Gebete für die Opfer des rechten Terrors

Angesichts der rechtsextremistisch motivierten Terrormorde haben sich  verschiedene Gemeinden  in der Region entschlossen, mit gemeinsamen Bitt- und Bußgottesdiensten/-gebeten ein Zeichen der Verbundenheit mit den Opfern zu setzen.

An folgenden Orten finden am 10. 12. 2012  und 11.12. 2012 die Gebete statt:

Christuskirche Düren , Wilhelm-Wester-Weg, 10.12., 18.00 Uhr

Dreieinigkeitskirche Eschweiler , Moltkestr., 10.12., 12.00 Uhr

Moschee Aldenhoven ,Gartenstr. 1 a, 11.12. 17.45 Uhr, 18.10 Uhr: gemeinsames Nachtgebet der Muslime

Friedenskirche Ratheim , Friedensstr. 3, 10.12., 18.00 Uhr

Erlöserkirche Übach-Palenberg , Comeniusstr./Maastrichter Str., 10.12., 18.00 Uhr

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Bundesweite Fachtagung „Sport mit Courage“

„Sport mit Courage“ ist der Titel der bundesweiten Fachtagung in Frankfurt am Main,
die das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) am 6. Dezember 2011 gemeinsam mit der Deutschen Sportjugend (dsj/DOSB) veranstaltet. Interessierte Sportler, Haupt-
und Ehrenamtliche in Vereinen und Multiplikatoren der Sozialarbeit oder z.B. aus
Schulen sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und sich über Strategien gegen
Rechtsextremismus und Diskriminierung im Breitensport zu informieren.

Während Rechtsextremismus im Fußball durch eine intensive Aufklärungsarbeit in den
letzten Jahren vielfach thematisiert und behandelt wurde, ist die Problematik in den
übrigen Sportarten noch weniger präsent. Nichtsdestotrotz kommt es bei allen
Sportarten im Rahmen von Vereinsaktivitäten immer wieder zu rechtsextremistischen,
diskriminierenden oder ausgrenzenden Vorfällen. Vereinsmitglieder nicht-deutscher
Herkunft werden beleidigt und bedroht.

Die Tagung ist sehr praxisnah angelegt. Die inhaltliche Auseinandersetzung in den
Workshops steht im Vordergrund. Neben einem Grundlagen-Workshop zum Thema
Rechtsextremismus im Sport und einem Workshop zur Frage? Was kann ich tun, wenn??“
soll die Arbeit der Vereine konkret mit einem Fundraising-Workshop unterstützt
werden. Zudem wird das Thema „Interkulturelle Öffnung von Vereinen und
Netzwerkarbeit“ in einem vierten Workshop in den Blick genommen.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Es werden Reisekosten in Höhe von bis zu 50 Euro pro
Teilnehmer erstattet.

Für die Anmeldung:
Bundeszentrale für politische Bildung
Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranzgegen
Extremismus und Gewalt (BfDT)
Josephine Steffen
Themenbereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit und Toleranz
Friedrichstraße 50
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30-254504-464
Fax: +49 (0)30-254504-478
E-Mail: josephine.steffen@bpb.bund.de
www.buendnis-toleranz.de

Für inhaltliche und organisatorische Rückfragen stehen zur Verfügung:
Carina Weber (Deutsche Sportjugend)
weber@dsj.de
Tel. 069-6700-287
www.dsj.de
Josephine Steffen (Bündnis für Demokratie und Toleranz)
josephine.steffen@bpb.bund.de
Tel. 030-254504-464
www.buendnis-toleranz.de

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Appell gegen Neonazis

Was jetzt zu tun ist

Vor-Ort-Initiativen gegen rechte Gewalt und Projekte zur Hilfe von Opfern fordern eine Umkehr in der Politik staatlicher Behörden gegen Rechtsradikalismus.

Die taz dokumentiert den Appell:

„Mobile Beratungsteams und Opferberatungsprojekte beraten und begleiten Opfer rechter Gewalt, Kommunen und Zivilgesellschaft. Auch wenn wir seit Jahren vor der Gewalt von Neonazis und rassistischen Gelegenheitstätern warnen, sind wir geschockt von dem Ausmaß an Ignoranz und Verharmlosung staatlicher Stellen angesichts der rassistischen Mordserie. Wir verlangen jetzt eine Zäsur im Umgang mit der extremen Rechten… mehr

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Wir sind Einwanderungsgesellschaft!

