Neuigkeiten der Eschweiler BI

„Gemeinsam gegen Neonazis“

  • Auftaktkundgebung um 9.30 Uhr: Eschweiler Marienstraße, Platz auf Höhe Peek & Cloppenburg
  • Zugweg der Demonstration um 9.45 Uhr: Grabenstraße mit Zwischenkundgebung am Stolperstein Ecke Hospitalgasse – Indestraße – Marktstraße – Markt – Kolpingstraße – Indestraße – Neustraße – Englerthstraße – Grabenstraße – Marienstraße zum Ausgangsplatz

(Für die Grabenstraße bestehen laut Information vom 08.09. polizeiliche Auflagen)

    Die Bürgerinitiative hat folgende Presseinformation herausgegeben:

    Die Eschweiler Bürgerinitiative (BI) "Gemeinsam gegen Neonazis" ruft
    für Samstag, 11.09.2010 zu einer Demonstration auf. Unter dem Motto -
    Eschweiler hat keinen Platz für Rassisten - wird gegen einen
    angekündigten Stand der NPD mobilisiert.        
    
    Beginnen wird die angemeldete Versammlung um 09.30 Uhr an der Marienstraße
    in Eschweiler, auf dem Platz gegenüber der Grabenstraße.        
    
    "Wir werden den Nazis deutlich machen, dass sie in
    Eschweiler nichts zu suchen haben", teilt Frank Taufenbach, Sprecher
    der Bürgerinitiative mit und führt weiter aus: "Eschweiler ist ein
    Ort der Vielfalt; nicht der Nazi-Einfalt. Es gibt eine gute
    Tradition der Eschweiler Bevölkerung sich gegen Nazis zu wehren".    
    
    Bereits Ende der Neunziger Jahre vertrieben die Aktivitäten der
    Bürgerinnen und Bürger zwei Nazifunktionäre aus ihrem "Braunen
    Haus". Beide hatten nacheinander erfolglos versucht in Dürwiß Fuß
    zu fassen.        
    
    Die heutige NPD in der Region arbeitet eng mit der gewaltbereiten
    Kameradschaft Aachener Land (KAL) zusammen. Diese sogenannte freie
    Kameradschaft und die selbsternannten "Autonomen Nationalisten"
    gelten mit der NPD als eine der aktivsten Naziszenen in NRW. Aus dem Umfeld
    der KAL stammt der Jungnazi der wegen der Vorbereitung eines
    Sprengstoffverbrechens in Untersuchungshaft sitzt. Mitte der letzten Woche
    lies die Berliner Polizei den Aachener Falco W. verhaften.        
    
    Es bestätigt sich hier erneut die Einschätzung der Eschweiler Nazigegner:
    Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen.        
    
    Unter Bezugnahme auf die Verbrechen der Altnazis wird am Stolperstein in
    der Grabenstraße eine erste Zwischenkundgebung stattfinden. Hier soll
    eines jüdischen Einwohners aus Eschweiler gedacht werden, der von Nazis
    ermordet wurde.        
    
    Da die NPD ihren Stand von 10.00 -16.00 Uhr angemeldet haben, werden die
    Teilnehmer der Gegenkundgebung gebeten etwas Zeit für die
    Zwischenkundgebung einzuplanen.        
    
    Die Eschweiler Bürgerinitiative "Gemeinsam gegen Neonazis"
    sieht in der beabsichtigten Aktion der NPD den Versuch, für ihre
    Provokation am 25.09. in Aachen zu werben. Dort wollen die Nazis gegen den
    Neubau einer Moschee hetzen. Die Eschweiler Nazigegner unterstützen den
    Aufruf des Aachener Bündnisses - "Aachen stellt sich quer! Keinen
    Fußbreit den Faschisten!" Der DGB in der Region Aachen-Düren und
    die Stadt Aachen organisieren dort ein breites Bündnis.        
    
    Die Eschweiler Bürgerinitiative fordert zur zahlreichen Teilnahme an den
    Gegenaktionen in Eschweiler und Aachen auf. Unterstützer können sich an
    Frank Taufenbach wenden: Tel. Mobil: 0160 - 99 14 95 63     
    
     
    
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    Ringen gegen Rechts in Düren

    Am nächsten Sonntag trägt der Ringerclub Merken in Düren das  Landessichtungsturnier des Ringerverbandes NRW aus.

    Die Kinder und Jugendlichen kommen aus ganz NRW nach Düren, es werden die besten Athleten in der C, D, und E Jugend an den Start gehen.

    Der Ringerclub Merken ist Mitglied im Dürener Bündnis. Jürgen Döring, 1. Geschäftsführer des Ringerclubs, hatte die Idee, das Landessichtungsturnier des Ringerclubs unter die Schirmherrschaft des Dürener Bündnisses zu stellen.

