Was kann Psychotherapie angesichts von Flucht und Fremdenangst leisten?
Welt aus den Fugen?
Stellungnahme zur Absage der Gegendemo vom 07.03.2017
Liebe Freundinnen und Freunde des Dürener Bündnisses,
die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) hat am Dienstagnachmittag eine Veranstaltung in der Festhalle Birkesdorf (A. Klinz & M. Napiralla GbR) durchgeführt. Termin und Inhalt der Veranstaltung waren schon seit längerem bekannt, jedoch nicht der Ort an dem sie stattfinden sollte. Daher hat das Dürener Bündnis eine Demonstration in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort angemeldet. Leider ist der Ort erst zwei Stunden vor Beginn der AfD-Veranstaltung bekannt geworden, so dass wir uns entschieden haben keinen Aufruf mehr zu starten und die Gegenveranstaltung abzusagen.
Auf seiner Internetseite gibt der AfD Kreisverband Düren an, dass etwa 30 Teilnehmer aus Düren und den benachbarten Kreisverbänden die Veranstaltung besuchten. Währenddessen wurde das Gelände der Festhalle Birkesdorf und des angrenzenden Fußballplatzes der Viktoria Birkesdorf von rund 100 Polizisten abgeriegelt.
Die Praxis, den Veranstaltungsort geheim zu halten und nur intern weiterzugeben ist uns bestens bekannt und wurde jahrelang von der rechtsextremistischen Partei NPD angewendet. Anhänger und Interessierte melden sich per Mail zu der Veranstaltung an und bekommen den Veranstaltungsort erst Stunden vor Beginn mittgeteilt. Auf diese Weise will man ungebetene Gäste vermeiden und politischen Protest verhindern.
Wir sind der Meinung, dass ein solches Verhalten ein Armutszeugnis für eine politische Partei und gleichzeitig eine demokratische Bankrotterklärung ist. Dies ist besonders bemerkenswert, da es sich um eine öffentlich beworbene Wahlkampfveranstaltung handelte. Die AfD betreibt Wahlkampf im Hinterzimmer und schließt Andersdenkende aus. Diese Praxis der AfD widerspricht unseren Vorstellungen einer demokratischen Partei.
Die friedliche und bunte Demonstration in Hambach am 21.02. – unter großer Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort – hat gezeigt, dass die Bevölkerung im Kreis Düren nicht bereit ist der AfD den öffentlichen Raum zu überlassen. Das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt steht für demokratische Werte wie Toleranz, Vielfalt, Diskurs und Meinungsfreiheit und wird diese Werte auch weiterhin öffentlich vertreten und verteidigen.
Der Sprecherkreis des Dürener Bündnisses gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt
Absage der Gegendemo zur AfD-Veranstaltung in Linnich
Liebe Freundinnen und Freunde,
Soeben haben wir die Veranstaltung für den morgigen Tag gelöscht. Folgender Hintergrund besteht:
Die AfD tagt in privaten Räumen. Die Polizei Düren beruft sich auf den Datenschutz hinsichtlich der Weitergabe des Demonstrationsortes. Ich persönlich empfinde dies als problematisch, weil dadurch das Recht auf Gegendemonstration irgendwie ad absurdum geführt wird.
Die Anmeldung der Gegendemo an irgendeinem Ort wäre möglich gewesen. Doch um am Ort des Geschehens etwas zu machen müsste man die Adresse der Veranstaltung wissen.
Diese Verwaltungspraxis der Polizei und auch die Praxis der AfD wird hinterfragt. Wenn dieses Beispiel Schule macht, lassen wir uns auf die Spielchen von Dunkelmännern ein.
Nochmal: Sollte irgendjemand einen privaten Geburtstag oder ein Jubiläum feiern, dann geht mich das nichts an und es liegt Datenschutz vor. In dem Moment, wo eine Partei einlädt, die in Ihrem Rahmen auch Wahlkampf betreibt, sind wir der Auffassung, dass die Angelegenheit öffentlich gemacht werden muss.
Das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt
Aufruf zur Demonstration gegen die AfD in Euskirchen
Petition: Kein Bundesparteitag der AFD im Maritim
Nachricht von Frank Taufenbach:
Je mehr Menschen die Petition unterstützen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat. Hier könnt ihr mehr über die Kampagne erfahren und unterzeichnen:
http://weact.campact.de/petitions/kein-afd-bundesparteitag-im-maritim-in-koln-1
Flüchtlinge äußern sich in Bildern – Ausstellung in Linnich
Unter Mitwirkung unseres Sprecherkreismitglieds Emmanuel Ndahayo wird am 7.3.2017 in Linnich unter der Leitung von Maria Therese Löw die Ausstellung eröffnet:
Bericht zum „Syndikat 52“
Auf der Seite der „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Köln“ werden Zusammenhänge zwischen der verbotenen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) und der Gruppierung „Syndikat 52“ (S52) dargestellt.
Michael Klarmann zum Protest in Hambach
Auf „Aachen DEMOKRATIE LEBEN“ erschien folgender Artikel von Michael Klarmann:
Bunter Protest gegen AFD-Veranstaltung in Hambach
200 in Hambach
Parken in Hambach
Wer heute mit dem PKW zur Demo um 17.30 Uhr anreist, dem wird empfohlen, nicht vor Ort zu parken (keine legalen Parkplätze), sondern etwa 500 Meter weiter auf dem Parkplatz am Sportplatz. Anfahrt zum Parkplatz über die Trifft neben der Bäckerei am Ortseingang.





