„Mutig für Menschenwürde“

Hinweis auf  zwei Veranstaltungen, verantwortlich: pax christi-Regionalgruppe Düren

im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade

Montag, 12. 11. 12 19.00 Uhr  im Evangelischen Gemeindehaus in Düren

Dr. Reiner Bernstein referiert zum Thema „Israel in Nahost“

Der Historiker, Publizist und Buchautor befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Judentum und dem Nahostkonflikt. „Wir sind davon überzeugt, dass die Gründung des souveränen Staates Palästina an der Seite des Staates Israel die einzige realistische Chance für die Regelung des Konflikts…..ist.“

Sein besonderes Augenmerk gilt der deutschen und europäischen Außenpolitik, die traditionell auf Initiativen aus den USA wartet.

Zu den europäischen Herausforderungen zählt er auch die nachdrückliche Unterstützung der Friedensgruppen im Nahen Osten.

(Eine Veranstaltung der ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Jülich, Gebühr 5 €)

Donnerstag, 15. 11. 12  19.00 Uhr  im Papst-Johannes-Haus Düren

Magdalene Schwan-Storost spricht zum Thema

„Auf schmalem Grat – Als Menschenrechtsbeobachterin im Westjordanland“

 Als aktives Mitglied von amnesty international beschäftigt sich die Referentin seit 30 Jahren mit Verstößen gegen die Menschenrechte in der ganzen Welt.

Sie reiste nach Syrien und in den Libanon und war zuletzt für drei Monate als Beobachterin an sieben Orten in der von Israel besetzten Westbank. Für sie war es besonders wichtig, dass sie in dieser Zeit den Alltag der Palästinenser(innen) teilen konnte. So konnte sie erleben, welchen Belastungen durch die Besetzung die Menschen dort täglich ausgesetzt sind. Sie erlebte Gewalt und Drangsalierungen durch die Willkür israelischer Soldaten und jüdischer Siedler, zudem immer wieder Vertreibungen und Häuserzerstörungen. „Wenn es um die Einhaltung  der Menschenrechte und die Prinzipien des humanitären Völkerrechts geht, halte ich die Position der Unparteilichkeit – ohne neutral zu sein – für richtig.“

(Eine Veranstaltung der Regionalgruppe Düren von pax christi und der Dürener Gruppe von amnesty international)

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SDAJ ruft zur Demonstration in Aachen auf

– für ein Verbot des Naziaufmarschs in Stolberg

„Mehrere Gruppen und Einzelpersonen haben sich in einem offenen Brief an Polizeipräsident Oelze gewandt, um diesen aufzufordern den Naziaufmarsch in Stolberg zu verbieten. Die Chancen dazu sind da und müssen nur genutzt werden. Denn dieser Aufmarsch wurde nicht nur durch die Kameradschaft Aachener Land (KAL) angemeldet, sondern auch maßgeblich vorbereitet. Genau diese Bedingungen führten in Dortmund zum Verbot des revanchistischen Aufmarsches der Neofaschisten am 01. September.

Es ist an der Zeit dass auch in Aachen konsequent gegen Nazis vorgegangen wird, der Schutz faschistischer Aufmärsche und Aktionen muss endlich ein Ende finden. Wenn die Polizeibehörde weiterhin bei ihrer Akzeptanzpolitik bleibt, wird der Schlag gegen die Nazis durch das Verbot der KAL nur eine kurze Erfolgsaussicht bieten. Jetzt muss alle Faschisten der Aktionsrahmen genommen werden.

Wir rufen alle auf sich uns am 05. Dezember 2012 anzuschließen und gemeinsam mit uns gegen die Ignoranz der Polizeibehörde und gegen die Zensur in der örtlichen Presse zu demonstrieren.

Treffpunkt: 18 Uhr – Elisenbrunnen“

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Demo in Kelz wird verschoben

Zur geplanten Demonstration am 17.11.2012 in Vettweiß/Kelz teilt die Antifa Düren mit:

Der von uns vorgesehene Termin für die Antifademonstration am
17.November in Vettweiß/Kelz ist aus organisatorischen
Gründen leider nicht haltbar. Auf dem letzten Vorbereitungstreffen
haben wir beschlossen im Jahr 2013 einen neuen Termin
für die Demo fest zu legen. Voraussichtlich Februar/März. So wie
der Termin feststeht geben wir euch Bescheid und werden
diesen auf den Internetseiten http://17november2012.blogsport.de und
http://antifadueren.blogsport.de/ veröffentlichen. Da sich auch dann
die Frage der Finanzierung der Demo stellt, bitten wir
weiterhin um Spenden. Sendet diese bitte unter dem Stichwort
Kelz auf das Konto der VVN-BdA Aachen bei der Postbank
BLZ 50010060;
Kontonummer 159 62-605
Der freie Journalist Michael Klarmann twitterte dazu gestern um 01.16 Uhr: „Aus organisatorischen Gründen hat offenbar die Antifa eine Demonstration gegen Rechtsextremismus in Vettweiß-Kelz gekippt und auf 2013 verschoben. Zumindest geht dies aus einer Rundmail hervor. Der Protest am 17.11. sollte sich gegen den ehemaligen „Kameradschaftsführer“ der KAL richten, der in dem kleinen Ort laut Antifa Räumlichkeiten zu einer Art „Braunes Zentrum“ ausbauen will. Ungeachtet dessen planen Rechtsextremisten auf besagtem Anwesen für dasselbe Wochenende offenbar ein gemeinschaftliches Grillen. [© Klarmann]“

