SPONSORED-WALK 2012 DER ANNE-FRANK-GESAMTSCHULE DÜREN

Am Freitag, dem 28. September 2012, findet ein SPONSORED WALK unter dem Motto „LAUFEN GEGEN RECHTS „ im Birkesdorfer Rurpark statt. Die SchülerInnen nahezu aller Klassen werden an einem LAUF, bzw.  WALK teilnehmen. 
Das Hauptziel beim Sponsored-Walk ist es, eine möglichst große Distanz zu laufen/zu gehen. Der Anreiz besteht darin, dass sich die SchülerInnen im Vorfeld mindestens drei Sponsoren suchen, die ihnen für die an diesem Tag gelaufenen Kilometer einen Geldbetrag (€ 0.50 oder mehr pro Kilometer) bieten.
Ein Teil der Einnahmen soll dem „Dürener Bündnis gegen Rechts“ und dem Projekt „Schule ohne Rassismus/ Schule mit Courage“ zur Verfügung gestellt werden.
Das Dürener Bündnis wird  an diesem Tag dort vertreten sein.
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Radexkursion zu den Rückriem-Stelen

Zu den Orten, an denen seit 20 Jahren die Stelen von Ulrich Rückriem in Düren an Unrecht und Verfolgung im Dritten Reich erinnern, gibt es am Sonntag, 23. September, eine Exkursion mit Fahrrädern, geplant und begleitet von Pax Christi-Mitgliedern:

Treffen ist um 10.00 Uhr beim Pförtner der Rheinischen Kliniken Düren (LKH) in der Meckerstraße in Nord-Düren. Die maximal dreistündige Fahrt geht über Arnoldsweiler (Zwangsarbeiter-Gedenken), Birkesdorf und Mariaweiler nach Gürzenich, wo sich eine jüdische Gemeinde mit Synagoge und heute noch bestehendem jüdischen Friedhof befand. Hier ist ggf. eine Abkürzung für Teilnehmende möglich. Die Fahrt geht dann nach Lendersdorf und zu den vier Stelen im Stadtzentrum.

(Teilnahmeentgelt 5 €, Jugendliche und Geringverdiener frei).

Voranmeldung ist möglich unter Tel. 02421-74329 oder E-Mail ‚ludgerdowe@gmx.de‚.

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Vernissage-Gottesdienst in der Christuskirche 16.09.2012

Die umfassende Ausstellung von Shahid Alam, die vom 16. September bis 7. Oktober in der Christuskirche (und im Haus der Evangelischen Gemeinde) zu sehen  ist, wird eröffnet

am Sonntag, dem 16. September, 10.00 Uhr in einem Vernissage-Gottesdienst in der Christuskirche.

Gruppenführungen können ab sofort gebucht werden.
Es ist inzwischen das fünfte Kunstprojekt in der Christuskirche. Die Kunstwerke, die nicht nur Koran-Texte, sondern auch biblische Texte in der kunstvollen Schönschrift („Kalligraphie“) darstellen, sind zu unten stehenden Zeiten zu sehen.

Hier finden Sie eine umfassende Erstinformation zum Projekt (277 KB).

Öffnungszeiten und Besichtigungsmöglichkeiten:
Offene Kirche: dienstags bis freitags 15.00-18.00 Uhr
samstags: 11.00-18.00 Uhr,
sonntags: nach dem Gottesdienst bis 18.00 Uhr
Samstags und sonntags ist der Künstler Shahid Alam anwesend und zu Führungen bereit. Montags ist die Ausstellung geschlossen.
Führungen für Schulklassen und Gruppen können mit Dirk Siedler direkt verabredet werden: Tel. 02421/50 26 40, Email: Dirk.Siedler@ekir.de

Artikel Dürener Nachrichten von Sandra Kinkel

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“Das Kartell der Verharmloser: Wie deutsche Behörden systematisch rechtsextremen Alltagsterror bagatellisieren.”

