Wir sind Einwanderungsgesellschaft!

Ein landesweites MultiplikatorInnen-Seminar des AK Demokratie und Migration im Jugendbildungszentrum Hattingen.

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Aktuelle Presse…

… zur regionalen Kenntnis: Wer es verpasst hat – Aktuelle Stunde vom 19.11. 2011 (eine Woche in der Mediathek): Nazis in NRW 4:20 Minuten, u.a. mit KAL http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2011/11/19/aktuelle_stunde.xml?noscript=true&offset=800&autoPlay=true&#flashPlayer
 
und WDR Lokalzeit Köln vom 19.11. 2011 (eine Woche in der Mediathek) – Köln macht dicht, Pro Köln kam keine 500 Meter weit: http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2011/11/19/lokalzeit_koeln.xml?noscript=true&offset=207&autoPlay=true&#flashPlayer
 
 
 
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Treffen der Arbeitskreise

Sprecherkreis und die Arbeitskreise treffen sich im Cafe International der Evangelischen Gemeinde in Düren zur Planung weiterer Aktivitäten.

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Musik als Waffe

Das politische Lied während der Weimarer Republik und der NS-Zeit

Vortrag im Musiksaal des Stiftischen Gymnasiums, Altenteich 14, 52349 Düren

Michael M. Lang, Jg. 1968, der seit 13 Jahren als Strafverteidiger in Köln tätig ist, sammelt seit Jahren in seiner Freizeit seltene historische Tondokumente: Schellackplatten.

Einige Beispiele aus seiner in Jahrzehnten zusammen getragenen Spezialsammlung wird Michael M. Lang im Rahmen seines Vortrags zum Thema „Musik als Waffe. Das politische Lied während der Weimarer Republik und der NS-Zeit“ erklingen  lassen, um sie dann kritisch zu analysieren.

Als einer der besten Kenner der Materie wird er auf eindrückliche Weise die propagandistischen Aktivitäten der 20er, 30er und 40er Jahre im Bereich der Musik vergegenwärtigen und sowohl Texte als auch die Aufführungspraxis betreffende Details kompetent erläutern.

Das umfangreiche musikalische Repertoire jener Zeit reichte von Liedern des Rot-Front-Kämpferbundes über Vereinnahmungen und Umdichtungen sozialistischer Arbeiterlieder sowie klassischer Musikstücke wie Franz Liszts „Les Préludes“ durch die NS-Propaganda bis hin zu typischen „Durchhalte-Liedern“ während des Zweiten Weltkrieges. Der Kampf um ideologische Besetzung von Melodien und Liedinhalten kann auch am Beispiel alliierter Propaganda-Produktionen verdeutlicht werden, um  die Entwicklung des „Kampfliedes“ und politisch motivierter Musik in der Weimarer Republik und während des Dritten Reiches differenziert aufzuzeigen. Nicht zu unterschätzen ist dabei die emotionale Wirkung auf den Hörer und der Gebrauch der Kunst als Kampfmittel in der täglichen politischen Agitation.

Öffentlicher Vortrag (Eintritt frei)

 

 

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Mobilsierung gegen Aufmarsch von Pro Köln

Aus dem Aufruf des Bündnis gegen Pro Köln:

„Die selbst ernannte rechtsextreme “Bürgerbewegung” Pro Köln macht einen erneuten Anlauf, um sich als Anwalt des kleinen Mannes zu verkaufen. Sie mobilisiert für Samstag, den 19. November für eine Marsch durch Köln-Kalk, angeblich gegen das Autonome Zentrum. In Wirklichkeit will sie sich aber auch in Kalk mit ihrem rassistischen Programm profilieren. So hetzt Pro Köln schon seit Jahren gegen Moscheen, Homosexuelle, Andersdenkende, gegen MigrantInnen und überhaupt gegen alle, die nicht in ihr menschenfeindliches Weltbild passen.

