Heute Abend…

… wer noch nichts vorhat:

Konzert im Haus der Stadt um 20.00 Uhr mit Nihan Devecioglu

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Rechte Musik, rechte Straftaten im Bereich Jugendszene

06.11.2012 11.00 – 13.00 Uhr bei der VHS
Kursnummer: F1101A

Die rechtsextreme Szene in der Region Aachen und Düren gilt seit Jahren als eine der aktivsten in NRW. Die NPD und Neonazi-Gruppen („Kameradschaften“) haben gerade unter jungen Menschen Zulauf. Längst bietet die Braunszene in der Region jugendlichen Mitgliedern und Interessenten mit Konzerten, Treffen, Stammtischen und Aufmärschen eine eigene „spannende Erlebniswelt“. Dass viele Neonazis wegen Gewalt-, Propaganda- oder Hassdelikten mit der Justiz in Konflikt geraten, blendet die rechte Szene aus. Der Journalist Michael Klarmann (Aachener Nachrichten, Blick nach Rechts, Telepolis, klarmann.blogsport.de u.a.) hat über Jahre zur regionalen Szene recherchiert und informiert über die Strukturen der NPD und der rechten Jugendkultur. Auch werden Musikstücke aus dem Genre des Rechtsrocks, der „Einstiegsdroge“, gespielt und interpretiert. Dieser Vortrag richtet sich an alle Klassen der Jahrgangsstufen 8-10 im Kreisgebiet Düren.
Details   Kurstage   Anfrage

Eine Anmeldung zu diesem Kurs ist online nicht möglich. Bitte informieren Sie sich im Sekretariat der Volkshochschule über die Anmeldeformalitäten.

Telefon: 02421 25-2577

Montag bis Freitag:
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Montag bis Donnerstag:
14:00 Uhr bis 16:30 Uhr

 

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Tagung zu: 25 Jahre Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus

In diesem Jahr existiert der „Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus“ (FORENA) der Fachhochschule Düsseldorf 25 Jahre.

Aus diesem Anlass wird zur Tagung mit dem Titel

25 Jahre Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus

25 Jahre Analyse • Kritik • Intervention

am 5. und 6. Oktober 2012 in Düsseldorf eingeladen.

Näheres zum Programm der Seite www.forena.de

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Regionalkonferenz 2012 – Aktiv gegen Rechts

Die Regionalkonferenz findet in diesem Jahr am

Samstag, 29. September 2012
10:00 – 17:00 Uhr
Volkshochschule Aachen
Peterstraße 21–25 (Bushof) statt.

Ziele:

  • Vernetzung der vorhandenen Initiativen
  • Vertiefung der Kenntnisse über Erscheinungsformen des Neofaschimus und der Rechtsentwicklung
  • Formulierung von Forderungen an Städte und Gemeinden
  • Austausch von Erfahrungen und Debatte über Widerstandsformen

Das letzte Vorbereitungstreffen zur Regionalkonferenz findet am Donnerstag, 13.9.12 um 18.00 Uhr in der VHS statt.

Flugblatt Regionalkonferenz 2012

Poster Regionalkonferenz_2012

 

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Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Köln-Newsletter September 2012

Termine in der Nähe rund um unser Thema im Newsletter des ibs September 2012

 

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Merkener Initiativen gegen Rechts in einem Schullehrbuch!

Die Firma KLETT Verlag, der größte Schulbuchverlag in Deutschland, hat ein neues Schulbuch für berufsbildende Schulen (Auflage 25.000), „Standpunkte – Politik und Wissenschaft“ herausgebracht. In diesem Buch wurde als Beispiel für Zivilcourage unter dem Titel „Wie können wir die Demokratie schützen?“ ein Plakat der Initiativen „Fussballvereine gegen Rechts“ und „Unser Merken gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ aus dem Jahre 2010 als Lehrstoff veröffentlicht.