    Gunter Derichs wird das Turnier im Namen des Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt eröffnen. Von 10.30 Uhr bis 16.00 Uhr stellen die Ringer unter dem Motto „Ringen gegen Rechts“ in der Sporthalle der Kaufmännischen Schulen in Düren ihr Können unter Beweis.

    Es werden ca 200 Kinder mit ihren Eltern erwartet. Das Dürener Bündnis wird den ganzen Tag mit einem Infostand vertreten sein.

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    Kundgebung gegen Naziaufmarsch in Dortmund

    Der Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus schreibt:

    „Es ist eine besondere Provokation der Neonazis, dass sie durch die
    Nordstadt laufen wollen, den Ort multikulturellen Lebens in Dortmund.
    Wir stehen dagegen gemeinsam auf. Solidarisch mit Migranten
    versammeln wir uns in unserer Nordstadt.“

    „Zum 6. Mal in Folge wollen Neofaschisten anlässlich des Antikriegstages durch Dortmund marschieren. Für den 4. September mobilisieren sie europaweit in die Ruhrgebietsmetropole“, so die Antifa Düren.

    Zur Kundgebung des Dortmunder Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus am 04. 09.2010 um 12.00 Uhr werden u.a.  Guntram Schneider, Landesminister für Soziales und Claudia Roth, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen sprechen.

    Nach Ende der Kundgebung gegen 14.00 Uhr wird in Zusammenarbeit mit dem Quartiermanagements Nordmarkt und den Schulen der Nordstadt vom Nordmarkt aus eine Menschenkette gebildet.

    Es soll vorher am Freitag, den 3. September ab 18.30 Uhr an der Katharinentreppe vor dem Hbf ein Nazi-Konzert geben.  Der Kreisverband der Grünen hat um 17.30 Uhr auf der Kampstraße EckeKatharinenstraße eine Gegenkundgebung angekündigt.

    Für den 04.09. gibt es vielfältige weitere Aktionen:

    Dem Aufmarsch von Neofaschisten am 4. September in Dortmund will das Bündnis Dortmund gegen Rechts mit „KULTOUR“ begegnen, mit einer Tour mit antifaschistischer und antimilitaristischer Kultur, an der sich Trommlergruppen, Musiker/innen, Schauspieler/innen und Kabarettisten beteiligen.
    Treffpunkt: 11 Uhr, Geschwister-Scholl-Straße (beim Fritz-Henßler-Haus). Um ca. 13 Uhr endet die Tour am Borsigplatz.

    Mit Kochlöffeln und Bratpfannen gegen Rechts

    Die Demonstration startet um 12.00 Uhr im Westpark und verläuft unter anderem über Möllerstraße – Rheinische Str. – Heinrichstr. zurück zum Westpark. Verschiedene Musikgruppen werden an der Demo teilnehmen.

    Fahrradtour des Grünen Kreisverbands

    Die Fahrradtour (14.00 Uhr bis 18.00) startet nach der Kundgebung des Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus am Nordmarkt. Sie geht über Lortzingstr. – Goethestr. – Mozartstr. – Nordstr. – Kampstr. – Rheinische Str. – Dorstfeld.

    Familienfest Vinckeplatz (IG BAU, Naturfreunde Kreuzviertel)

    Erinnerungsgang: Dorstfeld in der NS-Zeit und weitere Aktivitäten

    Dortmund stellt sich quer:
    Das Bündnis aus dem Antifa-Spektrum ruft bundesweit zur Blockade der Nazi-Demo auf. Auf Ihrer Internetseite http://dortmundquer.blogsport.de/ gibt es nähere Informationen.

    S4 informiert ab dem 3. September live über das Anifa-Internetradio und einen Ticker, der über Handy abrufbar ist, über die Geschehnisse in Dortmund: http://radio.nadir.org/

    Nähere Infos:

    Aufruf_Dortmund_bunt statt braun

    Gesamtüberblick Protest in Dortmund

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    Demonstration in Eschweiler

    Die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ ruft zur Unterstützung für eine Demonstration auf. Die NPD und möglicherweise Teile der neonazistischen KAL (Kameradschaft Aachener Land) wollen am Samstag, 11.09.2010 einen Infostand in Eschweiler durchführen.

    Die Bürgerinitiative bittet alle, diesen Termin zum Protest frei zu halten; weitere Infos folgen.

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    Widerstand in Aachen am 25.09.2010

    Gegen den Naziaufmarsch in Aachen am Samstag, dem 25.09.2010 hat sich ein breites Bündnis gebildet, das zur Demonstration aufruft. Näheres dazu in der pdf.-Datei

    Aufruf Aachen 25.9.2010

    und auf der

    Homepage der Stadt Aachen

    Genaue Orts-und Zeitangaben gibt es in Kürze auf dieser Seite.

