Interkulturelle Woche – Heinsberger Bündnis

Es hat sich der Arbeitskreis „Kinder, Jugend und Schule“ des Heinsberger Bündnisses gegen Rechtsextremismus in diesem Jahr das Ziel gesetzt, ein Veranstaltungsprogramm im Rahmen der Interkulturellen Woche auf den Weg zu bringen.

Unter dem nachhaltigen Eindruck der rechtsextremistisch motivierten Morde des sog. „Nationalsozialistischen Untergrund (NSU)“, hat sich der „AK“ entschieden, das Thema Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ins Zentrum der Veranstaltungen zu rücken.

Die Interkulturelle Woche im Kreis Heinsberg beginnt am 23.09.2012 mit einer interreligiösen Auftaktveranstaltung in Hückelhoven.

Weitere Informationen erhalten Sie ab Freitag, den 07.09.2012 auf der Homepage des Bündnisses.

 

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„Gegen Kinderarmut in Düren“ – Konzert mit Nihan Devecioglu…

… Eyal Maoz und Süleyman Akkas.

Bei Ihren Auftritten schlägt die türkische Sängerin eine musikalische Brücke zwischen internationalen Musikstilen und reichert diese durch neue und alte musikalische Traditionen an. Der Kunstgenuss im Haus der Stadt zeugte von hoher Professionalität der Künstler, denn obwohl sie am gleichen Tag erst zusammengefunden hatten, spielte und sang das Trio, als sei es eine seit Jahren eingespielte Gruppe. Nihan Devecioglu lieferte sich punktgenaue und spannende musikalische Dialoge mit ihren Partnern.

Ansprachen von Gabi Freitag,

Ina Ruick und Saffet Akkas

Filmauschnitt auf you-tube

 

Nihan Devecioglu mit Süleyman Akkas

 

 

 

 

und mit Eyal Maoz

 

 

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Leserbrief

Folgenden Leserbrief, dessen Text sich auf einen Artikel der Dürener Nachrichten vom 04.09.2012 unter der Überschrift: „Plakette für den Dürener Flammenengel“ bezieht, wurde der Redaktion von Heiner Krüger zugeschickt mit der Bitte um Veröffentlichung:
„Alle Jahre wieder versammeln sich Politiker am 16. November zu einer Gedenkveranstaltung  auf dem Kaiserplatz in Düren vor dem „Flammenengel“ um an die Zerstörung der Stadt zu erinnern. Der „Flammenengel“ ist das Werk eines Künstlers, der sein Wirken von 1933 bis 1945 voll und ganz für Faschismus und Krieg eingesetzt hat
Ob bewusst oder aus Unwissenheit kamen in dem Text eines Artikels in der Dürener Nachrichten vom 04.09.2012 unter der Überschrift „Plakette für den Dürener Flammenengel“ wesentliche Teil des Wirkens des Künstlers Adolf Wamper während der Zeit des Faschismus nicht zur Sprache. Dadurch kann der Eindruck entstehen das Wamper „nur“ ein Mitläufer  der Faschisten war.
So wurden folgende drei Fakten nicht erwähnt
  1. 1933 wurde Wamper Mitglied der „NSDAP“.
  2. 1936 gestaltete Wamper im Auftrag und unter Aufsicht des Propagandaministeriums zwei Eingangsreliefs an der Freilichtbühne auf dem Olympiagelände in Berlin Auffallend ist, dass bei diesem vom Propagandaministerium beaufsichtigten Werk ein dezidierter NS-Gehalt zu erkennen ist. Für dieses Werk wurde ihm von den Faschisten der  Olympia- Orden verliehen. Beim internationalen Kunstwettbewerb der Olympiade erhielt er einen Anerkennungspreis.
  3. Wamper bekam vom Leiter der Kunsthochschule in Weimar, Professor Schultze-Naumburg, unter der Bedingung des Kirchenaustritts, eine Professur angeboten die er annahm. Schulze-Naumburg war  seit 1930 Mitglied der „NSDAP“ , zu seinem Freundeskreis zählten unter anderem Hitler, Goebbels und Himmler. Seit 1932 saß Schultze-Naumburg für die Nazipartei im Reichstag. Schultze-Naumburg war ein aktiver Wegbereiter des Faschismus. Mit seinem Buch „Kunst und Rasse“ war Schultze-Naumburg Vorlagenlieferer der Ausstellung „Entartete Kunst“ von 1937.
Diese Fakten machen deutlich, Adolf Wamper war kein Mitläufer sondern ein aktiver Faschist.
Das der Bürgermeister, der auch Mitglied und einer der Sprecher des Dürener Bündnis gegen Rechts (BgR) ist, und weitere Politiker der Stadt weiterhin an der Veranstaltung vor dem Werk des Nazikünstlers festhalten wollen ist ein Skandal, mit oder ohne Plakette.
Deshalb von dieser Stelle aus noch einmal der Appell an die Mitglieder des Stadtrates der Stadt Düren und alle Mitglieder des Dürener BgR,  macht euch stark für einen anderen, geeigneteren Ort des Gedenkens. Einen  akzeptablen Vorschlag aus den Reihen der SPD gibt es und zwar den Platz vor der Annakirche.
Es ist unter keinen Umständen akzeptabel wenn weiterhin an die Zerstörung der Stadt Düren vor dem Werk eines Künstlers erinnert wird,  der sich voll und ganz für Faschismus und Krieg eingesetzt hat und damit mitverantwortlich  an der Zerstörung nicht nur der Stadt Düren war.“

