2012 fahren tausende NazigegnerInnen wieder nach Dresden (www.dresden-nazifrei.com) und werden zum dritten Mal in Folge den Naziaufmarsch am Samstag, 18.02.2012 durch zivilen Ungehorsam verhindern. Nähere Informationen zu den Hintergründen des Naziaufmarsches und dem Widerstand dagegen gibt es auf einer Veranstaltung am 30. Januar 2012 im Linken Zentrum Aachen, Augustastrasse 69 um 18.00 Uhr. Gemäß §6 VersG sind Nazis, Rechtspopulisten, Mitglieder solcher Parteien und Organisationen sowie Personen, die bereits durch vergleichbares rassistisches und/oder gewalttätiges Handeln in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen. Auch aus Aachen wird ein Bündnis- und Organisationsübergreifend organisierter Bus nach Dresden fahren. Da das Platzangebot begrenzt ist, können Buskarten ab jetzt vorbestellt werden. Die Preise werden gestaffelt sein und liegen noch nicht endgültig fest. Solidaritäts-Fahrkarten können erworben werden. Spenden sind willkommen, denn nicht alle NazigegnerInnen sind in der Lage mitzufahren und nicht jede/r MitfahrerIn hat genügend Geld. Die Mitteilung einer Kontakt E-Mail Adresse ist für MitfahrerInnen/Gruppen notwendig! Kurz vor dem 18.02.2012 wird ein internes Informationstreffen stattfinden. Der Termin kann von KarteninhaberInnen erfragt werden. Kartenvorbestellungen unter: 0241-9906825-0 (ggf. AB) oder andrej.hunko@wk.bundestag.de
Von NRW nach Dresden – Dresden Nazifrei die Dritte!
Onlinepranger für Neonazis – Anonymous startet Outingportal
Für alle Interessierten:
Bericht aus der taz vom 02.01.12 von Andreas Speit unter http://www.taz.de/Anonymous-startet-Outingportal/!84816/
Demonstrationszug und Neuwahlen beim BgR Düren
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
die neuesten Erkenntnisse und Meldungen über den braunen Terror, der nicht vor Mord und Totschlag zurückschreckt, veranlassen uns, auch in Düren erneut öffentlich ein Zeichen zu setzen gegen die Gefahren des Rechtsextremismus.
Deshalb soll am Freitag, dem 10. Februar um 17.00 Uhr ein deutliches Zeichen in Form eines Demonstrationszuges gesetzt werden. Dazu laden wir alle Bürgerinnen und Bürger gleich welcher Herkunft und Religionszugehörigkeit ein. Der Zug beginnt in der DITIB-Moschee, Veldener Str. 63 in Düren und endet in der Marienkirche, wo der Journalist Michael Klarmann gegen 18.30 Uhr die aktuelle Situation der Aktivitäten der Neonazis in und um Düren darstellen wird. Danach wird der Sprecherkreis des Bündnisses gegen Rechts neu gewählt.
Auf unsere Aktionen wollen wir mit Plakaten, Flyern und Presseinterviews hinweisen. Der zentrale Text ist in der Anlage als Faltblatt beigefügt.
Wir bitten Sie als Verein, Organisation, Kirche, Moschee, Partei oder Einzelperson um Ihre Mitunterzeichnung des Demonstrationsaufrufes. Ihre Unterschrift erscheint dann im Faltblatt und auf dem Plakat.