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    Infostand bei Ramadanabend

    Dürener Bündnis unterstützt Islamforum

    Um Menschen aller Glaubensrichtungen über ihre Religion und zum Fastenmonat zu informieren, veranstaltet das Islamforum diesen Abend mit kulturellen und musikalischen Beiträgen an der Annakirche (Ahrweiler Platz) unter der Schirmherrschaft unseres Bürgermeisters Paul Larue.

    In der Zeit zwischen 18.00 und 19.00 Uhr wird es wegen der Abendmesse in der Annakirche eine Ruhepause geben, in dieser Zeit können die Infostände besucht werden.

    „Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern die sozialen und kulturellen Aspekte der Muslime im Monat Ramadan während einer öffentlichen und nichtkommerziellen Veranstaltung vorzustellen. Gleichzeitig stellt sich die Möglichkeit, die langjährige Zusammenarbeit zwischen den muslimischen, städtischen, kirchlichen sowie gesellschaftlichen Stellen hervorzuheben“, so Dr. Halabi, Vorsitzender des Islamforums Düren.

    Zu den Organisatoren zählen auch türkische Vereine, die Mitglied im Dürener Bündnis sind.

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    Bedrohung durch rechtsextreme Szene im Fernsehbericht

    Morddrohungen gegen Jugendliche in unserer Region

    Report München 1

    „Wer auf einer Naziseite zum Abschuß freigegeben wird, bekommt massiv Probleme“, so der Reporter in der Sendung „Report München“ vom gestrigen Abend.

    Dies berichteten auch Eltern in der Sendung:

    Report München 2

    Report München 3

    „Frohes neues Kampfjahr“ – diesen Silvestergruß des stellvertretenden Vorsitzenden der NPD Düren und Kameradschaftsführer der Kameradschaft Aachener Land, René Laube, an eine unserer Sprecherinnen, Pfarrerin Susanne Rössler, sei keine Form von Bedrohung, sondern eher „auf die Schippe nehmen“, rechtfertigt in dem Film Axel Reitz (Spitzname „Hitler von Köln“) das Verhalten seines Parteifreundes. Auch die Turnschuhe und Herzmittel, die Susanne Rössler mit dem Hinweis erhielt, man wolle sie „zum Laufen bringen“, finden in der Reportage Erwähnung.

    Report München 4

    Die massiven Drohungen und Gewalteinwirkungen gegen Eltern von Jugendlichen, gegen Einrichtungen,  gegen politische Gegner und auch gegen Aussteiger aus der rechten Szene sind in der Reportage ebenso dokumentiert wie Eltern, die den Glauben an Hilfestellung von seiten der Behörden verloren haben.

    Hier der komplette Bericht:

    Region der Angst: Wie Rechtsextreme Bürger terrorisieren

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    Rechtsextreme Szene im Aachener Umland

    Heute Abend auf ARD in „Report München“

    report MÜNCHEN - Blog
    
    
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    2. Regionalkonferenz „Aktiv gegen Rechts“

    Unter dem Motto GEMEINSAM: diskutieren, informieren, handeln treffen sich auch in diesem Jahr zahlreiche regionale Gruppen. Das Treffen findet im Oktober unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters der Stadt Alsdorf, Alfred Sonders in der Gustav-Heinemann-Gesamtschule Alsdorf statt.

    Prof. Dr. Wolfgang Dreßen (Leiter der Arbeitsstelle Neonazismus an der FH Düsseldorf von 1994 bis 2008) hält am Vormittag den Vortrag „Was ist der gesellschaftliche Nährboden für Rassismus?“, der Nachmittag ist der Arbeit in 4 Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen vorbehalten. In der Zwischenzeit ist Gelegenheit zum Austausch, Kennenlernen und zur Information an den Infoständen der verschiedenen Gruppen.

    Gemäß § 6 des VersG werden folgende Personen von dieser Veranstaltung ausgeschlossen: VertreterInnen von NPD, DVU, Republikanern, KAL sowie andere Neonazis, Rechtsextreme und StörerInnen.

    Weitere Informationen und eine Liste der aufrufenden Gruppen und Bündnisse – u. a. auch wir vom Dürener Bündnis – erhalten sie unter: Regionalkonferenz-2

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    NEIN zu Krieg – NEIN zu Faschismus!

    Antikriegstag

    Der DGB Region NRW S-West stellt in seinem Einladungsflyer neben dem
    geschichtlichen Bezug auch die Verbindung zu den aktuellen Aktivitäten
    von Neonazis in Aachen und Umgebung her.
    Treffpunkt ist der Elisenbrunnen in Aachen
    
    DGB-Aufruf  Antikriegstag 2010
    
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