Das jüdische Frankfurt zu Gast im Rheinland

LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen lädt ein zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur am 2. September / Führung, Film und Vorträge rund um das jüdische Frankfurt / Eintritt frei

Das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen beteiligt sich auch dieses Jahr am Europäischen Tag der jüdischen Kultur, der am Sonntag, 2. September 2012, stattfindet. Aus diesem Anlass wird eine jüdische Metropole zu Gast im LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen sein – die Mainmetropole Frankfurt.

An eine Führung durch die Ausstellung im früheren Wohnhaus des Gemeindevorstehers und die Synagoge schließen sich die Bildvorträge zweier Referentinnen an, die Einblicke in das jüdische Leben von Frankfurt geben. Der Film „Mazel Tov“ erzählt Lebensgeschichten von jüdischen Zuwanderinnen und Zuwanderern aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Darüber hinaus gibt es Frankfurter Spezialitäten und andere Speisen.

Eintritt, Führung, Vorträge und Film sind am 2. September 2012 frei.

Programm:

11.45 – 13.00 Uhr: Führung: Jüdisches Leben auf dem Land. Familie – Religion – Alltag

13.30 – 14.45 Uhr: Vortrag mit Bildern: Rabbiner, Rothschilds, Rückkehrer. Anhand ausgewählter Exponate aus der Sammlung des Jüdischen Museums Frankfurt ermöglicht Anne Gemeinhardt Einblicke in die Geschichte der Frankfurter Juden vom Mittelalter bis heute.

15.15 – 16.30 Uhr: Vortrag mit Bildern: Das Philanthropin – Die jüdische Gemeindeschule Frankfurts von 1804 bis heute. Nurith Schönfeld-Amar bietet Einblicke in jüdisches Leben in Frankfurt der letzten 200 Jahre. Dabei wird die Perspektive von Schülern, Lehrern sowie jüdischen Eltern eingenommen.

17.00 – 18.30 Uhr: Film Mazel Tov: Ein Film von Mischka Popp und Thomas Bergmann. Seit 1990 haben viele tausend Jüdinnen und Juden die UdSSR verlassen, um nach Deutschland zu kommen. Viele der Älteren haben in der Roten Armee gegen das nationalsozialistische Deutschland gekämpft. Ein Film über Menschen, die die Welten gewechselt haben und davon erzählen.

Referentinnen:
Anne Gemeinhardt ist Historikerin und betreut im Jüdischen Museum Frankfurt die Neugestaltung des Ausstellungsbereichs zur Geschichte der Juden in Frankfurt nach 1945.

Nurith Schönfeld-Amar ist Judaistin und unterrichtet als Fachleiterin an der I.E. Lichtigfeld-Schule im Philanthropin in Frankfurt Jüdische Religion und Geschichte.


LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen
Mühlenend 1,
52445 Titz-Rödingen
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synagoge-roedingen@lvr.de
www.synagoge-roedingen.lvr.de


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Empörung bei Muslimverbänden – Friedrich verteidigt umstrittene Plakat-Aktion

SPIEGEL ONLINE

Umstrittene Plakat-Aktion

30. August 2012, 18:53 Uhr

Empörung bei Muslimverbänden

Friedrich verteidigt umstrittene Plakat-Aktion

Mit Plakaten, die Vermisstenanzeigen ähneln, warnt Innenminister Friedrich vor einer Radikalisierung junger Migranten. Der Zentralrat der Muslime und Politiker von FDP und Grünen sind empört. Doch der CSU-Mann will an der Aktion festhalten.

Berlin – Noch hängen die Bilder nicht, aber die Aufregung ist schon groß: Mit Plakaten, Postkarten und Anzeigen im Stil von Vermisstenanzeigen will das Bundesinnenministerium für seine Anlaufstelle gegen islamistische Radikalisierung werben. Eines der Plakate zeigt einen jungen Migranten, der Text dazu lautet: „Das ist mein Bruder Hassan. Ich vermisse ihn, denn ich erkenne ihn nicht mehr. Er zieht sich immer mehr zurück und wird jeden Tag radikaler. Ich habe Angst ihn ganz zu verlieren – an religiöse Fanatiker und Terrorgruppen.“

Muslimverbände sind empört. Die Generalsekretärin des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Nurhan Soykan, kritisierte die Kampagne: „So gewinnt man keine Muslime, so kriminalisiert man sie“. Die Aktion sei nicht gut gemacht. „Sie bereitet einer Islamphobie den Weg“, sagte Soykan.

Die Grünen verlangten den sofortigen Stopp der Aktion. Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) stelle „alle Muslime unter Generalverdacht. Das ist ausgrenzend, diskriminierend und für die deutsche Politik beschämend“, sagte Parteichefin Claudia Roth.

Der Integrationsbeauftragte der FDP schloss sich dieser Forderung an. „Friedrich muss die Kampagne jetzt stoppen“, forderte der Integrationsbeauftragte der Liberalen im Bundestag, Serkan Tören. „Wenn das Bundesinnenministerium jetzt weiter an der Kampagne festhält, dann werden die Gräben, die sich zwischen den muslimischen Verbänden aufgetan haben, nur noch tiefer.“

Doch Friedrich hält an der Kampagne fest. „Wir sind gerne zu weiteren Gesprächen bereit, aber die ‚Vermisst-Kampagne‘ wird nicht abgewandelt“, sagte ein Ministeriumssprecher der Nachrichtenagentur dapd. Vorstellbar sei lediglich eine Erweiterung der Kampagne mit anderen Motiven. Die Plakate sollen ab 21. September in Berlin, Bonn und Hamburg aufgehängt werden.