„Uwe Dziuballa ertrug den alltäglichen Terror nicht mehr. Nachdem er den Gästen seines Chemnitzer Restaurants die ersten koscheren Gerichte serviert hatte, zubereitet nach jüdischer Tradition, kamen die Nazis. Sie schmissen die Scheiben ein, beschmierten sie mit Hakenkreuzen und legten ihm einen abgetrennten Schweinekopf vor die Tür. Als er nach einem der Angriffe die Polizei alarmierte, soll ihm der Beamte entgegnet haben: “Wenn Sie ein Unternehmen mit so einem Logo führen, müssen sie sich nicht über so eine Aufmerksamkeit wundern.” Er war entsetzt, eingeschüchtert. Nach mehr als 100 Angriffen und einem Schaden von 40.000 Euro zog er in eine sicherere Gegend der sächsischen Stadt. Von der Polizei fühlt er sich im Stich gelassen.

Das Schicksal des jüdischen Restaurantbesitzers ist eine von vielen aus dem Report “Das Kartell der Verharmloser: …“

Auszug aus einem Artikel der turkish-news

Der Report „Das Kartell der Verharmloser: Wie deutsche Behörden systematisch rechtsextremen Alltagsterror bagatellisieren.“ Amadeu Antonio Stiftung, bebildert, 32 Seiten, ISBN 978-3-940878-12-0, kann für 5 Euro für Porto und Verpackung bestellt werden: info [ at ] amadeu-antonio-stiftung.de.

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Intolerant für den Frieden?

Rechtsextremismus als Herausforderung für die Friedenserziehung

Evangelischer Kirchenkreis Aachen veranstaltet zu diesem Thema den Vortrag mit anschließender Diskussion am Freitag, 21. September 2012, um 18.00 Uhr

Referentin: Renate Gasse, Stiftung „Frieden lernen – Frieden schaffen“, Friedenspädagogin, München

Leitung: Jürgen Groneberg

kostenfrei

Haus der Evangelischen Kirche, Frère-Roger-Straße 8-10, Aachen

In Kooperation mit Stiftung „Frieden lernen – Frieden schaffen“, Pax Christi im Bistum Aachen, Volkshochschule Aachen, u.a.

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Ausstellung „Deutsche verwerten ihre jüdischen Nachbarn“

vom 20. September bis 31. Oktober 2012

VHS Aachen, Peterstraße 21-25, Forum

Die Ausstellung dokumentiert die massenhafte Beteiligung der deutschen, nicht-jüdischen Bevölkerung am ganz legalen Raub jüdischen Eigentums, an der ‚Schnäppchenjagd‘ der ‚VolksgenossInnen‘ nach der Deportation ihrer jüdischen NachbarInnen unter dem Decknamen „Aktion 3“: Und sie dokumentiert den Platz, den die Finanzämter in der Vernichtungspolitik gegen die jüdische Bevölkerung einnahmen. Weiter…

 

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„Mädelsache“…

… das Buch von Andrea Röpke wird morgen Abend von ihr um 19 Uhr im großen Sitzungssaal des Kreishauses in Heinsberg vorgestellt.

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Interkulturelle Woche – Heinsberger Bündnis

Es hat sich der Arbeitskreis „Kinder, Jugend und Schule“ des Heinsberger Bündnisses gegen Rechtsextremismus in diesem Jahr das Ziel gesetzt, ein Veranstaltungsprogramm im Rahmen der Interkulturellen Woche auf den Weg zu bringen.

Unter dem nachhaltigen Eindruck der rechtsextremistisch motivierten Morde des sog. „Nationalsozialistischen Untergrund (NSU)“, hat sich der „AK“ entschieden, das Thema Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ins Zentrum der Veranstaltungen zu rücken.

Die Interkulturelle Woche im Kreis Heinsberg beginnt am 23.09.2012 mit einer interreligiösen Auftaktveranstaltung in Hückelhoven.

Weitere Informationen erhalten Sie ab Freitag, den 07.09.2012 auf der Homepage des Bündnisses.

 

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„Gegen Kinderarmut in Düren“ – Konzert mit Nihan Devecioglu…

… Eyal Maoz und Süleyman Akkas.

Bei Ihren Auftritten schlägt die türkische Sängerin eine musikalische Brücke zwischen internationalen Musikstilen und reichert diese durch neue und alte musikalische Traditionen an. Der Kunstgenuss im Haus der Stadt zeugte von hoher Professionalität der Künstler, denn obwohl sie am gleichen Tag erst zusammengefunden hatten, spielte und sang das Trio, als sei es eine seit Jahren eingespielte Gruppe. Nihan Devecioglu lieferte sich punktgenaue und spannende musikalische Dialoge mit ihren Partnern.