In dem reißerischen Demonstrationsaufruf findet sich kein Wort zu dem eigentlichen Problem des Stadtteils: Die Mieten steigen und der Einzelhandel auf der Kalker Hauptstraße muss zugunsten eines Einkaufszentrums und von Ramschketten weichen. Kein Wort über Missstände in Wohnungen, die nicht behoben werden, kein Wort zu der hohen Arbeitslosigkeit in Kalk, kein Wort zu Kindern, die unterhalb der Armutsgrenze leben müssen, kein Wort zu fehlenden Bolz-, Spielplätzen und Jugendeinrichtungen. Stattdessen maßlose Hetze gegen Gruppen in Kalk, die diese Probleme nicht verursacht haben. Der Aufruf ist durchsichtig genug: Die Pro-Leute stellen sich angeblich auf die Seite der “rechtschaffenen Bürger”, die sich gegen die Schaffung eines “rechtsfreien Raums” wehren, von dem aus die Bevölkerung “terrorisiert” werde. Mit dem Hinweis auf “Linksextreme und Kriminelle mit Migrationshintergrund” versucht man abzusahnen und auch in Kalk die Bevölkerung rassistisch aufzuhetzen.

Wir werden dafür sorgen, dass dieser Versuch wieder einmal gründlich schief geht. Zeigen wir, dass wir auch in Kalk ein lebendiges, solidarisches Zusammenleben der Menschen vertreten und rechte Agitatoren nicht tolerieren.

Pro Köln hat angekündigt über die Kalker Hauptstraße bis zu Wiersbergstraße zu demonstrieren. Darum kommt am 19. November ab 9 Uhr alle auf die Kalker Hauptstraße damit die Rassisten nicht durch kommen!“

http://www.dazwischengehen.mobi

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Ausstellung von Ronith Greenberg

„Zeit nehmen zum Erinnern – Zukunft gewinnen“

Landschaften in Israel, Wüste, Berge und das Meer – diese Ausstellung der Tochter einer früheren jüdischen Bürgerin wird in der Evangelischen Gemeinde am Sonntag, 06. November um 11.00 Uhr nach dem Gottesdienst in der Christuskirche eröffnet.

Am 09. November sind alle Stelen-Mahnwachenbesucher/innen im Anschluss zu einer warmen Suppe und einer Rückschau ins Haus der Evangelischen Gemeinde eingeladen.

Am 13. November findet um 16.00 Uhr die Finissage statt.

Alle weiteren Informationen finden sich im angefügten Flyer:

Ausstellung Ronith Greenberg 6.-13.11.2011

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Konzert zum Gedenken an die Progromnacht

Per la Vita: Bejarano & Microphone Mafia | Nic Knatterton & Johanna

Das Konzert im Musikbunker Aachen ist Teil der Veranstaltungsreihe zum Gedenken an die Progromnacht am 09. November 1938, der Musikbunker Aachen ist in der Goffartstraße 26 zu finden.
Esther Bejarano ging durch die Hölle von Auschwitz und Ravensbrück, ihre Kinder Edna und Joram konnten und können den ungebrochenen Antisemitismus in der bundesdeutschen Mehrheitsgesellschaft am eigenen Leibe spüren. Ihr Programm „Lider far´s Leben“ besteht zu einem Teil aus Liedern in jiddischer Sprache, die in den Ghettos und KZs entstanden sind. Rosario Pennino, Kultu Yurtseven und Önder Bardakci sind typische „Jugendliche mit Migrationshintergrund“: aufgewachsen im Kölner Arbeiterviertel wurden und werden sie zeitlebens mit Rassismus konfrontiert. Ihre Erfahrungen verarbeiten sie in ihren Musikstücken. In das Projekt „Per La Vita“ – Für das Leben – fließen sehr unterschiedliche Erfahrungen ein. Diese brachten die Bejaranos und Microphone Mafia in der Gegenwart zusammen, um sie mit anderen zu teilen, aus ihnen zu lernen und gemeinsam für eine bessere Zukunft einzutreten.
Unterstützt werden die Bejaranos und Microphone Mafia von „Nic Knatterton & Johanna“ (Hiphop aus Aachen), die den Abend musikalisch eröffnen.
Veranstaltet wird das Konzert durch die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“
Der Eintritt ist frei!
Mehr zur Veranstaltungsreihe unter http://aachen.vvn-bda.de/termine/2011/20111104.html

