Eindrücke aus Stolberg

Die ersten Bündnismitglieder treffen am Dürener Bahnhof ein

Auf dem Jordanplatz:

Aktivitäten der grünen Jugend


Aufstellung zur Kundgebung

Fussballvereine gegen Rechts und „Unser Merken gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ waren ebenfalls vertreten:

Piratenpartei:

Kleines Interview am Rande:

Demonstrationszug Richtung Rathaus

Empfang am Rathaus mit Rosen…

… und Klaus dem Geiger mit Rollie Brings

Dürener bei der Kundgebung am Rathaus:

Währenddessen: Absperrung am Mühlener Markt, Vorbereitungen zu Abschlusskundgebung und Pfeifkonzert bei Vorbeizug der Neonazis

Währenddessen: Warten auf die Neonazis an der Eisenbahnstrasse

und warten…

und warten…

Deutschlandflagge auf dem Weg der Neonazis

Sie sind da und müssen erst einmal ausgiebig warten und die DemonstrantInnen filmen, photographieren und provozieren

Am Ende …

… waren es weniger als im Vorjahr und die diesjährige Gruppe wurde an der Eisenbahnstrasse von den Protestrufen der Antifa und anderer empfangen…

…und am Mühlener Markt mit einem lauten Pfeifkonzert begrüßt

Dürener am Mühlener Markt zur Abschlusskundgebung

Zahlen, Fakten und Weiteres unter der Rückschau der Lokalzeit Aachen von Samstag, dem 03.04.2010

http://www.an-online.de/lokales/stolberg-detail-an/1255140

http://klarmann.blogsport.de/2010/04/03

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Dürener Bündnis fährt nach Stolberg

Treffpunkt 03.04.2010 10.00 Uhr

Der Zug fährt um 10.15 Uhr Hbf Düren ab. Wir treffen uns um 10.00 Uhr dort am Südeingang und organisieren Gruppenkarten. Der Zug ist um 10.32 Uhr in Stolberg. Von dort aus können wir mit der Regiobahn in die Stadtmitte fahren.
„Sage Nein!“ wurde dem Stolberger Bündnis von Konstatin Wecker zugeschickt. Außer ihm haben weitere Prominente Solidaritätsbekundungen geschickt: Ranga Yogeshwar, Comedian Tobias Mann, Fernsehmoderator Tobias Schlegl, Schauspielerin Katja Riemann und viele andere. Zur Kundgebung auf dem Kaiserplatz wird „Rolly Brings und Bänd“ auftreten, und Klaus der Geiger ist angekündigt.

Die Großdemo des Bündisses gegen Radikalismus in Stolberg verläuft ab 11.30 Uhr ab wie folgt:

  • Auftakt – Kundgebung auf dem Jordanplatz
  • Demonstrationszug durch Stolberg zum Kaiserplatz
  • Kundgebung auf dem Kaiserplatz mit u.a. „Rolly Brings und Bänd“
  • Demonstrationszug zurück zur Mühle/Abschlusskundgebung

Plakat „Wir sind Stolberg. Nazis sind es nicht.“

Seite des Stolberger Bündnis gegen Radikalismus

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Positionen Pro NRWs mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar

Dirk Chr. Siedler von der Evangelischen Gemeinde zu Düren schreibt:

`Die evangelischen und katholischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen haben sich im Vorfeld der Landtagswahl in einem gemeinsamen Wort an die Öffentlichkeit gewandt und eindeutig festgestellt: „Die Positionen von Pro NRW sind mit dem christlichen
Glauben nicht vereinbar!“

Weiter heißt es: „Diese Gruppierung schürt gezielt Vorurteile gegen den Islam, macht
pauschal die Ausländer für die sozialen Probleme in Städten und Stadtteilen
verantwortlich und versucht, sowohl die Integrationspolitik als auch das kirchliche
Engagement für einen Dialog der Religionen als falsch und gefährlich darzustellen.“
Auch ein Minarettverbot sei „mit unserem Verständnis von Religionsfreiheit nicht
vereinbar“.

