| Für das Leben – ohne Rassismus, Antisemitismus und KAL! Aktionsbündnis ruft zur Demo auf, Treffpunkt am 29.09.2012 – 12.00 Uhr – Erkelenz Bhf |
| http://29september2012.blogsport.de |
| Auch erwähnt im Bericht über die Heinsberger Naziszene im „Störungsmelder“ – Blog der Wochenzeitung DIE ZEIT |
Demo in Erkelenz für 29.09.2012 angekündigt
„Engel der Kulturen“ kommt nach Düren
Montag, 8. Oktober 2012, 19.30 Uhr, Büro der Regionaldekane,
Langenberger Str. 3 (neben Annakirmesplatz)
plant das Dürener Bündnis im Tagungsraum eine Informationsveranstaltung über ein Projekt, das im Sprecherkreis des BgR auf einstimmige Zustimmung gestoßen ist. Geplant ist, das Projekt „Engel der Kulturen“ im September 2013 in Düren und in vielen Gemeinden des Kreises Düren mit breiter Beteiligung durchzuführen.
Die bildenden Künstler Gregor Merten und Carmen Dietrich werden an diesem
Abend die Kunstaktion vorstellen und von ihren Erfahrungen über
unterschiedliche Aktionen in verschiedenen Ländern und Städten Europas
berichten.
Das Bündnis möchte, dass sowohl gemeinsame Aktionen als auch
Einzelprojekte in den verschiedenen Einrichtungen wie Schulen,
Jugendheimen und Kultureinrichtungen der Stadt und des Kreises Düren zu
dem zentralen Thema des Friedens veranstaltet werden.
In einem weiteren Schritt wird sich dann ein Arbeitskreis zwecks
Koordination und Organisation bilden.
Bisherige Unterstützer sind: Pax Christi, Integrationsausschuss,
Integrationsbeauftragte der Stadt Düren, Caritasverband Düren – Jülich und
die Evangelische Gemeinde zu Düren.
Einladung hier
Bitte informieren Sie sich vorab im Internet unter:
www.engel-der-kulturen.de
Blockadetraining – Berufungsverhandlung OVG Münster
Folgende Presseerklärung wurde der Redaktion zugeschickt:
„Auseinandersetzungen mit Nazis haben ein Nachspiel in Münster
Nazigegnerinnen und Nazigegner streiten mit dem Aachener Polizeipräsidenten Klaus Oelze um das Recht, sich mit einem öffentlichen friedlichen Training auf
friedliche Blockaden von Naziaufmärschen vorbereiten zu dürfen.
Der Streit geht am kommenden Dienstag auf einer Berufungsverhandlung vor dem Landesverwaltungsgericht in Münster in die nächste Runde.
Der Kläger, der Stolberger Udo Beitzel, Mitglied der antifaschistischen „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)“, will erreichen, dass die Ordnungsbehörde, denn als solche hat die Polizei agiert, künftig keine diskriminierenden Auflagen mehr verhängen darf.
Seit 2008 fallen regelmäßig hunderte Nazis aus der ganzen Bundesrepublik und einige aus dem Ausland in Stolberg ein und machen an diesen Wochenenden ein normales Leben unmöglich. Insbesondere Migrantinnen und Migranten im Stadtteil Mühle sind offen bedroht worden. In Stolberg, in Eschweiler und anderen Orten gab es zahlreiche Veranstaltungen „gegen Rechts“, auf denen sich Tausende Bürgerinnen und Bürger gegen die Naziumtriebe aussprachen.
Doch eines sollte es nach dem Willen der Polizei nicht geben:
Erfolgreiche Blockaden der Naziaufmärsche. In Köln oder Dresden konnten Bürgerinnen und Bürger mit friedlichen Blockaden erreichen, dass Naziaufmärsche
gar nicht oder verkürzt und in menschenleeren Gebiet stattfanden. Der Aachener Polizeipräsident Klaus Oelze hingegen hat sogar das öffentliche Einüben der Durchführung friedlicher Blockaden mit polizeilichen Auflagen faktisch verboten. Udo Beitzel, der seinerzeit das „Blockadetraining“ für das „Bündnis gegen den Naziaufmarsch in Stolberg“ angemeldet hatte, ging es ausdrücklich darum, sich angesichts der Provokationen und Bedrohungen durch die Nazihundertschaften entschieden friedlich auf ihr Auftreten vorzubereiten.
Gegen die Auflagen der Polizei hatte er Rechtsmittel eingelegt. Die Berufungsverhandlung findet nun vor dem Oberverwaltungsgericht Münster statt.
Das Verbot der „Kameradschaft Aachener Land“, durch Innenminister Ralf Jäger, betrifft die meisten der Organisatoren der Naziaufmärsche in Stolberg. Udo Beitzel sieht sich durch das Verbot bestätigt. Er kann jedoch nicht nachvollziehen, dass der Innenminister zur schärfsten Waffe, einem Organisationsverbot gegen die KAL greift, aber friedliches Blockadetraining faktisch verboten wird. Und er erinnert daran, dass die Sonderkommission „Remok“ (Rechts motivierte Kriminalität) ebenfalls aus dem
Innenministerium einberufen wurde und dass offensichtlich erst damit eine effektive Zusammenführung polizeilicher Ermittlungsfähigkeiten geschaffen ist.