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Auf den Spuren der Juden in Düren

Traditionell am Sonntag vor dem Erinnerungstag an die Progromnacht 9./10. November findet wieder der „Rundgang auf den Spuren der Juden in Düren“ statt. Am Sonntag, 6. November beginnt dieser Rundgang mit Ludger Dowe um 10.00 Uhr am ehemaligen jüdischen Friedhof in der Arnoldsweilerstraße (Nähe Einmündung in die Josef-Schregel-Straße). Von hier aus wird der Geschichte der Juden in Düren und einzelner Familien nachgegangen – in den letzten Jahren verlegte „Stolpersteine“ markieren den jeweiligen Ort. In der Schützenstraße – hier steht eine der zehn „Rückriem-Stelen“ – wird über die 1872 eingeweihte und am 9. November 1938 in Brand gesetzte Synagoge informiert. Vorbei an einigen erhaltenen Häusern jüdischer Familien im Bereich Adenauerpark/Binsfelder Straße geht es zum jüdischen Friedhof, wo ab 1888 bis vor einigen Jahren Juden beerdigt wurden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, der Teilnahmebeitrag (5,00 Euro, Jugendliche frei) wird beim Treffpunkt eingesammelt.

09. November 2011 (18.00 Uhr): Gedenkveranstaltung zur Progromnacht an den Stelen in diversen Stadtteilen Dürens

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Fachveranstaltung für Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit

Wellenbrecher e.V., Büro Eifel und der Fachbereich Gewaltprävention führt am 10. November 2011 im Thomas-Esser-Berufskolleg in Euskirchen die Fachveranstaltung mit dem Journalisten Michael Klarmann zum Thema: „Verdeckt aber aktiv – Rechte Jugendszene in unserer Region“ durch. Dem Flyer GewaltprFachtagRechtsradi können weitere Einzelheiten speziell auch zu den Anmeldeformalitäten entnommen werden.

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„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen…“

Der „Fall Sarrazin“ und der Rassismus in der Mitte der Gesellschaft

Heftig wird seit einem Jahr darüber debattiert, ob das Buch des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin rassistische und sozialdarwinistische Passagen enthält. Gestritten wird über die Grenzen der Meinungsfreiheit: Stephan Kramer vom Zentralrat der Juden in Deutschland stellte das Ex-Vorstands-Mitglied der Bundesbank in die Traditionslinie der NPD, den Zentralrat der Muslime nannte Sarrazin gar einen „Nazi im Nadelstreifen“. Auch Kanzlerin Merkel und Bundespräsident Wulff schalteten sich in die Debatte ein.

Offenkundig trifft der Bestseller einen Nerv der öffentlichen Meinung: Zahllose Kommentare in den Internetforen und Leserbriefe zeigen, welch große Zustimmung Sarrazins Kritik an der deutschen Integrationspolitik und an „Multikulti“ – Konzepten erfährt.

Dieses prominente Beispiel wirft Fragen auf: Welche Aussagen sind als „rassistisch“ zu bewerten? Welche Verbreitung haben „ausländerfeindliche“ Positionen gerade in der so genannten Mitte der Gesellschaft? Und gibt es tatsächlich politisch korrekte Denkverbote in Deutschland?

Der Vortrag untersucht die Krise der politischen Kultur in Deutschland.

Der Referent Richard Gebhardt ist Politikwissenschaftler an der RWTH Aachen und freier Journalist. – Mit Dominik Clemens (Düren) hat er den Sammelband „Volksgemeinschaft statt Kapitalismus – zur sozialen Demagogie der Neonazis“ publiziert.

Donnerstag, 20. Oktober, 19.30 Uhr im KOMM-Zentrum, August-Klotz-Str. 21

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