Unsere Demo als Tagesthema
Sehenswert!
Susanne Rössler im Stadt – TV, Gespräch mit Ute Pietschmann
AN-online.de vom 10.02.2012: 600 Menschen demonstrieren in Düren gegen „braunen Terror“
AZ-web.de vom 10.02.2012: Demo: 600 Menschen setzen ein Zeichen gegen braunen Terror
Gemeinsam für „bunt ohne braun“
Nahezu 1000 Dürener Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich am Demonstrationszug „Stoppt den braunen Terror“. Frauen und Männer, Alte und Junge, Gruppen und Vereine, Politiker und Migrantengruppen, sie alle setzten am 10. Februar in Düren ein deutliches Zeichen für Toleranz, Gewaltlosigkeit und Dialog.
Ausführliche Berichte folgen.
Neues Aktionsbündnis in Eschweiler
Viele Gruppen, Vereine und Einzelpersonen die sich dem Aktionsbündnis „Eschweiler Nazifrei“ angeschlossen haben planen für das Wochenende um den 31. März einen umfangreichen Aktionstag. (Mehr Info im Artikel der an-online)
http://www.aachener-nachrichten.de/sixcms/detail.php?template=an_detail&_wo=mailing&id=2071172
Am Donnerstag, 23 Februar wollen sich alle mitwirkenden Gruppen und Einzelpersonen zwecks intensiverer Planung im Rathaus der Stadt Eschweiler treffen.
Informative Broschüre „Keine Räume für Nazis“
Die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (IBS) im NS-DOK der Stadt Köln, die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (mbr), der DEHOGA Nordrhein, der Ver.di-Bezirk Köln und der NGG Region Aachen und Region Köln haben einen Ratgeber zum Umgang mit Anmietungen durch extrem rechte Gruppen erstellt.
Diese Handreichung gibt Ratschläge, was Vermieterinnen und Vermieter tun können, um zu verhindern, das rechtsextreme Gruppen Räume anmieten.
Die umfangreiche Broschüre „Keine Räume für Nazis“ kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://koeln-bonn.dgb.de/-/KHy
Demonstrationszug am 10. Februar
Die Flyer und Plakate sind verteilt. Jetzt ist nur noch Mundpropaganda nötig um möglichst viele Menschen zur Teilnahme am Demonstrationszug zu bewegen.
Die Teilnehmer sollen alles mitbringen was Lärm macht, z.B. Trommeln, Rasseln, Flöten und Tröten, um dem Zug die nötige Aufmerksamkeit auf seinem Weg durch die Straßen zu verschaffen.
Unterschriften zur Solidarität
Viele haben sich gemeldet zur Unterzeichnung unseres Aufrufs. Nicht alle können aus Platzmangel im Flyer berücksichtigt werden. Wir sammeln aber weiter auf der Homepage.
Die Unterzeichner rufen alle Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Kreis Düren, Parteien, Vereine, Kirchen, Moscheen, Schulen und andere Institutionen auf, Solidarität mit den hier lebenden Einwanderern unterschiedlicher Herkunft zu bekunden.
Unterschriften im Flyer:
Paul Larue, Bürgermeister – Wolfgang Spelthahn, Landrat – Oliver Krischer, MdB – Liesel Koschorreck, stellvertr. Landrätin – Dietmar Nietan,MdB – Hans-Otto von Danwitz, Regionaldekan – Jens Sannig, Superintendent – Verena Schloemer – Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V (DITIB-Moschee) – Alevitische Gemeinde Düren und Umgebung e.V. – Caritasverband für die Region Düren-Jülich e.V. – Verein für die Integration maghrebinischer Frauen e. V. – Fortbildungs- und Kulturzentrum muslimischer Frauen Amal & Aman Düren e. V. – Islamforum Düren – Peter Koschorrek – hortus dialogus e. g .V. – Petra Bayer – Gudrun Greiling – Frank Taufenbach – Fussballvereine gegen RECHTS – Unser Merken gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt – Türkischer Eltern-, Sozial- und Kulturverein e.V. – Marokkanischer Jugend- und Kulturverein e.V. – SG Türkischer S.V. 69 / 84 e. V – Trabzonspor Fan- und Kulturverein e.V. – Ideal Bildungsverein e.V. – Stadtteilvertretung Nord-Düren – Dürener Spielverein 1906 e.V. – Katja Gronsfeld – Werner Pelzer – Katholische Pfarre St. Lukas – Region Düren im Bistum Aachen – Mouvement Culturel Ban’Afrika International (MC BAFI) – Astrid Dammers – Clara-Fey-Gymnasium – Wirteltorgymnasium – Burkhard Giesen – Wolfgang Floß – Tanz-Kultur-Kreis Regenbogen e.V. – Elke Bailly – Hans Willi Bailly – Josef Krischer – IG Metall im Kreis Düren – Initiativgruppe „Stolpersteine in Düren“ – Dürener Geschichtswerkstatt – Jugend- und Kulturzentrum Düren – Pax-Christi-Regionalgruppe Düren – Konstanze Weber-Hürter – DGB Region NRW Süd-West – Windhunde mahnen zum Frieden e.V. – Geschichtsverein Hürtgenwald e.V. – Ballspielverein Gey 1911 e.V. – Bündnis 90/DIE GRÜNEN (Düren, Nideggen ,Jülich) -.Claudia Goldmann – Kevin Goldmann – Heinz-Josef Biste – Regina Lehnen – Addy Clemens – Stadtbücherei Jülich – Josef Kranz – Unabhängige Wählergemeinschaft Kreis Düren – Karin Carl-Stinner – Silke Strunk – Evangelische Gemeinde zu Düren – Pfarrer Martin Gaevert – Pfarrerin Karin Heucher – Pfarrerin Simone Lehnert – Pfarrer Erhard Reschke-Rank – Pfarrerin Susanne Rössler – Pfarrer Stephan Schmidtlein – Pfarrerin Vera Schellberg – Pfarrer Dr. Dirk Siedler – Pfarrerin Irene Weyer – Ulf Opländer – KOSAF e.V. – Andrea Kames – Georg Kames – Claudia Veith – Helga Reyhani – Hella Rehfisch – Bernhild Danket – Günter Wassong – Marcus Seiler – Günter Seiler – Alodo. L´union fait la force – Arbeitskreis Asyl e.V. Jülich – Grüne Jugend Düren – Judith Meyer – Wellenbrecher e. V. – Afrikanischer Frauenverein e. V. – SPD Stadt Kreis Düren – DTV evivo düren – Arbeitslosenzentrum Düren e.V. – Irakkurdischer Sport- und Kulturverein – SV Nörvenich 1919 e.V. – Anne-Frank-Gesamtschule Düren – Die Linke, Stadt- und Kreisverband Düren – Karl-Georg Steffens – Astrid Hohn – Sprecherkreis des Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt
Ergänzende Unterschriften auf der Homepage:
Richard Halver – Roland Döring – Hermann Heuser – Andreas Schneider – Rurtalgymnasium Düren – Monika Claßen – Katja Bäcker – Rolf Neumann – Simone Schneider – Martina Kämmerling – Walter Amberg – Renate Lünser – Piratenpartei Düren – Wort des Glaubens Gemeinde/Word of Faith Ministries – Thomas Rachel MdB
Stand 09.02.2012
Von NRW nach Dresden
NPD wirft Dürens Funktionäre aus der Partei
Auszüge aus der Homepage der NPD Düren vom 30. 12. 2011, (die Partei, die dem Dürener Bündnis eine nur kurze Lebensdauer vorhergesagt hatte, und zum Erstaunen der Redaktion des Dürener Bündnis – Bündnisartikel vom 15.04.2011 – zuletzt am 20.09. 2010 eine “große Verteilaktion in Düren durchgeführt” hatte und dann nichts mehr.
Die “Meldungen aus dem Stadt- und Kreisrat” waren sogar noch älteren Datums. Laut eigener Homepage mehr als ein halbes Jahr inaktiv?): Wir kennen nun den Grund, den wir von Ingo Haller persönlich seit einigen Tagen auf seiner Website erfahren: „Bereits im September 2010 hatte der Landesvorstand der NPD NRW über den Kreisverband Düren den organisatorischen Notstand verhängt…“ Haller schreibt weiter: „…dass gegen meine Person sowie gegen meine beiden Stellvertreter René Laube und René Rothhanns Parteiausschlußverfahren eingeleitet wurden und man uns im Zuge dessen auch von unseren Ämtern enthob.Nach Ansicht des Landesverbandes war nun der Kreisverband ohne Vorsitzenden und Stellvertreter nicht mehr handlungsfähig… Anfang November war es dann soweit und das Bundesschiedsgericht kam nach sechs Stunden Beratung zu dem Entschluß, René Laube, René Rothhanns und mich rückwirkend zum September 2010 aus der Partei auszuschließen. …Auch wenn wir jetzt keine Mitglieder der NPD mehr sind, bleiben wir auch in Zukunft politisch aktiv und werden den Kopf nicht in den Sand stecken! Derzeit bereiten wir die Gründung einer Wählervereinigung für den Kreis Düren vor,… Wir bleiben das, was wir immer waren, und machen weiter wie bisher! Wenn die Formen sich auch wandeln mögen, bleibt doch der Geist der gleiche.“ So weit zu Ingo Haller und Co…
Wir wissen jetzt, dass der Rauswurf mit parteiinternen Querelen zu tun hatte – und leider nicht mit einer Gesinnungsänderung der ehemaligen NPD – Mitglieder.
Interessantes hierzu auch unter
http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail&_wo=mailing&id=1980706
Antisemitische Kirchenpolitik im Nationalsozialismus
„Entjudungspolitik“ in der Evangelischen Kirche:
Vortrag am Mittwoch, dem 18. Januar 2012, um 19 Uhr
Dr. Holger Weitenhagen (Siegburg)
Vortragsraum neben der Christuskirche (Peter-Beier-Platz 4)
Evangelische Gemeinde zu Düren
Angesichts der gegenwärtigen diskriminierenden und gewalttätigen Entwicklungen gegenüber Teilen unserer Gesellschaft ist es eine dauernde Aufgabe, sich der Strukturen und Rahmenbedingungen zu erinnern, die auch in den evangelischen Kirchen Antisemitismus ermöglicht haben. Bis heute sind Diskriminierung und Intoleranz in der Mitte der Gesellschaft verwurzelt, und die Mitglieder der evangelischen Kirche bilden hier keine Ausnahme.
Die ‚Deutschen Christen’ waren im ‚Dritten Reich‘ eine Bewegung im deutschen Protestantismus, die eine weitgehende Gleichschaltung der evangelischen Kirche mit den Zielen des Nationalsozialismus anstrebte. Ab 1933 diente sich das kirchliche „Entjudungsinstitut“ in Eisenach den Nationalsozialisten an. Über die Ursprünge dieser Irrwege will der Vortrag von Herrn Dr. Weitenhagen informieren.