Dies ist mit keinen weiteren Verpflichtungen verbunden. Über eine Spende zur Deckung der Kosten würden wir uns freuen. Spendenkonto: Evangelische Gemeinde zu Düren, Konto 100750, BLZ 39550110, Zweck: BgR 10. Februar
Mit freundlichen Grüßen
Susanne Rössler
Flyerentwurf zum Eintrag der Unterschriften
Melden Sie bitte Ihre Bereitschaft zur Mitunterzeichnung des Demonstrationsaufrufes bis zum 17. Januar über e-mail an:
Kalk macht dicht am 28. Januar 2012
Antifaschistische Koordination Köln & Umland (AKKU) fordert auf:
Für den 28. Januar hat die extrem rechte „Bürgerbewegung“ Pro Köln einen erneuten Aufmarsch in Köln-Kalk angekündigt. Zum dritten Mal innerhalb von nur 10 Wochen ist damit der multikulturelle Stadtteil Demonstrationsziel von Rassisten und Faschisten. Ein kurzer Rückblick: Bereits am 19. November versuchte Pro Köln die Bevölkerung in Kalk rassistisch aufzuhetzen, indem man gegen „Linksextreme und Kriminelle mit Migrationshintergrund” wetterte, die angeblich den Stadtteil terrorisieren. An diesem Tag hatte sich ein breites Netzwerk aus verschieden lokalen Gruppen und Initiativen unter dem gemeinsamen Motto „Kalk macht Dicht“ erfolgreich gegen die rechte Propaganda gestellt und deutlich gezeigt, dass Pro Köln im Stadtteil unerwünscht ist. Am 10. Dezember waren es Neonazis aus dem Umfeld des Kölner Neonazi-Anführers Axel Reitz, die eine Demonstration unter starkem Protest der Bürger und Bürgerinnen in Kalk und Humboldt-Gremberg abhielten. Axel Reitz soll laut einem Bericht des WDR Kontakte zur rechten Terrorzelle des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) gepflegt zu haben, von denen unter anderem der Nagelbombenanschlag in der Köln-Mülheimer Keupstraße verübt wurde. Anmelder dieser Demonstration war René Emmerich aus Köln, der noch bei der Kommunalwahl 2009 für Pro Köln antrat. Hier schließt sich wiederum der Kreis zwischen der vermeintlichen „Bürgerbewegung“ und militanten Neonazis. Die Ankündigung von Pro Köln zu demonstrieren, „damit Köln auch zukünftig eine liberale, weltoffene und pluralistische Metropole bleibt“, ist eine Farce angesichts solcher personeller Verflechtungen und sich immer wiederholender Kapagnen seitens Pro Köln gegen Moscheen, MigrantInnen, Homosexuelle und all jene, die nicht in ihr menschenfeindliches Weltbild passen. Wir werden es auch am 28. Januar nicht zulassen, dass RassistInnen in Kalk aufmaschieren können. Wie im November rufen wir dazu auf Kalk dichtzumachen. Kommt deshalb ab 9 Uhr auf die Kalker Hauptstraße um für ein solidarisches Zusammenleben in Kalk und gegen Rassismus ein Zeichen zu setzen. Sie werden auch diesmal nicht durchkommen!
akku@riseup.net http://www.antifa-koeln.net
Wer hat Angst vorm Kopftuchmädchen?
SEMINAR FÜR SCHÜLER/INNEN ZU ANTIMUSLIMISCHEM RASSISMUS
Seit einigen Jahren hat die feindliche Stimmung gegen Muslime und alle, die dafür gehalten werden, zugenommen. Thilo Sarrazins Buch »Deutschland schafft sich ab« und seine Sprüche zu »Kopftuchmädchen« und »Gemüsehändlern« haben die Diskussionen weiter verschärft.
SEMINARINHALTE:
Wir wollen uns die Zeit nehmen, diese Entwicklung anzusehen.
Was genau verbirgt sich hinter den Diskussionen?
Wie und wo begegnet uns Islamfeindlichkeit im Alltag, und was hat das mit Rassismus zu tun? Was denken wir darüber? Und welche Erfahrungen haben wir selbst gemacht?
Termin
27.–29.1.2012
Fr 18 h bis So 13 h
Teilnahmebeitrag für SchülerInnen 15 €
streber-online.de/antimu
Die Seminare der DGB-Jugend NRW richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis einschl. 26 Jahre.
Die Seminare finden im DGB-Jugendbildungszentrum
Hattingen, Am Homberg 44, 45529 Hattingen, statt. Die Anmeldung
erfolgt direkt bei der DGB-Jugend NRW in Düsseldorf bzw. online.
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
LANDESTREFFEN NRW: Zahlreiche Themen des Netzwerks Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.
Gemeinsam mit der DGB-Jugend NRW werden verschiedene Workshops angeboten:
•werde kreativ als SchauspielerIn, WortakrobatIn oder MusikerIn
•plane gemeinsame Aktionen mit den Schulen in deiner Region
•lerne KooperationspartnerInnen aus deiner Umgebung und ihre Angebote kennen
•begegne SchülerInnen aus den Netzwerkschulen in NRW
•nimm neue Ideen für die nächsten Aktionen an deiner Schule mit
•erfahre mehr über rechte Organisationen und Jugendkulturen
Das genaue Programm gibt es ab Anfang 2012 online auf
http://streber-online.de/sor.