Die Gemeindemitglieder und Geistlichen sowie die Mitglieder der Presbyterien, Räte
und Gremien werden in dieser Erklärung gebeten, sich an den von den Kirchen
getragenen Veranstaltungen für ein Zusammenleben mit Muslimen und gegen die Aktionen von ‚Pro NRW’ zu beteiligen und weiterhin den Kontakt zu den muslimischen Nachbarn zu suchen. „Die intendierte Vereinnahmung der Christen durch ‚Pro NRW’, die in dem Motto ‚Abendland in Christenhand’ zum Ausdruck kommt, weisen wir auf das Entschiedenste zurück“, so das Gemeinsame Wort.

Hintergrund war die Ankündigung von Pro NRW am Freitag, 26. März 2010, ein
„islamkritisches Aktionswochenende“ zu beginnen mit Mahnwachen, u.a. vor Moscheen, in Essen, Mülheim/Ruhr, Oberhausen, Bochum, Herten und Gelsenkirchen sowie einen Protestmarsch in Duisburg am Sonntag, 28. März 2010. Im Mai soll bis zu den NRW-Landtagswahlen eine siebentägige Wahlkampftournee stattfinden.´

Hier finden Sie das Gemeinsame Wort im Wortlaut.

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Karfreitag in Stolberg

Kundgebung und Kreuzweg

Für Karfreitag, 2. April, hat der Dürener Neonazi Ingo Haller einen
Fackelzug durch die Innenstadt von Stolberg angemeldet.

Hierzu organisieren die Stolberger zwei Veranstaltungen:

Interkulturelle Versammlung ab 18.00 Uhr auf dem Mühlener Markt

und

Ökumenischer Kreuzweg
mit dem
Aachener Friedenskreuz
am Karfreitag, 02. April 2010
Beginn um 18:00 Uhr
Von der Vogelsangkirche (Vogelsangstr. / Propst-Grüber-Platz)
zur Kirche St. Mariä Himmelfahrt (Salmstraße).
Zum Kreuzweg laden ein:
Ev. Kirchengemeinde Stolberg, Kath. Kirchengemeinde St. Lucia

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Kundgebung am 1. April in Aachen

In Aachen gab es am vergangenen Wochenende einen Übergriff von Neonazis auf die Teilnehmer eines Infostandes der Linksjugend [’solid] in der Aachener Fußgängerzone. Die Verletzungen der Infostandteilnehmer mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Die Betroffenen rufen nun zu einer Kundgebung gegen Neonazis und rechte Gewalt für Donnerstag, den 1. April um 18.00 Uhr in der Adalbertstraße/Ecke Harscampstrasse auf (in direkter Nähe zum Ort des Geschehens).

Näheres ist zu finden auf der Seite der Antifa Düren

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Auf zu friedlichen Protesten in Duisburg

Die rechtsextreme Gruppierung „pro-NRW“ plant vom 26.03. – 28.03.2010 ein großes Aktionswochenende im Ruhrgebiet.

Höhepunkt soll ein Sternmarsch auf die Duisburger Moschee werden. In Duisburg hat sich ein breites Bündnis zusammen geschlossen, das den Sternmarsch
blockieren und verhindern will.

Weitere Infos unter: www.duisburg-stellt-sich-quer.de

Die DGB-Jugend Köln ruft dazu auf, sich an den friedlichen Protesten gegen die rechtsextreme „Pro-Gruppierung“ zu beteiligen!

Es findet eine gemeinsame Fahrt von Köln aus statt:

Abfahrt vom Kölner Hbf.: Sonntag, 28.03.2010,

Treffpunkt 07:30 Uhr – Abfahrt 07:49 Uhr,

Für die Hin- und Rückfahrt eignet sich ein „Schönes-Wochenende-Ticket“ der DB
AG.