Gratulation der Redaktion an Jo Ecker und alle Merkener Mitstreiter

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Friedliche Proteste gegen Neonazis in Dortmund

In Dortmund demonstrierten heute rund tausend Menschen gegen Rechtsextremismus. Die Aktion des Bündnisses „Dortmund stellt sich quer“ verlief nach Angaben der Polizei friedlich, es habe keine Aktionen der Neonazis gegeben.

Mehr zum Thema

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Das jüdische Frankfurt zu Gast im Rheinland

LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen lädt ein zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur am 2. September / Führung, Film und Vorträge rund um das jüdische Frankfurt / Eintritt frei

Das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen beteiligt sich auch dieses Jahr am Europäischen Tag der jüdischen Kultur, der am Sonntag, 2. September 2012, stattfindet. Aus diesem Anlass wird eine jüdische Metropole zu Gast im LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen sein – die Mainmetropole Frankfurt.

An eine Führung durch die Ausstellung im früheren Wohnhaus des Gemeindevorstehers und die Synagoge schließen sich die Bildvorträge zweier Referentinnen an, die Einblicke in das jüdische Leben von Frankfurt geben. Der Film „Mazel Tov“ erzählt Lebensgeschichten von jüdischen Zuwanderinnen und Zuwanderern aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Darüber hinaus gibt es Frankfurter Spezialitäten und andere Speisen.

Eintritt, Führung, Vorträge und Film sind am 2. September 2012 frei.

Programm:

11.45 – 13.00 Uhr: Führung: Jüdisches Leben auf dem Land. Familie – Religion – Alltag

13.30 – 14.45 Uhr: Vortrag mit Bildern: Rabbiner, Rothschilds, Rückkehrer. Anhand ausgewählter Exponate aus der Sammlung des Jüdischen Museums Frankfurt ermöglicht Anne Gemeinhardt Einblicke in die Geschichte der Frankfurter Juden vom Mittelalter bis heute.

15.15 – 16.30 Uhr: Vortrag mit Bildern: Das Philanthropin – Die jüdische Gemeindeschule Frankfurts von 1804 bis heute. Nurith Schönfeld-Amar bietet Einblicke in jüdisches Leben in Frankfurt der letzten 200 Jahre. Dabei wird die Perspektive von Schülern, Lehrern sowie jüdischen Eltern eingenommen.

17.00 – 18.30 Uhr: Film Mazel Tov: Ein Film von Mischka Popp und Thomas Bergmann. Seit 1990 haben viele tausend Jüdinnen und Juden die UdSSR verlassen, um nach Deutschland zu kommen. Viele der Älteren haben in der Roten Armee gegen das nationalsozialistische Deutschland gekämpft. Ein Film über Menschen, die die Welten gewechselt haben und davon erzählen.

Referentinnen:
Anne Gemeinhardt ist Historikerin und betreut im Jüdischen Museum Frankfurt die Neugestaltung des Ausstellungsbereichs zur Geschichte der Juden in Frankfurt nach 1945.

Nurith Schönfeld-Amar ist Judaistin und unterrichtet als Fachleiterin an der I.E. Lichtigfeld-Schule im Philanthropin in Frankfurt Jüdische Religion und Geschichte.


LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen
Mühlenend 1,
52445 Titz-Rödingen
Tel: 02463 993098
synagoge-roedingen@lvr.de
www.synagoge-roedingen.lvr.de


Ihre Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:

Christoph Tacken
LVR-Fachbereich Kommunikation

Simone Hengels
LVR-Fachbereich Kommunikation
Tel: 0221 809 77 54
Simone.Hengels@lvr.de

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Empörung bei Muslimverbänden – Friedrich verteidigt umstrittene Plakat-Aktion

SPIEGEL ONLINE

Umstrittene Plakat-Aktion

30. August 2012, 18:53 Uhr

Empörung bei Muslimverbänden

Friedrich verteidigt umstrittene Plakat-Aktion

Mit Plakaten, die Vermisstenanzeigen ähneln, warnt Innenminister Friedrich vor einer Radikalisierung junger Migranten. Der Zentralrat der Muslime und Politiker von FDP und Grünen sind empört. Doch der CSU-Mann will an der Aktion festhalten.

