Aufmerksamkeit für Dackel (AfD)/ https://t.co/w7JemyxfTF
— Bündnis gegen Rechts (@BuendnisDN) May 5, 2016
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Klaus Dauven – Zeichnung Haus 5
Reiner Dauven erläutert hierzu:
„Die heutige LVR-Klinik spielte während der Zeit des Nationalsozialismus eine Rolle in der Erbgesundheits – Politik der Nazis. In der dieser Politik zu grunde liegenden Gesetzgebung ging es um die Unfruchtbarmachung (Sterilisation) von Frauen und Männern, die man als nicht fortpflanzungswert diskriminierte. Im Mai 1934 fand die 1. Sitzung des Aachener „Erbgesundheitsgericht“ (!) in genau dieser Klinik, der Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Düren, statt; in der Folge fanden neben Sitzungen in Räumen der Amtsgerichte der Region hier in dieser Heil- und Pflegeanstalt die meisten Sitzungen des Aachener Erbgesundheitsgericht überhaupt statt.
Im Jahre 1959 nach dem Krieg antworteten die Verantwortlichen des Alexianerkrankenhauses in Aachen auf die Frage nach der Verlegung von Anstaltsinsassen während des Dritten Reiches nach Düren: Am 10.9.1939 wurden alle Insassen des Alexianerkrankenhauses im Morgengrauen von der Gestapo abgeholt und zur Landesheilanstalt Düren verlegt. Es handelte sich um 139 männliche Kranke. … Über das Schicksal der nach der Heilanstalten Düren gebrachten Kranken konnte nichts in Erfahrung gebracht werden, da die unter Polizeikontrolle stehende Anstalt keine Auskünfte erteilt.
werkHaus 5, mit Ausstellungen, Projekten für inklusive Kultur, Workshops, Foren und dem Psychiatriegeschichtlichen Dokumentationszentrum ein Ort der intensiven Begegnung, ist der mit über hoher Mauer gesicherte ehemalige Ort des Grauens und ist die heutige Gedenkstätte für die Kranken, die hinter schweren Eisen-Gittertüren untergebracht waren und als besonders gefährlich galten. Deshalb war in der Region dafür in der Vergangenheit Düren u. a. immer auch mit dem Begriff Irrenhaus und Jeckenanstalt als Makel im Volksmund verbunden.“
Der aktuelle Rundbrief Nr. 16 ist fertig und steht zum Download bereit. Den Druck verteilen wir erstmals auf der Kundgebung zum 01. Mai auf dem Rathausvorplatz.
Unter dem Motto „Zeit für mehr Solidarität“ wird auch das Dürener BgR am 1. Mai 2016 mit einem Stand vertreten sein.
Vortrag von Michael Klarmann
Die rechtsextreme Szene in der Region Aachen, Düren und Heinsberg galt über Jahre als eine der aktivsten in NRW. Sie sammelt sich nach dem Verbot der „Kameradschaft Aachener Land“ im Jahr 2012 in Kreisverbänden der Partei „Die Rechte“. Im Fahrwasser der PEGIDA-Bewegung traten sogenannte „identitäre“ Aktivisten im Raum Aachen auf. In den Rathäusern der Region sitzen Vertreter rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien. Der Journalist Michael Klarmann recherchiert seit mehr als 15 Jahren zum Rechtsextremismus im Aachener Raum und wirft einen Blick auf aktuelle Entwicklungen und Strategien der regionalen rechten Szene.
Diese Veranstaltung ist entgeltfrei!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!
04.04.2016, 19:00 – 21:00, Michael Klarmann in der VHS Aachen, Aachen – Innenstadt, Peterstr. 21-25, Raum 21
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— Bündnis gegen Rechts (@BuendnisDN) March 24, 2016

RASSISMUS IN BEWEGUNG? Was jetzt zu tun ist!7. Workshoptagung für Bündnisse und Initiativen gegen Rechtsextremismus in NRW, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW, Termin: 18.06.2016 von 11 – 17 Uhr, Ort: Essen, Universität – Glaspavillon