Unterstützung erhielt Friedrich von der Alevitischen Gemeinde Deutschland (AABF). Generalsekretär Ali Dogan sagte, der religiöse Extremismus von islamistischer Seite sei „eine ernstzunehmende Gefahr für unsere Gesellschaft“. „Einzig und allein durch Pressemitteilungen und Sitzungen am grünen Tisch lassen sich keine jungen Menschen vor islamistischen Menschenfängern schützen“, sagte Dogan. „Daher unterstützt unsere Gemeinde explizit alle Maßnahmen des Bundesinnenministers, die präventiv ein Abrutschen in den islamistischen Sog verhindern.“

als/dapd/AFP

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Rat und Hilfe für Neonazi-Opfer im Rheinland

Artikel aus Dürener Nachrichten vom 30.08.2012:

Düsseldorf. Die erste Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer oder rassistischer Gewalt im Rheinland hat in Düsseldorf ihre Arbeit aufgenommen.

Die Einrichtung sei dringend erforderlich, da es besonders in Wuppertal, Köln und Aachen einen drastischen Anstieg rechter Gewalttaten gebe, erklärte die Leiterin der „Opferberatung Rheinland“,  Birgit Rheims. In NRW seien im ersten Halbjahr 88 Menschen Opfer rechter Gewalt geworden. Damit nehme das Land bundesweit einen Spitzenplatz ein.

Die Opferberatung wird von der Landeszentrale für politische Bildung finanziert. Betroffene werden juristisch beraten, zur Polizei oder anderen Behörden begleitet und bei Bedarf an Therapeuten vermittelt, sagt Berater Dominik Clemens. Die Inanspruchnahme sei kostenlos, Kontakt unter 0211/15925564.“

Weitere Infos im Netz: www.opferberatung-rheinland.de  wurde auf unserer Startseite unter Favoriten verlinkt

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Antifa Düren: Mitglieder der „KAL“ trotz Verbot weiter aktiv

http://antifadueren.blogsport.de/2012/08/27/polizei-und-nazis-kooperieren/

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Dortmund: Blockaden gegen Nazis am Samstag

Der Aufmarsch ist derzeit verboten. Trotzdem muss damit gerechnet werden, dass sich Nazis am Antikriegstag in Dortmund versammeln. Viel zu oft schon wurden Nazi-Aufmärsche wieder kurzfristig erlaubt.
Das DortmundQuer-Bündnis ruft zu Blockaden des Aufmarsches auf:

1.9.2012, Treffpunkt: 11.00 Uhr, U-Bhf. Hörde

 

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«Kameradschaft Aachener Land»: Provokationen, Prügel, Propaganda

Unter diesem Titel wurden zum Verbot der KAL von Michael Klarmann interessante Fakten, Namen – und Hintergründe aus der 66-seitigen Verbotsverfügung des nordrhein-westfälischen Innenministeriums, das die Polizei zu Beginn der Razzia jedem mutmaßlichen KAL-Mitglied aushändigte, in den Dürener Nachrichten gestern veröffentlicht.

http://www.aachener-nachrichten.de

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Dortmund: Polizei verbietet Nazi-Aufmarsch am 1. September

Laut Polizeipräsident Wesseler soll das Verbot des Naziaufmarschs Bestand haben. Aber er rechnet mit einer Klage der Nazis gegen das Verbot – die Lage wird also noch einige Tage in der Schwebe sein.

Mehr dazu

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Antisemitische Parolen bei Neonazi-Auftritt

Einen Bericht von Dominik Clemens und Michael Klarmann über den gestrigen Auftritt am Wirteltorplatz in Düren finden wir auf der Seite der LAP Aachen ( Lokaler Aktionsplan Aachen)

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Führung über jüdischen Friedhof

Am „Tag des offenen Denkmals“, Sonntag, 9. September, bietet Ludger Dowe,
aktiv im Vorstand der Geschichtswerkstatt Düren und im Sprecherkreis des Dürener BgR, eine ausführliche Führung über den jüdischen Friedhof in Düren an:
Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am rückwärtigen Eingang des Friedhofs (in der Danziger Straße, über Nörvenicher Str., dann 1. Straße rechts). Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

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nee zur npd

von Ossi Guitar, heute in den frühen Morgenstunden geschickt:

„Hallo, habe anlässlich des „hohen Besuches“ heute einen neuen Dürener Song gegen rechts verfasst, den ich samt Video beifüge.
Er hat ganz bewusst einen leicht „kameradschaftlichen touch“, was aber eher von den alten Arbeiter- und Freiheitsliedern inspiriert ist.
Ich möchte dieses Lied voll und ganz und umsonst dem Dürener Bündnis zur freien Verfügung stellen, und hoffe, es findet Anklang.
Es ist, entsprechend des Kollektivgesanges, recht einfach gehalten und soll Spass beim Protestieren machen.
So denn, bis später,
herzlichst, Ossi Guitar- Dürener- Musiker- „Kunstfigur““

„nee zur npd“ auf you tube

 

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