10 Jahre Bündnisarbeit

Heute vor 10 Jahren wurden die ersten Seiten der Homepage veröffentlicht. Seit Ende 2006 arbeiten Friedensgruppen, Kirchen, Gewerkschaften, politische Parteien und antifaschistische Gruppen in der Dürener Region zusammen in einem breiten Bündnis im Kampf gegen Rechtsextremismus.

Bei der Mitgliederversammlung am 14.10. 2016 begrüßte Gunter Derichs die Anwesenden im Namen des Sprecherkreises und führte durch das weitere Programm. Er bat außerdem alle Mitglieder, die in den letzten 10 Jahren ihre Mailadresse geändert haben, ihre neue Mailadresse mitzuteilen.

Begrüßung

 

GeschichteGunter Derichs gab einen kurzen Überblick über die Geschichte des Bündnisses, Karl Panitz berichtete von den Aktivitäten der letzten zwei Jahre und beleuchtete Hintergründe und Zusammenhänge.

Emmanuel

Emmanuel 2

 

 

 

Sprecherkreismitglied Emmanuel Ndahayo referierte zum Thema „Wandlungsprozesse im Rassismus“ und zeigte die Säulen der Analyse des Rassismus und die Entwicklung des Rassismus auf. Sein Fazit schaffte die Verknüpfung zum Vortrag von Tobias Schlubach.

Tobias

2Tobias

 

 

 

Tobias Schlubach erläuterte in seinem Vorabreport „Die AFD im Kreis Düren“ die Recherchen, die er für das Dürener Bündnis über die Verbreitung und Schwerpunkte der AFD im Dürener Raum vorbereitet hatte. Aus diesen Daten konnten Schlüsse gezogen werden für die weitere Arbeit des BgR vor den Wahlen.

Nach einem kurzen Austausch über die Vorträge leitete Dr. Dirk Siedler die Wahl des Sprecherkreises. Wiedergewählt wurden Gunter Derichs, Susanne Rössler, Karl Panitz, Monika Olligs, Saffet Akkas, Horst Knapp, Jo Ecker, Emmanuel Ndahayo, neu hinzu gewählt wurde Thomas Isecke.beisammensein2 Es waren viele Mitglieder „der ersten Stunde“ anwesend; die Mitglieder blieben im Anschluss zu Gesprächen und zum gemütlichen Zusammensein bei Speisen und Getränken.Speisen und Getränke

 

beisammensein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neuer Sprecherkreis

Bei den gestrigen Wahlen wurde der bisherige Sprecherkreis fast komplett wiedergewählt. Wir danken Friedrich Ostenrath, der in diesem Jahr nicht mehr kandidierte für seine Mitarbeit im Sprecherkreis. Neu für ihn hinzugekommen ist Thomas Iseke.

Die Redaktion gratuliert, von links nach rechts: Gunter Derichs, Susanne Rössler, Karl Panitz, Monika Olligs, Saffet Akkas, Horst Knapp, Jo Ecker, Thomas Isecke, Emmanuel Ndahayo.

 

Sprecherkreis

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Brief der Redaktion „Kein Veedel für Rassismus“

Einladung zum Treffen am 19.10.2016:

Liebe Freunde*innen,

liebe Mitstreiter*innen,

vor zwei Jahren haben wir es gemeinsam geschafft, dass Pro Köln bei der Ko    mmunalwahl 2014 deutliche Verluste hinnehmen musste. Die Pro-Bewegung hat sich danach gespalten und musste ihre öffentlichen Aktionen zurückfahren, versucht sich aber weiterhin in Provokationen.

Doch sind rassistische Hetze und Gewalt gegen Geflüchtete insgesamt dramatisch angestiegen. 2015 gab es über 1000 offiziell registrierte Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte. Nach Angaben der Amadeu-Antonio-Stiftung gab es in diesem Jahr bis Ende August allein schon knapp 800 flüchtlingsfeindliche Angriffe. Auch in Köln gab es Übergriffe: z.B. wurde im Januar 2016 eine Unterkunft mit einem Böller beschossen, wenige Tage später zogen Rassisten aus den Bürgerwehren durch die Straßen Kölns und verletzten mehrere Menschen, die sie als „Fremde“ ausgemacht hatten. Nach HoGeSa im Oktober 2015 und PEGIDA im Januar 2016 gab es in diesem Sommer auch größere Auftritte gegen „nationalistische Türken“ (in der Perspektive der Rechten gegen „Überfremdung“ und „Islamisierung“). Diese Auflistung ließe sich noch endlos erweitern.

Das Klima von Rassismus und Gewalt wird auch von der AfD gefördert, die gegen diejenigen agiert, die nicht in ihre völkisch-nationalistische Grundausrichtung passen. Die Partei ist bereits in mehreren Landtagen vertreten. In diesen Bundesländern spüren die zivilgesellschaftlich Engagierten jetzt schon die Auswirkungen. Trotz diverser Skandale (Stichworte: „Boateng“, „Antisemitismusstreit“ oder „Schießbefehl“) erhält die AfD unvermindert Zustimmung aus der Bevölkerung.