Weitere Termine zu den Antifaschistischen Aktionstagen bleiben wie angekündigt:

Informationsveranstaltung am 07.11.2012 ab 19.00 Uhr im KOMM Düren August-Klotz-Straße, Thema: „80 Jahre Antifaschistische Aktion“ mit dem Referenten Bernd Langer.

Kundgebung 16.11.2012 ab 15.00 Uhr in Düren auf dem Kaiserplatz

(siehe: http://antiwamper.blogsport.de)

Kundgebung am 18.11.2012 ab 9.00 Uhr in Hürtgen

(siehe: http://Vossenack.blogsport.de) B 399 von Düren kommend in Richtung Vossenack auf der linken Seite gegenüber dem Parkplatz des Friedhofes Hürtgen. Dort ist ein Feldweg auf dem Autos geparkt werden können.

Menschen die nicht mit dem PKW anreisen bitte bei der Antifa Düren melden, da es schwierig ist dort mit öffentlichen Verkehrsmitteln hin zu kommen.

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Information über das Projekt: ENGEL DER KULTUREN

Einige von Euch/Ihnen konnten den ersten Termin bzgl. der Information über unser Projekt: Engel der Kulturen nicht wahrnehmen. Daher möchten wir zu einer weiteren Informationsitzung herzlich einladen am

Dienstag, 30. Oktober, 19.00 Uhr im Papst Johannes Haus (Annakirche)

Wenn wir das Projekt am 27. September 2013 in Düren starten wollen, brauchen wir viele aktive MitstreiterInnen.

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Verein aus Golzheim bekommt Sonderpreis gegen Rechts

Radio Rur vor 2 Stunden:

„Für einen noch jungen Verein aus Merzenich-Golzheim wird ein Sonderpreis, von einer der größten Versicherungsgruppen Deutschlands geschaffen. Die IG Golzheim aktiv bekommt den Sonderpreis für Konsequenz der Generali Deutschland. Durch ihren Rückzug aus dem Wettbewerb „deutscher Engagementpreis“, hätten die Vereinsmitglieder ein Zeichen gegen Rechts gesetzt, heisst es vom Sponsor. Es hatte sich rausgestellt, dass Rechtspopulisten im Internet dazu aufgerufen hatten für den Verein aus Merzenich-Golzheim abzustimmen, um einem anderen Bewerber (der sich tatsächlich gegen Rechts stark macht) zu schaden. Die 150 Mitglieder große IG Golzheim engagiert sich altersübrgreifend u.a. für ihre Nachbarn.“

Die Redaktion gratuliert!

Hierzu auch der Artikel in der Dürener Zeitung von Sarah Maria Berners

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Neuigkeiten aus Remagen zum Thema Wamper

Ähnlich wie in Düren um den Flammenengel, hatte es in den vergangenen Monaten in Remagen eine kontroverse Debatte um den Künstler Wamper und sein Kunstwerk, die Madonnenskulptur gegeben.

Diskutiert wurden Fragen wie: War der Erschaffer, der Bildhauer Adolf Wamper, ein aktiver Nazi und verkörpern seine Kunstwerke damit nationalsozialistische Symbolik? Welche Rolle spielte Wamper in der Hitlerzeit? Wurde das NSDAP-Mitglied während seiner Zeit als Insasse des Remagener Kriegsgefangenenlagers geläutert?

Die Historikerin Bettina Oesl wurde im Auftrag der Initiative „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ in Remagen gebeten, besonders die Zeit Wampers zwischen 1933 und 1945 „unter die Lupe zu nehmen“. Am Samstag stellte sie die Ergebnisse ihrer mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Toleranz fördern, Kompetenz stärken“ geförderten Forschungsarbeit vor. Demnach sei Wamper Mitglied der NSDAP gewesen und habe als Künstler „ohne Zweifel für das damalige Regime gearbeitet“.

Die Ergebnisse der Recherche wurden am Samstag, 20. Oktober, präsentiert zum 13. Treffen der ehemaligen Kriegsgefangenen in Remagen.

„Nach Einsicht und Auswertung der mir zugänglichen Akten und Dokumente gibt es keinen Hinweis auf Privilegien, Bereicherungen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die Adolf Wamper posthum zum Vorwurf gemacht werden könnten“, bilanziert sie in der Rheinzeitung Neuwied.