Hiermit kann man in Nahverkehrszügen der DB AG mit 5-Personen zu 37,- EUR
fahren.

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Rundbrief Nr. 10

Download: Rundbrief Nr. 10, März 2010

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Treffen: AK Aktion und Information

Die Aktionsgruppe: „Düren wird sauber“ trifft sich am Montag, 22. März um 18.30 Uhr im KOM.

Der AK:“Aktion und Information“ trifft sich am Montag, 22.März um 19.30 Uhr im Komm.

Herzliche Einladung an alle Bündnismitglieder

Gunter Derichs

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„NRW wählt“

Landtagskandidaten

des Kreises Düren im Gespräch mit dem Kirchenkreis Jülich

und Bürgerinnen und Bürgern

Am 9. Mai 2010 werden wir den Landtag NRW neu wählen. Eine wichtige Wahl.

Im Hinblick auf die Landtagswahl findet mit den Landtagskandidatinnen und Landtagskandidaten das öffentliche Gespräch statt zu den Themenbereichen

* Bildung – auf allen Ebenen von der frühkindlichen, vorschulischen, schulischen,
universitären bis zur weiterbildenden und lebenslangen Bildung

* Kinderarmut

* Migration

* Energie

Zu den Themenbereichen werden Sachverständige aus der Praxis hinzugezogen.

Termin: Dienstag, 20. April 2010, 20.00 Uhr

Ort: Haus der Ev. Gemeinde zu Düren,

Wilhem – Wester – Weg 1, 52349 Düren

Moderation: Superintendent Jens Sannig

Gebühr: keine

Auskunft: Evangelische Erwachsenenbildung

Tel. 02461 9966-0

Anmeldung: nicht erforderlich

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Stellungnahme der Antifa Düren zu einem Leserbrief in der DZ

Helmut Rösseler aus Hürtgenwald meldete sich per Leserbrief in der Dürener Zeitung (DZ) zur Anti-Nazi-Demonstration in Düren-Merken am 6. März zu Wort.

Der Ort der Veröffentlichung des Pamphlets verwundert, da der DZ-Redakteur Jörg Abels in dem Artikel, auf den sich der Leserbrief bezieht, mit keiner Silbe erwähnte, dass neben Jo Ecker (Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“), Susanne Rössler (Sprecherkreis des Dürener Bündnis gegen Rechts) und Bürgermeister Paul Larue (CDU) auch ein Redner der Dürener Antifa-Gruppe zu den Versammlungsteilnehmern in Merken gesprochen hat.

Der CDU-Mann meint, die Antifa wäre fehl am Platze gewesen, der Antifa-Redner habe sich gar „unverschämt“ benommen. Schwer im Magen liegt den Vossenacker offenbar, dass im Redebeitrag der Antifa auch die Kriminalisierungsversuche der Justizbehörden gegen Antifaschisten kritisierte und zur Solidarität mit den Betroffenen von Ermittlungsverfahren aufgerufen hatte.

Konkret ging es in dem Redebeitrag um die polizeilichen Ermittlungen gegen einen Dürener Antifaschisten, dem vorgeworfen wird, öffentlich zu „Straftaten“ aufgerufen zu haben. Offensichtlich geht es dabei um Flyer, die zu den Massenblockaden gegen den größten regelmäßigen Aufmarsch von Neonazis in Europa am 13. Februar in Dresden mobilisierten. Dank des zivilen Ungehorsams von mehr als 10.000 AntifaschistInnen und Antifaschisten aus verschiedenen Zusammenhängen ist es in diesem Jahr erstmals gelungen, die Neonazi-Demonstration in Dresden zu verhindern. Dafür werden Antifaschisten vom Staat verfolgt, während Neonazis in der Region weitgehend Narrenfreiheit genießen.

