Kundgebung am 1. April in Aachen

In Aachen gab es am vergangenen Wochenende einen Übergriff von Neonazis auf die Teilnehmer eines Infostandes der Linksjugend [’solid] in der Aachener Fußgängerzone. Die Verletzungen der Infostandteilnehmer mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Die Betroffenen rufen nun zu einer Kundgebung gegen Neonazis und rechte Gewalt für Donnerstag, den 1. April um 18.00 Uhr in der Adalbertstraße/Ecke Harscampstrasse auf (in direkter Nähe zum Ort des Geschehens).

Näheres ist zu finden auf der Seite der Antifa Düren

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Auf zu friedlichen Protesten in Duisburg

Die rechtsextreme Gruppierung „pro-NRW“ plant vom 26.03. – 28.03.2010 ein großes Aktionswochenende im Ruhrgebiet.

Höhepunkt soll ein Sternmarsch auf die Duisburger Moschee werden. In Duisburg hat sich ein breites Bündnis zusammen geschlossen, das den Sternmarsch
blockieren und verhindern will.

Weitere Infos unter: www.duisburg-stellt-sich-quer.de

Die DGB-Jugend Köln ruft dazu auf, sich an den friedlichen Protesten gegen die rechtsextreme „Pro-Gruppierung“ zu beteiligen!

Es findet eine gemeinsame Fahrt von Köln aus statt:

Abfahrt vom Kölner Hbf.: Sonntag, 28.03.2010,

Treffpunkt 07:30 Uhr – Abfahrt 07:49 Uhr,

Für die Hin- und Rückfahrt eignet sich ein „Schönes-Wochenende-Ticket“ der DB
AG.

Hiermit kann man in Nahverkehrszügen der DB AG mit 5-Personen zu 37,- EUR
fahren.

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Rundbrief Nr. 10

Download: Rundbrief Nr. 10, März 2010

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Treffen: AK Aktion und Information

Die Aktionsgruppe: „Düren wird sauber“ trifft sich am Montag, 22. März um 18.30 Uhr im KOM.

Der AK:“Aktion und Information“ trifft sich am Montag, 22.März um 19.30 Uhr im Komm.

Herzliche Einladung an alle Bündnismitglieder

Gunter Derichs

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„NRW wählt“

Landtagskandidaten

des Kreises Düren im Gespräch mit dem Kirchenkreis Jülich

und Bürgerinnen und Bürgern

Am 9. Mai 2010 werden wir den Landtag NRW neu wählen. Eine wichtige Wahl.

Im Hinblick auf die Landtagswahl findet mit den Landtagskandidatinnen und Landtagskandidaten das öffentliche Gespräch statt zu den Themenbereichen

* Bildung – auf allen Ebenen von der frühkindlichen, vorschulischen, schulischen,
universitären bis zur weiterbildenden und lebenslangen Bildung

* Kinderarmut

* Migration

* Energie

Zu den Themenbereichen werden Sachverständige aus der Praxis hinzugezogen.

Termin: Dienstag, 20. April 2010, 20.00 Uhr

Ort: Haus der Ev. Gemeinde zu Düren,

Wilhem – Wester – Weg 1, 52349 Düren

Moderation: Superintendent Jens Sannig

Gebühr: keine

Auskunft: Evangelische Erwachsenenbildung

Tel. 02461 9966-0

Anmeldung: nicht erforderlich

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Stellungnahme der Antifa Düren zu einem Leserbrief in der DZ

Helmut Rösseler aus Hürtgenwald meldete sich per Leserbrief in der Dürener Zeitung (DZ) zur Anti-Nazi-Demonstration in Düren-Merken am 6. März zu Wort.

Der Ort der Veröffentlichung des Pamphlets verwundert, da der DZ-Redakteur Jörg Abels in dem Artikel, auf den sich der Leserbrief bezieht, mit keiner Silbe erwähnte, dass neben Jo Ecker (Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“), Susanne Rössler (Sprecherkreis des Dürener Bündnis gegen Rechts) und Bürgermeister Paul Larue (CDU) auch ein Redner der Dürener Antifa-Gruppe zu den Versammlungsteilnehmern in Merken gesprochen hat.

Der CDU-Mann meint, die Antifa wäre fehl am Platze gewesen, der Antifa-Redner habe sich gar „unverschämt“ benommen. Schwer im Magen liegt den Vossenacker offenbar, dass im Redebeitrag der Antifa auch die Kriminalisierungsversuche der Justizbehörden gegen Antifaschisten kritisierte und zur Solidarität mit den Betroffenen von Ermittlungsverfahren aufgerufen hatte.