„Vielmehr sei Wamper, der 1933 in die NSDAP eintrat, im Juli 1948 von einem Entnazifizierungsausschuss als „Entlasteter“ eingestuft wurde, als Mitläufer oder angepasster Künstler zu verstehen. Zur Einschätzung eben dieser Aussage zog die Historikerin Akten und Dokumente aus dem Bundesarchiv Berlin, dem Landesarchiv NRW sowie dem Stadtarchiv Essen heran. Zudem hatte sie Einblick in den Nachlass von Wamper genommen, der bei der Folkwang- Universität der Künste liegt.“

Die Informationen sind der Rheinzeitung Neuwied entnommen, hier der vollständige Artikel:

Artikel: "Historikerin: Wamper kein aktiver Nazi"

Zum Thema: Artikel aus dem Generalanzeiger Bonn

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Informations- und Diskussionsveranstaltung

„80 Jahre Antifaschistische Aktion“ 07.11.2012 um 19.00 Uhr im Komm Düren, August-Klotz-Straße
Vortrag von Bernd Langer
Bernd Langer, beteiligt an der norddeutschen Antifa-Koordination in den 1980er-Jahren, Initiator der kulturpolitischen Initiative Kunst und Kampf (KuK), Mitbegründer der Autonomen Antifa (M) und der AA/BO (Antifaschistische Aktion/Bundesweite Organisation), ist bis heute politischer Aktivist und Autor diverser Bücher, die sich mit den revolutionären Bewegungen in Deutschland auseinandersetzen.
Nach § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.
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Friedensmarsch am 10.11.2012 in Alsdorf

Zum Abschluss der Themenwoche „Hand in Hand statt fremd und feindlich“ festigt der Friedensmarsch den Wunsch und den Willen, dass Alsdorf für Vielfalt und Toleranz steht.

Ausgangspunkt: St. Castor Kirche, Alsdorf-Mitte, Burgstraße; Endstation: Martin-Luther-Kirche, Alsdorf-Mitte, Martin-Luther-Straße gegen 17.30 Uhr

Der Friedensmarsch beginnt in der St. Castor Kirche um 16.00 Uhr mit einem Grußwort von Bürgermeister Alfred Sonders und Segenswünschen durch Pfarrer Konrad Dreeßen. Der gemeinsame Abschluss aller Teilnehmer  findet  in der Martin- Luther- Kirche statt, in der die zuständigen Geistlichen gemeinsam den Ausklang des Friedensmarsches gestalten.

Route des Friedensmarsches:  Castorstraße – Annastraße – Ohligsweg – zur Gedenkstätte Opfer des Nationalsozialismus,  Denkmalplatz  – Luisenplatz, jüdischer Gedenkstein – Broicher Straße Haus-Nr.22 – Setzen eines Stolpersteines mit der Inschrift: „hier wohnte Leo Aksstein JG 1894″ deportiert 1938, Schicksal unbekannt – Alte Luisenstraße zur Martin Luther Kirche.

Pastor Konrad Dreeßen , Pfarrer Ulrich Eichenberg , Pfarrerin Elisabeth Peltner, Pastoralreferentin Bärbel Schuhmacher und die Imame Ramazan Ünal und Salih Erdogan sprechen einen interreligiösen Segen.

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Spendenaufruf der Antifa Düren

Im Zusammenhang mit der geplanten Demonstration  am 17.11.2012 in Vettweiß/ Kelz bitten die Veranstalter um Spenden für die Unkosten (Flugblätter, Plakate, Technik u.s.w.).

Spenden können unter dem Kennwort „Kelz“ auf das Konto der Postbank

BLZ 50010060; Kontonummer 159 62-605 eingezahlt werden.

Siehe auch Seite der Antifa Düren

 

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Antifaschistische Aktionstage im Kreis Düren

07. November 2012 ab 19.00 Uhr Informations-und Diskussionsveranstaltung im KOMM Düren (Pleußmühle) August-Klotz- Straße.

Thema: 80 Jahre Antifaschistische Aktion.

16. November 2012 ab 15.00 Uhr bis maximal 16.30 Uhr Kundgebung auf dem Kaiserplatz in Düren. Motto: Kein Gedenken vor dem Werk eines Nazi- Künstlers.
Infos: auf der Seite der Antifa Düren

17.November 2012 ab 12.00 Uhr in Vettweiß/Kelz Auftaktkundgebung mit anschließender Demo durch den Ort mit Zwischenkundgebung vor dem Grundstück von Laube. Der genaue Treffpunkt wird noch bekannt gegeben. Motto: Kein „Braunes Haus“ in Vettweiß.
Infos: auf der Seite der Antifa Düren

18. November 2012 ab 9.00 Uhr Kundgebung in Hürtgen auf dem Parkplatz vor dem Friedhof. Motto: Nie wieder Faschismus- Nie wieder Krieg.
Infos: auf der Seite der Antifa Düren

 

 

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