Gleichzeitig lobte Rösseler den Redebeitrag von Bürgermeister Larue, der sich aus unserer Sicht mindestens Zweidrittel seiner Rede hätte sparen können. Denn diese war geprägt von hohlen Phrasen, leeren Floskeln und einer unredlichen Gleichsetzung von Links und Rechts unter dem Deckmantel der „Extremismusbekämpfung“. Auf die gesellschaftlichen Zusammenhänge, die den Neofaschismus begünstigen ging er ebenso wenig ein wie auf strukturellen Rassismus in Form von Sondergesetzen gegen Migranten, den fortschreitenden Abbau von demokratischen Rechten und den Ausbau des Überwachungsstaates oder grundgesetzwidrige Kriegseinsätze der Bundeswehr wie in Afghanistan. Für diese Rechtsentwicklung trägt die Partei von Bürgermeister Larue maßgeblich Verantwortung.

Helmut Rösseler meint, dass Dürener Bündnis gegen Rechts solle die Zusammenarbeit mit der Antifa genau beobachten und der Gruppe keine Plattform mehr bieten. Wir erinnern in diesem Zusammenhang daran, dass auf Initiative der Antifa Düren im Sommer 2006 erste Gespräche zwischen Vertretern der Gewerkschaften, der Evangelischen Kirche und der Antifa-Gruppe stattfanden, die schließlich in der Gründung des Bündnisses mündeten.

Die Ambition von Helmut Rösseler, die Antifa Düren mit dem Leserbrief zu diffamieren, erschließt sich, wenn man ein wenig über die Hintergründe des Hürtgenwalder Lokalpolitikers weiß: Rösseler ist maßgeblich im „Geschichtsverein Hürtgenwald e.V.“ und im Förderverein „Windhunde mahnen zum Frieden e.V.“ aktiv. Ersterer unterhält das unsägliche und tendenziell geschichtsrevisionistische Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“, dass nicht nur von Antifaschisten, sondern auch von Historikern energisch kritisiert wurde. Letzterer betreibt in Vossenack ein „Mahnmal“, an dem alljährlich „alte Kameraden“ der Wehrmacht, Bundeswehrsoldaten und bürgerliche Militaristen aufmarschieren. Nicht von ungefähr zog die unkritische Selbstdarstellung mehrfach Neonazi-Gruppen nach Hürtgenwald-Vossenack. Rösseler steht also an der Seite der ehemaligen Täter. Die schwarz-braunen Umtriebe in Hürtgenwald werden bei anderer Gelegenheit ausführlich thematisieren. Es ist ein Skandal, dass Rösseler sich mit Geschitsverein und Windhunde-Förderverein gegen den Widerstand der Antifa Düren und anderer Mitglieder in das Dürener Bündnis einmogeln konnte.

Dokumentation

Die Antifa war fehl am Platze

Helmut Rösseler aus Hürtgenwald äußert sich zu den Berichten rund um die Anti-Nazi-Demo in Merken.

Die Demo in Merken war ein voller Erfolg! Es war beeindruckend, in Merken mehr als 700 Menschen zu sehen, die der braunen Gesinnung eine Absage erteilten und sich solidarisch mit den Einwohnern zeigten. Der stille Zug zur Kirche war bewegend. Die Worte von Pastorin Rössler und Bürgermeister Larue fand ich zutreffend und gut. Als völlig fehl am Platze und bei einer solchen Gelegenheit unverschämt benahm sich der Antifa-Sprecher. Das sich sich einzelne dieser Gruppe vom Staat verfolgt fühlen, liegt alleine an ihren chaotischen Auftritten. „Währet den Anfängen“ ist die richtige Taktik des Rechtsstaates und auch das „Bündnis“ sollte die Zusammenarbeit mit der Antifa genau beobachten, daraus Konsequenzen ziehen und deren Mitglieder keine Plattform dieser Art mehr bieten. Es schadet der Sache.

(Dürener Zeitung vom 12. März 2010)

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