Ansprachen von Gabi Freitag,

Ina Ruick und Saffet Akkas

Filmauschnitt auf you-tube

 

Nihan Devecioglu mit Süleyman Akkas

 

 

 

 

und mit Eyal Maoz

 

 

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Leserbrief

Folgenden Leserbrief, dessen Text sich auf einen Artikel der Dürener Nachrichten vom 04.09.2012 unter der Überschrift: „Plakette für den Dürener Flammenengel“ bezieht, wurde der Redaktion von Heiner Krüger zugeschickt mit der Bitte um Veröffentlichung:
„Alle Jahre wieder versammeln sich Politiker am 16. November zu einer Gedenkveranstaltung  auf dem Kaiserplatz in Düren vor dem „Flammenengel“ um an die Zerstörung der Stadt zu erinnern. Der „Flammenengel“ ist das Werk eines Künstlers, der sein Wirken von 1933 bis 1945 voll und ganz für Faschismus und Krieg eingesetzt hat
Ob bewusst oder aus Unwissenheit kamen in dem Text eines Artikels in der Dürener Nachrichten vom 04.09.2012 unter der Überschrift „Plakette für den Dürener Flammenengel“ wesentliche Teil des Wirkens des Künstlers Adolf Wamper während der Zeit des Faschismus nicht zur Sprache. Dadurch kann der Eindruck entstehen das Wamper „nur“ ein Mitläufer  der Faschisten war.
So wurden folgende drei Fakten nicht erwähnt
  1. 1933 wurde Wamper Mitglied der „NSDAP“.
  2. 1936 gestaltete Wamper im Auftrag und unter Aufsicht des Propagandaministeriums zwei Eingangsreliefs an der Freilichtbühne auf dem Olympiagelände in Berlin Auffallend ist, dass bei diesem vom Propagandaministerium beaufsichtigten Werk ein dezidierter NS-Gehalt zu erkennen ist. Für dieses Werk wurde ihm von den Faschisten der  Olympia- Orden verliehen. Beim internationalen Kunstwettbewerb der Olympiade erhielt er einen Anerkennungspreis.
  3. Wamper bekam vom Leiter der Kunsthochschule in Weimar, Professor Schultze-Naumburg, unter der Bedingung des Kirchenaustritts, eine Professur angeboten die er annahm. Schulze-Naumburg war  seit 1930 Mitglied der „NSDAP“ , zu seinem Freundeskreis zählten unter anderem Hitler, Goebbels und Himmler. Seit 1932 saß Schultze-Naumburg für die Nazipartei im Reichstag. Schultze-Naumburg war ein aktiver Wegbereiter des Faschismus. Mit seinem Buch „Kunst und Rasse“ war Schultze-Naumburg Vorlagenlieferer der Ausstellung „Entartete Kunst“ von 1937.
Diese Fakten machen deutlich, Adolf Wamper war kein Mitläufer sondern ein aktiver Faschist.
Das der Bürgermeister, der auch Mitglied und einer der Sprecher des Dürener Bündnis gegen Rechts (BgR) ist, und weitere Politiker der Stadt weiterhin an der Veranstaltung vor dem Werk des Nazikünstlers festhalten wollen ist ein Skandal, mit oder ohne Plakette.
Deshalb von dieser Stelle aus noch einmal der Appell an die Mitglieder des Stadtrates der Stadt Düren und alle Mitglieder des Dürener BgR,  macht euch stark für einen anderen, geeigneteren Ort des Gedenkens. Einen  akzeptablen Vorschlag aus den Reihen der SPD gibt es und zwar den Platz vor der Annakirche.
Es ist unter keinen Umständen akzeptabel wenn weiterhin an die Zerstörung der Stadt Düren vor dem Werk eines Künstlers erinnert wird,  der sich voll und ganz für Faschismus und Krieg eingesetzt hat und damit mitverantwortlich  an der Zerstörung nicht nur der Stadt Düren war.“

Anmerkung der Redaktion in Erinnerung an einen Vorschlag der SPD, die Marienkirche als Standort zu wählen: Warum wählen wir nicht einfach als Gedenkstätten im Wechsel kirchliche Bauwerke, die am 16. November zerstört wurden, angefangen mit der Annakirche, im nächsten Jahr die Marienkirche … ?

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