Im Mai 2017 wird in NRW gewählt, im September finden die Bundestagswahlen statt. Damit wird auch die rassistische Propaganda in den Kölner Vierteln massiv zunehmen. Auch wenn der Wahlkampf so richtig erst im nächsten Jahr losgeht, hat er bereits jetzt begonnen. Sollte die AfD es in den Landtag und den Bundestag schaffen, wird das für uns alle Auswirkungen haben.

In Köln hat sich aber auch eine Vielzahl solidarisch handelnder Menschen zusammengefunden, um gegen Rassismus aktiv zu werden, sei es in Willkommensinitiativen, sei es in anderen Organisationen.

Wir glauben, dass es jetzt an der Zeit ist, unser Handeln zu bündeln und der Kampagne „Kein Veedel für Rassismus“ neues Leben einzuhauchen. Die Stärke der Kampagne, die 2014 entfalten werden konnte, lag darin, dass viele Initiativen, Vereine und Bündnisse in Köln bei aller Unterschiedlichkeit einen Konsens gegen Rassismus gefunden und diesen nach außen sichtbar gemacht haben.

Unser gemeinsames Ziel sollte es auch dieses Mal sein:

  • Einem Klima von Hass und Gewalt in den Veedeln entgegenzuwirken
  • Dem Rassismus unsere Vorstellungen einer solidarischen Zivilgesellschaft entgegen zu setzen
  • Allen extrem rechten Gruppen in Köln das Wasser abzugraben
  • Rassistische Propaganda mit Protest und kreativen Aktionen zu unterbinden
  • Die AfD zu entlarven und ihren Wahlkampf zu erschweren.

Wie können wir aktiv werden? Welche Strategien sind gegen die AfD wirksam? Wie kann ein Aktionskonsens aussehen? Wie können wir in den Veedeln, in denen es noch keine aktiven Gruppen gibt, solche anregen?

Ein Beispiel ist die bereits angelaufende Multiplikatorenschulung von „Stammtischkämpfer*innen“, die  immer mehr auf Zuspruch trifft. Die ursprüngliche Idee dieser Aktion stammt vom Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ und wird durch das vorhandene lokale Netzwerk von „Kein Veedel für Rassismus“ in Köln     in die Tat umgesetzt.

Die Kampagne „Kein Veedel für Rassismus“ soll keine Konkurrenz zu anderen Bündnissen darstellen. Sie soll ein Dach bieten, unter dem eine Vielzahl von dezentralen Aktionen stattfinden kann. Hierfür ist es wichtig, dass wir viele sind. Auch wenn ihr nicht zu einem Treffen kommen könnt oder wollt, würden wir uns freuen, wenn ihr die Kampagne weiterhin mittragen würdet. Hierfür reicht eine kurze Mail, die Initiative, der Verein oder das Bündnis wird dann – wie bislang – auf der Internetseite kenntlich gemacht.

Wir halten es für notwendig, die Umsetzung unserer gemeinsamen Ziele zu diskutieren und zu organisieren. Deshalb laden wir zu einem ersten Treffen ein

am 19.10.2016 

um 18:00 Uhr, 

Ort: DGB-Haus, Großer Sitzungssaal, Hans-Böckler-Platz 1, 50672 Köln.

Wir bitten euch um eine verbindliche Zu- bzw. Absage unter kontakt@kvfr.de bis zum 08.10.2016.

In der Hoffnung auf eure Unterstützung,

Redaktion „Kein Veedel für Rassismus“

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Einladung der Antifa Düren

Veranstaltung

Titel: Film „No Pasaran- Eine Geschichte von Menschen, die gegen den Faschismus gekämpft haben“

Wann: Mittwoch, den 12.Oktober 2016, 19.00 Uhr

Wo: KOMM Düren , August-Klotz-Straße

NO PASARAN – Eine Geschichte von Menschen, die gegen den Faschismus gekämpft haben

D 2014, 73 Minuten, OmU

Das Bertram-Wieland-Archiv für die Geschichte der Arbeiterbewegung e.V. präsentiert zum 80. Jahrestag der Aufstellung der „Internationalen Brigaden“ in Zusammenarbeit mit VVN-BdA und Antifa Düren den Film im Beisein des Filmemachers Daniel Burkholz, der in das Thema einführt und im Anschluss an die Vorführung für ein Gespräch zur Verfügung steht.