Ein landesweites MultiplikatorInnen-Seminar des AK Demokratie und Migration im Jugendbildungszentrum Hattingen.

Dringend so schnell wie möglich anmelden!

  Flyer_Wir sind Einwanderungsgesellschaft

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Aktuelle Presse…

… zur regionalen Kenntnis: Wer es verpasst hat – Aktuelle Stunde vom 19.11. 2011 (eine Woche in der Mediathek): Nazis in NRW 4:20 Minuten, u.a. mit KAL http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2011/11/19/aktuelle_stunde.xml?noscript=true&offset=800&autoPlay=true&#flashPlayer
 
und WDR Lokalzeit Köln vom 19.11. 2011 (eine Woche in der Mediathek) – Köln macht dicht, Pro Köln kam keine 500 Meter weit: http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2011/11/19/lokalzeit_koeln.xml?noscript=true&offset=207&autoPlay=true&#flashPlayer
 
 
 
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Treffen der Arbeitskreise

Sprecherkreis und die Arbeitskreise treffen sich im Cafe International der Evangelischen Gemeinde in Düren zur Planung weiterer Aktivitäten.

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Musik als Waffe

Das politische Lied während der Weimarer Republik und der NS-Zeit

Vortrag im Musiksaal des Stiftischen Gymnasiums, Altenteich 14, 52349 Düren

Michael M. Lang, Jg. 1968, der seit 13 Jahren als Strafverteidiger in Köln tätig ist, sammelt seit Jahren in seiner Freizeit seltene historische Tondokumente: Schellackplatten.

Einige Beispiele aus seiner in Jahrzehnten zusammen getragenen Spezialsammlung wird Michael M. Lang im Rahmen seines Vortrags zum Thema „Musik als Waffe. Das politische Lied während der Weimarer Republik und der NS-Zeit“ erklingen  lassen, um sie dann kritisch zu analysieren.

Als einer der besten Kenner der Materie wird er auf eindrückliche Weise die propagandistischen Aktivitäten der 20er, 30er und 40er Jahre im Bereich der Musik vergegenwärtigen und sowohl Texte als auch die Aufführungspraxis betreffende Details kompetent erläutern.

Das umfangreiche musikalische Repertoire jener Zeit reichte von Liedern des Rot-Front-Kämpferbundes über Vereinnahmungen und Umdichtungen sozialistischer Arbeiterlieder sowie klassischer Musikstücke wie Franz Liszts „Les Préludes“ durch die NS-Propaganda bis hin zu typischen „Durchhalte-Liedern“ während des Zweiten Weltkrieges. Der Kampf um ideologische Besetzung von Melodien und Liedinhalten kann auch am Beispiel alliierter Propaganda-Produktionen verdeutlicht werden, um  die Entwicklung des „Kampfliedes“ und politisch motivierter Musik in der Weimarer Republik und während des Dritten Reiches differenziert aufzuzeigen. Nicht zu unterschätzen ist dabei die emotionale Wirkung auf den Hörer und der Gebrauch der Kunst als Kampfmittel in der täglichen politischen Agitation.

Öffentlicher Vortrag (Eintritt frei)

 

 

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Mobilsierung gegen Aufmarsch von Pro Köln

Aus dem Aufruf des Bündnis gegen Pro Köln:

„Die selbst ernannte rechtsextreme “Bürgerbewegung” Pro Köln macht einen erneuten Anlauf, um sich als Anwalt des kleinen Mannes zu verkaufen. Sie mobilisiert für Samstag, den 19. November für eine Marsch durch Köln-Kalk, angeblich gegen das Autonome Zentrum. In Wirklichkeit will sie sich aber auch in Kalk mit ihrem rassistischen Programm profilieren. So hetzt Pro Köln schon seit Jahren gegen Moscheen, Homosexuelle, Andersdenkende, gegen MigrantInnen und überhaupt gegen alle, die nicht in ihr menschenfeindliches Weltbild passen.