Anmerkung der Redaktion in Erinnerung an einen Vorschlag der SPD, die Marienkirche als Standort zu wählen: Warum wählen wir nicht einfach als Gedenkstätten im Wechsel kirchliche Bauwerke, die am 16. November zerstört wurden, angefangen mit der Annakirche, im nächsten Jahr die Marienkirche … ?

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Heute Abend…

… wer noch nichts vorhat:

Konzert im Haus der Stadt um 20.00 Uhr mit Nihan Devecioglu

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Rechte Musik, rechte Straftaten im Bereich Jugendszene

06.11.2012 11.00 – 13.00 Uhr bei der VHS
Kursnummer: F1101A

Die rechtsextreme Szene in der Region Aachen und Düren gilt seit Jahren als eine der aktivsten in NRW. Die NPD und Neonazi-Gruppen („Kameradschaften“) haben gerade unter jungen Menschen Zulauf. Längst bietet die Braunszene in der Region jugendlichen Mitgliedern und Interessenten mit Konzerten, Treffen, Stammtischen und Aufmärschen eine eigene „spannende Erlebniswelt“. Dass viele Neonazis wegen Gewalt-, Propaganda- oder Hassdelikten mit der Justiz in Konflikt geraten, blendet die rechte Szene aus. Der Journalist Michael Klarmann (Aachener Nachrichten, Blick nach Rechts, Telepolis, klarmann.blogsport.de u.a.) hat über Jahre zur regionalen Szene recherchiert und informiert über die Strukturen der NPD und der rechten Jugendkultur. Auch werden Musikstücke aus dem Genre des Rechtsrocks, der „Einstiegsdroge“, gespielt und interpretiert. Dieser Vortrag richtet sich an alle Klassen der Jahrgangsstufen 8-10 im Kreisgebiet Düren.
Details   Kurstage   Anfrage

Eine Anmeldung zu diesem Kurs ist online nicht möglich. Bitte informieren Sie sich im Sekretariat der Volkshochschule über die Anmeldeformalitäten.

Telefon: 02421 25-2577

Montag bis Freitag:
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Montag bis Donnerstag:
14:00 Uhr bis 16:30 Uhr

 

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Tagung zu: 25 Jahre Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus

In diesem Jahr existiert der „Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus“ (FORENA) der Fachhochschule Düsseldorf 25 Jahre.

Aus diesem Anlass wird zur Tagung mit dem Titel

25 Jahre Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus

25 Jahre Analyse • Kritik • Intervention

am 5. und 6. Oktober 2012 in Düsseldorf eingeladen.

Näheres zum Programm der Seite www.forena.de

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Regionalkonferenz 2012 – Aktiv gegen Rechts

Die Regionalkonferenz findet in diesem Jahr am

Samstag, 29. September 2012
10:00 – 17:00 Uhr
Volkshochschule Aachen
Peterstraße 21–25 (Bushof) statt.

Ziele:

  • Vernetzung der vorhandenen Initiativen
  • Vertiefung der Kenntnisse über Erscheinungsformen des Neofaschimus und der Rechtsentwicklung
  • Formulierung von Forderungen an Städte und Gemeinden
  • Austausch von Erfahrungen und Debatte über Widerstandsformen

Das letzte Vorbereitungstreffen zur Regionalkonferenz findet am Donnerstag, 13.9.12 um 18.00 Uhr in der VHS statt.

Flugblatt Regionalkonferenz 2012

Poster Regionalkonferenz_2012

 

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Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Köln-Newsletter September 2012

Termine in der Nähe rund um unser Thema im Newsletter des ibs September 2012

 

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Merkener Initiativen gegen Rechts in einem Schullehrbuch!

Die Firma KLETT Verlag, der größte Schulbuchverlag in Deutschland, hat ein neues Schulbuch für berufsbildende Schulen (Auflage 25.000), „Standpunkte – Politik und Wissenschaft“ herausgebracht. In diesem Buch wurde als Beispiel für Zivilcourage unter dem Titel „Wie können wir die Demokratie schützen?“ ein Plakat der Initiativen „Fussballvereine gegen Rechts“ und „Unser Merken gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ aus dem Jahre 2010 als Lehrstoff veröffentlicht.

Gratulation der Redaktion an Jo Ecker und alle Merkener Mitstreiter

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Friedliche Proteste gegen Neonazis in Dortmund

In Dortmund demonstrierten heute rund tausend Menschen gegen Rechtsextremismus. Die Aktion des Bündnisses „Dortmund stellt sich quer“ verlief nach Angaben der Polizei friedlich, es habe keine Aktionen der Neonazis gegeben.

Mehr zum Thema

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