„Wofür habt ihr gekämpft?“ Diese Frage lässt den 96-jährigen Österreicher Gerhard Hoffmann sehr nachdenklich werden: „Also, das lässt sich in wenigen Worten nicht sagen.“

Auf einer Reise quer durch Europa, zu den letzten ZeitzeugInnen, die im Spanischen Bürgerkrieg und im 2. Weltkrieg gegen den Faschismus gekämpft haben, macht sich NO PASARAN auf die Suche nach Antworten.

Im Zentrum dieses multinationalen  Dokumentarfilms stehen die Lebenswege und persönlichen Schicksale von Gerhard Hoffmann (Österreich), Rosario Sanchez Mora (Spanien), Herman Scheerboom (Niederlande), Kurt Julius Goldstein (Deutschland), der Brüder Joseph und Vincent Almudever (Frankreich) und von Giovanni Pesce und seiner Frau Onorina Brambilla Pesce (Italien). Als sie sich als Freiwillige gemeldet haben, waren sie in der Mehrzahl noch Jugendliche. Doch keiner von ihnen hatte damit gerechnet, erst nach einer oft 10-jährigen Odyssee über die Schlachtfelder Europas und durch Konzentrations- oder Vernichtungslager nach Hause zurückzukehren.

Die ZeitzeugInnen erzählen ohne Pathos, aber eindrucksvoll und bewegend, von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Sie berichten aus der Perspektive von Menschen, die in den Strudel epochaler Ereignisse, für deren Anlässe und Bedingungen sie nicht verantwortlich waren, hineingezogen wurden.

Eintritt frei. Um eine Spende wird gebeten.

 

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Einladung zur Vollversammlung

Vollversammlung 2016, Einladung

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Jo Ecker auf Platz 2 beim Bürgerpreis

Artikel von heute, Dürener Nachrichten, Sandra Kinkel

Jo Ecker auf Platz 2 beim Bürgerpreis

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So sozial ist die AfD

von

Die AfD ist eine Partei, die es allen recht machen will: Den „kleinen Leuten“, den Familien und den Unternehmern. Doch dafür sind einige Forderungen der Partei erstaunlich unsozial. Für wen sich die AfD wirklich einsetzt – dieses Video klärt auf.

 So sozial ist die AfD
 Video ansehen und teilen:
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Wahlentscheidungen im Nordosten

Laut einer Umfrage von Infratest dimap haben 67 % der AFD-Wähler nicht aus Überzeugung AFD gewählt, sondern aus Enttäuschung über andere Parteien.

Wahlentscheidung erfolgte aus Enttäuschung über andere Parteien

 

 

 

Aber auch die 24 %, die überzeugt von ihrer Partei AFD sind, kennen sich mit deren Inhalten nicht aus,  denn von diesen Wählern glaubt fast die Hälfte an soziale Gerechtigkeit durch die AFD:

Entscheidende Themen für die AFD - Wähler

 

 

 

In Mecklenburg – Vorpommern gibt es im Vergleich einen erheblichen Unterschied zwischen wahlentscheidenden Themen der AFD Wähler und den entscheidenden Themen aller Wähler:

Wahlentscheidende Themen

 

 

 

 

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Wutbürger auf dem Vormarsch

wutbürger auf dem vormarsch 2

 

 

 

 

Viele europäische Gesellschaften leiden unter einer politischen Polarisierung, wie sie vor zehn oder zwanzig Jahren undenkbar gewesen wäre. Rechtspopulistische Parteien betreten die politische Arena mit rassistischen, antisemitischen und sexistischen Positionen. Zusätzlich werfen sie den Regierungsparteien Missachtung des „Volkswillens“ und der Presse Manipulation vor. Besonders die muslimischen Communities in Europa werden attackiert. Ob Italien oder Österreich, ob Schweden oder Polen: Die verschiedenen rechten Akteure ähneln sich in Stil, Themen und Inhalten, und sie sind gut miteinander vernetzt. Besonderen Einfluss haben dabei rechte Vordenker aus Russland.
Auf der Veranstaltung sollen Parallelen, aber auch Unterschiede in Positionen, Gesellschaftsbild und Zielvorstellungen analysiert und in Bezug zur Situation in Deutschland gesetzt werden.
Die Tagung schließt mit der Diskussion von Handlungsoptionen.

Heinz-Joachim Lohmann, Evangelische Akademie zu Berlin
Henning Flad, Diakonie Deutschland

Programm

Anmeldebogen TG26 Wutbürger auf dem Vormarsch

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Grund zur Panik? – Elf Fakten gegen Hysterie!

Die Terroranschläge der letzten Wochen und Monate lösen Angst und Unsicherheit aus. Verstärkt werden diese Gefühle durch Äußerungen populistischer Parteienvertreter.
Angst ist aber auch ein positiver Begleiter; denn sie fördert Aufmerksamkeit und differenzierte Wahrnehmung.
Der nachstehende Artikel (entnommen den Dürener Nachrichten vom 30.06.2016) hilft dabei, die berechtigten Sorgen richtig einzuordnen.

Elf Fakten

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