt zur Kundgebung mit Rahmenprogramm im Willy-Brandt-Park Düren.

Dort betreuen Gewerkschaftsmitglieder den Infostand des BgR.
Außerdem gibt es ein Kinderprogramm mit dem Spielmobil „Emil der Schnelle“, einer Hüpfburg, der Oldieband Four Kings und andere Attraktionen.

Klaus Pentzlin, Vorsitzender des Arbeitslosenzentrums Düren e. V., Volker Kohlisch, Gewerkschaftssekretär IG Metall Düren, Ulrich Titz, Sprecher des Regionalforums Inde-Rur der IG BCE und Daniel Schiele, Jugend- und Auszubildendenvertreter einer in Düren ansässigen Firma kommen zu einer Gesprächsrunde zusammen.

Nach § 6 des Versammlungsgesetzes werden Vertreter und Sympathisanten rechtsextremer Parteien und rechtsextremer Gruppierungen von der Teilnahme an der Veranstaltung ausgeschlossen.

Flugblatt_1._Mai_2010_Dueren

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Erfolgreiche Auftaktveranstaltung der Putzaktion

Unter dem Motto

„Keine Naziparolen in meinem Stadtteil“ hatte der Arbeitskreis Aktion und Information
des BgR unter Gunter Derichs für Samstag, 24.04.2010 zum Auftakt einer Putzaktion aufgerufen.

Nach dem Treffen an dem Infostand Wirtelstraße entfernten 10 Gruppen und viele Einzelpersonen bei herrlichem Wetter in Dürener Stadtteilen und weitere Gruppen in Langerwehe Aufkleber der Rechten Szene von Straßenlaternen.
Hierbei stellten sie fest, dass viele Aufkleber bereits angekratzt oder zerrissen waren – hier hatte die Dürener Bevölkerung schon versucht, die Propaganda unkenntlich zu machen.
Die HelferInnen des BgR mussten teilweise bis zu 6 Aufkleber von nur einer Straßenlaterne entfernen.

Viele PassantInnen nahmen die Aktion erfreut zur Kenntnis. Nur im Grüngürtel wurde eine der Gruppen von einer Person angepöbelt.
Insgesamt 1679 Aufkleber wurden in der Stadt Düren an diesem Samstag abgewaschen, zusätzlich 270 Aufkleber und einige Graffitis in Merken, und in Langerwehe wurden noch einmal 273 Aufkleber entfernt.

DIE AKTION GEHT WEITER!
Viele Gruppen haben sich noch für die Tage bis zur Wahl zu Putzaktionen gemeldet und werden in den Straßen und Stadtteilen Dürens aktiv werden. Wir bitten alle, die Zahl der entfernten Aufkleber zu melden, denn das BgR erhält pro Aufkleber 0,10 € von verschiedenen Sponsoren als Spende. So hat z. B. in der Woche nach der Auftaktveranstaltung eine Gruppe mit 4 Personen das zusätzliche schnelle und schonende Entfernen von 52 Aufklebern mit nassen Topfreinigern in der Goethestrasse, Holzstrasse, Heinrich-Heine-Straße, Rurstraße und Tivilistraße gemeldet.

Organisator Gunter Derichs erklärte die Aktion

Die stellvertretende Bürgermeisterin Gabi Freitag hielt die Ansprache

Viele trugen Schilder auf dem Rücken:

Auswertung: 2274 Aufkleber und einige Graffitis wurden insgesamt entfernt, wir hatten jede Menge Spaß und das Bündnis hat 6 neue Mitglieder.

Beispiele für Propaganda, die auch in den nächsten Wochen noch zu entfernen ist:

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FETTweiß gegen Rechts am 7. Mai 2010 in Disternich

Das erste Rockkonzert „FETTweiß gegen Rechts“ war ein voller Erfolg. „Ob Punkrock, Metal oder Alternative: Dürener Rockfans kamen voll auf ihre Kosten und gingen begeistert mit. Bis tief in die Nacht herrschte eine ausgelassene Stimmung im Saal, und Zuschauer und Bands feierten, sangen und rockten für eine gemeinsame Idee.“ (Dürener Nachrichten, 17.05.2009)

Deshalb gibt es im Mai, pünktlich vor der Landtagswahl, die zweite Auflage. Die Kulturinitiative „VettCult“ lädt zusammen mit dem Jugendbeauftragten der Gemeinde Musik- und Rockfans in die Festhalle Disternich ein.
Schirmherr für die Veranstaltung ist – wie beim letzten Mal – Bürgermeister Josef Kranz:

2. Rockkonzert „FETTweiß gegen Rechts“

7. Mai 2010

Beginn 19:00 Uhr

Festhalle Disternich

Einlass ab 16 Jahre

Dank vieler Sponsoren aus Vettweiß und Umgebung ist der

Eintritt frei

Gleichzeitig geben die Veranstalter Rockbands aus dem Kreis Düren Gelegenheit öffentlich aufzutreten:

The Coconut Butts
51st Degree
The Early Breakers
The Woobutts

Die Veranstalter erklären, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.
Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, ist der Zutritt verwehrt, sie sind von dieser Veranstaltung ausgeschlossen.

Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Festhalle Disternich
Bands: The Coconut Butts, 51st Degree, The Early Breakers, The Woobutts
Eintritt: frei! (Einlass ab 16 Jahren)

Mehr Informationen auf der Website der Veranstalter:

vettcult.de

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