Konkret ging es in dem Redebeitrag um die polizeilichen Ermittlungen gegen einen Dürener Antifaschisten, dem vorgeworfen wird, öffentlich zu „Straftaten“ aufgerufen zu haben. Offensichtlich geht es dabei um Flyer, die zu den Massenblockaden gegen den größten regelmäßigen Aufmarsch von Neonazis in Europa am 13. Februar in Dresden mobilisierten. Dank des zivilen Ungehorsams von mehr als 10.000 AntifaschistInnen und Antifaschisten aus verschiedenen Zusammenhängen ist es in diesem Jahr erstmals gelungen, die Neonazi-Demonstration in Dresden zu verhindern. Dafür werden Antifaschisten vom Staat verfolgt, während Neonazis in der Region weitgehend Narrenfreiheit genießen.

Gleichzeitig lobte Rösseler den Redebeitrag von Bürgermeister Larue, der sich aus unserer Sicht mindestens Zweidrittel seiner Rede hätte sparen können. Denn diese war geprägt von hohlen Phrasen, leeren Floskeln und einer unredlichen Gleichsetzung von Links und Rechts unter dem Deckmantel der „Extremismusbekämpfung“. Auf die gesellschaftlichen Zusammenhänge, die den Neofaschismus begünstigen ging er ebenso wenig ein wie auf strukturellen Rassismus in Form von Sondergesetzen gegen Migranten, den fortschreitenden Abbau von demokratischen Rechten und den Ausbau des Überwachungsstaates oder grundgesetzwidrige Kriegseinsätze der Bundeswehr wie in Afghanistan. Für diese Rechtsentwicklung trägt die Partei von Bürgermeister Larue maßgeblich Verantwortung.

Helmut Rösseler meint, dass Dürener Bündnis gegen Rechts solle die Zusammenarbeit mit der Antifa genau beobachten und der Gruppe keine Plattform mehr bieten. Wir erinnern in diesem Zusammenhang daran, dass auf Initiative der Antifa Düren im Sommer 2006 erste Gespräche zwischen Vertretern der Gewerkschaften, der Evangelischen Kirche und der Antifa-Gruppe stattfanden, die schließlich in der Gründung des Bündnisses mündeten.

Die Ambition von Helmut Rösseler, die Antifa Düren mit dem Leserbrief zu diffamieren, erschließt sich, wenn man ein wenig über die Hintergründe des Hürtgenwalder Lokalpolitikers weiß: Rösseler ist maßgeblich im „Geschichtsverein Hürtgenwald e.V.“ und im Förderverein „Windhunde mahnen zum Frieden e.V.“ aktiv. Ersterer unterhält das unsägliche und tendenziell geschichtsrevisionistische Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“, dass nicht nur von Antifaschisten, sondern auch von Historikern energisch kritisiert wurde. Letzterer betreibt in Vossenack ein „Mahnmal“, an dem alljährlich „alte Kameraden“ der Wehrmacht, Bundeswehrsoldaten und bürgerliche Militaristen aufmarschieren. Nicht von ungefähr zog die unkritische Selbstdarstellung mehrfach Neonazi-Gruppen nach Hürtgenwald-Vossenack. Rösseler steht also an der Seite der ehemaligen Täter. Die schwarz-braunen Umtriebe in Hürtgenwald werden bei anderer Gelegenheit ausführlich thematisieren. Es ist ein Skandal, dass Rösseler sich mit Geschitsverein und Windhunde-Förderverein gegen den Widerstand der Antifa Düren und anderer Mitglieder in das Dürener Bündnis einmogeln konnte.

Dokumentation

Die Antifa war fehl am Platze

Helmut Rösseler aus Hürtgenwald äußert sich zu den Berichten rund um die Anti-Nazi-Demo in Merken.

Die Demo in Merken war ein voller Erfolg! Es war beeindruckend, in Merken mehr als 700 Menschen zu sehen, die der braunen Gesinnung eine Absage erteilten und sich solidarisch mit den Einwohnern zeigten. Der stille Zug zur Kirche war bewegend. Die Worte von Pastorin Rössler und Bürgermeister Larue fand ich zutreffend und gut. Als völlig fehl am Platze und bei einer solchen Gelegenheit unverschämt benahm sich der Antifa-Sprecher. Das sich sich einzelne dieser Gruppe vom Staat verfolgt fühlen, liegt alleine an ihren chaotischen Auftritten. „Währet den Anfängen“ ist die richtige Taktik des Rechtsstaates und auch das „Bündnis“ sollte die Zusammenarbeit mit der Antifa genau beobachten, daraus Konsequenzen ziehen und deren Mitglieder keine Plattform dieser Art mehr bieten. Es schadet der Sache.