Udo Beitzel und seine Mitstreiter fahren deshalb frohen Mutes nach Münster und erwarten ein Urteil, dass den Polizeipräsidenten auch in dieser Frage zum Umdenken zwingt.“
SPONSORED-WALK 2012 DER ANNE-FRANK-GESAMTSCHULE DÜREN
Radexkursion zu den Rückriem-Stelen
Zu den Orten, an denen seit 20 Jahren die Stelen von Ulrich Rückriem in Düren an Unrecht und Verfolgung im Dritten Reich erinnern, gibt es am Sonntag, 23. September, eine Exkursion mit Fahrrädern, geplant und begleitet von Pax Christi-Mitgliedern:
Treffen ist um 10.00 Uhr beim Pförtner der Rheinischen Kliniken Düren (LKH) in der Meckerstraße in Nord-Düren. Die maximal dreistündige Fahrt geht über Arnoldsweiler (Zwangsarbeiter-Gedenken), Birkesdorf und Mariaweiler nach Gürzenich, wo sich eine jüdische Gemeinde mit Synagoge und heute noch bestehendem jüdischen Friedhof befand. Hier ist ggf. eine Abkürzung für Teilnehmende möglich. Die Fahrt geht dann nach Lendersdorf und zu den vier Stelen im Stadtzentrum.
(Teilnahmeentgelt 5 €, Jugendliche und Geringverdiener frei).
Voranmeldung ist möglich unter Tel. 02421-74329 oder E-Mail ‚ludgerdowe@gmx.de‚.
Vernissage-Gottesdienst in der Christuskirche 16.09.2012
Die umfassende Ausstellung von Shahid Alam, die vom 16. September bis 7. Oktober in der Christuskirche (und im Haus der Evangelischen Gemeinde) zu sehen ist, wird eröffnet
am Sonntag, dem 16. September, 10.00 Uhr in einem Vernissage-Gottesdienst in der Christuskirche.
Gruppenführungen können ab sofort gebucht werden.
Es ist inzwischen das fünfte Kunstprojekt in der Christuskirche. Die Kunstwerke, die nicht nur Koran-Texte, sondern auch biblische Texte in der kunstvollen Schönschrift („Kalligraphie“) darstellen, sind zu unten stehenden Zeiten zu sehen.
Hier finden Sie eine umfassende Erstinformation zum Projekt (277 KB).
Öffnungszeiten und Besichtigungsmöglichkeiten:
Offene Kirche: dienstags bis freitags 15.00-18.00 Uhr
samstags: 11.00-18.00 Uhr,
sonntags: nach dem Gottesdienst bis 18.00 Uhr
Samstags und sonntags ist der Künstler Shahid Alam anwesend und zu Führungen bereit. Montags ist die Ausstellung geschlossen.
Führungen für Schulklassen und Gruppen können mit Dirk Siedler direkt verabredet werden: Tel. 02421/50 26 40, Email: Dirk.Siedler@ekir.de
“Das Kartell der Verharmloser: Wie deutsche Behörden systematisch rechtsextremen Alltagsterror bagatellisieren.”
„Uwe Dziuballa ertrug den alltäglichen Terror nicht mehr. Nachdem er den Gästen seines Chemnitzer Restaurants die ersten koscheren Gerichte serviert hatte, zubereitet nach jüdischer Tradition, kamen die Nazis. Sie schmissen die Scheiben ein, beschmierten sie mit Hakenkreuzen und legten ihm einen abgetrennten Schweinekopf vor die Tür. Als er nach einem der Angriffe die Polizei alarmierte, soll ihm der Beamte entgegnet haben: “Wenn Sie ein Unternehmen mit so einem Logo führen, müssen sie sich nicht über so eine Aufmerksamkeit wundern.” Er war entsetzt, eingeschüchtert. Nach mehr als 100 Angriffen und einem Schaden von 40.000 Euro zog er in eine sicherere Gegend der sächsischen Stadt. Von der Polizei fühlt er sich im Stich gelassen.
Das Schicksal des jüdischen Restaurantbesitzers ist eine von vielen aus dem Report “Das Kartell der Verharmloser: …“
Auszug aus einem Artikel der turkish-news
Der Report „Das Kartell der Verharmloser: Wie deutsche Behörden systematisch rechtsextremen Alltagsterror bagatellisieren.“ Amadeu Antonio Stiftung, bebildert, 32 Seiten, ISBN 978-3-940878-12-0, kann für 5 Euro für Porto und Verpackung bestellt werden: info [ at ] amadeu-antonio-stiftung.de.
Intolerant für den Frieden?
Evangelischer Kirchenkreis Aachen veranstaltet zu diesem Thema den Vortrag mit anschließender Diskussion am Freitag, 21. September 2012, um 18.00 Uhr
Referentin: Renate Gasse, Stiftung „Frieden lernen – Frieden schaffen“, Friedenspädagogin, München
Leitung: Jürgen Groneberg
kostenfrei
Haus der Evangelischen Kirche, Frère-Roger-Straße 8-10, Aachen
In Kooperation mit Stiftung „Frieden lernen – Frieden schaffen“, Pax Christi im Bistum Aachen, Volkshochschule Aachen, u.a.
Ausstellung „Deutsche verwerten ihre jüdischen Nachbarn“
vom 20. September bis 31. Oktober 2012
VHS Aachen, Peterstraße 21-25, Forum
Die Ausstellung dokumentiert die massenhafte Beteiligung der deutschen, nicht-jüdischen Bevölkerung am ganz legalen Raub jüdischen Eigentums, an der ‚Schnäppchenjagd‘ der ‚VolksgenossInnen‘ nach der Deportation ihrer jüdischen NachbarInnen unter dem Decknamen „Aktion 3“: Und sie dokumentiert den Platz, den die Finanzämter in der Vernichtungspolitik gegen die jüdische Bevölkerung einnahmen. Weiter…
„Mädelsache“…
… das Buch von Andrea Röpke wird morgen Abend von ihr um 19 Uhr im großen Sitzungssaal des Kreishauses in Heinsberg vorgestellt.