Anmeldungen bitte direkt an: Landeskoordination
SoR/SmC, Tel. 0201 / 83 28 – 301,
renate.bonow@netcologne.de
Termin
10.–12.2.2012
Fr 18 h bis So 11 h
Teilnahmebeitrag 15 €
Spiel mir das Lied vom Leben
…so lautet der Titel eines ungewöhnlichen Buches, das im Rahmen einer Konzertlesung am Burgau Gymnasium der Stadt Düren vorgestellt werden soll. Die Autorin, Moderatorin und ehemalige Burgau-Schülerin Angela Krumpen beschreibt in ihrer einfühlsamen Reportage, wie zwischen der inzwischen 14jährigen Geigerin Judith Stapf und dem über 80jährigen Holocaust- und KZ-Überlebenden Michael Emge eine ganz besondere Freundschaft entsteht.
Was die beiden verbindet, ist das Interesse an der Musik, die Judith Stapf über die Filmmusik zu »Schindlers Liste« an die Holocaust-Thematik heranführte. Krumpen dokumentiert, wie die beiden zusammen in die Vergangenheit eintauchen und Judith Stapf aus erster Hand von einem der letzten überlebenden Zeitzeugen an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte herangeführt wird.
Am 27.01.2012, dem Tag nach dem Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz, werden die Autorin Angela Krumpen, der Zeitzeuge Michael Emge, die Geigerin Judith Stapf sowie ihr Vater zu einer Konzertlesung in der Aula des Burgau-Gymnasiums gastieren.
Zu dieser Veranstaltung sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.
Trauer – Scham – Wut
Neun Menschen wurden durch die rechtsextreme Zwickauer Terrorzelle ermordet. Wir haben inzwischen erkannt, dass wir es nicht mit Einzelpersonen, sondern mit einem bundesweiten Netzwerk von gewaltbereiten Neonazis zu tun haben. Dieses rechtsextreme Netzwerk erfasste in einer CD etwa 10.000 Adressen von Vereinen, Kultureinrichtungen, Moscheen, Beratungsstellen und Einzelpersonen deutschlandweit. Allein im Kreis Düren sind 19 Einrichtungen betroffen.
Die braune Hydra zeigt ihr Haupt und ihre mörderischen Glieder!
Das BgR erinnert ausdrücklich an die mehr als 160 Morde, die seit den 60ger Jahren durch Neonaziorganisationen und aufgehetzte Einzeltäter in ganz Deutschland verübt wurden. Zu den Opfern von Gewalt zählen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht ins Weltbild der Neonazis passten: Migranten, Punks, Obdachlose, Linke, Menschen schwarzer Hautfarbe.
Wir sind betroffen und trauern mit den Familien und Freunden der Ermordeten.
Wir schämen uns, dass wir uns zu lange mit den offiziellen Erklärungen aus Politik und Medien über die Hintergründe der Morde zufrieden gegeben haben, Opfer wurden sogar zu Tätern erklärt.
Wir sind wütend, dass zu viele staatliche Sicherheitsverantwortliche auf dem „ rechten Auge“ blind sind.
Wir fordern ein Verbot der NPD.
Jeder Wutbürger ein Mutbürger!
Das BgR in Düren ruft alle Bürgerinnen und Bürger, Parteien, Vereine, Kirchen, Schulen und andere Institutionen auf, Solidarität mit den hier lebenden Einwanderinnen und Einwanderern unterschiedlicher Herkunft zu bekunden. Eine öffentliche Aktion in der Stadt Düren ist für den 3. Februar in Vorbereitung.
Kalk dicht machen am 10.12.2011
Am Samstag den 10.12.2011 wollen militante Neonazis von den sogenannten “Freien Kräften Köln” eine Demonstration in Köln-Kalk abhalten. Anmelder ist der Pulheimer Neonazi-Führer Axel Reitz. Reitz ist nicht nur einer der bundesweit führenden Neonazis, sondern soll laut einem WDR Bericht auch Kontakte zu den mordenden Neonazis aus Zwickau gehabt haben. Es ist eine ungeheure Provokation, dass Neonazis und mutmaßliche Unterstützer der rechtsterroristischen NSU durch den alternativen und migrantisch geprägten Stadtteil Köln-Kalk marschieren wollen. Bereits am 19.11. war eine Demo der extrem rechten sogenannten Bürgerbewegung “Pro Köln” durch das entschlossene Einschreiten Kalker BürgerInnen und AntifaschistInnen verhindert worden.
NAZIAUFMARSCH VERHINDERN!
10.12. KÖLN/KALK-POST|10.00 UHR
Aktuelle Infos unter www.antifa-koeln.net <http://www.antifa-koeln.net/>