(Dürener Zeitung vom 12. März 2010)

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Aufruf zur Putzaktion

Unter dem Motto

„Keine Naziparolen in meinem Stadtteil“

ruft das BgR Sie zu einer Putzaktion

am Samstag, 24. April auf.

  • Engagieren Sie sich für Ihren Stadtteil!
  • Stellen Sie in Ihrem Stadtteil fest, ob sich Aufkleber / Graffiti der Rechten Szene an Laternen, Hauswänden, Telefonhäuschen, Unterführungen etc befinden!

Sollte dies der Fall sein, dann haben wir den Wunsch und die Bitte:

  • Organisieren Sie eine „Putzaktion“ unter dem Motto: „Düren wird sauber“ am 24. April ab 10.00 Uhr !
  • Rechte Aufkleber etc (NPD, KAL, Pro NRW, DVU, Nationaler Widerstand) werden abgelöst. Konkrete Handlungsanweisungen erfolgen noch. Andere Aufkleber etc wer- den mit entfernt.
  • Melden Sie die Anzahl der entfernten Aufkleber/Graffiti dem BgR. Das BgR erhält pro Aufkleber etc 0,10 € von verschiedenen Sponsoren als Spende.

Um einen genauen Überblick zu bekommen, doppelten Einsatz zu vermeiden, der Presse und Öffentlichkeit klare Informationen zukommen zu lassen, bitten wir um konkrete Rückmeldungen an Gunter.Derichs@t-online.de

(bitte mit eindeutigem Betreff)

bis zum 18. April

Für den Arbeitskreis Aktion und Information

( Gunter Derichs )

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Aufruf zum Protest gegen den ProNRW – und NPD Aufmarsch

in Duisburg

am 28.03.2010 ab 11.00 Uhr

DEMONSTRATION zur KUNDGEBUNG:

Treffpunkt: Schwelgernstadion Duisburg-Hamborn,
Wiesenstraße 74, 47169 Duisburg
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Route: Schwelgernstadion, Wiesenstraße,
Warbruckstraße, Elisenhofplatz
KUNDGEBUNG am Elisenhofplatz: Beginn: ab 12: 00 Uhr

Weitere Infos und Wegbeschreibung zum Hochladen:

flugblattwirsindduisburg-korrekturbunt.pdf

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Rechtsextremismus Online – Jugendliche im Visier der Szene

Die

Fortbildung für MultiplikatorInnen der Jugendarbeit

in Kooperation mit dem
Paritätischen Jugendwerk NRW
findet statt am

Dienstag, 27.04.2010, 10:00 – 17:00

mit der Referentin Alexandra Beyersdörfer, jugendschutz.net:
Für Rechtsextreme ist das Internet eines der wichtigsten Agitationsinstrumente.
In vielen Fällen sind Szene-Angebote
nicht mehr auf den ersten Blick als rechtsextrem zu erkennen.
Die Sites sind für Jugendliche attraktiv gestaltet,
mit Animationen, Downloads und Interaktionsmöglichkeiten.

Ziel der Fortbildung ist es, Homepages und Kommunikations-
plattformen mit rassistischen, antisemitischen oder Gewalt
verherrlichenden Inhalten kennen zu lernen und anhand
bestimmter Kennzeichen und Merkmale Sites einordnen zu können.

Projektkonzepte und Materialien werden vorgestellt, um
Jugendliche aufzuklären und zu sensibilisieren und sie
zu einer kritischen Auseinandersetzung anzuregen.

Ablauf
10.00 Uhr Begrüßung und Einführung
10.30 Uhr Rechtsextremismus im Web, Überblick und Beispiele, strafrechtlicher Rahmen
12.30 Uhr gemeinsames Mittagessen
13.30 Uhr Präventive Medienpädagogik, Projektbeispiele zur Arbeit mit Jugendlichen, Materialien
16.30 Uhr Fragen und Anregungen
17.00 Uhr Ende

Teilnahmegebühr:
40,00 €
Zielgruppen:
Erwachsene

Anmeldeschluss:
06.04.2010

Anmeldung zum Seminar:
Agnes Bredthauer 0571/5 09 34 09 bredthauer@paritaet-nrw.org
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Lernort Vogelsang

Für alle Interessenten stellen wir hier die Bildungs-News mit aktuellen Informationenzum außerschulischen Lernort Vogelsang für März bis Mai 2010 zum Download ein:

090916_vogelsang-ip-projekttage-xenos_low-1.pdf

vogelsang-ip-bildungs-news-ruckfax-2010-01-1.pdf

vogelsang-ip-bildungs-news-2010-01-1.pdf

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