In dem reißerischen Demonstrationsaufruf findet sich kein Wort zu dem eigentlichen Problem des Stadtteils: Die Mieten steigen und der Einzelhandel auf der Kalker Hauptstraße muss zugunsten eines Einkaufszentrums und von Ramschketten weichen. Kein Wort über Missstände in Wohnungen, die nicht behoben werden, kein Wort zu der hohen Arbeitslosigkeit in Kalk, kein Wort zu Kindern, die unterhalb der Armutsgrenze leben müssen, kein Wort zu fehlenden Bolz-, Spielplätzen und Jugendeinrichtungen. Stattdessen maßlose Hetze gegen Gruppen in Kalk, die diese Probleme nicht verursacht haben. Der Aufruf ist durchsichtig genug: Die Pro-Leute stellen sich angeblich auf die Seite der “rechtschaffenen Bürger”, die sich gegen die Schaffung eines “rechtsfreien Raums” wehren, von dem aus die Bevölkerung “terrorisiert” werde. Mit dem Hinweis auf “Linksextreme und Kriminelle mit Migrationshintergrund” versucht man abzusahnen und auch in Kalk die Bevölkerung rassistisch aufzuhetzen.

Wir werden dafür sorgen, dass dieser Versuch wieder einmal gründlich schief geht. Zeigen wir, dass wir auch in Kalk ein lebendiges, solidarisches Zusammenleben der Menschen vertreten und rechte Agitatoren nicht tolerieren.

Pro Köln hat angekündigt über die Kalker Hauptstraße bis zu Wiersbergstraße zu demonstrieren. Darum kommt am 19. November ab 9 Uhr alle auf die Kalker Hauptstraße damit die Rassisten nicht durch kommen!“

http://www.dazwischengehen.mobi

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Ausstellung von Ronith Greenberg

„Zeit nehmen zum Erinnern – Zukunft gewinnen“

Landschaften in Israel, Wüste, Berge und das Meer – diese Ausstellung der Tochter einer früheren jüdischen Bürgerin wird in der Evangelischen Gemeinde am Sonntag, 06. November um 11.00 Uhr nach dem Gottesdienst in der Christuskirche eröffnet.

Am 09. November sind alle Stelen-Mahnwachenbesucher/innen im Anschluss zu einer warmen Suppe und einer Rückschau ins Haus der Evangelischen Gemeinde eingeladen.

Am 13. November findet um 16.00 Uhr die Finissage statt.

Alle weiteren Informationen finden sich im angefügten Flyer:

Ausstellung Ronith Greenberg 6.-13.11.2011

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Konzert zum Gedenken an die Progromnacht

Per la Vita: Bejarano & Microphone Mafia | Nic Knatterton & Johanna

Das Konzert im Musikbunker Aachen ist Teil der Veranstaltungsreihe zum Gedenken an die Progromnacht am 09. November 1938, der Musikbunker Aachen ist in der Goffartstraße 26 zu finden.
Esther Bejarano ging durch die Hölle von Auschwitz und Ravensbrück, ihre Kinder Edna und Joram konnten und können den ungebrochenen Antisemitismus in der bundesdeutschen Mehrheitsgesellschaft am eigenen Leibe spüren. Ihr Programm „Lider far´s Leben“ besteht zu einem Teil aus Liedern in jiddischer Sprache, die in den Ghettos und KZs entstanden sind. Rosario Pennino, Kultu Yurtseven und Önder Bardakci sind typische „Jugendliche mit Migrationshintergrund“: aufgewachsen im Kölner Arbeiterviertel wurden und werden sie zeitlebens mit Rassismus konfrontiert. Ihre Erfahrungen verarbeiten sie in ihren Musikstücken. In das Projekt „Per La Vita“ – Für das Leben – fließen sehr unterschiedliche Erfahrungen ein. Diese brachten die Bejaranos und Microphone Mafia in der Gegenwart zusammen, um sie mit anderen zu teilen, aus ihnen zu lernen und gemeinsam für eine bessere Zukunft einzutreten.
Unterstützt werden die Bejaranos und Microphone Mafia von „Nic Knatterton & Johanna“ (Hiphop aus Aachen), die den Abend musikalisch eröffnen.
Veranstaltet wird das Konzert durch die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“
Der Eintritt ist frei!
Mehr zur Veranstaltungsreihe unter http://aachen.vvn-bda.de/termine/2011/20111104.html

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