Berlin – Noch hängen die Bilder nicht, aber die Aufregung ist schon groß: Mit Plakaten, Postkarten und Anzeigen im Stil von Vermisstenanzeigen will das Bundesinnenministerium für seine Anlaufstelle gegen islamistische Radikalisierung werben. Eines der Plakate zeigt einen jungen Migranten, der Text dazu lautet: „Das ist mein Bruder Hassan. Ich vermisse ihn, denn ich erkenne ihn nicht mehr. Er zieht sich immer mehr zurück und wird jeden Tag radikaler. Ich habe Angst ihn ganz zu verlieren – an religiöse Fanatiker und Terrorgruppen.“

Muslimverbände sind empört. Die Generalsekretärin des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Nurhan Soykan, kritisierte die Kampagne: „So gewinnt man keine Muslime, so kriminalisiert man sie“. Die Aktion sei nicht gut gemacht. „Sie bereitet einer Islamphobie den Weg“, sagte Soykan.

Die Grünen verlangten den sofortigen Stopp der Aktion. Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) stelle „alle Muslime unter Generalverdacht. Das ist ausgrenzend, diskriminierend und für die deutsche Politik beschämend“, sagte Parteichefin Claudia Roth.

Der Integrationsbeauftragte der FDP schloss sich dieser Forderung an. „Friedrich muss die Kampagne jetzt stoppen“, forderte der Integrationsbeauftragte der Liberalen im Bundestag, Serkan Tören. „Wenn das Bundesinnenministerium jetzt weiter an der Kampagne festhält, dann werden die Gräben, die sich zwischen den muslimischen Verbänden aufgetan haben, nur noch tiefer.“

Doch Friedrich hält an der Kampagne fest. „Wir sind gerne zu weiteren Gesprächen bereit, aber die ‚Vermisst-Kampagne‘ wird nicht abgewandelt“, sagte ein Ministeriumssprecher der Nachrichtenagentur dapd. Vorstellbar sei lediglich eine Erweiterung der Kampagne mit anderen Motiven. Die Plakate sollen ab 21. September in Berlin, Bonn und Hamburg aufgehängt werden.

Unterstützung erhielt Friedrich von der Alevitischen Gemeinde Deutschland (AABF). Generalsekretär Ali Dogan sagte, der religiöse Extremismus von islamistischer Seite sei „eine ernstzunehmende Gefahr für unsere Gesellschaft“. „Einzig und allein durch Pressemitteilungen und Sitzungen am grünen Tisch lassen sich keine jungen Menschen vor islamistischen Menschenfängern schützen“, sagte Dogan. „Daher unterstützt unsere Gemeinde explizit alle Maßnahmen des Bundesinnenministers, die präventiv ein Abrutschen in den islamistischen Sog verhindern.“

als/dapd/AFP

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Rat und Hilfe für Neonazi-Opfer im Rheinland

Artikel aus Dürener Nachrichten vom 30.08.2012:

Düsseldorf. Die erste Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer oder rassistischer Gewalt im Rheinland hat in Düsseldorf ihre Arbeit aufgenommen.

Die Einrichtung sei dringend erforderlich, da es besonders in Wuppertal, Köln und Aachen einen drastischen Anstieg rechter Gewalttaten gebe, erklärte die Leiterin der „Opferberatung Rheinland“,  Birgit Rheims. In NRW seien im ersten Halbjahr 88 Menschen Opfer rechter Gewalt geworden. Damit nehme das Land bundesweit einen Spitzenplatz ein.

Die Opferberatung wird von der Landeszentrale für politische Bildung finanziert. Betroffene werden juristisch beraten, zur Polizei oder anderen Behörden begleitet und bei Bedarf an Therapeuten vermittelt, sagt Berater Dominik Clemens. Die Inanspruchnahme sei kostenlos, Kontakt unter 0211/15925564.“

Weitere Infos im Netz: www.opferberatung-rheinland.de  wurde auf unserer Startseite unter Favoriten verlinkt

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