Näheres auf der Seite von „Lokaler Aktionsplan Aachen“
Polizei plant Verbot der Neonazi-Aufmärsche in Stolberg
Urteil des OVG Münster zum Blockadetraining 2011 in Stolberg:
Link zum Wortlaut des Urteils des OVG Münster zum Blockadetraining 2011
in Stolberg:
Treffen des Bündnisses „Stolberg Nazifrei“
Das Antifaschistische Aktionsbündnis Aachen (AFAB) lädt ein zu Planungen gegen Naziaufmärsche und gegen Rassismus – für Freiheit, Gleichheit, Solidarität im Jahr 2013:
Dienstag, 19.02.2013 von 19 bis 21 Uhr.
Volkshochschule Aachen (Peterstr./am Bushof),
Rückmeldung bis zum 10.02.2013 an afab@riseup.net
Von der Veranstaltung ausgeschlossen sind Personen, die neonazistischen
Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen
sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische,
nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende
Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstalter behalten sich
vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen, sollte es zu Störungen der
Veranstaltung kommen. Das subjektive Bedrohungsgefühl kann eventuell
dieses Kriterium erfüllen.
,,Blockadetraining zwei Jahre später“
Blockadetraining (Infotag)
Samstag, 16.02.2012, 11 bis 14 Uhr, Stolberg Kaiserplatz
- Informationen über die Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Münster zu Blockaden und Blockadetrainings.
- Informationen über die weiterhin bestehende Gefährdung durch Nazis in der Städteregion Aachen
Treffen des AK Jugend und Schule am 03.09.2013
Das nächste Treffen des AK Jugend und Schule findet am 03. September um 19.30 Uhr im Papst-Johannes-Haus, Annaplatz 10 in Düren statt.
Die Vorbereitungen zum Projekt „Engel der Kulturen“ laufen auf Hochtouren. In der kurzen, informativen Sitzung geht es vor allem um den Aktionstag am 27.9. mit dem „Engel der Kulturen“ und um das Theaterstück der Berliner Compagnie zum Thema am Abend vorher.
Unser Projekt 2013 – Kunstaktion „Engel der Kulturen“
„Was ist der Engel der Kulturen?
Engel der Kulturen ist ein Kunstprojekt der bildenden Künstler Gregor Merten und Carmen Dietrich. Das Projekt übersetzt den von verschiedenen Gruppen der Gesellschaft und Religionsgemeinschaften geführten Dialog in ein klares Bild der Toleranz und regt zum gemeinschaftlichen Handeln an. Dieses Bild, in dessen Innerem sich unbeabsichtigt die Gestalt des Engels ergeben hat, wird nun in Form verschiedener Kunstaktionen in die Öffentlichkeit gebracht.
Welches Ziel hat das Kunstprodukt?
Es soll bildhaft, anschaulich und begreifbar darstellen, dass niemand und keine Gruppe aus dem Kreis herauszulösen ist, ohne dass die gemeinsame Zukunft nachhaltig beschädigt wird, und setzt damit auch ein klares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit
Wie sehen die Kunstaktionen aus?
1. Erzeugen eines temporären Sandbildes
Dazu wird die Skulptur des Engels der Kulturen auf die Seite gelegt, das Innere mit weißem Quarzsplitt gefüllt und anschließend die Skulptur mit Hilfe von Schwerlast-Magneten wieder aufgestellt.
2. Installation der dauerhaften Bodenintarsie
Hier wird der Engel der Kulturen in Form des Rings aus Stahl, blau eingefärbtem Spezialbeton und einem Rahmen aus Aluminium in den Boden eingelassen. Dieses dauerhafte Zeichen wird an Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen gesetzt.
Die beim Ausbrennen jeweils herausfallenden inneren Engel werden aufeinandergeschichtet und so nach und nach zur sogenannten Abraham-Säule anwachsen, die vorzugsweise einmal in Jerusalem zur Aufstellung kommen soll.
Abraham ist zu einer Symbolfigur für Respekt, Verständigung und Miteinander von Juden, Christen und Muslimen an vielen Orten in Europa und den anderen Kontinenten geworden. Mit der Abraham-Karawane werden Menschen aller Generationen, Kulturen, Religionen, Milieus erreicht und selbst – so hoffen wir – aktiv. Es werden vielfältige Verbindungen hergestellt und dabei die Botschaft des Engels der Kulturen weitergereicht zwischen Christen, Muslimen und Juden.
Es soll eine Spur des Friedens gelegt werden auch in den Ländern, in denen sich noch vor wenigen Jahren Angehörige der verschiedenen Religionszugehörigkeiten und Volksgruppen in gewalttätiger Auseinandersetzung befanden.
Es ist das Ziel dieser grenzüberschreitenden Kunstaktion, die Menschen in ihrem Bewusstsein von Zusammengehörigkeit und gemeinsamem Handeln zu bestärken.“
Auszüge aus:
Abraham-Karawane, eine Projektidee von G. Merten und C. Dietrich,
www.engel-der-kulturen.de
Der komplette Flyer liegt hier zum Ausdrucken im Format DIN A4 bereit: Flyer A4
Wettbewerb „Die Gelbe Hand“ 2012/2013
Das DGB Bildungswerk e.V. Bereich Migration und Qualifizierung „Mach meinen Kumpel nicht an!“ schreibt zum siebten Mal den Wettbewerb „Die Gelbe Hand“ aus.
Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen und in der betrieblichen Ausbildung.
Gesucht werden Beiträge für Gleichbehandlung und gegen Ausgrenzung und Rassismus. Die Beiträge sollen einen Bezug zu Berufsschule, Berufskolleg oder Arbeitswelt haben. Gesucht werden Beiträge, die im Jahr 2012 (bis 31. Januar 2013) entstanden sind und bei keinem Wettbewerb prämiert wurden. Die Darstellungsform ist frei.
Es sind Geldpreise ausgeschrieben. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2013.
Die Teilnahmebedingungen sind einzusehen unter:
5. Regionalkonferenz in Stolberg
Im Januar beginnen die Vorbereitungen der 5. Regionalkonferenz „Aktiv gegen Rechts“, die im Herbst 2013 in Stolberg stattfinden wird.
Das Vorbereitungstreffen findet statt am Donnerstag, 24.1.2013 in der Zeit von 18.00 Uhr – max 20.00 Uhr in der Ganztagshauptschule Kogelshäuserstraße, Kogelshäuserstraße 48, 52222 Stolberg
Dort wird auch die 5. Regionalkonferenz stattfinden, die vom lokalen Bündnis und dem Bürgermeister unterstützt wird.
Eine Begehung der Schule gehört zum ersten Treffen dazu.
Ein Blick vorwärts, zwei Blicke zurück
Unter diesem Motto lädt die Koordinierungsstelle des Lokalen Aktionsplan (LAP) gegen Rechtsextremismus zu einer Resümee-Veranstaltung am 8. Dezember 2012 um 14.00 Uhr in die Volkshochschule Aachen ein.
Die Veranstaltung mit Theaterstück „V wie Verfassungsschutz“ des nö-theater soll ca. 2 1/2 Stunden dauern.
Der Rundfunk im Dritten Reich
Öffentlicher Vortrag von Michael M. Lang:
am Mittwoch,12. Dezember 2012 um 19.30 Uhr im Musiksaal des Stiftischen Gymnasiums, Altenteich 14, 52349 Düren
Michael M. Lang, Jg. 1968, der als Rechtsanwalt und Strafverteidiger in Köln tätig ist, sammelt seit Jahren in seiner Freizeit seltene historische Tondokumente: Schellackplatten.
Im Rahmen seines Vortrags zum Thema „Der Rundfunk im Dritten Reich“ wird Michael M. Lang einige Beispiele aus seiner in Jahrzehnten zusammengetragenen Spezialsammlung erklingen lassen, um sie dann als einer der besten Kenner der Materie kritisch zu analysieren. Dabei wird er sowohl Texte als auch Aufführungspraxis kompetent erläutern.
Im Januar 1933 war der Rundfunk in Deutschland gerade mal zehn Jahre alt. Die Nationalsozialisten erkannten schon vor der Machtübernahme die sich ihnen bietenden Möglichkeiten zur Manipulation durch dieses damals schnellste und aktuellste Massenmedium. Sie verwandelten den bis dahin unpolitischen Rundfunk in Deutschland zu einem modernen Propagandainstrument. In der am 30. Juni 1933 erlassenen „Verordnung über die Aufgaben des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda“ heißt es unter anderem: „Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda ist zuständig für alle Aufgaben der geistigen Einwirkungen auf die Nation, der Werbung für Staat, Kultur und Wirtschaft, der Unterrichtung der in- und ausländischen Öffentlichkeit über sie und der Verwaltung aller diesen Zwecken dienenden Einrichtungen“. Zugleich trat eine „Verordnung über die Neugestaltung des deutschen Rundfunks“ in Kraft.
Dies bedeutete die Zerschlagung der bisherigen Strukturen und eine Gleichschaltung der Sender. Denn die neu gegründete Reichs-Rundfunk-Gesellschaft unterstand der Leitung des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda.
Seit Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 war es dann im Dritten Reich verboten, ausländische Radiosender zu hören. Massive Strafen drohten, die Weitergabe von Nachrichten sollte gemäß der „Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen“ mit der Todesstrafe geahndet werden.
Während des Zweiten Weltkrieges steigerte sich dann die Intensität der Radiopropaganda nochmals deutlich und führte trotz des Abhörverbotes ausländischer Sender und einer massiven Propaganda gegen das „Schwarzhören“ zu einer ebenso ausgeprägten und wirksamen alliierten Gegenbewegung im Äther.
Diese Entwicklung von 1933 bis 1945 wird im Rahmen des Vortrages durch zahlreiche originale Sprach- und Musikbeispiele und historische Empfänger anschaulich aufgezeigt. Hören Sie selbst, wie das NS-Radio klang oder die Stimmen aus der freien Welt zu ihren Hörern in Deutschland sprachen. Zu dem öffentlichen Vortrag sind alle Interessenten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.





